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Create & Inspire: Farina de Waard

Create & Inspire: Farina de Waard

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Farina de Waard, Schriftstellerin

Kurzvita

26 Jahre alt und Studentin im Umweltschutzbereich =) Ich schreibe seit 10 Jahren und habe 2015 mit meinem Debütroman den Indie-Autor-Preis auf der Leipziger Buchmesse gewonnen.

Beschreibe dich in drei Worten.
Einfühlsam – fantasievoll – wolfsverliebt

Farina de Waard - FotoWoran arbeitest du gerade?
Am Prequel „Zayda“ zu meiner großen Fantasyreihe „Das Vermächtnis der Wölfe“. In dem Vorbuch werde ich den Werdegang meiner dunklen Tyrannin erzählen =D

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativität ist für mich, meinen Gedanken freien Lauf lassen zu können und mich fantasievoll auszutoben. So ein Leben ist für mich ein absolutes Geschenk und ein Luxus, für den ich sehr dankbar bin. Nicht jeder hat die Zeit und Freiheit, so kreativ zu leben wie ich es kann und das erfüllt mich mit Dankbarkeit, aber auch Demut. Ich glaube deshalb möchte ich auch etwas an die Welt zurückgeben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich glaube, solche Flows erreiche ich ziemlich oft, wenn ich mich in eine Szene hineinversetze und schreibe. Allerdings brauche ich dafür Zeit und innere Ruhe und gute Musik =D Es ist ein wunderbares gefühl, wenn die Sätze und Ideen einfach aus einem heraussprudeln und die Charaktere zum Leben erwachen, manchmal sogar auf Art nud Weisen, die man überhaupt nicht geplant hatte.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… arbeite ich für mein Studium und versuche mich in Marketing.
… gehe ich raus an die frische Luft – sobald ich im Wald bin, werde ich auch wieder kreativ =D

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich glaube, es ist eine Mischung aus Selbstverwirklichung und dem Wunsch, meine Leser zu entführen und zum Nachdenken anzuregen. Es macht mir unglaubliche Freude, Charaktere zu erschaffen und Welten zu erdenken, aber ich möchte auch Kritik an Problemen in der echten Welt äußern.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich glaube, Fantasie ist ein sehr weiter Begriff. Man kann sich Inspirationen holen, zum Beispiel wenn man Kunst machen möchte – und wenn man seine Fantasie trainieren will, rate ich immer folgendes: Stelle dir „Was wäre wenn?“-Fragen. Wenn ich einen interessanten Gedanken habe, nutze ich diese Frage, um Ideen weiterzuspinnen und verschiedene Möglichkeiten durchzuspielen. Manchmal tauchen auf diese Weise die witzigsten Ideen auf. Außerdem: Setzt euch nicht unter Druck, das ist kontraproduktiv.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit, wenn es um Bücher geht – Zukunft, wenn es um mein Glück geht =)
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Dystopie!
Zeit oder Geld? – Zeit. Definitiv, obwohl ich von beidem mehr brauchen könnte, haha
Chaos oder Ordnung? – Chaos ^^
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer! Ich liebe das Ungewisse
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus, ich glaube deshalb mag ich auch historische Zeiten, in denen das Leben noch einfacher war (zumindest was den Materialismus angeht)
Fiktion oder Realität? – Das ist schwierig! Ich liebe Fiktion zum Lesen und Schreiben, aber die reale Welt liegt mir sehr am Herzen.

Hier findet ihr …:

meine Webseite: www.fanowa.de
meine Buchreihe: https://www.facebook.com/VermaechtnisDerWoelfe/
mich: https://www.facebook.com/farina.dewaard/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Farina! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Verfasst von - November 18, 2017 in Create & Inspire

 

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Let’s get 2017 started!

Hallo ihr Lieben,

der letzte Beitrag ist nun schon wieder über zwei Monate her und das neue Jahr auch bereits eine Woche alt.Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und seid gut nach 2017 gerutscht.

Für einen Jahresrückblick und Neujahrvorsätze ist es fast schon ein wenig spät, dennoch möchte ich ein den ersten Blogpost in diesem Jahr nicht ohne ein paar Worte dazu beginnen.

Rückblick

brooklyn-bridge2016 war ein ereignisreiches Jahr. Es hatte für mich leider denkbar schlecht mit dem plötzlichen Tod eines geliebten Menschen begonnen, was mich erst einmal ziemlich aus der Bahn geworfen hat. Nachdem ich mich wieder gefangen hatte, habe ich mich in die Arbeit gestürzt und konnte Ende Juli meinen Erstling Ersticktes Matt nach fünf arbeitsreichen Jahren veröffentlichen. Der Titel war am Veröffentlichungstag auf Platz 5 der deutschen Twittertrends und ein Amazon-Bestseller in der Kategorie Steampunk. Mittlerweile hat das Buch 30 sehr gute Rezensionen. Allen meinen Followern möchte ich an dieser Stelle noch einmal danken! Ihr habt meine erste Veröffentlichung zu einer wahren Party und damit für mich unvergesslich gemacht! DANKE!

Viel gereist bin ich auch, war in Andalusien, Irland und in New York und durfte von diesen Reisen reichlich Inspiration mitbringen. Ein weiteres Highlight war natürlich die Frankfurter Buchmesse im Oktober, auf der ich viele wunderbare Menschen wieder oder zum ersten Mal treffen durfte.

nanowrimo_2016_webbadge_winnerIm November habe ich wie üblich am NaNoWriMo teilgenommen und die 50.000 Wörter auch dieses Jahr knapp geschafft. Mein Roman „Krähenherz“, ein Prequel zu „Ersticktes Matt“ aus der Perspektive von Detective Madeline Vezér, wird 2017 erscheinen. Es macht viel Spaß diese Story zu schreiben. Vor allem die erste Begegnung zwischen Madeline und Lafayette war höchst amüsant. Ich hoffe, dass ihr beim Lesen genauso viel Freude haben werdet, wie ich beim Schreiben. Wenn ihr Lust habt, euch einen ersten Eindruck von der Story zu verschaffen, dann seid ihr herzlich eingeladen, euch meine Inspirationspinnwand auf Pinterest anzuschauen. Der erste Satz von „Krähenherz“ lautet übrigens:

Der Leichnam trieb bäuchlings im Wasser.

Und was bringt 2017?

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mein Leben neu zu organisieren. Ich muss definitiv lernen, mehr für mich zu tun und mich zu entspannen. Ich habe mich endlich wieder im Fitnessstudio angemeldet (Ich schreibe den Beitrag gerade übrigens mit dem einzigen Körperteil, die nicht schmerzen: meinen Fingern) und bin hochmotiviert den Sport und Entspannung fest in meinen Alltag zu integrieren und generell achtsamer zu leben. Dafür habe ich mir extra einen besonderen Kalender bestellt, den Ein guter Plan. Ich bin gespannt, wie es mir gelingt, meine Ziele für dieses Jahr umzusetzen.

Ein letzter Vorsatz noch: Ich möchte wieder mehr lesen. Beruflich mache ich das zwar jeden Tag über mehrere Stunden, aber privat und zu Unterhaltungszwecken bin ich im letzten Jahr kaum dazu gekommen, habe gerademal 17 Bücher gelesen, was für meine Verhältnisse wirklich wenig ist (mein sonstiger Jahresdurchschnitt lag bei 60).

Auch wenn sich das jetzt irgendwie viel anhört, lässt es sich eigentlich auf einen einzigen Vorsatz runterbrechen: Mehr von dem machen, was mir Spaß macht und mir guttut. Das ist es letzten Endes.

Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit euch!
Alles Liebe
eure Nina

 
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Verfasst von - Januar 7, 2017 in Persönliches

 

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Meine 10 Macken als Autor

Meine 10 Macken als Autor

Die liebe Tinka Beere hat gefragt und ich antworte. Meine zehn Macken, die ich als Autor entwicket habe:

  1. Ich bin immer mit einem Teil meiner Gedanken bei meiner Geschichte. Feierabend kenne ich nicht. Egal, wo ich bin oder was ich tue, es gibt immer Details, Situationen, Gesprächsfetzen, die ich mir merke, um sie später auf die ein oder andere Weise zu verarbeiten. Anstrengend, ich weiß 😉

  2. Ich habe immer ein Notizbuch dabei, um mir oben genannte Dinge zu notieren. Und etwas zum Lesen, meistens meinen Kindle, da er in jede Handtasche passt.

  3. „Ich muss mal eben was nachgucken“ – 2 Stunden später recherchiere ich immer noch

  4. Rechtschreib- & Grammatikfehler anderer (ungefragt) verbessern – wohl meine schlechteste Angewohnheit.

  5. Ich lese anders, v.a. seit ich selbst lektoriere. Die aktuelle Lektüre nehme ich gerne im Hinblick auf Stil, Plot, Spannungsbogen, Figuren etc. auseinander. Lesen zur Entspannung kommt nur noch selten vor.

  6. Manchmal reserviere ich ganze Tage nur fürs Schreiben. Meistens klappt es dann aber doch nicht. Ich bin produktiver, wenn ich nur ein schmales Zeitfenster habe.

  7. Kaffee & Kuchen vor dem Laptop genießen. Klingt ungesellig. Ist es wohl auch.

  8. Überall liegen Stifte & Zettel herum, um schnell eine Idee zu notieren.

  9. Ich bin ständig auf der Suche nach Bildern & Songs, die zum aktuellen Projekt passen.

  10. Meine Lieblingsausrede beim Bücherkauf: „Das BRAUCHE ich, das ist Recherche.“

Welche Macken begleiten euren Autorenalltag?

 
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Verfasst von - Oktober 23, 2015 in Autorenleben

 

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Notizbuchliebe

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr habt die ersten Tage des Jahres genießen können und verbringt eure Freizeit vor allem mit Dingen, die euch Freude bereiten. Ich beschäftige mich seit einigen Wochen intensiv mit dem Thema Notizen und dachte, ich gebe euch heute mal einen kleinen Einblick in meine neue alte Leidenschaft: Notizbücher. Ich schreibe, skizziere und notiere schon seit vielen Jahren und habe immer ein Notizbuch in meiner Handtasche. Es gibt so viele hübsche Bücher, so viel schönes Papier – und mein Problem war häufig, dass ich Notizbücher anfing, dann zum nächsten wechselte und zum übernächsten, weil Projekte sich doch nicht in die gewünschte Richtung entwickelten… So habe ich zig Notizbücher zu Hause, die nicht mal bis zur Hälfte gefüllt sind.

Wofür Notizbücher?

Notizbücher sind Allroundtalente. Nicht umsonst heißt es, Papier sei geduldig. Ob Tagebuch, Skizzen, schnell hingekritzelte (eMail-)Adressen, Buchtitel, Öffnungszeiten – nichts geht mehr verloren. Nie ist der Akku leer (höchstens die Tintenpatrone) und Informationen lassen sich schnell und gezielt aufspüren.

Da ich – wie die meisten Menschen – viel digital arbeite, ist es eine angenehme Abwechslung zwischenzeitlich zu Stift und Papier zu wechseln. Der Kreativität und freien Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt – ohne jegliche Einschränkungen eines Textverarbeitungs- oder Bildbearbeitungsprogramm. Für eine Mindmap muss keine extra App installiert werden und das Umblättern der Seiten, das Rascheln, das Gefühl von Papier und dem Schreiben per Hand kann durchaus ein sinnliches Erlebnis werden.

Dennoch war ich lange mit meiner Art der Notizbuchführung unzufrieden. Vor einigen Monaten habe ich mit dem Traveler’s Notebook endlich die perfekte Lösung für mich gefunden.

Was ist ein Traveler’s Notebook?

Das Prinzip ist so simpel wie genial. Beim Traveler’s Notebook handelt es sich um ein schlichtes Ledercover, in dem die gewünschten Hefte mit einem Elastikband befestigt werden. Verschlossen wird es ebenfalls mit einem Gummi (wobei es da mittlerweile  verschiedene Varianten gibt, z.B. mit Lasche, Druckknöpfen o. ä.) Dieses Prinzip macht das TN sehr flexibel, da man selbst entscheiden kann, wie viele Hefte man braucht und einfügen will.

Midori vs. Fauxdori

Das originale Midori Traveler’s Notebook stammt ursprünglich aus Japan und wird in Thailand gefertigt. Es wird in zwei Größen (Regular: ca. 22 x 13cm, Passport: ca. 15 x 11 cm) und zwei Farben (schwarz, dunkelbraun) angeboten. Daneben gibt es zahlreiche andere Hersteller, die die Ledercover nach Midori-Vorbild ebenfalls herstellen. Diese werden Fauxdoris oder nur Doris (mit langem i) genannt und werden zumeist nach eigenen Vorstellungen gefertigt: Ledertyp, Farbe, Größe, ein oder mehrere Elastikbänder, Verschlussart, Trifold, Trifold plus, Quadfold, mit oder ohne Stiftschlaufe … Die Möglichkeiten sind schier endlos.

Mein Favorit: Die Pedoris

Zuerst wollte ich mir auch ein Midori Traveler’s Notebook bestellen, doch dann bin ich auf Pedori Vienna aufmerksam geworden. Diese Variante wird von der großartigen Petra Matzinger mit viel Leidenschaft für das Produkt und Liebe zum Detail gefertigt. Das Schöne und auch Besondere daran ist, dass ich genau weiß, woher das Produkt kommt. Aufgrund der Herstellung nach meinen eigenen Wünschen habe ich eine viel persönlichere Beziehung zu dem Buch und nehme es gerne zur Hand. Außerdem liebe ich handgefertigte Stücke. Ich besitze mittlerweile sechs der wundervollen Pedoris in den Größen A5, Moleskine Cahier, Regular und A6. Jeder hat seine eigene Funktion und sein eigenes Einsatzgebiet, z. B. als Auftragsbuch, Kalender, Reisetagebuch usw.

Mein Schreibjournal

SchreibjournalFür meine schriftstellerische Tätigkeit nutze ich einen Pedori in Moleskine Cahier Größe. Und diesen möchte ich euch hier nun ein wenig genauer vorstellen:
Vier Hefte habe ich eingefügt, die ich wie folgt verwende:

1. Heft für aktuelle Projekte (Charakterentwicklung, Klappentexte, Ideen, Plot, Szenenskizzierung, Überarbeitungsnotizen, To do’s …)

2. Schreibhandwerk (Schreibtipps und -regeln, Theorien zu Figuren und Plot, Kreativitätstechniken …)

3. Inspirations- und Ideenheft für spätere Projekte (inspirierende Zitate, Zeitungsartikel, Postkarten, Materialsammlung, Fotos, Bilder …)

4. Rechercheheft New York im 19. Jahrhundert (Recherche speziell zu Geschichte, Orten, Menschen usw. in New York um die Jahrhundertwende)

Es macht unwahrscheinlich viel Spaß, die Seiten zu gestalten und zu füllen, der Lern- und Nachschlageffekt ist enorm. Das Besondere daran ist, dass man eine Themengliederung schnell und einfach vornehmen, und auch einzelne Hefte mitnehmen oder schnell neue hinzufügen kann.

Selbstverständlich lässt sich eine solche Notizbuchführung auch mit einem „normalen“ Büchlein erreichen. Diese sind jedoch nicht nur Informationsträger, sondern auch Augen- und Handschmeichler und riechen unwahrscheinlich gut. Ich möchte keinen einzigen meiner Pedoris mehr missen und sicherlich wird noch der ein oder andere dazukommen.

Zum Schluss dieses doch recht lang gewordenen Artikels möchte ich euch noch ein paar Links mitgeben, die euch weiterhelfen, solltet ihr euch ebenfalls für das Führen eines Notizbuchs interessieren:

Und nun gibt’s noch ein paar Bilder und ein paar Fragen zum Schluss: Führt ihr ein Notizbuch oder gar mehrere? Habt ihr eine Lieblingsmarke? Wofür nutzt ihr es?

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Verfasst von - Januar 17, 2015 in Autorenleben

 

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30 Tage über das Schreiben bloggen – Tag 15

Frage 15 von 30

Halbzeit! Erzähl uns von einem Schriftsteller, den du bewunderst, egal ob Profi oder nicht.

Da gibt es so viele… Erst einmal finde ich jeden bewundernswert, der es schafft, eine längere Geschichte zu Papier zu bringen und diese auch zu beenden. Das ist nämlich nicht immer einfach, da braucht man teilweise eine große Portion Durchhaltevermögen und nochmal so viel Ausdauer. Die Begeisterung für das eigene Werk muss groß sein, ansonsten hält man den Schreibprozess nicht durch.

Eine Schriftstellerin, die ich sehr bewundere, ist Joanne K. Rowling. Sie hat einen Traum wahrgemacht, den viele haben. Vom Tellerwäscher zum Millionär, sozusagen. Ihre Biographie ist sehr interessant und es verdient schon eine gehörige Portion Respekt, sich von einer alleinerziehenden Mutter, die jeden Cent dreimal umdrehen muss, zu einer der reichsten Frauen Großbritanniens zu schreiben.

Aber nicht nur ihren Lebensweg finde ich bewundernswert, sondern auch die Art wie sie schreibt. Ich habe jedem neuen Band der Harry-Potter-Reihe entgegengefiebert. Ich habe zwar nicht verkleidet vor der Buchhandlung campiert, die Bücher aber immer pünktlich zum Erscheinungstermin gelesen. Großartige Literatur, mit toll ausgearbeiteten Charakteren, viel Witz und Spannung. Sehr gut hat mir gefallen, dass Rowling sich traut, auch beliebte Charaktere sterben und sie nicht mit irgendwelchen fadenscheinigen Erklärungen wieder auferstehen zu lassen. Das fand ich sehr gradlinig und auch mutig. Das neue Buch Ein plötzlicher Todesfall werde ich auf jeden Fall auch lesen.

Ein weiterer Schriftsteller, den ich über alle Maßen bewundere, ist Walter Moers mit seinen Zamonienbänden. Solch skurrile Charaktere, aberwitzige Situationen und Geschichten, die einem im Gedächtnis bleiben, schreibt wirklich nur er. Unbedingt lesen!

 

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Neue Schreibratgeber

Heute habe ich mir mal wieder was gegönnt: Drei Bücher übers Schreiben, von denen die ersten beiden schon lange auf meiner Wunschliste stehen. Das dritte war ein Spontankauf:

Zum einen den Ratgeber Crime, Krimi und Thriller schreiben von Larry Beinhart, einem US-Krimischriftsteller, dessen Roman American Hero mit Dustin Hoffman verfilmt wurde. In vierundzwanzig Kapiteln gibt er Tipps, die angehenden Autoren bei der Entstehung des eigenen Romans unterstützen sollen. Ich bin sehr gespannt und werde es als schreibbegleitende Lektüre nutze.

Das zweite Buch ist eher ein Büchlein und heißt Zehn Gebote des Schreibens. Eigentlich handelt es sich dabei nicht um einen Ratgeber, sondern um ein Geschenkbuch für Schriftsteller, in dem deutsche und internationale Autoren ihre zehn persönlichen Schreibtipps zum Besten geben, die häufig mit einem Augenzwinkern gelesen werden können.

Im dritten Buch Da schwimmen manchmal ein paar gute Sätze vorbei von Heinz Luwig Arnold erzählen Dichter und Schriftsteller Anekdoten aus ihrem Schreiberleben und der poetischen Werkstatt. Soweit ich weiß, ist das Buch nur noch antiquarisch erhältlich.

 

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