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Schlagwort-Archive: NaNoWriMo

Ein kleines Update …

So many books, so little time.
– Frank Zappa

Yes, indeed. Nicht nur zum Lesen, auch zum Schreiben bleibt im Alltag irgendwie immer zu wenig Zeit übrig für die ganzen Projekte, die man verwirklichen möchte. Aktuell plotte ich den zweiten Teil meiner Floodlands-Reihe, den ich im November im NaNoWriMo veröffentlichen möchte, schreibe an den letzten Kapiteln von „Krähenherz“, feile am Schreibratgeber und möchte bis Halloween noch eine Kurzgeschichte mit Halloweenthematik schreiben, die so ca. 10.000 Wörter umfassen soll. Meine Tage dürften aktuell gerne 48 Stunden haben … 🙂 Aber das kennt wohl jeder Autor.

Und sonst? Habe ich endlich meine Unterkunft für die Buchmesse gebucht, ich bin also vom 11. bis 15. Oktober wieder in den Heiligen Hallen anzutreffen (schon nächste Woche! Ahhhhhhh!) und freue mich schon sehr darauf, hoffentlich den ein oder anderen von euch dort zu sehen!

Der Blog kommt daher aktuell leider ein wenig zu kurz. Ich freue mich aber sehr, dass meine Interviewreihe Create & Inspire bei euch so gut ankommt. Ich habe nun eine Auflistung erstellt, von der aus ihr schnellen Zugriff auf die einzelnen Interview bekommt. Diese findet ihr hier.

Ich verschwinde dann mal wieder in meine Manuskripte! 🙂
Bis später!

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Verfasst von - Oktober 5, 2017 in Schreiben

 

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Let’s get 2017 started!

Hallo ihr Lieben,

der letzte Beitrag ist nun schon wieder über zwei Monate her und das neue Jahr auch bereits eine Woche alt.Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und seid gut nach 2017 gerutscht.

Für einen Jahresrückblick und Neujahrvorsätze ist es fast schon ein wenig spät, dennoch möchte ich ein den ersten Blogpost in diesem Jahr nicht ohne ein paar Worte dazu beginnen.

Rückblick

brooklyn-bridge2016 war ein ereignisreiches Jahr. Es hatte für mich leider denkbar schlecht mit dem plötzlichen Tod eines geliebten Menschen begonnen, was mich erst einmal ziemlich aus der Bahn geworfen hat. Nachdem ich mich wieder gefangen hatte, habe ich mich in die Arbeit gestürzt und konnte Ende Juli meinen Erstling Ersticktes Matt nach fünf arbeitsreichen Jahren veröffentlichen. Der Titel war am Veröffentlichungstag auf Platz 5 der deutschen Twittertrends und ein Amazon-Bestseller in der Kategorie Steampunk. Mittlerweile hat das Buch 30 sehr gute Rezensionen. Allen meinen Followern möchte ich an dieser Stelle noch einmal danken! Ihr habt meine erste Veröffentlichung zu einer wahren Party und damit für mich unvergesslich gemacht! DANKE!

Viel gereist bin ich auch, war in Andalusien, Irland und in New York und durfte von diesen Reisen reichlich Inspiration mitbringen. Ein weiteres Highlight war natürlich die Frankfurter Buchmesse im Oktober, auf der ich viele wunderbare Menschen wieder oder zum ersten Mal treffen durfte.

nanowrimo_2016_webbadge_winnerIm November habe ich wie üblich am NaNoWriMo teilgenommen und die 50.000 Wörter auch dieses Jahr knapp geschafft. Mein Roman „Krähenherz“, ein Prequel zu „Ersticktes Matt“ aus der Perspektive von Detective Madeline Vezér, wird 2017 erscheinen. Es macht viel Spaß diese Story zu schreiben. Vor allem die erste Begegnung zwischen Madeline und Lafayette war höchst amüsant. Ich hoffe, dass ihr beim Lesen genauso viel Freude haben werdet, wie ich beim Schreiben. Wenn ihr Lust habt, euch einen ersten Eindruck von der Story zu verschaffen, dann seid ihr herzlich eingeladen, euch meine Inspirationspinnwand auf Pinterest anzuschauen. Der erste Satz von „Krähenherz“ lautet übrigens:

Der Leichnam trieb bäuchlings im Wasser.

Und was bringt 2017?

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mein Leben neu zu organisieren. Ich muss definitiv lernen, mehr für mich zu tun und mich zu entspannen. Ich habe mich endlich wieder im Fitnessstudio angemeldet (Ich schreibe den Beitrag gerade übrigens mit dem einzigen Körperteil, die nicht schmerzen: meinen Fingern) und bin hochmotiviert den Sport und Entspannung fest in meinen Alltag zu integrieren und generell achtsamer zu leben. Dafür habe ich mir extra einen besonderen Kalender bestellt, den Ein guter Plan. Ich bin gespannt, wie es mir gelingt, meine Ziele für dieses Jahr umzusetzen.

Ein letzter Vorsatz noch: Ich möchte wieder mehr lesen. Beruflich mache ich das zwar jeden Tag über mehrere Stunden, aber privat und zu Unterhaltungszwecken bin ich im letzten Jahr kaum dazu gekommen, habe gerademal 17 Bücher gelesen, was für meine Verhältnisse wirklich wenig ist (mein sonstiger Jahresdurchschnitt lag bei 60).

Auch wenn sich das jetzt irgendwie viel anhört, lässt es sich eigentlich auf einen einzigen Vorsatz runterbrechen: Mehr von dem machen, was mir Spaß macht und mir guttut. Das ist es letzten Endes.

Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit euch!
Alles Liebe
eure Nina

 
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Verfasst von - Januar 7, 2017 in Persönliches

 

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Das war mein NaNoWriMo 2015

Das war mein NaNoWriMo 2015

Guten Morgen!

Heute dürfen wir das erste Türchen am Adventskalender öffnen. Ihr ahnt was das heißt? Der NaNoWriMo 2015 ist Geschichte, die 50.000 Wörter sind geschrieben – oder eben nicht.

Zahlen, Zahlen, Zahlen

Ich hatte einen tollen Monat und gehe aus diesem NaNo als Gewinner hervor: 50.603 Wörter habe ich in den letzten 30 Tagen zu Papier gebracht.

Der Zusammenhalt der teilnehmenden Autoren ist groß, die Motivation überwältigend. Und so habe ich tatsächlich an jedem Novembertag an den Schattenkatzen geschrieben, wenn es auch nur ein paar Wörter waren. Die geringste Wortzahl hatte ich am 23. November mit 264 Wörtern, an meinem besten Tag habe ich 4.250 Wörter ins Manuskript getippt.

NaNoWinner2

Was nun?

Nun sind 30 Tage NaNo-Wahnsinn vorüber und ich werde gleich wieder ein wenig wehmütig. Die Schreibmonate sind immer wieder toll, insbesondere der November, in dem die meisten Teilnehmer dabei sind. Nun heißt es, wieder ein Jahr warten.

Doch das heißt natürlich nicht, dass ich mich in der kommenden Zeit auf die faule Haut lege. Ich brauche noch ca. 10.000 Wörter, um „Die Schatten von Manhattan“ abzuschließen, was ich in der folgenden Woche hoffentlich schaffen werde. Im Dezember werde ich ein letztes Mal „Ersticktes Matt“ durchgehen, bevor es ins Lektorat geht. Und im Januar steht dann die Überarbeitung der Schattenkatzen sowie das Lektorat von „Ersticktes Matt“ an.

Fazit

Der diesjährige NaNoWriMo hat mir gezeigt, dass ich in der Lage bin, konsequent jeden Tag zu schreiben und ab und an auch große Mengen Text am Stück zu produzieren. 4.250 Wörter sind auf jeden Fall mein neuer Rekord, sonst war spätestens bei 3.000 Schluss. Das habe ich aber auch nur ein einziges Mal geschafft – und danach war ich völlig leergeschrieben, zumindest bis zum nächsten Tag.

Ich hoffe, dass die Motivation noch ein wenig anhält, ich die Geschichte bald beenden und natürlich auch veröffentlichen kann. Ich hatte (und habe) jedenfalls viel Spaß mit Othello & Co. und wünsche mir, dass ihr sie alle demnächst auch kennenlernen könnt.

Wie lief es bei euch? Habt ihr euer Ziel erreicht? Und seid ihr mit eurem Ergebnis, was Wortzahlen und Textqualität angeht, zufrieden?

 
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Verfasst von - Dezember 1, 2015 in NaNoWriMo, Schreiben

 

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Halbzeit beim National Novel Writing Month

Halbzeit beim National Novel Writing Month

Hallo ihr Lieben,

zwei Wochen hält der NaNo-Wahnsinn nun schon an und ich halte tatsächlich ganz gut mit, was mich sehr freut. Die Schattenkatzen bereiten mir  viel Vergnügen und ich habe in den letzten zwei wochen tatsächlich jeden tag geschrieben. Die Hälfte ist um und ich habe festgestellt, dass ich mit 50.000 wörter bei der Geschichte vermutlich nicht hinkommen werde. Wobei, wer weiß, denn so wie es aussieht, werde ich die ersten zehntausend Wörter in der Überarbeitung später sowieso löschen …

Screenshot_2015-11-15-20-30-36Das tägliche Schreiben bringt auf jeden Fall viel Routine in die eigene Arbeitsweise. Zumeist setze ich mich am frühen Abend gegen 17 Uhr an den Schreibtisch und schreibe für zwei bis drei Stunden, dann habe ich mein Lektoratspensum bereits erledigt. Ich kann nicht gut an eigenen Sachen arbeiten, wenn ich weiß, dass jemand auf die Fertigstellung seines Manuskripts wartet. Das hat bisher wunderbar geklappt und so werde ich es wohl auch in den kommenden zwei Wochen halten. Ich hoffe wirklich, dass das Manuskript jeden tag um ein paar Wörter wächst, die geschichte und ihre Charaktere habe ich bis dato schon sehr lieb gewonnen.

Und weil Halbzeit ist, zeige ich euch heute mal einen kleinen Schnipsel aus dem Roman – unlektoriert und unkorrigiert natürlich. Straßenkater Othello versucht, ein Tau zu überqueren, um auf ein Schiff zu kommen. Er hat allerdings fürchterliche Angst vor Wasser – und vor Ratten.

Bäuchlings robbte er über das Tau, zog sich mit den Vorderpfoten Zentimeter um Zentimeter vor, während er mit den Hinterpfoten schob und durch geschicktes Manövrieren mit dem Schwanz das Gleichgewicht hielt. Er durfte nur nicht nach unten schauen, nur nicht … nach unten … Das Seil senkte sich unter seinem Gewicht, er riss die Augen auf. Das schwarze Wasser gurgelte unter ihm, schien zu brodeln, Wellen zu schlagen, sich aufzutürmen.

Die Erinnerungen überfluteten ihn, überschwemmten seinen Geist, lähmten seinen Körper. Wasser drang in seine Nase, seine Schnauze, seine Ohren. Das Gewicht des nassen Fells zog ihn nach unten, er strampelte, trat Wasser, hechelte. Und die Ratten, die Ratten! Mit ihren Klauen krallten sie sich an seinem Körper fest, drückten ihn unter Wasser, versuchten sich selbst zu retten und ihn zu ertränken.

Er rang nach Luft, krallte sich fester in die Seilfasern. Bloß nicht loslassen, bloß nicht bewegen! Wenn er fiel, wurde sein schlimmster Albtraum Realität. Erneut.

Bei Bastet, er saß fest.

»Brauchst du Hilfe?«, hörte er plötzlich ein dünnes Stimmchen vom Dock. Er wagte nicht, über die Schulter zu schauen, wollte antworten, doch aus seinem Maul drang nur ein Krächzen.

»Es sieht nämlich ganz so aus, als könntest du welche gebrauchen!«

Ach was, Schlauberger!

»Kann ich dir irgendwie helfen?«

»Nein«, quetschte Othello zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.

»Bist du sicher? Du wirkst nämlich ein wenig … unglücklich. Also, deine Situation. Deine jetzige. Nicht, dass ich allgemein glaube, dass du unglücklich bist – sowas würde ich mir nie anmaßen zu sagen. Ich stelle bloß eine leichte Anspannung in deinen Muskeln fest. Nur in diesem Augenblick, nicht generell. Oder bist du einer von den unentspannten Typen?«

Trotz seiner prekären Lage musste er einfach sehen, wer da einen solchen Dummfug von sich gab. Er drehte den Kopf leicht nach links und bereute seine Entscheidung sofort. Das Seil schwankte wieder gefährlich. Nein, keine Experimente mehr. Er würde einfach hier sitzen bleiben und auf den Tod warten. Er hatte ja noch fünf weitere Leben.

»Ernsthaft, du bist viel zu verkrampft. Du musst dich locker machen, dich auf das Seil einlassen. Denk wie das Seil, sei das Seil.«

An was für einen grenzdebilen Einfaltspinsel war er da bloß geraten?

»Ich will aber nicht das Seil sein«, fauchte er.

»Ja, das sehe ich. So wie du dich verhältst, willst du eher ein Brett sein, was?«

Othello schnaubte.

»Na komm, ich zeig dir, wie man es macht.«

Tippelnde Schritte schabten über das Holz, dann ein Kratzen am Tau.

»Falls es dir entgangen sein sollte: Ich sitze hier fest. Du kannst wohl kaum einfach über mich drüber steigen.«

»Nö. Muss ich auch nicht«, sagte die Stimme, plötzlich ganz nah, direkt unter ihm.

Ihm blieb beinahe das Herz stehen. Eine winzige Schnauze schob sich in Othellos Sichtfeld. Sie war spitz, grau behaart und zuckte ihm Rhythmus der Atmung des winzigen Wesens. Schwarze Knopfaugen musterten ihn neugierig, kleine braun-rosafarbene Ohrmuscheln drehten sich in seine Richtung. Das war … eine Ratte. Eine Ratte!

Othello quietschte, ließ vor Schreck das Seil los, verlor das Gleichgewicht. Er stürzte, rammte die Krallen in die Fasern und klammerte sich fest.

»Du siehst aus, als hätte man dich zum Trocknen rausgehängt. Wie ein alter Schlüpper.«

 
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Verfasst von - November 15, 2015 in NaNoWriMo

 

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NaNo-Wahnsinn Woche 1

NaNo-Wahnsinn Woche 1

Die erste NaNo-Woche ist um! Und ich dachte, ich gebe euch einen kurzen Bericht und einen kleinen Einblick in meine Story. Ich kann nicht klagen, es läuft wirklich gut. Ich habe tatsächlich jeden Tag geschrieben, manchmal bis spät in die Nacht. Schlaf kommt im November auf jeden fall zu kurz, aber das macht nichts – es macht mir unwahrscheinlich viel Spaß, diese Geschichte zu erzählen. Wahrscheinlich, weil ich mich nicht selbst mit falschen Erwartungen unter Druck setze, sondern es als reines Spaßprojekt betrachte.

Ich bin mit 11.814 Wörtern knapp über dem heutigen Tagessoll und bin sehr zufrieden damit. Gerne würde ich mir nächste Woche ein kleines Polster aufbauen, wenn das nicht klappt, ist es aber auch nicht schlimm. Ich schreibe nicht sehr schnell, brauche für 1.000 Wörter immer eine gute Stunde – manchmal auch länger. Von daher freue ich mich über jedes Wort, dass mich näher ans Ziel bringt.

Normalerweise gebe ich keinen Einblick in ein gerade begonnenes Projekt, aber da ich es – wie gesagt – vor allem zum Spaß schreibe und ja nun mal NaNoWriMo ist, möchte ich euch gerne am Entstehungsprozess teilhaben lassen, denn das ist sicherlich etwas interessanter als bloße Wordcounts zu sehen.

Hier also ein paar Auszüge aus meinen Notizen, die allerdings ursprünglich nur für mich gedacht waren und daher nicht besonders sorgfältig formuliert sind:

Inhalt

Der junge Straßenkater Othello erfährt durch seinen Freund, den Schiffkater Napoleon, von einer Rassekatzenausstellung, die im „Manhattan Historical Museum“ stattfinden soll. Die Geschichten, die er darüber hört, sind grauenhaft: die Tiere werden dort in Käfige gesperrt, begutachtet, gebürstet – und manche von ihnen bekommen sogar Schleifen ins Fell gebunden. Schrecklich!
Er ist froh, nichts damit zu tun zu haben, doch Napoleon drängt darauf, die gequälten Geschöpfe zu befreien, denn er hat sich unersterblich in eine Perserdame verliebt. Othello hat keine Ahnung von der Liebe und ist von der Idee ganz und gar nicht begeistert, ringt sich jedoch dazu durch, zumindest das Museum auszukundschaften , in dem die Ausstellung stattfindet, und Schmiere zu stehen. Dort trifft er auf die Bibliothekskatze Miss Periwinkle – das wunderschönste aller Geschöpfe! Nun ist er Feuer und Flamme, Napoleons Plan mit seiner Bande von Straßenkatzen und Arthos, der angsteinflößenden, aber nicht sehr intelligenten Dogge, in die Tat umzusetzen.
Bei Austellungseröffnung geschieht jedoch ein Unglück: Ein Museumswärter wird ermordet, ein kostbares altägyptisches Artefakt entwendet. Und es scheint ganz so, als sei der Mörder eine riesige Katze.
Ehe sie sich versehen, finden sich die Freunde in einem Chaos aus Mordanschlägen, verwöhnten Rassekatzen, ehrgeizigen Besitzern, altägyptischen Mumien, magischen Artefakten und einer jahrtausendealten Sekte wieder.
Als dann Miss Periwinkle entführt wird, gibt es für Othello kein Halten mehr – auch wenn er dafür die Hilfe der mit den Katzen verfeindeten Ratten braucht.

Setting

In der Welt, die ich beschreibe (und in der auch „Ersticktes Matt“ angesiedelt ist), hat sich bereits vor zweihundert Jahren der Meeresspiegel drastisch zu erhöhen begonnen. Viele Gegenden der Erde sind im 19. Jahrhundert unbewohnbar, zahlreiche Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen. Die Menschen verlegen sich immer Meer auf die Schiff- und die Luftfahrt. Mit gigantischen Flutwehren, Deichen und Dämmen versuchen sie, die großen Städte vor den Wassermassen zu schützen. Im New Yorker East River ist ein Viertel entstanden, das sich „Floodlands“ nennt. Es handelt sich dabei um eine Pfahlbautensiedlung, in der die Ärmsten der Armen, immer bedroht von den Wassermassen, ihr Dasein fristen.
(Große Teile der Handlung finden in diesem Viertel statt, was für Othello aufgrund seiner Angst vor Wasser nicht gerade leicht ist.)

Figuren

Othello
Junger, schwarzer Straßenkater, der sich als Mäusefänger an der Upper West Side verdingt. Er langweilt sich häufig, ist aber zu ängstlich, um ein Abenteuer zu wagen. Besonders fürchtet er sich vor Wasser und er hasst Ratten.
Gerne lauscht er dem alten Schiffskater Napoleon, wenn der Geschichten von seinen weiten, abenteuerlichen Reisen erzählt. Sein bester Freund ist die Dogge Arthos – auch wenn das Hecheln und Schwanzwedeln manchmal arg seine Nerven strapaziert.

Napoleon
Alter Schiffkater mit struppig-rotem Fell, der auf einem an den Manhattaner Docks anliegenden Schiff wohnt und dort die Speisekammer von Ratten und Mäusen freihält. Er hat nur noch ein Auge, doch niemand weiß, wie er das andere verloren hat, da Napoleon jedes mal eine andere Geschichte zu diesem Vorfall erzählt. Verliebt sich auf den ersten Blick in eine Perserdame der Rassekatzenausstellung, will sie unbedingt retten.

Arthos
Deutsche Dogge, die auf die meisten Lebewesen furchteinflößend wirkt, aber keiner Fliege etwas zu leide tun kann. Er ist nicht sehr intelligent, hat aber das Herz am rechten Fleck. Und in Liebesdingen scheint er sich gut auszukennen.

Murphy & Herakles
Die beiden Kater leben in einer halb verfallenen Kapelle auf einem Friedhof und sind Freunde von Othello und Napoleon. Besonders Herakles unterstützt Napoleons Anliegen, die Katzen zu befreien, da er selbst schon einmal unglücklich verliebt war. Sie sind echte Draufgänger und Raufbolde, aber auch gute Kerle, auf die man sich in der Not verlassen kann.

Miss Periwinkle
Bibliothekskatze im Manhattan Historical Museum mit glänzend-grauem Fell und strahlend grünen Augen. Sie verlässt das Gebäude nie, hat sich dem Leben mit den Menschen und den Büchern verschrieben. Sie fühlt sich den Menschen näher als ihren Artgenossen und kann sogar lesen.

Lady Alyss
Perserkatze und Favoritin für den ersten Preis der Rassekatzenausstellung. Sie ist eingebildet, arrogant und hält sich für etwas Besseres. Zu Straßenkatzen pflegt sie keinerlei Kontakt. Sie ist völlig entgeistert, als sie feststellen muss, dass ein einäugiger Schiffskater sie „retten“ will.

Die Ratten
Die heimlichen Herrscher Manhattans. man findet sie in jeder Straße, jedem Haus, auf jedem Schiff. Führen einen erbitterten Kampf gegen die Katzen und würden alles tun, um sie loszuwerden. Ihre Namen wie z.B. „Zurhülf“, „Ohgott“, „Igittigitt“ erhalten sie, in dem sie in das Sichtfeld eines Menschen (meistens einer Dame der gehobenen Gesellschaft) springen. Das erste, was diesem Menschen bei ihrem Anblick entfährt, wird zu ihrem Name, dies ist die sogenannte Rattentaufe, die als Initiationsritus in das Rattenvolk wichtig ist. (Ein dickes DANKESCHÖN an dieser Stelle an J.M. Volckmann, der die süße Idee hatte!) Diejenigen, die die größte Schockreaktion hervorrufen, werden zu Anführern des Rattenvolkes ausgebildet.

Es ist gar nicht so einfach aus Katzensicht zu schreiben, vor allem nicht, weil ich mich in „ersticktes Matt“ viel mit Gesichtszügen und Mimik beschäftigt habe, was in diesem Projekt nicht mehr so wirklich möglich ist. Aber es ist interessant, weil ich so fast nebenbei viel über die Sprache der Katzen lerne – meine beiden heimischen Anschauungsobjekte unterstützen mich dabei sehr. 😉

Wie läuft euer NaNo? Habt ihr eure Projekte ebenfalls vorgestellt? Ich freue mich sehr über Links zu euren NaNo-Berichten!

Happy Writing!

 
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Verfasst von - November 7, 2015 in NaNoWriMo

 

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Der Countdown läuft …

Der Countdown läuft …

Nur noch Tage oder eher Stunden, dann startet der diesjährige NaNoWriMo. Huch, schon wieder? Unglaublich, aber wahr: Es ist schon wieder ein Jahr um.

Letztes Jahr hätte ich gerne mitgemacht, das klappte aber aus gesundheitlichen Gründen leider nicht. Dafür bin ich diesen November umso motivierter. Ich will unbedingt die 50.000 Wörter schreiben!

Ich habe lange überlegt, was ich schreibe. Gerne hätte ich den zweiten Teil der Floodlands-Reihe nach „Ersticktes Matt“ angefangen, aber da weiß ich, dass ich ca. die doppelte Wortzahl brauchen werde – das ist bei meinem Schreibverhalten utopisch. Außerden muss dieses Projekt von A bis Z durchgeplottet werden und dafür fehlte mir bislang die Zeit.

Und so habe ich mich dazu entschlossen, ein reines Spaß-Projekt einzuschieben, auf das ich mich jetzt schon sehr freue und das (hoffentlich) mit 50.000 Wörtern abgeschlossen ist, also eher ein Kurzroman. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere von euch, dass ich vor einigen Wochen hier auf meinem Blog den Straßenkater Othello vorgestellt habe, der eine kleine Rolle in „Ersticktes Matt“ innehat. Diesen frechen Kater werde ich im November auf seinem Abenteuer begleiten: Steampunk, Katzen und ägyptische Mumien in Manhattan. Ich freu mich drauf!

Wer mag, kann meinem NaNoWriMo-Profil folgen (oder mich als Writing Buddy adden), dort seht ihr genau, wie viele Worte ich bereits geschrieben habe. Aber natürlich werde ich euch auch auf dem Blog, via Twitter oder Facebook auf dem Laufenden halten. Ich freue mich auch über eure NaNo-Profile hier in den Kommentaren.

Allen Teilnehmern wünsche ich auf jeden Fall schon mal gutes Gelingen!
Happy Writing!

 
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Verfasst von - Oktober 29, 2015 in NaNoWriMo

 

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CatContent und Camp NaNoWriMo

Ihr Lieben,

unglaublich, aber wahr: Ich habe über drei Monate keinen einzigen Blogartikel geschrieben! Ahhh, das geht doch nicht! Ich weiß gar nicht, wo die letzten Wochen geblieben sind, so schnell verging die Zeit.

Camp-Participant-2015-Twitter-ProfileNun wird’s aber mal wieder Zeit, den Blog zu entstauben und hier wieder ein bisschen Leben in die Bude zu bringen! Seit meinem letzten Blogbeitrag hat sich einiges getan! Ich habe von vielen Testlesern Rückmeldung zu „Ersticktes Matt“ erhalten und bin Ihnen für jede Kritik außerordentlich dankbar! Es gibt noch einiges zu tun, um- und neuzuschreiben, aber dafür ist ja nun Juli und somit ziehe ich ins Camp NaNoWriMo ein, um meinem Steampunk-Krimi den letzten Schliff zu geben und nocheinmal sämtliche Szenen kritisch zu hinterfragen.

25.000 Wörter habe ich mir vorgenommen- gerade einmal knapp über 800 Wörter pro Tag, das sollte ganz gut machbar sein. Und im November zum „richtigen“ NaNoWriMo schreibe ich dann Band 2 – das zumindest ist der Plan. Die Zeit dazwischen werde ich mit einigen Kurzgeschichten füllen, da habe ich schon einige Ideen, die ich euch dann nicht vorenthalten möchte.

Watson & HolmesWer meinem Blog schon länger folgt, weiß, dass ich ab und an auch mal private Sachen poste. Wir haben Familienzuwachs bekommen. Darf ich vorstellen: Watson und Holmes. Seit einigen Wochen bereichern die beiden unseren Alltag – wer schon einmal eine schnurrende Katze auf dem Schoß liegen hatte, weiß, was ich meine. Die beiden liegen mit Vorliebe auf meinem Schreibtischstuhl, natürlich immer dann, wenn ich schreiben möchte … Aber sie sind tolle Gefährten und immer für eine schöne Ablenkung gut.

So, das war es erst einmal wieder von mir – frei nach dem Motto „Ich bin gar kein richtiger Beitrag, ich wisch hier nur kurz durch“. In den nächsten Tagen werdet ihr sicherlich wieder häufiger von mir hören.

Bis dahin – frohes Schreiben, Lesen und was ihr sonst bei dem herrlichen Wetter noch so treibt!
Eure Nina

 
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Verfasst von - Juli 1, 2015 in Autorenleben

 

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