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Create & Inspire: Levi Richter

Create & Inspire: Levi Richter

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Levi Richter, Autorin

Kurzvita:
Hello, ich bin Levi, Studentin für Wirtschaftsinformatik, und wandere gedanklich oft zwischen nüchterner Logik und dem kreativen Chaos hin und her.

Beschreibe dich in drei Worten.
Kaffeesüchtig, kaffeesüchtig und kaffeesüchtig.

Woran arbeitest du gerade?
Ich arbeite derzeit am zweiten Band meiner Engelsflügel-Trilogie, welchen ich hoffentlich noch dieses Jahr beenden werde. Außerdem habe ich einen Blogroman begonnen, den ich quasi nebenher schreibe.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Für mich bedeutet ein kreatives Leben, fähig zu sein, etwas aus einer Idee oder einem Gedanken heraus zu schaffen. Oder auch, sich von allem möglichen inspirieren zu lassen. Oftmals beobachte ich, höre etwas und in meinem Kopf spinnen sich bereits die ersten Gedanken dazu. Für mich bringt ein kreatives Leben ständig neuen Input mit sich, weswegen es mir hin und wieder wirklich schwerfällt, einfach mal abzuschalten und an gar nichts zu denken.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Beim Schreiben von sehr emotionalen Szenen kommt es vor, dass ich mich vollkommen darin verliere ohne es zu merken. Irgendwann, wenn ich die Szene zu Ende geschrieben habe, merke ich, dass ich unglaublich aufgewühlt bin und mich, je nach Szene, in einem ähnlichen emotionalen Zustand befinde, wie meine Protagonisten, was manchmal ein wenig erschreckend ist.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann arbeitet vermutlich gerade die andere Gehirnhälfte, die für meinen Job wichtig ist. Und gerade das finde ich eine tolle Abwechslung.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Mit meinen Geschichten möchte ich Menschen zum einen natürlich ein stückweit unterhalten, sie aber auf der anderen Seite auch zum Nachdenken anregen. Ich möchte sie in einer Welt versinken lassen, sodass es sich wie ein Wiedersehen mit alten Freunden anfühlt, wenn sie die Seiten des Buches erneut aufschlagen.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Schau dich um und beobachte eine Person. Überlege dir, wer diese Person ist und was sie tut. Welche Vergangenheit hat sie? Wie sehen ihre Zukunftspläne aus? Achte auf Kleinigkeiten, auf ihre Kleidung, auf die Art, wie sie sich bewegt und verhält. Erzähle mir ihre Geschichte.
(Ich hoffe, diese Antwort lässt mich nicht super gruselig wirken, aber ich finde es tatsächlich sehr inspirierend, Menschen zu beobachten und mir eine Geschichte zu überlegen, die sie haben könnten. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemandem dazu gar nichts einfällt – falls doch: Pinterest).

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft: Man sollte aus der Vergangenheit lernen, sich aber nicht völlig in ihr verlieren.
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis: Das sagt mir zumindest meine linke Hirnhälfte
Stille oder Trubel? – Stille: Trubel laugt mich meistens ziemlich aus
Morgen oder Abend? – Morgen: Vor einigen Jahren hätte ich Abend gesagt, mittlerweile aber habe ich die Ruhe eines schönen Morgens wirklich zu schätzen gelernt
Utopie oder Dystopie? – Dystopie: Jede Utopie, die mir bisher untergekommen ist, war in Wahrheit auch nur eine mehr oder weniger gut getarnte Dystopie.
Zeit oder Geld? – Zeit: Es ist eines der wenigen Dinge, die man selbst mit viel Geld nicht kaufen kann.
Chaos oder Ordnung? – Ordnung: Zumindest wenn man meine Gedanken nicht miteinbezieht.
Routine oder Abenteuer? – Routine: Allerdings versuche ich zumindest ein bisschen „abenteueraffiner“ zu werden.
Luxus oder Minimalismus? – Minimalistischer Luxus? Oder luxuriöser Minimalismus? Irgendwas dazwischen.
Fiktion oder Realität? – Fiktion: Von der Realität habe ich genug – wortwörtlich

Hier findet ihr Levi :

Website: https://levirichter.wordpress.com/ (noch im Aufbau, aber langsam wird es)
Twitter: https://twitter.com/Levi_Richter
Pinterest: https://www.pinterest.de/levi2867/
Instagram: https://www.instagram.com/autorinlevirichter/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Levi! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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