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Schlagwort-Archive: kreatives Leben

Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Irina Christmann/Ani Rid, Autorin

Kurzvita:
Seit vier Jahren schreibe ich neben meinem Beruf meistens Kurzgeschichten. Ansonsten trifft meine Twitterbeschreibung es ganz gut: Hobbyschreiberin, Gründungsschwester @Nornennetzwerk, Vielleserin, Motorsportfan, Schokoladenvernichterin und Mutter 🙂

IMG_20170731_183825Beschreibe dich in drei Worten.
Hilfsbereit, lustig, vorhersehbar.

Woran arbeitest du gerade?
An drei Projekten … zwei eigene und zwei mit Kolleginnen, plus einem Adventskalender und einem Gemeinschaftsprojekt, das ein bisschen auf Eis liegt.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativ wäre kein Wort, das ich in meine Selbstbeschreibung packen würde. Schreiben bedeutet für mich ein Stück Freiheit. Den Alltag hinter mir lassen und in meine eigene Welt abtauchen und mit ein bisschen Glück fühlen sich meine Leser darin auch wohl.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Manchmal schaff ich das tatsächlich, einfach schreiben, ohne groß nachzudenken ob alles passt und es am Ende wirklich gut finden. Es ist, wenn es passiert, ein geniales Gefühl und es kann schon mal passieren, dass ich dann zu spät in die Arbeit komme. Allerdings ist das Erreichen Zufall, denke ich … es muss halt alles passen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… bekomme ich nach ein paar Tagen spätestens schlechte Laune.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Das ist von Story zu Story unterschiedlich. Bei meinen GayRomance Geschichten ging es  mir einfach um die „Liebe ist Liebe“ Botschaft. Fantasy schreib ich mehr spaßorientiert.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ohne es ausprobiert zu haben, kann man es nicht wissen. Und wenn es echt nichts für dich ist, hast du sicher andere Talente.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? –  Zukunft
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Irina:

Facebook: https://www.facebook.com/Ridani76/
Facebook: https://www.facebook.com/Irina-Christmann-532084447182102/
Twitter: https://twitter.com/Ridani76

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Irina! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Verfasst von - Februar 17, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: BenStage

Create & Inspire: BenStage

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

BenStage, Autor & Blogger

Kurzvita
Ich bin wie Berlin: Verdammt zu werden und niemals zu sein.

Beschreibe dich in drei Worten.
Ambitioniert, leidenschaftlich, loyal.

Woran arbeitest du gerade?
Verschiedenes, leider – was wohl der Grund ist das nie etwas fertig wird. Von satirisch gefärbten Streitschriften bis zum epischen Sci-Fi-Fantasy Werk. Ich kann mich einfach auf nichts alleine konzentrieren und arbeite lose an zig Dingen.

ben_twitterWas verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Dass ich die Freiheit habe meine Ideen auszuleben, mich auszuprobieren, mich treiben lassen kann. Ideen ständig andere Ideen hervorrufen. Das ich Welten erschaffe und zerstöre, die verschiedenen Farbe meiner Seele in Worte kleide.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, doch in einem vom Alltag geprägten Leben passiert das leider viel zu selten, was mich sehr deprimiert. Wenn es passiert, ist das einfach nur berauschend, man fühlt sich wahnsinnig lebendig und wie elektrisiert. Wenn Synapsen buchstäblich glühen kommt das fast einem Orgasmus gleich.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… fühle ich mich klein, unbedeutend, nutzlos und grau.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Alan Shore aus Boston Legal hat mal gesagt „Worte sind meine Freunde“. Das ist bei mir ähnlich. Ich habe nicht viele Freunde, hatte ich nie. Aber Worte waren immer für mich da. Ich bin nicht direkt schüchtern, aber auch niemand der sich im realen Leben anderen einfach so öffnen kann / will, oder ungefragt mitteilt. Ich will Menschen nicht zur Last fallen. Dennoch brauche ich ein Ventil. Muss teilen was mich innerlich zerfrisst. In irgendeiner Form. Ich muss das Chaos, den Schmerz, die Ideen, die Fragen in meinem Kopf irgendwie ordnen. In Geschichten oder Texten kann ich mich mitteilen. Mir selbst Dinge erklären, die ich nicht verstehe. Ich bin mir der Vergänglichkeit meines Selbst und der Endlichkeit des Lebens sehr bewusst. Ich möchte gerne etwas hinterlassen. Etwas das nach meinem Tod noch eine Weile bestand hat. Der Gedanke etwas zu erschaffen woran man sich eine Weile erinnern mag, tröstet mich. Ich glaube nicht das ich dies mit etwas anderen als der Schreiberei erreichen könnte. Es ist meine einzige Chance etwas von Bedeutung zu tun.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Kreativität, Fantasie kann man meiner Meinung nach nicht lernen, wenn auch trainieren. Schreiben und andere Kunstformen sind vor allem ein Handwerk – das kann man lernen. Doch kann man sich nicht einfach vornehmen, kreativ zu sein. Ich denke aber, dass es extrem viel mit Disziplin zu tun hat. Sich immer wieder selbst zu fordern und es zu versuchen. Sich auf eine Sache zu konzentrieren und diesem einen Ding so die Chance einer Möglichkeit geben. Ich glaube nicht daran das jeder Mensch per se kreativ ist oder sein kann. Ich glaube aber sehr wohl daran das jeder Mensch in mindestens einer Sache sehr gut werden kann. Und die meisten Menschen wissen nicht, ahnen nicht mal was das sein könnte. Ich würde dieser Person raten es auszuprobieren, immer wieder und keine Angst vorm Scheitern zu haben. Das gehört dazu.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Ich bin neugierig darauf was sein könnte.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich bin neugierig und möchte Dinge verstehen, dennoch finde ich es schön wenn ich mich Dinge fragen, suchen kann.
Stille oder Trubel? – Ich mag Chaos und halte es für kreativ-stiftend, aber ich glaube es braucht Stille um wahrlich schöpferisch tätig zu sein.
Morgen oder Abend? – Ich habe das Gefühl abends/nachts besser arbeiten zu können, das mag aber eine Lüge sein. Ich versuche das gerade zu ändern.
Utopie oder Dystopie? – Die, die mich kennen mögen das nicht glauben, aber ich mag Dystopien nicht besonders und liebe Utopien, weil ich auf meine eigene, verquere Weise doch ein Optimist bin.
Zeit oder Geld? – Geld kann einem ja auch Zeit schenken, aber eben nicht wirklich daher muss das wertvoller sein.
Chaos oder Ordnung? – Siehe Nummer 3.
Routine oder Abenteuer? – Ich habe viel zu viel Routine in meinem Leben und es deprimiert mich. Ich brauche mehr Abenteuer, etwas wofür es sich zu leben lohnt.
Luxus oder Minimalismus? – Zeit haben ist ja Luxus, ich glaube aber das im Wenigen wahre Erfüllung liegt. Ein Zustand den ich noch nicht gemeistert habe
Fiktion oder Realität? – Weil mich die Realität oft deprimiert/langweilt

Hier findet ihr Ben:

Webseite: http://benstage.com/
Twitter: https://twitter.com/WithoutUmlaut
Facebook: https://www.facebook.com/BenStage-1919353664741536/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Ben! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 10, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Thorsten Hoß

Create & Inspire: Thorsten Hoß

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Thorsten Hoß, Autor

Rollenspielender, freischaffender Autor mit pädagogischen Wurzeln und Legasthenie. Halbtagsdrache.

Beschreibe dich in drei Worten.
Das geht nicht.

Woran arbeitest du gerade?
An dem Manuskriptende des 7. Bandes der Crew der Sirius7-Reihe meiner Lunariaromane, und an der Veröffentlichung des 4. Bandes der Reihe das Januar/Februar 2018 erscheint. Außerdem an ein paar Karten und Zeichnungen für meine Rollenspielgruppen und deren Storys. Und was sonst gerade so ansteht.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Puh, das ist eine schwere Frage… eigentlich sogar zwei schwere. Was verstehe ich unter einem Kreativen Leben… Dass man die Möglichkeit hat sich frei auszudrücken, egal in welcher Form und davon auch Gebrauch macht, wenn man möchte. Wie ist da eher Zweitrangig. Ob durch Schreiben, Malen, Kochen oder die Neuplanung deines Zimmers. Kreativ sein ist mehr als die Tätigkeit an sich.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, denke schon. Aber Tipps wie man ihn erreicht? Puh, schwer. Am ehesten ist wohl mach einfach als Rat angemessen. Wenn du so sehr bei der Sache bist, das du alles um dich herum vergisst und es gerade gut läuft, dann hast du die Chance ihn zu erleben. Es passiert. Erzwingen kann man’s nicht.
Du solltest dich jedenfalls in der Materie und dem was du Tust gut auskennen. Wer immer zu groß nachdenken muss was der nächste Schritt ist kommt nur schwer in „Flow“.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Langweile ich mich schnell.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Erst mal Garnichts. So funktioniert das nicht. Ich versuche eher etwas loszuwerden, also Ideen die in mir herumgeisterten. Was dabei rumkommt, ist stark Kontextbezogen. Sprich was mache ich wann und warum.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde sagen jeder kann Kreativ sein, die Frage ist nur welche Erwartungen man hat. Oft muss man erst eine ganze Weile üben und kleine Brötchen backen bevor es funktioniert. Ein Instrument lernst du nicht so einfach und ein perfektes Gemälde wird bei den ersten Versuchen nicht herumkommen. Übung macht den Meister. Das gilt auch für die Kreativität.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Oder, weil beides zählt.
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis, denn sie bringt das nächste Mysterium.
Stille oder Trubel? – Stille, weil ich sie mag. Bei Trubel kommt es auf den Kontext an. xD
Morgen oder Abend? – Abend!
Utopie oder Dystopie? – Keines. Ersteres ist nicht zu erreichten zweiteres nicht erstrebenswert.
Zeit oder Geld? – Zeit denn sie ist unbezahlbar!
Chaos oder Ordnung? – Beides, als extrem für sich genommen ist beides Fatal
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer in der Routine!
Luxus oder Minimalismus? – Ein gesunder Mittelweg scheint mir erstrebenswert.
Fiktion oder Realität? – Bin in beidem Zuhause. Und mal ehrlich. Wo ist da nochmal der genaue Unterschied? xD

Hier findet ihr Thorsten:

Twitter: @UralterDrache
Romane: Lunariaromane.de
Buchstaben WG: buchstabenwg.de
RPG: Rollenspielseminar.de

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Thorsten! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Januar 27, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Magret Kindermann

Create & Inspire: Magret Kindermann

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Magret Kindermann, Autorin

Kurzvita
Ich bin Autorin, vor allem interessiere ich mich für Menschen und ihre alltäglichen Abgründe. Dabei stehe ich auf skurrile Details und Schweres, das in Leichtes verpackt ist.

Magret Kindermann_FotoBeschreibe dich in drei Worten.
Loyal, herzlich, kommunikativ. Das sind zumindest laut meines Persönlichkeitstests einige meiner positiven Eigenschaften. Meine negativen behalte ich mal für mich.

Woran arbeitest du gerade?
Die Novelle, an der ich gerade arbeite, ist eine Fortsetzung der „Tulpologie“. Darin gibt es einen Satz, der diesen zweiten Teil inspiriert hat, und zwar, dass meine Hauptperson Marlene zu einem früheren Liebhaber gesagt hatte, sie sollen sich immer nur treffen, wenn sie wirklich Lust darauf hätten. So wären ihre Treffen immer hundert Prozent. Um diese Beziehung geht es nun. Im Grunde geht es darum, sich seine eigenen Regeln für Liebesbeziehungen zu erschaffen, Freiheit vs. sich gehören.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Für mich bedeutet es, dass es für mich Priorität ist, mich kreativ ausleben zu können. Das ist mir wichtig. Aber ich finde, es ist auch schon ein kreatives Leben, wenn sich jemand nur eine kreative Ecke in seiner Zeit baut, etwa nach der Arbeit. Aber mir reicht das nicht.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Oh ja! Das ist eine irre Erfahrung. Die längste Phase war mehrere Tage lang. Ich vergaß, zu essen, war bis tief nachts wach, bis ich zitternd in den Schlaf fiel. Trotzdem wachte ich um 6 Uhr wieder auf, mit dem ersten Gedanken: „Ich will weitermachen!“ Ich weiß nicht, wie ich das erreicht habe. Wahrscheinlich weil ich ganz versunken bin und eben nicht nur wenige Stunden hatte, sondern mehrere Tage. Kleinere Momente des Flows kenne ich natürlich auch.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… passiert mit mir nichts Gutes. Ich werde aggressiv und versinke in gefühlter Bedeutungslosigkeit. Schreiben ist mein Ventil, wie andere Menschen joggen oder feiern gehen. Zwei Jahre lang habe ich mal nicht geschrieben, weil es mein Beruf nicht zugelassen hat. Als ich dann wieder anfing, fühlte ich mich wie erleuchtet.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Natürlich variiert das von Geschichte zu Geschichte. Grundsätzlich will ich erst einmal unterhalten. Den Leser sich selbst näherbringen, Sensibilität schaffen. Dazu reagieren meine Figuren oft anders, als man es erwarten könnte, also hoffe ich, dass sie den Horizont erweitern.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich vermute, dass diese Leute die Vorstellung mögen, etwas eigenes zu erschaffen. Man muss ja nicht immer gleich wie van Gough malen, sondern kann sich etwas suchen, das nach mehr Anleitung funktioniert. Etwa einen Tisch restaurieren, häkeln, Kleidung umnähen. Und wer weiß, vielleicht wecken diese Tätigkeiten ja ungeahnte Fantasie und das mit van Gogh wird doch noch was!

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft. (Immer in Laufrichtung blicken.)
Erkenntnis oder Mysterium? – Beides.
Stille oder Trubel? – Stille. Die kann auch ganz schön laut sein.
Morgen oder Abend? – Morgen. Ich liebe es, den Tag noch vor mir zu haben und ihn gemütlich einzuleiten, am besten sonntags mit einem langen Frühstück (am liebsten mit jemanden, der Frühstücke ebenso schätzt wie ich).
Utopie oder Dystopie? – Weder noch.
Zeit oder Geld? – Zeit. (Diese Antwort kam aus vollem Herzen.)
Chaos oder Ordnung? – Ordnung. Eine gute Organisation befriedigt mich.
Routine oder Abenteuer? – Da möchte ich mich nicht entscheiden müssen. Beides ist mir zu wichtig.
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus. Aber das passt meiner Meinung nach hervorragend mit Luxus zusammen.
Fiktion oder Realität? – Beides.

Hier findet ihr Margret:

Webseite: https://themagret.com/
Twitter: https://twitter.com/magretkind
Instagram: https://www.instagram.com/magretkindermann/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Magret! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

 
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Verfasst von - Dezember 30, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Nora Bendzko

Create & Inspire: Nora Bendzko

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Nora Bendzko, Autorin, Sängerin & Lektorin

Mein Name ist Nora Bendzko, ich schreibe dunkelfantastische Geschichte und singe Metal, wenn ich neben dem Studium nicht lektoriere. Ich lebe dabei ganz nach dem Motto: Man braucht die Dunkelheit, um stärker leuchten zu können.

Beschreibe dich in drei Worten.
Autoren PorträtLeidenschaftlich, unabhängig, entdeckungsfreudig.

Woran arbeitest du gerade?
Derzeit überarbeite ich zwei große Buchprojekte, die insgesamt über 1.000 Seiten umfassen: Das High-Fantasy-Epos „Die Schönheit des Biests“ und der Cyberpunk-SciFi „Roboter Engel“. Beide möchte ich bei Verlagen einreichen. Danach steht das Schreiben meines vierten Galgenmärchens an, das ich wieder selbst veröffentlichen werde. Außerdem möchte ich nächstes Jahr am Kindle-Storyteller-Award mit einem selbst veröffentlichten Roman teilnehmen. Ich kann schon mal verraten, dass es ein dunkelfantastischer Thriller zu unserer Zeit mit dem Namen „Koma-Träume“ wird. Aber nicht nur schriftstellerisch, auch musikalisch gibt es einiges zu tun. Mit meiner Heavy-Metal-Band Nightmarcher schreibe ich derzeit an neuen Songs für die Wintersaison, während die Progressive-Metal-Band Avem Material für ein ganzes Album geschrieben hat. Nun geht es Richtung Album-Produktion.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativ leben heißt für mich: Ohne Kreativität kann ich nicht. Das merke ich besonders in stressigeren Zeiten, wenn ich z. B. mehr in der Uni zu tun habe. Kommen dann Schreiben und Musik zu kurz, werde ich richtig unglücklich. Dagegen sind Tage, an denen viel geschrieben wurde, ein Glücksschub.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Der Flow ereilt mich sogar immer wieder. Für mich fühlt er sich wie ein Trance-Zustand an. Ich bin total ruhig, irgendwo zwischen totalem Wachsein und Schläfrigkeit, und die Kreativität sprudelt nur so aus mir heraus. Ich überlege dann nicht mehr, das Schreiben setzt sich einfach fort. Diesen Zustand habe ich bisher immer nachts erreicht, wenn schon alles um mich schlief. Er hat auch immer nur geklappt, wenn ich das Gefühl hatte, keinen Zeitdruck zu haben. Wenn ich weiß, ich muss den morgen danach früh aufstehen oder habe nur ein, zwei Stunden und danach einen Termin, bin ich automatisch verkrampfter.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… studiere ich Deutsche Philologie an der Uni Wien und verdinge mich mit Lektoraten. Man sieht mich in Wien auch öfter vor einer Bühne. Ansonsten liebe ich es, mich leserisch weiterzubilden – ob mit Romanen, Zeitungsartikeln, wissenschaftlicher Literatur, Comics, Blogeinträgen –, liebe das Kochen und gut zu essen, verliere mich ab und an in einem spannenden Fantasy-Game.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte schöne Dinge erschaffen, sowohl für mich als auch für andere. Mit meinen Geschichten und Songtexten will ich nicht nur unterhalten, sondern auch bewegen. Persönlich glaube ich nicht, dass es nichts zwischen schnöder Unterhaltung und langatmiger „hoher Kunst“ gibt. Ich versuche, etwas dazwischen zu bedienen; etwas, das man aus Spaß an der Freude lesen oder hören kann. Doch wer mehr Interesse entwickelt, genauer hinschaut und zuhört, soll auch Tiefe und etwas zum Nachdenken finden. Dabei habe ich die leise Hoffnung, den einen oder anderen für Dinge zu öffnen, denen er sonst skeptisch gegenübersteht, wie andere Kulturen oder alternative Lebensmodelle. Ich schreibe da für eine offenere Welt mit größeren Horizonten.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Jeder Mensch hat Fantasie. Ich bin überzeugt, dass sie Teil von unserem Menschsein ist. Du glaubst, du hast nicht genug Fantasie, in Wirklichkeit hast du sie nur noch nicht entdeckt! Entsprechend musst du dich auf die Suche machen verlasse deine gewohnte Umgebung, beobachte Menschen und versuche mit welchen in Kontakt zu kommen, mit denen du sonst nichts zu tun hast. Dafür musst du gar nicht weit reisen, es reicht schon, in eine dir unbekannte Ecke deines Dorfes/ deiner Stadt zu gehen. Wenn du dann anfängst, deine neuen Eindrücke aufzuschreiben, wird eins zum anderen kommen – glaub mir!

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft! Jeder neue Tag ist doch ein neues Abenteuer.
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium! Zumindest liebe ich es, mysteriöse Dinge zu schreiben.
Stille oder Trubel? – Da kann ich mich nicht entscheiden J Ich finde, es muss ausgewogen sein. Trubel den einen Tag, und Stille den anderen, um sich vom Trubel zu erholen.
Morgen oder Abend? – Abend! Das ist einfach meine Tageszeit, ich bin eine eindeutige Nachteule.
Utopie oder Dystopie? – Dystopie! Aber auch nur, weil ich die spannender zum Lesen und Schreiben finde als Utopien.
Zeit oder Geld? – Zeit! Man kann damit Zeit so viel mehr erreichen als mit Geld. Zeit braucht man, um Beziehungen aufzubauen, langwierige Dinge zu unternehmen (und man kann aus ihr auch Geld machen, wenn der Job stimmt und man sich die entsprechende Zeit nimmt). Geld dagegen ist kurzlebig.
Chaos oder Ordnung? – Beides! Ohne mein kreatives Chaos kann ich nicht. Aber ich bin doch froh, dass der Putzfimmel einsetzt, wenn es zu chaotisch wird.
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer, eindeutig! Wenn die Tage in zu gleichem Rhythmus dahinlaufen, werde ich immer unruhig.
Luxus oder Minimalismus? – Mittelmaß: Ab und zu gönne ich mir was, wie ein schönes Kleid oder ein gutes Essen, das ist aber auch schon alles. Totaler Luxus würde mich wahrscheinlich überfordern.
Fiktion oder Realität? – Fiktion! Ich bin ja nicht grundlos phantastische Autorin. Ich glaube fest daran, dass wir Menschen ohne Fantasie, ohne Geschichten, die unsere Vorstellungskraft überschreiten, ganz arm dran wären. Die trockene Realität kann sehr deprimierend sein – wie verloren müssten wir sein, könnten wir nicht von neuen Welten träumen? Nur, wer träumt, kann überhaupt auf die Idee kommen, für etwas Besseres zu streiten.

Hier findet ihr Nora:

Homepage: norabendzko.com
Facebook: facebook.com/norabendzkooffiziell
Twitter: twitter.com/NoraBendzko

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Nora! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Dezember 10, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Katherina Ushachov

Create & Inspire: Katherina Ushachov

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Katherina Ushachov, Autorin

Katherina Ushachov sieht sich selbst als Europäerin – wenn man als Einwandererkind nach Deutschland kommt, das Bundesland wechselt und dann nach Österreich auswandert, ist das die einzige sinnvolle Identität. Eigentlich will sie Fantasy schreiben, landet aber zwischendurch andauernd bei dystopischen Stoffen.

Beschreibe dich in drei Worten.
Chaotisch, widerstandsfähig, loyal.

Woran arbeitest du gerade?
Nachdem ich bei meinem Selfpublishing-Debüt nur noch den Knopf fürs Veröffentlichen drücken muss, arbeite ich wieder an meinem neunbändigen Vampirzyklus. Im Social Media nenne ich die Romanreihe #Unparallel.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet, all die kreativen Impulse mit Disziplin in produktive Bahnen zu lenken. Dabei wird die gesamte Lebensplanung um die kreative Beschäftigung herumgebogen. Zumindest ist das meine Art, das Kreative zu leben – ich habe meine Studienwahl beispielsweise davon bestimmen lassen, ob sie mir bei der Romanrecherche hilft oder inspirierend auf meine Werke einwirken kann. Auch als Lektorin lerne ich beim Arbeiten mit fremden Büchern und dem Suchen nach fremden Fehlern viel über das eigene Schreiben, das ist mir wichtig. Und die eiserne Disziplin ist nötig, um auch dann weiterzumachen, wenn ich am liebsten alles hinschmeißen würde. Solche Anfälle habe ich besonders gerne dann, wenn ich eigentlich fast fertig wäre. Da muss ich mich dann selbst durchboxen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Oft. Ich bezeichne den Zustand als „es schreibt mich“ und das sind diese Momente, in denen ich selbst ganz überrascht bin, was meine Finger da für Worte schreibe und wo die jetzt herkommen. Ein bisschen fühle ich mich, als würde ich neben mir stehen und mich beobachten. Und staunen. Schwer zu sagen, wie ich ihn erreiche, er fällt mir meist dann auf, wenn er da ist und dauert oft nicht länger als zehn Minuten (in denen ich aber drei mal so viel schreibe wie sonst in einer Stunde). Herbeizwingen kann ich ihn erstaunlicherweise durch Druck (Wordsprints sind z.B. gut geeignet), aber eben für 10 Minuten. Bei 15 wird es schwierig, länger ist völlig unmöglich. Dann lasse ich meine Charaktere machen und oft lösen sich Probleme von selbst.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann habe ich Entzugserscheinungen. In jedem Raum, in dem kein Computer ist, habe ich Schreibzeug deponiert. Nicht kreativ zu sein, kann ich auf Dauer nicht, ohne dass es mich kaputtmacht.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken? Ich bin ein sehr politischer Mensch und je nachdem, was in meinen Fokus gerät, drückt sich das auch im Roman aus. In „MV“ verarbeitete ich den Neonazismus in Osteuropa, in „Zarin Saltan“ geht es am Rande auch Parallelkulturen in Deutschland (da ich selbst in einer aufgewachsen bin, habe ich einiges dazu zu sagen) und in meiner Vampirsaga setze ich mich mit Gleichberechtigung, der Utopie des Matriarchats und männlichen Opfern häuslicher Gewalt auseinander. Außerdem sind meine Charaktere oft (nicht immer) queer. Ich sehe mich selbst also als politische Autorin und, auch wenn das oft ein böses Wort ist, auch als Feministin.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Niemand hat ‚nicht genug Fantasie‘, jeder Mensch ist kreativ. Man muss es nur herauskitzeln. Nicht immer äußert sich Kreativität im Schreiben von Büchern, im Malen von Gemälden oder anderen klassischen Dingen. Vielleicht ist deine kreative Stärke ja das Kochen und Backen. Oder Bastelarbeiten. Oder Außendekorationen. Wenn der Impuls da ist, irgendwas zu machen, aber die Richtung fehlt: Antesten. Irgendwann kommt genau die kreative Betätigung, bei der es funkt.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Geld (hätte ich mehr Geld, hätte ich auch mehr Zeit)
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – 50/50. Ich brauche beides, um zu funktionieren.
Luxus oder Minimalismus? – Luxus.
Fiktion oder Realität? – Realität. Ohne sie gäbe es keine Fiktion.

Hier findet ihr Katherina:

Webseite: https://feuerblut.wordpress.com
Twitter: https://twitter.com/evanesca
Facebook: https://www.facebook.com/katherina.ushachov.autorin/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Katherina! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Dezember 3, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Kia Kahawa

Create & Inspire: Kia Kahawa

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute ist Kia Kahawa n der Reihe

Kia Kahawa, Autorin, Komponistin & Teetrinkerin

Kurzvita:

Hi, ich bin Kia, und ich lege mich nicht fest. Ich schreibe Belletristik, Sachbücher, Werbetexte und Musiknoten. Ist das kurz genug? Ich freue mich auf das Interview mit dir 🙂

Beschreibe dich in drei Worten.
Show, don’t tell.

Woran arbeitest du gerade?
Puh, an allem! Ich baue gerade mit zwei Partnern ein Unternehmen auf, beende mein erstes Verlags-Manuskript und schreibe Online-Content für ein etwas umfangreicheres Blogprojekt.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist für mich eines, in welchem man als allererstes Probleme als Herausforderungen ansieht. Kreatives Leben beinhaltet für mich, auf diese anders einzugehen als es gewohnt ist und dabei neue Gedanken zu entfalten. Ich habe beispielsweise das Konzept eines Bettes für mich persönlich umgeworfen und besitze nun keins mehr. Dort, wo ich abseits der Norm lebe, fühle ich mich trotzdem – oder gerade deswegen? – wohl.  Kreatives Leben hat für mich auch mit Zeiten der Langeweile zu tun. Man braucht gedankenfreie Zeiten, die ich beispielsweise immer im Schwimmbad habe. Durch die Langeweile im Kopf sprießen neue Ideen, aber ohne Druck zu machen. Es ist also eine Balance aus Neuentdecken und Wohlfühlen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich arbeite täglich im Flow. Das habe ich damals, als ich intensiv mein Musikstudium vorbereitet habe, gelernt, ohne es zu merken. Mein persönlicher Schlüssel zum Flow sind Zeitblöcke. Ich arbeite an einem Projekt nicht jeden Tag eine Stunde, sondern an einem Tag gleich fünf Stunden am Stück. So bin ich viel produktiver und fühle mich danach fast so neugeboren wie nach dem Yoga.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann … ähm … ist es Januar und ich mache meine Steuererklärung?! Nein, selbst dabei bin ich kreativ. Ich habe keine Antwort auf diese Frage!

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Meine Kreativität ist ein innerer Motor, den ich nicht abstellen kann. Mein Zweck der Existenz ist es, zu erschaffen und zu schreiben. Man hat mir mal einen Gottkomplex nachgesagt, und ja, wahrscheinlich habe ich einen. Mit meiner kreativen Tätigkeit will ich eigentlich nichts ausdrücken. Das kommt von selbst und ist dann einfach da. Dann entdecke ich im Nachhinein selbst, was ich im Einzelfall damit ausdrücken wollte und lerne mich selbst Stück für Stück besser kennen. Deshalb ist Kreativität ein unverzichtbarer Bestandteil meines Seins.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Wieder eine ausgezeichnete Frage. Ich würde sagen, die Person sollte zuerst das Wort „Fantasie“ aus seinem Wortschatz streichen. Wer wie viel Fantasie hat, ist im Bezug auf Kreativität völlig egal, denn Fantasie ist ein begrenzender Begriff. Ich habe nicht zwei Liter mehr Fantasie als jemand, der in der Buchhaltung arbeitet. Jeder hat etwas Träumerisches innewohnen und kann das dann an die Oberfläche holen, wenn er oder sie sich keinen Druck macht. Ich kenne niemanden, der sich hinsetzt und auf Knopfdruck kreativ ist. Aber du fragst nach einem Rat, den jemand in der Situation auch umsetzen könnte … dann wäre es Bewegung. Kopf aus, Sport an. Jeden Tag an die frische Luft gehen und sich bewegen, das ist die Zündung für Kreativität!

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Gegenwart
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
  • Stille oder Trubel? – Stille
  • Morgen oder Abend? – Morgen
  • Utopie oder Dystopie? – Utopie
  • Zeit oder Geld? – Zeit
  • Chaos oder Ordnung? – Ordnung
  • Routine oder Abenteuer? – Routabenteuer. Regelmäßig (Routine) aus der Komfortzone raus (Abenteuer).
  • Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus! Aber sowas von!
  • Fiktion oder Realität? – Beides

Hier findet ihr Kia:

Hier ist Platz für Links zu deiner Webseite und/oder deinen Social-Media-Kanälen.

Website: http://www.kiakahawa.de/
Blog: http://www.kiakahawa.de/blog/
Twitter: @KiaKahawa
Bald startendes Blog-Projekt (zugehöriger Twitter-Account): @sdtautoren

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Kia! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - September 16, 2017 in Create & Inspire

 

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