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Create & Inspire: Tom Diander

Create & Inspire: Tom Diander

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Tom Diander, Autor

Kurzvita: Hi, ich bin Tom und das Bild von mir habe ich ganz alleine gephotoshopt.
-Tom Diander-Photography by ©Eve Alexder_
Beschreibe dich in drei Worten.
Neugierig, Kaffeesüchtig

Woran arbeitest du gerade?
Ich verzweifle aktuell an meinem Debütroman und bin guter Hoffnung ihn noch dieses Jahr verbrennen zu dürfen. 😆

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Niemals aufhören sich zu begeistern, Probleme nicht wegschieben, sondern konzentriert angehen. Neue Wege ausprobieren, auch die Sackgasse aushalten und niemals nie, nur versuchen etwas darzustellen, was man nicht ist. Mir sind leider nicht wenige Kollegen/innen bekannt, die im Szene Café mit Schal und E-Zigarette ihre Schriftstelleroptik feiern und wirklich glauben, dass diese Fassade zu einem kreativen Künstlerleben dazugehört.
Für mich persönlich bedeutet es, meine Ängste, Sehnsüchte, dem Wahnsinn in meinem Kopf, eine Form zu geben. Manchmal kommt dabei eine Geschichte heraus, manchmal ein Song, oder eine Zeichnung. Kreativ zu sein, ist die Bereitschaft sich auseinanderzusetzen. Lösungen zu finden. Es geht immer um Leidenschaft.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Sportler sprechen von der “Zone”, improvisierende Musiker von der “pocket” und bei Läufern heißt es “Runner´s High”. Bei mir ist es der “Tunnel”. Ich befinde mich dann in einem Zustand höchster Konzentration, wo jede Handlung blitzschnell in die nächste fließt. Im Grunde der beste Bewusstseinszustand, um zu arbeiten.
Damit das funktioniert, muss ich mir Zeit nehmen und für ausreichend Ruhe sorgen. Um mich voll und ganz auf meine Aufgabe fokussieren zu können, bedarf es ein stumm geschaltetes Smartphone und das Internet darf mich auch nicht ablenken. Musikberieselung ist ebenfalls tödlich für mich. Alles, was mich irgendwie ablenken könnte, räume ich aus dem Weg.
Wichtig ist auch eine genaue Zielsetzung. Ich muss wissen, was ich tun will und warum? Außerdem hilft immer auch eine Portion Druck, um in den “Flow” zu kommen. Wenn ich unter Druck gerate, benötige ich keine Extraportion Konzentration, sie ist einfach da. Daher sind Deadlines durchaus hilfreich.
Am wichtigsten ist jedoch, dass ich emotional beteiligt bin. Wenn mir etwas besonders wichtig ist, ich mit Leidenschaft an etwas arbeite, gelingt es mir deutlich müheloser in den “Tunnel” fliegen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… habe ich mehr Ablenkung als mir manchmal lieb ist. Ich bin Gamer und kann stundenlang in Rollenspielwelten abtauchen. Zurzeit bin ich ein großmäuliger Zauberer in “The Elder Scrolls Online”. Ansonsten suchte ich mich durch allerhand Serien und natürlich stalke ich euch alle auf Twitter. 😇

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Nichts. Ich habe kein “Wort”, das ich verkünden möchte. Ich tue, was ich tue, weil ich es muss. Weil es keine Alternative gibt und es mir das Gefühl von Freiheit schenkt.
Ich bin Geschichtenerzähler. Dabei geht es mir vor allem um Sprache und Stil. Kriminalgeschichten gibt es wie Sand am Strand, aber wie meine liest sich keine, denn die Kunst ist es, eine Story gut zu erzählen. Gelingt mir auch nicht immer aber meine Werke musst du auch nicht zwischen Dürrenmatt und Auster stellen, sondern schön im Bad, zwischen Deoroller und Klopapier. Da passe ich wunderbar hin. Dein Nachtschränkchen wäre auch ganz nett.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Lass Twitter, wo es ist, vergiss Facebook und Instagram, klemm dir YouTube Videos und du musst auch nicht alle fünf Minuten deine Mails checken. Gönn dir Langeweile! Weil ungerichtetes Denken, eine wichtige Quelle der Inspiration und Kreativität ist. Wann immer du dich mit etwas beschäftigst, hat dein Geist etwas zu tun, selbst wenn es nur Blödsinn ist. Dein Gehirn hat somit keine Zeit im Unbewußten neue Verbindungen zu knüpfen, daher war es das dann auch mit tollen Ideen und visionären Geistesblitzen. Ruhe dich aus, mach dich leer und du wirst für Kreatives offen sein. Entspanne dich beim Warten an der Supermarktkasse, lasse deine Gedanken umherwandern. Ich kenne keine unkreativen Menschen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft, das Vergangene ist eh gelaufen.
Erkenntnis oder Mysterium? – Das Mysterium, denn “die Wahrheit ist irgendwo da draußen.”
Stille oder Trubel? – Ich liebe die Stille.
Morgen oder Abend? – Zum Abend werde ich erst richtig munter.
Utopie oder Dystopie? – Die Utopie. Weil ich nie aufhören möchte zu träumen.
Zeit oder Geld? – Die wichtigste Ressource in meinem Leben ist Zeit.
Chaos oder Ordnung? – Ich schaffe es immer noch, meine Socken zwei Meter neben den Wäscheeimer zu pfeffern. Von daher: “Chaos regiert”.
Routine oder Abenteuer? – Seit ich mir im Verfassen von Texten eine gewisse Routine angeeignet habe, gehen die Abenteuer deutlich flüssiger von der Hand.
Luxus oder Minimalismus? – „Reduce to the Max.”
Fiktion oder Realität? – Was wäre die Welt ohne schöne Geschichten.

Hier findet ihr Tom:

Seit meine Webseite von einem Spaßvogel gehackt wurde, habe ich den Webauftritt gelöscht und du landest unter www.tomdiander.com auf meinen Medium Blog. Dort findest du Kurzgeschichten und einige Artikel von mir. Spätestens, wenn mein Roman veröffentlicht ist, wird eine neue Webseite unter gleicher Adresse an den Start gehen.

Auf Facebook wirst du mich nicht finden, weil ich keine Freunde habe, aber auf Twitter bin ich zu Hause. https://twitter.com/TomDiander

Mittlerweile bin ich in der Suchmaschine deines Vertrauens ganz gut zu finden. Einfach “Tom Diander” eingeben und du wirst es bereuen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Lieben Gruß
Tom

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Tom! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Create & Inspire: Andreas Hagemann

Create & Inspire: Andreas Hagemann

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Andreas Hagemann, Autor

Kurzvita: Gebürtiger Berliner, sesshaft bei Düsseldorf. Verarbeitet das Leben und die Gedanken primär mit Humor und nutzt die mit Musik, das Schreiben sowie Zeichnen, um sich auszudrücken.

Beschreibe dich in drei Worten.
Humorvoll, dauerkreativ, Sympathikus

Woran arbeitest du gerade?
Ich schreibe aktuell am Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe und illustriere hierfür sogar einzelne Kapitel. Dafür fummle ich mich sogar ins digitale Zeichnen und Malen rein, um meiner Phantasie nicht nur mit Worten Ausdruck zu verleihen.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Für mich ist ein Leben kreativ, wenn ich meinen Ideen, Wünschen und Vorstellungen Raum gebe, um sie zu probieren und auszuleben. Dabei steht die Leidenschaft für die Sache im Vordergrund, frei nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“. Man sollte sich am Ende eines Lebens nie sagen hören: „Hätte ich es nicht doch mal probiert“.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, sogar mehrmals, primär beim Schreiben. Das schaffe ich aber nur selten. Wenn ich den Alltag komplett ausschalten kann und die Zeit habe, völlig in der Arbeit aufzugehen. Wenn Motivation und Kreativität im Einklang sind und einem die Wörter geradezu aus den Fingern fließen. Da habe ich es schon geschafft beinahe zwei Stunden abzutauchen und dann völlig entsetzt auf die Uhr zu schauen. In der Zeit sind bisher die besten Passagen in Büchern entstanden.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… lese ich, genieße ich das Kochen mit meiner Frau, Spieleabende mit Freunden und versuche mir, alle sich dazwischendrängenden Ideen aufzuschreiben.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Primär möchte ich mich selbst verwirklichen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, den Menschen etwas Humor an die Hand zu geben. Es wäre schön, wenn das, was ich erschaffe und kreiere, ein Wow-Erlebnis erzeugt, bei dem man sich danach bereichert fühlt.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Wir alle sind kreativ und besitzen Phantasie. Ob im Finden von Ausreden, Malen, Schreiben, anderen Späße spielen. Im Weg steht einem nur „Ich kann nicht“, „Ich schaffe das nicht“ und „Wird sowieso nix“. Das kannst du im Nachhinein immer noch sagen. Bis dahin hast du hoffentlich eine Menge Spaß gehabt und bist um viele Erfahrungen reicher. Wenn du Wege findest etwas nicht zu tun, hast du bereits genug Phantasie bewiesen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Motivation, Antrieb und Begeisterung kann ich in der Zukunft für mich nutzen. In der Vergangenheit nur davon träumen.
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Nichts regt die Phantasie mehr an als das Mysterium.
  • Stille oder Trubel? – Da ich Tinnitus habe, kenne ich absolute Ruhe nicht. Aber ich kann sie erleben, wenn ich mich der Kreativität hingebe.
  • Morgen oder Abend? – Ich bin ein Early Bird und genieße die Stille, den Tatendrang und frischen geist, während alles um mich herum noch schläfrig ist.
  • Utopie oder Dystopie? – Weil ich ein positiv denkender Mensch bin.
  • Zeit oder Geld? – Mit mehr Zeit kann ich auch mehr Geld verdienen, andersherum klappt es leider nicht.
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos engt mich ein, lenkt mich ab, raubt mir den Fokus und überflutet meine Sinne. Ordnung dagegen gibt mir Raum zur Entfaltung.
  • Routine oder Abenteuer? – Ohne Routine habe ich keine Zielstrebigkeit. Ohne Zielstrebigkeit nutze ich meine Zeit nicht sinnvoll.
  • Luxus oder Minimalismus? – Hier habe ich lange überlegt. Sich zu verwirklichen ist immer an ein Investment geknüpft. Reicht hierfür Zeit, wunderbar, meist kostet eine Leidenschaft jedoch Geld. Im Minimalismus könnte ich mich schlicht nicht ausleben.
  • Fiktion oder Realität? – Für die Realität blicke ich aus dem Fenster, für die Fiktion in meine Gedanken. Zweites macht mich deutlich glücklicher.

Hier findet ihr Andreas:

Homepage: https://www.andreashagemann.com/
Twitter: https://twitter.com/Xerubian
Facebook: https://www.facebook.com/andreashagemann.autor/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Andreas! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

 
 

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Create & Inspire: Der Couchpirat

Create & Inspire: Der Couchpirat

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Der Couchpirat

Beschreibe dich in drei Worten.
Geek, Ehrlich, Familienmensch

Woran arbeitest du gerade?
Derzeit segle ich, nach einem inhaltlichen Neustart meines Blogs, unter neuer Flagge in eine spannende Zukunft. Momentan tobe ich mich, da ich vorher auf nur einen Themenbereich festgenagelt war, mit allerlei verschiedenen Themen und Konzepten auf meiner Website aus und möchte auch mal fremde Luft auf Videoplattformen schnuppern oder einen Podcast aufnehmen. Ganz weit vorne steht auch der Versuch, einigermaßen regelmäßig Couchpirat-Kurzgeschichten für meinen Blog zu schreiben. Wenn dann dabei auch noch die Besucherzahlen auf meinem Blog etwas steigen und sich dadurch vielleicht sogar eine tolle Community entwickelt, dann freue ich mich sehr.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativität kann so vieles sein. Man kann ein Bild malen, eine Geschichte schreiben, Musik machen oder einfach etwas mit den eigenen Händen erschaffen. Kreativität verlangt aber hin und wieder auch das Verlassen der Komfortzone, also ungewöhnliche Dinge mit ungewöhnlichen Mitteln zu erreichen oder etwas gänzlich Neues auszuprobieren.
Besonders letzter Punkt ist für mich sehr wichtig und prägt mein bisheriges kreatives Leben. Viele Menschen beschäftigen sich viel zu lange mit „das habe ich nie gemacht, das kann ich bestimmt nicht…“ und belassen es dann dabei. Ich lebe lieber nach dem Motto „Weniger quatschen, mehr machen!“ und wage oft den Sprung ins kalte Wasser. Das führt dann zu lustigen Ebay Kleinanzeigen-Spontankäufen, wie zum Beispiel ein E-Piano um Klavier spielen zu lernen. Das kann, wie im angeführten Beispiel, natürlich auch schiefgehen. Dann eben auf zu neuen Ufern und vielleicht doch lieber wieder etwas basteln. 😉

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Der Flow ist für mich kein unbekannter Zustand und relativ einfach zu erreichen. Wenn ich mich für irgendetwas total begeistern kann, dann steigere ich mich richtig rein und vergesse alles um mich herum. Manchmal zum Leidwesen meiner Familie, aber so bin ich halt nun mal 😀

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann hole ich wahrscheinlich gerade die Kinder vom Kindergarten/Hort ab oder bin mit dem Rennrad unterwegs.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich bin sehr vielseitig interessiert und kann mich leicht für neue Ideen begeistern. Dabei will ich aus einem Thema so viel wie möglich für mich mitnehmen. So richtig ausdrücken will ich damit aber eigentlich nichts. Es verschafft mir Befriedigung, wenn ich etwas Neues anpacke und das erfolgreich zu Ende führe, egal ob es nun ein gemaltes Bild oder ein Namensschild für die Tür unseres Sohnes ist.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Der wichtigste Rat ist: „Nicht reden, machen!“. Ich denke jeder ist auf seine Weise fantasievoll. Es gilt aber zuerst den Kopf frei zu bekommen und einfach etwas mehr nach den Instinkten zu handeln. Irgendwann übernimmt dann der kreative Teil des Geistes und man fällt in den Flow. Am Ende überrascht man sich selbst damit, was man alles erreichen kann, wenn man es nur zulässt.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille, auch wenn es mit zwei kleinen Kindern kaum machbar ist 😉
Morgen oder Abend? – Morgen: Es gibt am Wochenende fast nichts schöneres, wenn die Familie noch schläft und man mit einer heißen Tasse Kaffee noch ein wenig die Seele baumeln lassen kann.
Utopie oder Dystopie? – Dystopie: Meine Frau sagt immer ich bin ein unverbesserlicher Pessimist, dann muss wohl irgendwie was dran sein 😀
Zeit oder Geld? – Zeit: Zeit ist das wichtigste, dass man besitzt. Diese sollte man so sinnvoll wie möglich nutzen. Wenn man dadurch leider auch auf etwas Geld verzichten muss, dann soll das eben sein.
Chaos oder Ordnung? – Geordnetes Chaos
Routine oder Abenteuer? – Routine
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – Realität

Hier findet ihr Der Couchpirat:

Website: https://couchpirat.de
Twitter: https://twitter.com/piratencouch
Facebook: https://facebook.com/couchpirat

Der Rest aller sozialen Kanäle steht auf meinem Blog 😉

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Couchpirat! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - März 24, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Thomas Williams

Create & Inspire: Thomas Williams

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Thomas Williams, Autor

Kurzvita: Ich bin Horrorautor und lebe mit meiner Frau in unserer Wahlheimatstadt Bielefeld. Inzwischen bin ich mit meinen Kurzgeschichten in über 20 Anthologien veröffentlicht worden. Fast ausschließlich Horror, weil ich das Genre ganz einfach liebe.

Beschreibe dich in drei Worten.
Humorvoll. Nerdig. Vergesslich … Moment, worum ging es?

Woran arbeitest du gerade?
Im Moment befinden sich zwei Kurzgeschichten und ein Kurzroman in Arbeit. Sobald die fertig sind, kommt ein weiterer Kurzroman dran. Obwohl es alles ein Genre ist, versuche ic dennoch möglichst unterschiedliche Geschichten zu schreiben und mich nicht zu wiederholen. Mein Stil ist zwar meistens recht blutig, aber selten humorlos.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, dass die Inspiration von überall kommt und nie still steht. Besonders dann, wenn man gar nicht damit rechnet, kommen die besten Ideen. Und sie gehen einem nie aus.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Wenn ich das wüsste, wäre ich viel öfter in diesem Flow. Das letzte Mal ist leider sehr lange her, aber es war großartig. Danach hatte ich auch das Gefühl, dass meine Geschichte wirklich gut ist. Als Autor wird man ja ununterbrochen von Selbstzweifeln geplagt, was okay ist, denn meiner Ansicht nach sollte man nie aufhören, sich verbessern zu wollen. Aber wenn es die Geschichte schafft mich so sehr in ihren Bann zu ziehen, dann klappt das hoffentlich auch mit dem Leser.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… lese ich Bücher, Comics oder Filmzeitschriften. Außerdem gucke ich gerne Filme oder Serien. Unter anderem sind dies meine Inspirationsquellen. Ich lebe in meiner eigenen Welt, aber das ist okay. Man kennt mich dort. Neue Orte zu entdecken macht mir auch sehr viel Spaß, da solche oft später in meinen Geschichten auftauchen. Natürlich bleibt dafür allerdings am wenigsten Zeit.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich glaube, wenn ich meine Geschichten nicht zu Papier bringen würde, würden sie mich wahnsinnig machen. Wir haben ein Abkommen. Ich schreibe sie und sie erlauben mir bei Verstand zu bleiben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde empfehlen, es einfach mal auszuprobieren, denn ob etwas klappt weiß man nie, wenn man es nicht probiert. Bei jeder Geschichte, die ich für eine Anthologie einreiche, rechne ich zuerst mit einer Absage. Die Story einzureichen ist aber der einzige Weg herauszufinden, ob sie es ins Buch schafft. Und wenn sie es nicht tut, dann probiert man es eben weiter.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Wenn ich wüsste, was die Zukunft bringt … Aber eigentlich will man das gar nicht wissen, oder? Stell dir vor, du siehst, wie du in der Zukunft einen Arm verlierst und weißt, dass du es nicht verhindern kannst. Da wird man doch plemplem.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich mag Mysterien. Sie sorgen für Kreativität. Zu vielen gibt es gleich mehrere Geschichten. Wie zum Beispiel das Bermuda Dreieck oder Stonehenge.
Stille oder Trubel? – Stille. Es gibt genug Trubel im Leben, da freue ich mich über etwas Ruhe. Es hilft den Kopf freizukriegen.
Morgen oder Abend? – Morgen. Da hat man noch was vom Tag.
Utopie oder Dystopie? – Dystopie. Sorry, ich mag es düster. Aber nur in der Fiktion.
Zeit oder Geld? – Schwierig. Was nützt mir viel Geld, wenn ich keine Zeit habe, damit etwas anzufangen?
Chaos oder Ordnung? – *Guckt nach links und rechts* Chaos.
Routine oder Abenteuer? – Och, gerne mal ein Abenteuer. Routine wird irgendwann langweilig und das würde mich depressiv machen. Vielleicht schreibe ich auch deswegen. Um immer wieder in neue Welten eintauchen zu können.
Luxus oder Minimalismus? – Tatsächlich brauche ich keinen Luxus. Ein großes Haus wäre schön, aber nur wegen all dem Kram, den man hat. Ich brauche keinen Sportwagen, keinen Pool oder Bedienstete. Solange ich mich entfalten kann, ist alles gut.
Fiktion oder Realität? – Die Realität macht mir oft Angst. Und das will was heißen, bei Horrorautoren. Deswegen Fiktion. Da weiß ich, dass ich heile rauskomme.

Hier findet ihr Thomas:

Facebook: https://www.facebook.com/thomaswilliamsautor/
Blog: https://thomas-williams-writes.blogspot.de/
Instagram: https://www.instagram.com/thomaswilliamswrites/
Twitter: https://twitter.com/Twilliamswrites
Amazon: https://www.amazon.de/Thomas-Williams/e/B00GHUHKGE

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Thomas! 🙂

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Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Irina Christmann/Ani Rid, Autorin

Kurzvita:
Seit vier Jahren schreibe ich neben meinem Beruf meistens Kurzgeschichten. Ansonsten trifft meine Twitterbeschreibung es ganz gut: Hobbyschreiberin, Gründungsschwester @Nornennetzwerk, Vielleserin, Motorsportfan, Schokoladenvernichterin und Mutter 🙂

IMG_20170731_183825Beschreibe dich in drei Worten.
Hilfsbereit, lustig, vorhersehbar.

Woran arbeitest du gerade?
An drei Projekten … zwei eigene und zwei mit Kolleginnen, plus einem Adventskalender und einem Gemeinschaftsprojekt, das ein bisschen auf Eis liegt.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativ wäre kein Wort, das ich in meine Selbstbeschreibung packen würde. Schreiben bedeutet für mich ein Stück Freiheit. Den Alltag hinter mir lassen und in meine eigene Welt abtauchen und mit ein bisschen Glück fühlen sich meine Leser darin auch wohl.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Manchmal schaff ich das tatsächlich, einfach schreiben, ohne groß nachzudenken ob alles passt und es am Ende wirklich gut finden. Es ist, wenn es passiert, ein geniales Gefühl und es kann schon mal passieren, dass ich dann zu spät in die Arbeit komme. Allerdings ist das Erreichen Zufall, denke ich … es muss halt alles passen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… bekomme ich nach ein paar Tagen spätestens schlechte Laune.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Das ist von Story zu Story unterschiedlich. Bei meinen GayRomance Geschichten ging es  mir einfach um die „Liebe ist Liebe“ Botschaft. Fantasy schreib ich mehr spaßorientiert.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ohne es ausprobiert zu haben, kann man es nicht wissen. Und wenn es echt nichts für dich ist, hast du sicher andere Talente.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? –  Zukunft
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Irina:

Facebook: https://www.facebook.com/Ridani76/
Facebook: https://www.facebook.com/Irina-Christmann-532084447182102/
Twitter: https://twitter.com/Ridani76

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Irina! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 17, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: BenStage

Create & Inspire: BenStage

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

BenStage, Autor & Blogger

Kurzvita
Ich bin wie Berlin: Verdammt zu werden und niemals zu sein.

Beschreibe dich in drei Worten.
Ambitioniert, leidenschaftlich, loyal.

Woran arbeitest du gerade?
Verschiedenes, leider – was wohl der Grund ist das nie etwas fertig wird. Von satirisch gefärbten Streitschriften bis zum epischen Sci-Fi-Fantasy Werk. Ich kann mich einfach auf nichts alleine konzentrieren und arbeite lose an zig Dingen.

ben_twitterWas verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Dass ich die Freiheit habe meine Ideen auszuleben, mich auszuprobieren, mich treiben lassen kann. Ideen ständig andere Ideen hervorrufen. Das ich Welten erschaffe und zerstöre, die verschiedenen Farbe meiner Seele in Worte kleide.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, doch in einem vom Alltag geprägten Leben passiert das leider viel zu selten, was mich sehr deprimiert. Wenn es passiert, ist das einfach nur berauschend, man fühlt sich wahnsinnig lebendig und wie elektrisiert. Wenn Synapsen buchstäblich glühen kommt das fast einem Orgasmus gleich.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… fühle ich mich klein, unbedeutend, nutzlos und grau.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Alan Shore aus Boston Legal hat mal gesagt „Worte sind meine Freunde“. Das ist bei mir ähnlich. Ich habe nicht viele Freunde, hatte ich nie. Aber Worte waren immer für mich da. Ich bin nicht direkt schüchtern, aber auch niemand der sich im realen Leben anderen einfach so öffnen kann / will, oder ungefragt mitteilt. Ich will Menschen nicht zur Last fallen. Dennoch brauche ich ein Ventil. Muss teilen was mich innerlich zerfrisst. In irgendeiner Form. Ich muss das Chaos, den Schmerz, die Ideen, die Fragen in meinem Kopf irgendwie ordnen. In Geschichten oder Texten kann ich mich mitteilen. Mir selbst Dinge erklären, die ich nicht verstehe. Ich bin mir der Vergänglichkeit meines Selbst und der Endlichkeit des Lebens sehr bewusst. Ich möchte gerne etwas hinterlassen. Etwas das nach meinem Tod noch eine Weile bestand hat. Der Gedanke etwas zu erschaffen woran man sich eine Weile erinnern mag, tröstet mich. Ich glaube nicht das ich dies mit etwas anderen als der Schreiberei erreichen könnte. Es ist meine einzige Chance etwas von Bedeutung zu tun.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Kreativität, Fantasie kann man meiner Meinung nach nicht lernen, wenn auch trainieren. Schreiben und andere Kunstformen sind vor allem ein Handwerk – das kann man lernen. Doch kann man sich nicht einfach vornehmen, kreativ zu sein. Ich denke aber, dass es extrem viel mit Disziplin zu tun hat. Sich immer wieder selbst zu fordern und es zu versuchen. Sich auf eine Sache zu konzentrieren und diesem einen Ding so die Chance einer Möglichkeit geben. Ich glaube nicht daran das jeder Mensch per se kreativ ist oder sein kann. Ich glaube aber sehr wohl daran das jeder Mensch in mindestens einer Sache sehr gut werden kann. Und die meisten Menschen wissen nicht, ahnen nicht mal was das sein könnte. Ich würde dieser Person raten es auszuprobieren, immer wieder und keine Angst vorm Scheitern zu haben. Das gehört dazu.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Ich bin neugierig darauf was sein könnte.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich bin neugierig und möchte Dinge verstehen, dennoch finde ich es schön wenn ich mich Dinge fragen, suchen kann.
Stille oder Trubel? – Ich mag Chaos und halte es für kreativ-stiftend, aber ich glaube es braucht Stille um wahrlich schöpferisch tätig zu sein.
Morgen oder Abend? – Ich habe das Gefühl abends/nachts besser arbeiten zu können, das mag aber eine Lüge sein. Ich versuche das gerade zu ändern.
Utopie oder Dystopie? – Die, die mich kennen mögen das nicht glauben, aber ich mag Dystopien nicht besonders und liebe Utopien, weil ich auf meine eigene, verquere Weise doch ein Optimist bin.
Zeit oder Geld? – Geld kann einem ja auch Zeit schenken, aber eben nicht wirklich daher muss das wertvoller sein.
Chaos oder Ordnung? – Siehe Nummer 3.
Routine oder Abenteuer? – Ich habe viel zu viel Routine in meinem Leben und es deprimiert mich. Ich brauche mehr Abenteuer, etwas wofür es sich zu leben lohnt.
Luxus oder Minimalismus? – Zeit haben ist ja Luxus, ich glaube aber das im Wenigen wahre Erfüllung liegt. Ein Zustand den ich noch nicht gemeistert habe
Fiktion oder Realität? – Weil mich die Realität oft deprimiert/langweilt

Hier findet ihr Ben:

Webseite: http://benstage.com/
Twitter: https://twitter.com/WithoutUmlaut
Facebook: https://www.facebook.com/BenStage-1919353664741536/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Ben! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 10, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Thorsten Hoß

Create & Inspire: Thorsten Hoß

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Thorsten Hoß, Autor

Rollenspielender, freischaffender Autor mit pädagogischen Wurzeln und Legasthenie. Halbtagsdrache.

Beschreibe dich in drei Worten.
Das geht nicht.

Woran arbeitest du gerade?
An dem Manuskriptende des 7. Bandes der Crew der Sirius7-Reihe meiner Lunariaromane, und an der Veröffentlichung des 4. Bandes der Reihe das Januar/Februar 2018 erscheint. Außerdem an ein paar Karten und Zeichnungen für meine Rollenspielgruppen und deren Storys. Und was sonst gerade so ansteht.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Puh, das ist eine schwere Frage… eigentlich sogar zwei schwere. Was verstehe ich unter einem Kreativen Leben… Dass man die Möglichkeit hat sich frei auszudrücken, egal in welcher Form und davon auch Gebrauch macht, wenn man möchte. Wie ist da eher Zweitrangig. Ob durch Schreiben, Malen, Kochen oder die Neuplanung deines Zimmers. Kreativ sein ist mehr als die Tätigkeit an sich.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, denke schon. Aber Tipps wie man ihn erreicht? Puh, schwer. Am ehesten ist wohl mach einfach als Rat angemessen. Wenn du so sehr bei der Sache bist, das du alles um dich herum vergisst und es gerade gut läuft, dann hast du die Chance ihn zu erleben. Es passiert. Erzwingen kann man’s nicht.
Du solltest dich jedenfalls in der Materie und dem was du Tust gut auskennen. Wer immer zu groß nachdenken muss was der nächste Schritt ist kommt nur schwer in „Flow“.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Langweile ich mich schnell.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Erst mal Garnichts. So funktioniert das nicht. Ich versuche eher etwas loszuwerden, also Ideen die in mir herumgeisterten. Was dabei rumkommt, ist stark Kontextbezogen. Sprich was mache ich wann und warum.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde sagen jeder kann Kreativ sein, die Frage ist nur welche Erwartungen man hat. Oft muss man erst eine ganze Weile üben und kleine Brötchen backen bevor es funktioniert. Ein Instrument lernst du nicht so einfach und ein perfektes Gemälde wird bei den ersten Versuchen nicht herumkommen. Übung macht den Meister. Das gilt auch für die Kreativität.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Oder, weil beides zählt.
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis, denn sie bringt das nächste Mysterium.
Stille oder Trubel? – Stille, weil ich sie mag. Bei Trubel kommt es auf den Kontext an. xD
Morgen oder Abend? – Abend!
Utopie oder Dystopie? – Keines. Ersteres ist nicht zu erreichten zweiteres nicht erstrebenswert.
Zeit oder Geld? – Zeit denn sie ist unbezahlbar!
Chaos oder Ordnung? – Beides, als extrem für sich genommen ist beides Fatal
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer in der Routine!
Luxus oder Minimalismus? – Ein gesunder Mittelweg scheint mir erstrebenswert.
Fiktion oder Realität? – Bin in beidem Zuhause. Und mal ehrlich. Wo ist da nochmal der genaue Unterschied? xD

Hier findet ihr Thorsten:

Twitter: @UralterDrache
Romane: Lunariaromane.de
Buchstaben WG: buchstabenwg.de
RPG: Rollenspielseminar.de

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Thorsten! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Januar 27, 2018 in Create & Inspire

 

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