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Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Irina Christmann/Ani Rid, Autorin

Kurzvita:
Seit vier Jahren schreibe ich neben meinem Beruf meistens Kurzgeschichten. Ansonsten trifft meine Twitterbeschreibung es ganz gut: Hobbyschreiberin, Gründungsschwester @Nornennetzwerk, Vielleserin, Motorsportfan, Schokoladenvernichterin und Mutter 🙂

IMG_20170731_183825Beschreibe dich in drei Worten.
Hilfsbereit, lustig, vorhersehbar.

Woran arbeitest du gerade?
An drei Projekten … zwei eigene und zwei mit Kolleginnen, plus einem Adventskalender und einem Gemeinschaftsprojekt, das ein bisschen auf Eis liegt.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativ wäre kein Wort, das ich in meine Selbstbeschreibung packen würde. Schreiben bedeutet für mich ein Stück Freiheit. Den Alltag hinter mir lassen und in meine eigene Welt abtauchen und mit ein bisschen Glück fühlen sich meine Leser darin auch wohl.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Manchmal schaff ich das tatsächlich, einfach schreiben, ohne groß nachzudenken ob alles passt und es am Ende wirklich gut finden. Es ist, wenn es passiert, ein geniales Gefühl und es kann schon mal passieren, dass ich dann zu spät in die Arbeit komme. Allerdings ist das Erreichen Zufall, denke ich … es muss halt alles passen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… bekomme ich nach ein paar Tagen spätestens schlechte Laune.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Das ist von Story zu Story unterschiedlich. Bei meinen GayRomance Geschichten ging es  mir einfach um die „Liebe ist Liebe“ Botschaft. Fantasy schreib ich mehr spaßorientiert.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ohne es ausprobiert zu haben, kann man es nicht wissen. Und wenn es echt nichts für dich ist, hast du sicher andere Talente.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? –  Zukunft
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Irina:

Facebook: https://www.facebook.com/Ridani76/
Facebook: https://www.facebook.com/Irina-Christmann-532084447182102/
Twitter: https://twitter.com/Ridani76

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Irina! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Verfasst von - Februar 17, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: BenStage

Create & Inspire: BenStage

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

BenStage, Autor & Blogger

Kurzvita
Ich bin wie Berlin: Verdammt zu werden und niemals zu sein.

Beschreibe dich in drei Worten.
Ambitioniert, leidenschaftlich, loyal.

Woran arbeitest du gerade?
Verschiedenes, leider – was wohl der Grund ist das nie etwas fertig wird. Von satirisch gefärbten Streitschriften bis zum epischen Sci-Fi-Fantasy Werk. Ich kann mich einfach auf nichts alleine konzentrieren und arbeite lose an zig Dingen.

ben_twitterWas verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Dass ich die Freiheit habe meine Ideen auszuleben, mich auszuprobieren, mich treiben lassen kann. Ideen ständig andere Ideen hervorrufen. Das ich Welten erschaffe und zerstöre, die verschiedenen Farbe meiner Seele in Worte kleide.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, doch in einem vom Alltag geprägten Leben passiert das leider viel zu selten, was mich sehr deprimiert. Wenn es passiert, ist das einfach nur berauschend, man fühlt sich wahnsinnig lebendig und wie elektrisiert. Wenn Synapsen buchstäblich glühen kommt das fast einem Orgasmus gleich.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… fühle ich mich klein, unbedeutend, nutzlos und grau.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Alan Shore aus Boston Legal hat mal gesagt „Worte sind meine Freunde“. Das ist bei mir ähnlich. Ich habe nicht viele Freunde, hatte ich nie. Aber Worte waren immer für mich da. Ich bin nicht direkt schüchtern, aber auch niemand der sich im realen Leben anderen einfach so öffnen kann / will, oder ungefragt mitteilt. Ich will Menschen nicht zur Last fallen. Dennoch brauche ich ein Ventil. Muss teilen was mich innerlich zerfrisst. In irgendeiner Form. Ich muss das Chaos, den Schmerz, die Ideen, die Fragen in meinem Kopf irgendwie ordnen. In Geschichten oder Texten kann ich mich mitteilen. Mir selbst Dinge erklären, die ich nicht verstehe. Ich bin mir der Vergänglichkeit meines Selbst und der Endlichkeit des Lebens sehr bewusst. Ich möchte gerne etwas hinterlassen. Etwas das nach meinem Tod noch eine Weile bestand hat. Der Gedanke etwas zu erschaffen woran man sich eine Weile erinnern mag, tröstet mich. Ich glaube nicht das ich dies mit etwas anderen als der Schreiberei erreichen könnte. Es ist meine einzige Chance etwas von Bedeutung zu tun.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Kreativität, Fantasie kann man meiner Meinung nach nicht lernen, wenn auch trainieren. Schreiben und andere Kunstformen sind vor allem ein Handwerk – das kann man lernen. Doch kann man sich nicht einfach vornehmen, kreativ zu sein. Ich denke aber, dass es extrem viel mit Disziplin zu tun hat. Sich immer wieder selbst zu fordern und es zu versuchen. Sich auf eine Sache zu konzentrieren und diesem einen Ding so die Chance einer Möglichkeit geben. Ich glaube nicht daran das jeder Mensch per se kreativ ist oder sein kann. Ich glaube aber sehr wohl daran das jeder Mensch in mindestens einer Sache sehr gut werden kann. Und die meisten Menschen wissen nicht, ahnen nicht mal was das sein könnte. Ich würde dieser Person raten es auszuprobieren, immer wieder und keine Angst vorm Scheitern zu haben. Das gehört dazu.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Ich bin neugierig darauf was sein könnte.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich bin neugierig und möchte Dinge verstehen, dennoch finde ich es schön wenn ich mich Dinge fragen, suchen kann.
Stille oder Trubel? – Ich mag Chaos und halte es für kreativ-stiftend, aber ich glaube es braucht Stille um wahrlich schöpferisch tätig zu sein.
Morgen oder Abend? – Ich habe das Gefühl abends/nachts besser arbeiten zu können, das mag aber eine Lüge sein. Ich versuche das gerade zu ändern.
Utopie oder Dystopie? – Die, die mich kennen mögen das nicht glauben, aber ich mag Dystopien nicht besonders und liebe Utopien, weil ich auf meine eigene, verquere Weise doch ein Optimist bin.
Zeit oder Geld? – Geld kann einem ja auch Zeit schenken, aber eben nicht wirklich daher muss das wertvoller sein.
Chaos oder Ordnung? – Siehe Nummer 3.
Routine oder Abenteuer? – Ich habe viel zu viel Routine in meinem Leben und es deprimiert mich. Ich brauche mehr Abenteuer, etwas wofür es sich zu leben lohnt.
Luxus oder Minimalismus? – Zeit haben ist ja Luxus, ich glaube aber das im Wenigen wahre Erfüllung liegt. Ein Zustand den ich noch nicht gemeistert habe
Fiktion oder Realität? – Weil mich die Realität oft deprimiert/langweilt

Hier findet ihr Ben:

Webseite: http://benstage.com/
Twitter: https://twitter.com/WithoutUmlaut
Facebook: https://www.facebook.com/BenStage-1919353664741536/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Ben! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 10, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Thorsten Hoß

Create & Inspire: Thorsten Hoß

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Thorsten Hoß, Autor

Rollenspielender, freischaffender Autor mit pädagogischen Wurzeln und Legasthenie. Halbtagsdrache.

Beschreibe dich in drei Worten.
Das geht nicht.

Woran arbeitest du gerade?
An dem Manuskriptende des 7. Bandes der Crew der Sirius7-Reihe meiner Lunariaromane, und an der Veröffentlichung des 4. Bandes der Reihe das Januar/Februar 2018 erscheint. Außerdem an ein paar Karten und Zeichnungen für meine Rollenspielgruppen und deren Storys. Und was sonst gerade so ansteht.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Puh, das ist eine schwere Frage… eigentlich sogar zwei schwere. Was verstehe ich unter einem Kreativen Leben… Dass man die Möglichkeit hat sich frei auszudrücken, egal in welcher Form und davon auch Gebrauch macht, wenn man möchte. Wie ist da eher Zweitrangig. Ob durch Schreiben, Malen, Kochen oder die Neuplanung deines Zimmers. Kreativ sein ist mehr als die Tätigkeit an sich.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, denke schon. Aber Tipps wie man ihn erreicht? Puh, schwer. Am ehesten ist wohl mach einfach als Rat angemessen. Wenn du so sehr bei der Sache bist, das du alles um dich herum vergisst und es gerade gut läuft, dann hast du die Chance ihn zu erleben. Es passiert. Erzwingen kann man’s nicht.
Du solltest dich jedenfalls in der Materie und dem was du Tust gut auskennen. Wer immer zu groß nachdenken muss was der nächste Schritt ist kommt nur schwer in „Flow“.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Langweile ich mich schnell.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Erst mal Garnichts. So funktioniert das nicht. Ich versuche eher etwas loszuwerden, also Ideen die in mir herumgeisterten. Was dabei rumkommt, ist stark Kontextbezogen. Sprich was mache ich wann und warum.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde sagen jeder kann Kreativ sein, die Frage ist nur welche Erwartungen man hat. Oft muss man erst eine ganze Weile üben und kleine Brötchen backen bevor es funktioniert. Ein Instrument lernst du nicht so einfach und ein perfektes Gemälde wird bei den ersten Versuchen nicht herumkommen. Übung macht den Meister. Das gilt auch für die Kreativität.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Oder, weil beides zählt.
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis, denn sie bringt das nächste Mysterium.
Stille oder Trubel? – Stille, weil ich sie mag. Bei Trubel kommt es auf den Kontext an. xD
Morgen oder Abend? – Abend!
Utopie oder Dystopie? – Keines. Ersteres ist nicht zu erreichten zweiteres nicht erstrebenswert.
Zeit oder Geld? – Zeit denn sie ist unbezahlbar!
Chaos oder Ordnung? – Beides, als extrem für sich genommen ist beides Fatal
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer in der Routine!
Luxus oder Minimalismus? – Ein gesunder Mittelweg scheint mir erstrebenswert.
Fiktion oder Realität? – Bin in beidem Zuhause. Und mal ehrlich. Wo ist da nochmal der genaue Unterschied? xD

Hier findet ihr Thorsten:

Twitter: @UralterDrache
Romane: Lunariaromane.de
Buchstaben WG: buchstabenwg.de
RPG: Rollenspielseminar.de

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Thorsten! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Januar 27, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Paulina Bordihn

Create & Inspire: Paulina Bordihn

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Paulina Bordihn, Autorin

Kurzvita
Paulina Bordihn wurde 1998 in NRW geboren und hat, seit dem sie das Schreiben in der Grundschule gepackt hat, ihr Hobby weiter ausgeführt und es bis zu vereinzelten Kurzgeschichtenveröffentlichungen geschafft. Die Autorin bewegt sich mit ihren Geschichten im Urban Fantasy Genre und veröffentlicht im Oktober als Herausgeberin und Autorin die Anthologie „Götterwahn“.

61yALARbUoL._UX250_Beschreibe dich in drei Worten.
Laut, selbstverliebt, fantasiereich

Woran arbeitest du gerade?
Im Oktober (2017; Anmerk. NH) werde ich als Herausgeberin und Autorin die Anthologie „Götterwahn“ mit einigen Autorenkollegen veröffentlichen, in welcher wir einigen bekannten und auch unbekannten Göttern neue Geschichten geschenkt haben. Nebenbei wird dann noch 3 Mal in der Woche an meinen Blogs herum getippt und, wenn ich noch dazu komme, auch mal an meinem Roman geschrieben.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist in meinen Augen zum Einen, wenn man Dinge schafft. Lieder, Geschichten, Bilder, Filme – all das. Wenn man eine Welt in seinem Kopf erschafft (oder halt die Kopie der Welt, die man um sich herum sieht) und mit Menschen teilen kann. Und manchmal nicht mal das. Manchmal reicht es, diese kleine Welt auch nur für sich zu behalten, in seinem Kopf, ohne der Welt davon auch nur ein Stück abzugeben.
Für mich ist das kreative Leben, die Möglichkeit, mich auszudrücken, ohne unbedingt reden zu müssen, da ich sehr viel schreibe / geschrieben habe, aber auch durch Zeichnungen Gefühle ausdrücke. Es ist ein Weg, zu sprechen, ohne unterbrochen zu werden.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Auf jeden Fall – gerade dann, wenn mich die Idee zu einer neuen Geschichte packt. Dann schaffe ich innerhalb von 20 Minuten plötzlich ein Tausend Wörter, sitze grinsend am Schreibtisch, hüpfe vor mich hin und schreibe, ohne auf die Außenwelt zu achten. Wirklich kontrollieren kann man das bei mir eher nicht. Ich bin eine Gefühlsperson und manchmal erschlägt es mich einfach – eine Idee oder Inspiration – und dann will ich mich unbedingt auslassen!

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… liege ich höchstwahrscheinlich nur im Bett rum. Oder sitze in der Uni.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Wie gesagt, „Schreiben“ ist für mich ein Weg, zu sprechen, ohne unterbrochen zu werden. Im Schreiben habe ich schon lange einen zufriedenstellenden Weg gefunden, mit mir selbst klar zu kommen, wenn es keinem Anderen gelungen ist. Mit dem Schreiben möchte ich aber nicht nur mit mir selbst kommunizieren, sondern auch andere Leute teil haben lassen. Fremden die Möglichkeit geben, in meine selbstgeschaffene Welt einzutauchen und sich darin, für die Spanne eines Buches, auszutoben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Naja, solche Menschen gilt es nur schwer anders zu belehren. Kreativität findet sich am Boden jeder Flasche – egal wie unkreativ sie sich auf befinden mag. Wenn es auch nur kleine Kritzelein auf den Seiten deines Collegeblocks sind, Kreativität findet sich überall. In meiner Klasse hatte ich nämlich auch mal Jemanden, der sich „unkreativ“ nannte und dann in den Pausen Freestyle-Raps losgelassen hat, ohne auch nur eine Sekunde zu stottern.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Utopie
Zeit oder Geld? – Geld
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Routine (aber auch nur um ein paar Prozent. Sonst halt beides)
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Paulina:

Facebook: https://www.facebook.com/paulinaautorin/
Instagram: https://www.instagram.com/paulinabordihn_autorin/
Twitter: https://www.twitter.com/pauliwrites
Persönlicher Blog: https://www.paulicreates.wordpress.com
Schreibtipp Blog: https://www.nyawgzine.wordpress.com
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCUoY7Q7_OwKXhcug8p3r6TA
Amazon: https://www.amazon.de/Paulina-Bordihn/e/B00NFCJETI

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Paulina! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Januar 20, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Heidi Hensges

Create & Inspire: Heidi Hensges

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Heidi Hensges, Autorin

Kurzvita
Nach drei Berufsausbildungen und vielen Jahren als Mädchen für fast alles habe ich dem nachgegeben, was seit Ewigkeiten in mir brannte: einen Roman zu schreiben. Das wurde mit Mitte 50 auch mal Zeit.

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Photo by: Mario Risse, Marios Photoworld, Erkelenz

Beschreibe dich in drei Worten.
Vielseitig, experimentierfreudig, leidensfähig.

Woran arbeitest du gerade?
An der Beantwortung deiner Frage. Scherz beiseite 😊 An meinem zweiten Roman. Es wird wieder um Liebe, Beziehungen, Menschen und das ganze verrückte Leben gehen, das ja immer seine eigenen Pläne hat.

Was verstehst du unter kreativem Leben? Und was bedeutet es für dich?
Offen sein für alles Mögliche. Loslassen können. Versinken. Sich selbst, Situationen, Menschen und Details gut beobachten, sich ausprobieren und hin und wieder neu erfinden. Gedanken und Ideen schriftlich festhalten, mögen sie anfangs auch noch so abwegig erscheinen. Mutig sein, Impulsen nachgehen. Schreiben aus Leidenschaft, nicht weil man es muss. All das bedeutet mir so viel wie geliebte Menschen, gutes Essen und Sonnenschein im Frühling.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, sicher, und das war großartig und produktiv. Ein Flow dauert bei mir unterschiedlich lange, da gibt es ja kein pauschales Zeitmaß, wann ein Flow ein Flow ist. Das Gefühl ist entscheidend. Meistens passiert das in oder nach Situationen, in denen ich äußerst entspannt bin und gar nicht ans Schreiben denke. Beim Häkeln, beim Kochen, beim Abwaschen, beim Fernsehen, beim Hundespaziergang, bei der Gartenarbeit. Oft auch in ungewohnter Umgebung. Da geschieht dann manchmal ein gedanklicher Flow, der nicht mehr aufzuhalten ist. Auch im Gespräch mit anderen kann das geschehen, da ist dann auf einmal ein Impuls, der alles auslöst. Da ich immer irgendwo Zettel und Kladden herumliegen oder in der Handtasche bei mir habe, schreibe ich die Ideen so schnell wie möglich handschriftlich auf. Dabei kann es sich um einen Plot handeln, um Szenen, ganze Kapitel oder Kurzgeschichten. Ein konkretes Beispiel für einen „Plot-Flow“: Als ich einige Seiten einer ursprünglichen Romanidee einer erfahrenen Selfpublisher-Kollegin schickte, antwortete sie mir schonungslos per Mail und wir telefonierten anschließend. Noch während des Telefonats hat es „Klick“ gemacht und der erste, grobe Plot zu meinem Debütroman „Ein Herz aus Marmelade“ war innerhalb einer halben Stunde niedergeschrieben. Ich habe daraufhin ganz von vorne angefangen, und es war gut so.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin, …
… dann fühle ich mich elend und tue am besten etwas, das den Kopf freimacht. Backen zum Beispiel. Ich liebe Kuchen, und Teigrühren hat für mich fast etwas Meditatives. Dann klappt es auch wieder mit der Kreativität. Meistens jedenfalls. Erzwingen lässt sich Kreativität sowieso nicht, da ist Ablenkung die beste Methode.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Mir geht es beim Schreiben weniger um Selbstverwirklichung, sondern darum, dass sich meine LeserInnen wohlfühlen. Ein Roman oder eine Geschichte muss nachvollziehbar sein und ein gutes Gefühl hinterlassen, wobei ich auch schon Bedrückendes und Gruseliges geschrieben habe. Aber auch da war das Feedback positiv, oft sogar so berührend, dass mir selbst die Tränen gekommen sind. Überhaupt gibt es für AutorInnen wohl kaum etwas Schöneres als begeisterte Rückmeldungen, in welcher Hinsicht auch immer. Das ist es, was mich antreibt, und ich möchte es in meinem Leben nicht mehr missen.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Nun, zuerst einmal würde ich gar keinen Rat geben, sondern aufmerksam zuhören und Fragen stellen. Warum ist der Wunsch nach Kreativität überhaupt da? Kam das plötzlich, oder gibt es schon etwas, was die Person länger umtreibt, vielleicht bereits seit Jahren? Wo liegen ihre Stärken, wo die Schwächen? Erst dann würde ich schauen, welchen individuellen Rat ich geben kann. Die Menschen sind ja zum Glück verschieden. In Schreibwerkstätten sind mir schon einige begegnet, die sich überhaupt nicht vorstellen können, etwas Fiktives zu schreiben. Dann ist das so und es gilt, daraus das Beste zu machen. Jeder muss sich wohlfühlen mit dem, was er tut. Nicht immer braucht es dafür zwingend viel Fantasie, sondern vielleicht eher das Herausarbeiten und Verfeinern der Stärken.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit – Beides. Und Gegenwart 😊
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis.
Stille oder Trubel? – Stille.
Morgen oder Abend? – Abend.
Utopie oder Dystopie? – Schwierig. Utopie.
Zeit oder Geld? – Zeit.
Chaos oder Ordnung? – Ähem. Bei mir ist Chaos fast Programm, was nicht heißt, dass ich das toll finde. Ordnung kriege ich schlecht gebacken.
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer. Routine da, wo sie nötig ist.
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus mit ein bisschen Luxus.
Fiktion oder Realität? – Realität.

Hier findet ihr …

… meine Website (es ist immer noch eine Baustelle, bitte nicht stolpern): www.heidihensges.de
… meinen Twitter-Account: www.twitter.com/heidizeugs

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Heidi! 🙂

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Create & Inspire: Torsten Heinz

Create & Inspire: Torsten Heinz

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Torsten Heinz, Autor

Kurzvita

Autor, Diplom-Geograf, Marketingexperte, Zwillingsvater, Musiksuchti, Volleyballer, Schlagzeugschüler, Weinliebhaber, Stier und groß! Seit Juni 2017 eigener Blog sahneplatten.de und ab Oktober 2017 selbstständiger Texter und Redakteur.

Heinz-Torsten-Portrait_frontal_kompBeschreibe dich in drei Worten.
Aufmerksam, witzig und atemberaubend…;)

Woran arbeitest du gerade?
Permanent an meinem Blog sahneplatten.de sowie an meiner Zertifizierung zum Online-Redakteur (Abschluss im Oktober).

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich? Kreativität bedeutet für mich die Freiheit, mir meinen eigenen Kopf machen zu können und dies mit der Welt zu teilen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Irgendwie schon, ja, ich würde das aber nicht mit einem bestimmten Moment in Verbindung bringen. Wenn mir etwas am Herzen liegt, bin ich schnell im „Flow“.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… bin ich aufmerksam und beobachte.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken? Herzblut, Wortwitz, Emotion

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Nimm dir Zeit und Raum, um zu beobachten und für dich Worte zu finden.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

 – Vergangenheit (Was macht uns zu dem was wir sind? Zukunft kann motivieren aber auch ängstigen)
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis (ich möchte stets verstehen)
Stille oder Trubel? – Beides zu seiner Zeit
Morgen oder Abend? – Abend (eher Eule als Nachtigall))
Utopie oder Dystopie? – Utopie (ermöglicht Träume. Dystopie ist mir oft zu „schwarz“)
Zeit oder Geld? – Zeit (definitiv. Geld gibt allerdings Sicherheit)
Chaos oder Ordnung? – Ordnung (meine Frau schenkt mir Chaos, ich ihr Ordnung)
Routine oder Abenteuer? – Routine (gibt mir Sicherheit)
Luxus oder Minimalismus? – Luxus (vielleicht etwas übertrieben, aber ich mag es zu genießen und zu gönnen)
Fiktion oder Realität? – Fiktion für den Kopf, Realität für die Augen

Hier findet ihr Torsten und sahneplatten.de :

Website: sahneplatten.de
Facebook:
https://www.facebook.com/profile.php?id=100017197239236&ref=bookmarks
Twitter:
https://twitter.com/torsten_heinz
Instagram:
https://www.instagram.com/sahneplatten/
about.me: https://about.me/torstenheinz

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Torsten! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - November 25, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Eosphora

Create & Inspire: Eosphora

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Eosphora, Self-Publisherin

Beschreibe dich in drei Worten.
Hobbit (oder auenländisch), reiselustig, sehnsüchtig

Woran arbeitest du gerade?
Dank einer Twitter-Umfrage arbeite ich gerade an einem High Fantasy-Projekt namens „Kinder des Lichts“, nebenbei versuche ich mich aber auch noch am Zeichnen 🙂

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Unter einem kreativen Leben verstehe ich, von vielen Dingen auch eine andere Seite zu sehen. Walter Moers hat es in „Stadt der Träumenden Bücher“ recht treffend ausgedrückt, als der Schattenkönig von seiner Kindheit erzählt und wie eine Wiese für ihn zwei verfeindete Armeen von Grashalmen waren.
Es ist eine andere, aber wichtige Sichtweise, die für mich bedeutet, mehr als nur eine Dimension zu sehen. Man geht einfach mit offeneren Augen durch das Leben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, mehrmals – und es war toll. Erreicht habe ich ihn einfach durch schreiben, vor allem während des NaNoWriMo. Nicht nachdenken, einfach schreiben. Zumindest war das meine Erfahrung, um reinzukommen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Gärtnere ich. Oder spiele das Pokemon TCG. Oder arbeite.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Meine Gedanken. Das, was mir wichtig ist oder mir gerade im Kopf rumgeht. Mehr eigentlich nicht.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich glaube, ich halte es wie Stephen King: Kreativ sein kann man lernen, indem man sich einfach hinsetzt und macht. Und zwar immer wieder. Die Muse muss schließlich wissen, wann und wo sie jemanden findet.
Beim Zeichnen ist es zum Beispiel kritzeln oder abzeichnen. Für den Anfang kann man ja auch etwas Bekanntes nehmen, abzeichnen und es irgendwie mit etwas erweitern, was nicht da ist. Das kann auch einfach ein Baum auf freier Fläche sein. Zack, schon war man kreativ.
Man sollte vor allem auch keine Angst haben. Wovor auch? Richtig und falsch gibt es beim kreativ sein ja nicht.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Geld
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Das ist schwer. Beides hat seine Berechtigung und seine Vor- und Nachteile … Realität.

Hier findet ihr Eosphora:
Blog: https://brombeerengel.wordpress.com/
Twitter: @Brombeerengel

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Eosphora! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - November 11, 2017 in Create & Inspire

 

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