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Create & Inspire: Eosphora

Create & Inspire: Eosphora

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Eosphora, Self-Publisherin

Beschreibe dich in drei Worten.
Hobbit (oder auenländisch), reiselustig, sehnsüchtig

Woran arbeitest du gerade?
Dank einer Twitter-Umfrage arbeite ich gerade an einem High Fantasy-Projekt namens „Kinder des Lichts“, nebenbei versuche ich mich aber auch noch am Zeichnen 🙂

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Unter einem kreativen Leben verstehe ich, von vielen Dingen auch eine andere Seite zu sehen. Walter Moers hat es in „Stadt der Träumenden Bücher“ recht treffend ausgedrückt, als der Schattenkönig von seiner Kindheit erzählt und wie eine Wiese für ihn zwei verfeindete Armeen von Grashalmen waren.
Es ist eine andere, aber wichtige Sichtweise, die für mich bedeutet, mehr als nur eine Dimension zu sehen. Man geht einfach mit offeneren Augen durch das Leben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, mehrmals – und es war toll. Erreicht habe ich ihn einfach durch schreiben, vor allem während des NaNoWriMo. Nicht nachdenken, einfach schreiben. Zumindest war das meine Erfahrung, um reinzukommen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Gärtnere ich. Oder spiele das Pokemon TCG. Oder arbeite.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Meine Gedanken. Das, was mir wichtig ist oder mir gerade im Kopf rumgeht. Mehr eigentlich nicht.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich glaube, ich halte es wie Stephen King: Kreativ sein kann man lernen, indem man sich einfach hinsetzt und macht. Und zwar immer wieder. Die Muse muss schließlich wissen, wann und wo sie jemanden findet.
Beim Zeichnen ist es zum Beispiel kritzeln oder abzeichnen. Für den Anfang kann man ja auch etwas Bekanntes nehmen, abzeichnen und es irgendwie mit etwas erweitern, was nicht da ist. Das kann auch einfach ein Baum auf freier Fläche sein. Zack, schon war man kreativ.
Man sollte vor allem auch keine Angst haben. Wovor auch? Richtig und falsch gibt es beim kreativ sein ja nicht.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Geld
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Das ist schwer. Beides hat seine Berechtigung und seine Vor- und Nachteile … Realität.

Hier findet ihr Eosphora:
Blog: https://brombeerengel.wordpress.com/
Twitter: @Brombeerengel

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Eosphora! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Verfasst von - November 11, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Sina Bennhardt

Create & Inspire: Sina Bennhardt

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Sina Bennhardt, Autorin & Bloggerin

Beschreibe dich in drei Worten.
Storyteller. Verloren. Entschlossen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWoran arbeitest du gerade?
An vielen Dingen. Mein Blog ist ein fortlaufendes Projekt, an dem ich am liebsten Tag und Nacht feilen würde. Daneben arbeite ich an meinem ersten Buch (High Fantasy), das hoffentlich dieses Jahr fertig wird und auch an meinem zweiten Computerspiel. Und an ganz vielen anderen kleinen Dingen nebenbei.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist, wenn man … seinem Herzen folgt, glaube ich. Wenn man etwas Unkonventionelles macht. Ich denke, dass man konventionell zwar zufrieden, aber nicht glücklich sein kann.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, der Flow ist etwas tolles. 🙂 Das waren dann Stunden, in denen ich vergessen habe zu essen und zu trinken oder aufs Klo zu gehen. Da bin ich komplett in meiner Arbeit versunken.
Die wichtigste Voraussetzung war mentale Ruhe: kein Stress, kein Social Media und keine Menschen um mich rum. Dann brauche ich gute Musik, einen bequemen Stuhl, einen Schreibtisch und einen Laptop und ich bin weg.
Das schwierigste ist allerdings der ‚kein Stress‘ Teil, denn darauf hat man leider selten Einfluss.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
…dann bin ich eigentlich Studentin, aber eben nur ‚zufrieden‘ und nicht glücklich damit.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte Geschichten erzählen. Und das in jeder Form, in der ich kann. Deswegen habe ich auch ein Computerspiel programmiert. Ich wollte andere Arten des Erzählens erforschen.
Ich will die Grenzen finden.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Bullshit. Jeder Mensch ist kreativ. Man muss es nur üben wie alles andere auch. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und das stimmt auch für Kreativität.
Also: Üben, üben, üben.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
  • Stille oder Trubel? – Stille
  • Morgen oder Abend? – Abend
  • Utopie oder Dystopie? – Dystopie
  • Zeit oder Geld? – Zeit
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos
  • Routine oder Abenteuer? – Beides. Routine bei der Arbeit. Abenteuer beim Denken.
  • Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion!!

Hier findet ihr Sina:

Blog: sinas-geschichten.de
Twitter: @SinaGeschichten

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Sina! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - November 4, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Stefan Barth

Create & Inspire: Stefan Barth

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Stefan Barth, Drehbuchautor & Autor

Kurzvita:
Im Ruhrpott geboren, Film/Fernsehen studiert, mit Glück und Naivität hauptberuflicher Drehbuchautor geworden. Geschichten, echt oder fiktional, sind das Leben.

Stefan BarthBeschreibe dich in drei Worten.
Autor, Kumpel, Vater.

Woran arbeitest du gerade?
Kurzgeschichten-Sammlung, vierter Roman, diverse Drehbücher

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Sich vom Leben und der Kreativität anderer zu eigener Kreativität inspirieren zu lassen und im besten Falle davon leben zu können.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Diesen Flow habe ich öfter und nenne ihn selbst „in the zone“. Passiert mir meistens beim Schreiben, wenn ich die schmerzvolle Plotarbeit überwunden habe und die Figuren und Geschichte sich auf einmal wie von selbst schreiben. Ich glaube, dass ich diesen Zustand erreiche, wenn ich die Blockaden der Geschichte und meinen eigenen inneren Schweinehund überwunden habe.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann füttere ich meine eigene Kreativität mit der kreativen Arbeit anderer, seien es Bücher, Filme, Serien, Comics, Fotos, Gemälde oder was auch immer. Und mit dem was um mich herum geschieht: dem Alltag und den Menschen, die ihn bevölkern.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich glaube nicht, dass ich etwas ausdrücken will, zumindest nicht bewusst. Ich will nur Geschichten erzählen, die mir Spaß machen und etwas bedeuten, in der Hoffnung, dass sie den Lesern/Zuschauern auch Spaß machen oder etwas bedeuten.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Mein erster Rat wäre es, diesen beschissenen Satz nie wieder in den Mund zu nehmen. Dann zu forschen, welche kreative Arbeit anderer einen anspricht und versuchen sie selbst in Angriff zu nehmen. Und mit der Gewissheit zu leben, dass man zunächst mal scheitern wird. Dann, um mal Rocky zu zitieren, steht man wieder auf und macht weiter. Entweder das oder man gibt auf, was auch keine Schande ist.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit.
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – beides
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – beides
Routine oder Abenteuer? – beides
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – fiktionale Realität

Hier findet ihr Stefan:

Website: http://stefan-barth.works
Twitter: @Braetzman

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Stefan! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Oktober 28, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Elenor Avelle

Create & Inspire: Elenor Avelle

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Elenor Avelle, Autorin, Grafikerin & Künstlerin

Kurzvita:
Ich bin Elenor Avelle Autorin, Grafikerin und Künstlerin aus Leidenschaft. Meine Begeisterungsfähigkeit und Kreativität sind oft schneller als ich selbst.

Beschreibe dich in drei Worten.
Elanvoll, reflexiv, optimistisch.

Woran arbeitest du gerade?
An mehreren Sachen gleichzeitig. Ich schreibe an einem geheimen Gemeinschaftprojekt mit anderen Autoren, überarbeite das Spin-off meiner Buchreihe Die verfallene Welt, zeichne den Trailer für mein Buch Infiziert, plane Theaterstücke für meinen Benefizmarkt zu Halloween, bastle Piñatas und noch ein paar andere Projekte.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben beinhaltet für mich das Ausleben meiner inneren Leidenschaften, indem ich Texte, Bilder oder Objekte erschaffe oder auch genieße.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich befinde mich oft in einem Zustand des Flow. Ich erreiche diesen Zustand nicht, er überfällt mich. Jeder Input kann bei mir eine Idee auslösen. Das ist nicht immer einfach, weil ich diese Dinge dann auch sofort umsetzen will und Schwierigkeiten bekomme den Alltag zu meistern, der mir wie ein Mühlstein um den Hals zu hängen scheint.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
dann sehne ich mich danach oder genieße die Ruhe. Je nachdem, ob ich gerade daran gehindert werde meine Ideen umzusetzen oder eine Aufladephase habe.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Es ist pure Freude. Wenn ich gestalte, dann immer mit dem Gedanken daran, wieviel Spaß das Projekt oder Objekt machen wird.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Du hast noch nicht das richtige gefunden, was deine Leidenschaft weckt. Probiere dich aus.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit?
  • Erkenntnis oder Mysterium?
  • Stille oder Trubel?
  • Morgen oder Abend?
  • Utopie oder Dystopie?
  • Zeit oder Geld?
  • Chaos oder Ordnung?
  • Routine oder Abenteuer?
  • Luxus oder Minimalismus?
  • Fiktion oder Realität?

Ich kann bei keinem einzigen Punkt eine Präferenz festlegen. Ich fühle mich zwischendrin am wohlsten. Extreme sind nicht meins, genauso wenig wie Seiten. Die Mischung macht´s. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich in fast allem etwas Gutes finden kann. Mein Glas ist immer halb voll.

Hier findet ihr Elenor:

Webseite: https://elenoravelle.wordpress.com/
Twitter: https://twitter.com/ElenorAvelle
Facebook: https://www.facebook.com/DieverfalleneWelt/
Instagram: https://www.instagram.com/elenoravelle/
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWK1GFsI_kWrNHVQJ4aREwQ

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Elenor! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Oktober 21, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: André Milewski

Create & Inspire: André Milewski

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

André Milewski, Autor

Kurzvita:
Bücherschreibender Tagträumer. Über viele berufliche Umwege schließlich beim Schreiben gelandet und glücklich damit. Hätte gerne einen Privatzoo.

André MilewskiBeschreibe dich in drei Worten:
Träumer, Geduldig, Tierlieb.

Woran arbeitest du gerade?
An meinem 9. Roman, dem 5. Band meiner „Geheimakte“- Abenteuerreihe.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich? Zuallererst bedeutet es Freiheit. Es ist unbeschreiblich schön, sich seiner Kreativität widmen zu können und damit anderen Menschen tatsächlich ein paar schöne Stunden zu verschaffen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Eigentlich kommt der Flow immer mindestens einmal bei jedem Projekt, aber erzwingen lässt er sich nicht. Ich werde immer davon überrascht und bin am Ende verwundert, wieviele Seiten ich dann vollgeschrieben habe.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin
bin ich am Träumen. 😉

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich versuche tatsächlich mich beim Schreiben treiben zu lassen. Was möchte ich ausdrücken? Hm, in erster Linie hoffe ich, dass meine Leser Spaß an meinen Geschichten haben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Weitersuchen! Es gibt für jeden die passende kreative Tätigkeit. Wenn man die richtige Sache gefunden hat, kommt auch die Fantasie.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit.
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium.
  • Stille oder Trubel? – Stille.
  • Morgen oder Abend? – Morgen.
  • Utopie oder Dystopie? – Utopie.
  • Zeit oder Geld? – Zeit.
  • Chaos oder Ordnung? – Choas, äh, Chaos.
  • Routine oder Abenteuer? – Beim Schreiben Routine, im Leben Abenteuer.
  • Luxus oder Minimalismus? – Früher Luxus, jetzt „downgrade“ ich gerade und bin zufriedener als zuvor.
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion mit gelegentlichen Anflügen von Realismus.

Hier findet ihr André:

Webseite: www.andre-milewski.de
Twitter: https://twitter.com/Andre_Milewski
Instagram: https://www.instagram.com/andre_milewski/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber André! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Oktober 14, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: TheBlueSiren

Create & Inspire: TheBlueSiren

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

TheBlueSiren, angehende Psychologin, Bloggerin & Vloggerin, Autorin & Blobfish

Kurzvita:
Ich bin Babsi, studiere Psychologie, blogge und vlogge als TheBlueSiren über Bücher, Psychologisches und alles, was mich sonst so bewegt. Außerdem arbeite ich als Autorin an der Überarbeitung meines ersten Manuskripts und hoffe 2018 endlich aktiv die Veröffentlichung angehen zu können.

Beschreibe dich in drei Worten.
Absurd – verträumt – Blobfisch

Woran arbeitest du gerade?
Bachelorarbeit und Kapitel 9 von 18 in der Überarbeitung.

BlueSirenWas verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativ leben bedeutet für mich vor allem, das man Tagträumerein und spontanen Gedanken nachhängen darf. Dass man außerhalb von bereits befahrenen Wegen und ausgetrampelten Pfaden denkt und sich vielleicht auch Zeit für Dinge nimmt, die nirgends enden. Ob man dabei ein Kunstwerk schafft oder in welcher Form ist eher nebensächlich. Für mich bedeutet es meistens Schreiben, Bloggen oder seltener zeichnen und malen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich war bestimmt schon im Flow, vor allem beim Schreiben. Ich erinnere mich kaum daran, weil ich einfach so drin war. Als ich danach wieder „bewusst“ auf die Uhr geschaut habe, war viel Zeit vergangen, aber ich habe mich ausgefüllt und lebendig gefühlt.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
werde ich auf Dauer aggressiv, traurig und lustlos.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Mich treibt manchmal mehr um, als gut für mich ist. Ich möchte so viele Dinge ausdrücken und am liebsten alles gleichzeitig. Das macht es beim Schreiben nicht immer einfacher, denn alle Themen in einer Geschichte unterzubringen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Vor allem möchte ich erreichen, dass Menschen mehr reflektieren – über sich und über andere. Dass man niemanden aufgrund seines Aussehens, seiner Profession oder seiner Herkunft verurteilt. Dass man seine Träume nicht aufgeben sollte. Aber auch, dass man für seine Liebsten da sein sollte, dass man dennoch auf sich selbst Rücksicht nimmt.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Denke nicht zu viel ans Denken selbst. Kreativität lebt von fließenden Gedanken von denen man sich treiben lässt. Das Analysieren und Sortieren kommt später, bei der Ausübung, beim Prozess des Schaffens. Was mir aber immer hilft ist, Fragen stellen. Was wäre, wenn…?

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
  • Stille oder Trubel? – Stille
  • Morgen oder Abend? – Abend
  • Utopie oder Dystopie? – Lieber bewusst etwas Schlechtes haben als in einer geblendeten, falschen Welt zu leben, die es ohnehin nicht geben wird
  • Zeit oder Geld? – Zeit
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos
  • Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
  • Luxus oder Minimalismus? – Es muss kein Luxus sein, aber ich sammle zu gerne und betrachte zu gerne die Dinge, die sich über die Jahre anhäufen. Minimalismus ist jedenfalls nichts für mich.
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Babsi:

Twitter: http://twitter.com/blues1ren
Instagram: http://www.instagram.com/thebluesiren
Facebook: http://www.facebook.com/thebluesiren/
Youtube: http://www.youtube.com/c/thebluesiren
Blog: http://www.thebluesirenblog.wordpress.com

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Babsi! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

 
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Verfasst von - Oktober 7, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Bruno E. Thyke

Create & Inspire: Bruno E. Thyke

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Bruno E. Thyke, Autor & Blogger

 

Kurzvita

Ich bin Bruno, Autor von Fantasy und anderer Literatur, die zu 95% in der S-Bahn zustande gekommen ist. Auf www.augenschelm.de schreibe ich über alles was mich als
nebenberuflichen Autor bewegt.

Bruno E. ThykeBeschreibe dich in drei Worten.
Quergeist, Quäldenker und Bequemmacher.

Woran arbeitest du gerade?
Im Bezug auf mein kreatives Schaffen an der Überarbeitung einer Novelle und meines Manuskripts. Ich arbeite mit einer amerikanischen Autorin und Creative Writing Lehrerin ganz allgemein an dem Thema und nutze dazu mein Manuskript. Es ist meine erste Überarbeitung und ich bin dankbar, jemand mit Erfahrung an meiner Seite zu haben.

Parallel recherchiere ich für ein Projekt, das eine ganz andere Richtung einschlagen wird und in dem es darum geht, wie Autoren jenseits von Schreibtechniken ihren Alltag bewältigen können.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
In erster Linie: Sich nicht verzetteln. Ich habe ständig den Kopf voll, eine Familie mit kleinem Kind, einen Vollzeitjob. Kreativ zu sein heißt, die Ideen zu behalten, aber sie auch im rechten Moment abrufen und umsetzen können. Ich kann nicht auf Eingebungen warten, denn dann schreibe ich kein einziges Wort. Kreativität ist ein Weg, Dingen auf die Spur zu kommen, um meinen Traum vom Buch zu verwirklichen.

Entgegen der landläufigen Meinung ist Kreativität nicht nur für Künstler und Kunstschaffende relevant; ich bin in meinem Arbeitsleben Bänker und das bringt man nicht direkt mit Kreativität in Zusammenhang. Doch je weiter man in einem Job voran kommt, desto weniger wichtig ist es, Dinge auswendig im Kopf zu wissen. Viel wichtiger wird es, Antworten auf Fragen zu finden, von denen man gar nicht wusste, dass man sie braucht. Da ist Kreativität sehr hilfreich.

Ein kreatives Leben ist also in gewisser Weise wie ein achtsames Leben ein Lebensgefühl oder eine bestimmte Art, an Dinge heran zu gehen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, habe ich. Schon oft sogar. Voraussetzung ist, dass ich mich nicht ablenken lasse und weiß, was vor mir liegt. Ich schreibe in der S Bahn, wo ständigen Kommen und Gehen herrscht. Ich höre dabei meist (moderne) klassische Musik und Filmscores und ich weiß, dass ich genau 2x 25 Minuten pro Fahrt habe um zu Schreiben. Ich denke dann wenig nach und schreibe einfach, weil ich jede Sekunde nutzen will. Auch beim Plotten oder Überarbeiten kann ich voll in meiner Arbeit versinken – allerdings nur, wenn ich weiß, wie ich was machen kann. Beim ersten Überarbeiten habe ich drei Tage lang nur auf das Blatt gestarrt, weil ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte. Da hilft es, sich mit Menschen auszutauschen, die bereits Erfahrung haben – was auch eine Art der kreativen Lösungsfindung ist.

Für mich waren einige Schreibkurse und Schreibratgeber hilfreich , die mir bestimmte Techniken aufgezeigt haben. Außerdem alles, was ich zum Thema Selbstorganisation gelernt habe

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Schlafe ich wahrscheinlich. Ideen kommen überall, beim Sport, beim Aufräumen, beim Zähneputzen. Ich bin es im Job oder beim Spielen mit meiner Tochter. Kreativ sein heißt, mit Ideen zu spielen und manchmal einfach Quatsch machen. Es ist einfach eine Art zu denken.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Das kommt darauf an. Mich treiben oft gesellschaftliche Themen um, aber auch menschliche Schicksale. Ich wünsche mir, dass ich durch die fantastische Verzerrung Themen behandeln kann, bei denen die Menschen glauben, sie würden nie was damit zu tun haben. Wie es ist zu Fliehen zum Beispiel.

Manchmal will ich aber auch einfach nur unterhalten, weil mir die Idee gefällt. Unterhaltung ist wichtig und hat einen viel zu schlechten Ruf.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Erstmal fragen, woher die Person diese Meinung hat. Sind das ihre Worte? Sind das alte Glaubenssätze aus der Kindheit? Jeder kann kreativ sein. Als Kinder konnten wir alle spielen, wahrscheinlich weil wir gar nicht darüber nachgedacht haben. Einige Limits setzen wir uns selbst, weil wir dran glauben. Nicht umsonst sagt man „Ich habe mit dem Gedanken gespielt.“ Genau das ist es. Einen Gedanken nehmen und ihn hin und herdrehen.

Wir nominalisieren gerne Dinge und stellen sprachlich wie einen Gegenstand in die Ecke. Die Kreativität, die Kultur, die Fantasie. Diese Dinge kann man nicht nehmen und in eine Tasche packen. Man muss sie mit Leben füllen, mit dem was man tut und wie man es tut. Fantasie ist doch nur das Ergebnis von kreativem Denken und je weiter man sich dabei von dem realen entfernt, desto fantastischer erscheint es einem. Früher waren Drachen keinesfalls fantastisch. Die Menschen haben ja wirklich geglaubt, dass es sie gab. Erzähl mal einem Isländer, dass er viel Fantasie hat, weil er an Feen, Kobolde und Gnome glaubt. Für die Isländer ist das eine Art zu denken – sie bauen sogar Umgehungsstraßen für sie.

Ganz praktisch kann ich sagen: Geh an die frische Luft, lass das Handy Zuhause und denk an deinen Lieblingsfilm und Frage dich, wie es ausgegangen wäre, wenn, als Beispiel, der Held am Ende versagt. Die Ideen kommen von selbst, wenn wir sie nicht dauernd ablenken. Und Kreativität ist vielfältig. Ich kenne wahnsinnig kreative Handwerker, die tolle Ideen haben, wenn der Schrank sich nicht nach dem 08/15 Verfahren installieren lässt. Man kann beim Putzen kreativ sein, wenn das Spüli leer ist oder beim Reifenflicken, wenn man den Fahrradschlauch nicht von der Felge bekommt.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft. Wie ein berühmter Physiker mal sagte: Denn in ihr gedenke ich zu leben.
  • Erkenntnis oder Mysterium? Mysterium.
  • Stille oder Trubel? – Früher Trubel, heute eher die Stille. Am besten ist aber etwas Abwechslung.
  • Morgen oder Abend? – Uh.. Ich bin eine natürliche Eule. Die Nacht hat was Magisches. Doch weil ich Schreiben wollte, habe ich irgendwann den Wecker auf 4:30 gestellt. Heute genieße ich den ersten Kaffee, die Stille am Morgen. Ich liebe es, wenn ich morgens zum Meditieren komme, was aber viel zu selten klappt, weil doch früh die elterlichen Pflichten rufen.
  • Utopie oder Dystopie? – Dystopie. Ich mag es düster.
  • Zeit oder Geld? – Zeit und genug Geld, um gut zurecht zu kommen.
  • Chaos oder Ordnung? – Eher Chaos. Aber ich ordne viel, um Herr über mein inneres Chaos zu werden. Es ist für mich schlicht und ergreifend nötig, um zu funktionieren. Es war ein harter Weg, bis ich da stand wo ich heute bin.
  • Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
  • Luxus oder Minimalismus? – Das ist das Gleiche. Mit sich im Reinen zu sein durch wenig, ist Luxus. Ich bin allerdings auch Gourmet und mag schöne Dinge und Spielereien, weswegen ich kein guter Minimalist bin.
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion, durch Realitäten inspiriert.

Hier findet ihr Bruno:

Webseite: www.augenschelm.de
Twitter: @augenschelm

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Bruno! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - September 30, 2017 in Create & Inspire

 

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