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Create & Inspire: Stefan Schirmer

Create & Inspire: Stefan Schirmer

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Stefan Schirmer, Autor

Kurzvita
Reisefreudiger Bürohengst; trabt den Weg zum ersten Buch.

Profilbild BBA-Homepage Stefan SchirmerBeschreibe dich in drei Worten.
Humorvoll. Reiselustig. Tolerant.

Woran arbeitest du gerade?
Hauptsächlich an meinem ersten Buch, in dem ich über (m)eine Reise durch Indien und Nepal erzähle und versuche, Lesern diese beiden besonderen Länder auf authentische, aber unterhaltsame Art näherzubringen. Nebenbei sammle ich aber auch schon Ideen für Kurzgeschichten, aus denen vielleicht irgendwann ein zweites Buch wird.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
In meinem „Brotjob“ ist nicht viel Platz für Kreativität, deshalb muss ich sie in der Freizeit ausleben. Meist bezieht sie sich bei mir auf Sprache und Texte; ich habe da oft spontane Einfälle. Ich mag Wortwitz sehr und schaffe gerne Bilder durch Worte.
Bilder durch Farbe und Töne bilden kann ich nur so mittelmäßig. Ich bewundere Menschen, die sich auf diese künstlerische Art vollendet ausdrücken und vielleicht sogar ihr ganzes Leben dem kreativen Schaffen widmen können.
Aber wer weiß: vielleicht kaufe ich mir doch irgendwann mal ein Saxophon oder erwecke die in der Ecke stehende Gitarre zum Leben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Den Flow habe ich sowohl körperlich als auch geistig schon erlebt.
Bis vor ein paar Jahren bin ich lange Strecken gelaufen. Da kam ich manchmal in einen nahezu meditativen Zustand, an dem der Körper wie ein Dieselmotor lief. Die Schritte gleichmäßig, der Atem gleichmäßig. Der ganze Mensch ein einziges Wohlbehagen. Und das Gefühl, genau so ewig weiterlaufen zu wollen und zu können.
Beim Schreiben habe ich den Flow manchmal in der Form, dass Sätze quasi aus mir herausquellen, dass Worte automatisch an die richtigen Stellen fallen. Da kann ich den Text kaum so schnell niederschreiben, wie er im Kopf gebildet wird.
In beiden Fällen habe ich es nicht darauf angelegt. Der Flow war plötzlich da.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… sitze ich möglicherweise gerade im Büro.
Spaß beiseite: Kreativität ist nicht lebensnotwendig, aber ein Teil von mir. Deshalb wird es keine langen Phasen ohne Kreativität geben.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte Menschen unterhalten und ein Stück weit bewegen; sie neugierig machen oder zum Lächeln bringen.
Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Probier dich aus. Für kreative Tätigkeiten gibt es eine weite Spanne. Vom Schnitzen bis zum Musizieren, vom Stricken bis zum Schreiben, vom Malen bis zum Töpfern. Belege vielleicht einen Kurs und lass dich durch gemeinschaftliches Erleben inspirieren. Auch das Internet ist voller Inspiration.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Utopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Ordnung
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus (eigentlich weder noch, sondern irgendwas dazwischen)
Fiktion oder Realität? – Realität

Hier findet ihr Stefan:

Derzeit noch auf https://about.me/stefanschirmer, eine Homepage folgt.
Twitter: @StefanSchirmer

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Stefan! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Verfasst von - Dezember 28, 2017 in Create & Inspire

 

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