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Create & Inspire: Eosphora

Create & Inspire: Eosphora

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Eosphora, Self-Publisherin

Beschreibe dich in drei Worten.
Hobbit (oder auenländisch), reiselustig, sehnsüchtig

Woran arbeitest du gerade?
Dank einer Twitter-Umfrage arbeite ich gerade an einem High Fantasy-Projekt namens „Kinder des Lichts“, nebenbei versuche ich mich aber auch noch am Zeichnen 🙂

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Unter einem kreativen Leben verstehe ich, von vielen Dingen auch eine andere Seite zu sehen. Walter Moers hat es in „Stadt der Träumenden Bücher“ recht treffend ausgedrückt, als der Schattenkönig von seiner Kindheit erzählt und wie eine Wiese für ihn zwei verfeindete Armeen von Grashalmen waren.
Es ist eine andere, aber wichtige Sichtweise, die für mich bedeutet, mehr als nur eine Dimension zu sehen. Man geht einfach mit offeneren Augen durch das Leben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, mehrmals – und es war toll. Erreicht habe ich ihn einfach durch schreiben, vor allem während des NaNoWriMo. Nicht nachdenken, einfach schreiben. Zumindest war das meine Erfahrung, um reinzukommen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Gärtnere ich. Oder spiele das Pokemon TCG. Oder arbeite.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Meine Gedanken. Das, was mir wichtig ist oder mir gerade im Kopf rumgeht. Mehr eigentlich nicht.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich glaube, ich halte es wie Stephen King: Kreativ sein kann man lernen, indem man sich einfach hinsetzt und macht. Und zwar immer wieder. Die Muse muss schließlich wissen, wann und wo sie jemanden findet.
Beim Zeichnen ist es zum Beispiel kritzeln oder abzeichnen. Für den Anfang kann man ja auch etwas Bekanntes nehmen, abzeichnen und es irgendwie mit etwas erweitern, was nicht da ist. Das kann auch einfach ein Baum auf freier Fläche sein. Zack, schon war man kreativ.
Man sollte vor allem auch keine Angst haben. Wovor auch? Richtig und falsch gibt es beim kreativ sein ja nicht.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Geld
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Das ist schwer. Beides hat seine Berechtigung und seine Vor- und Nachteile … Realität.

Hier findet ihr Eosphora:
Blog: https://brombeerengel.wordpress.com/
Twitter: @Brombeerengel

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Eosphora! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Verfasst von - November 11, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Sina Bennhardt

Create & Inspire: Sina Bennhardt

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Sina Bennhardt, Autorin & Bloggerin

Beschreibe dich in drei Worten.
Storyteller. Verloren. Entschlossen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWoran arbeitest du gerade?
An vielen Dingen. Mein Blog ist ein fortlaufendes Projekt, an dem ich am liebsten Tag und Nacht feilen würde. Daneben arbeite ich an meinem ersten Buch (High Fantasy), das hoffentlich dieses Jahr fertig wird und auch an meinem zweiten Computerspiel. Und an ganz vielen anderen kleinen Dingen nebenbei.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist, wenn man … seinem Herzen folgt, glaube ich. Wenn man etwas Unkonventionelles macht. Ich denke, dass man konventionell zwar zufrieden, aber nicht glücklich sein kann.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, der Flow ist etwas tolles. 🙂 Das waren dann Stunden, in denen ich vergessen habe zu essen und zu trinken oder aufs Klo zu gehen. Da bin ich komplett in meiner Arbeit versunken.
Die wichtigste Voraussetzung war mentale Ruhe: kein Stress, kein Social Media und keine Menschen um mich rum. Dann brauche ich gute Musik, einen bequemen Stuhl, einen Schreibtisch und einen Laptop und ich bin weg.
Das schwierigste ist allerdings der ‚kein Stress‘ Teil, denn darauf hat man leider selten Einfluss.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
…dann bin ich eigentlich Studentin, aber eben nur ‚zufrieden‘ und nicht glücklich damit.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte Geschichten erzählen. Und das in jeder Form, in der ich kann. Deswegen habe ich auch ein Computerspiel programmiert. Ich wollte andere Arten des Erzählens erforschen.
Ich will die Grenzen finden.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Bullshit. Jeder Mensch ist kreativ. Man muss es nur üben wie alles andere auch. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und das stimmt auch für Kreativität.
Also: Üben, üben, üben.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
  • Stille oder Trubel? – Stille
  • Morgen oder Abend? – Abend
  • Utopie oder Dystopie? – Dystopie
  • Zeit oder Geld? – Zeit
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos
  • Routine oder Abenteuer? – Beides. Routine bei der Arbeit. Abenteuer beim Denken.
  • Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion!!

Hier findet ihr Sina:

Blog: sinas-geschichten.de
Twitter: @SinaGeschichten

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Sina! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - November 4, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Stefan Barth

Create & Inspire: Stefan Barth

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Stefan Barth, Drehbuchautor & Autor

Kurzvita:
Im Ruhrpott geboren, Film/Fernsehen studiert, mit Glück und Naivität hauptberuflicher Drehbuchautor geworden. Geschichten, echt oder fiktional, sind das Leben.

Stefan BarthBeschreibe dich in drei Worten.
Autor, Kumpel, Vater.

Woran arbeitest du gerade?
Kurzgeschichten-Sammlung, vierter Roman, diverse Drehbücher

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Sich vom Leben und der Kreativität anderer zu eigener Kreativität inspirieren zu lassen und im besten Falle davon leben zu können.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Diesen Flow habe ich öfter und nenne ihn selbst „in the zone“. Passiert mir meistens beim Schreiben, wenn ich die schmerzvolle Plotarbeit überwunden habe und die Figuren und Geschichte sich auf einmal wie von selbst schreiben. Ich glaube, dass ich diesen Zustand erreiche, wenn ich die Blockaden der Geschichte und meinen eigenen inneren Schweinehund überwunden habe.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann füttere ich meine eigene Kreativität mit der kreativen Arbeit anderer, seien es Bücher, Filme, Serien, Comics, Fotos, Gemälde oder was auch immer. Und mit dem was um mich herum geschieht: dem Alltag und den Menschen, die ihn bevölkern.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich glaube nicht, dass ich etwas ausdrücken will, zumindest nicht bewusst. Ich will nur Geschichten erzählen, die mir Spaß machen und etwas bedeuten, in der Hoffnung, dass sie den Lesern/Zuschauern auch Spaß machen oder etwas bedeuten.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Mein erster Rat wäre es, diesen beschissenen Satz nie wieder in den Mund zu nehmen. Dann zu forschen, welche kreative Arbeit anderer einen anspricht und versuchen sie selbst in Angriff zu nehmen. Und mit der Gewissheit zu leben, dass man zunächst mal scheitern wird. Dann, um mal Rocky zu zitieren, steht man wieder auf und macht weiter. Entweder das oder man gibt auf, was auch keine Schande ist.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit.
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – beides
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – beides
Routine oder Abenteuer? – beides
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – fiktionale Realität

Hier findet ihr Stefan:

Website: http://stefan-barth.works
Twitter: @Braetzman

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Stefan! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Oktober 28, 2017 in Create & Inspire

 

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