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Schlagwort-Archive: Figuren

Abtauchen in die Floodlands

Hallo zusammen,

ich habe es endlich geschafft, meine Songliste in eine Playlist bei Spotify einzutragen, sodass ihr euch die Floodlands nun auch „anhören“ könnt. Die Lieder höre ich meistens beim Schreiben oder um mich auf bestimmte Szenen einzustimmen. Eines fehlt leider, das mich v. a. beim zweiten Teil der Reihe inspiriert: Dabei handelt es sich um das amerikanische Volkslied „O’Death“ in der Version von Amy van Roekel (aus dem OST von Until Dawn), das ihr euch hier anhören könnt.

Pinterest - Character BoardsFalls ihr nicht nur hören, sondern auch sehen wollt, könnt ihr das auf Pinterest tun. Ich habe meine Pinnwände ein wenig aufgeräumt. Neben der allgemeinen Pinnwand zu den Floodlands könnt ihr euch auch meine Inspiration zu den einzelnen Romanen ansehen: Ersticktes Matt und Alte Seelen haben je eine eigene Pinnwand.

Neu sind auch die einzelnen Character Boards, die ich bisher erst einmal nur für Lafayette, Madeline und Fox angelegt habe. Ich finde es schön, die Figuren bildlich kennenlernen zu dürfen und viele Informationen und Stimmungen so direkt auf einen Blick verfügbar zu haben.

Nutzt ihr Spotify und Pinterest auch so gerne wie ich?

 

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Verfasst von - Februar 4, 2018 in Floodlands

 

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Das Floodlands Department

Das Floodlands Department

Hallo zusammen,

ich war in den letzten Tagen fleißig und habe an einer Æthernetpräsenz für das New York Floodlands Police Department gearbeitet.

Ab sofort könnt ihr die NYFP unter folgender URL besuchen:

https://floodlandsdepartment.com

Was erwartet euch dort?

Hintergrundinformationen zur retrofuturistischen Welt, in der Ersticktes Matt spielt, zu den Figuren, dem Department, Remy Lafayettes Profession: der Gesichtsanalyse etc.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Stöbern!

 

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Rezension: Helden, Helfer und Halunken

helden helfer halunkenRezension: Isa Schikorsky – Helden, Helfer und Halunken. Perfekte Figuren für Ihren Roman.

BOD, 2014. 216 Seiten, 11.50€.

Isa Schikorskys Schreibratgeber beschäftigt sich vornehmlich mit dem Personal eines Romans und legt viel Wert auf Vollständigkeit und Ausführlichkeit. Auf 216 Seiten beleuchtet die Autorin sämtliche Facetten der Figuren und gibt zahlreiche Beispiele aus der modernen und klassischen Literatur.

Helden, Helfer und Halunken gliedert sich in acht Kapitel, in denen die unterschiedlichen Aspekte beleuchtet werden:

 

  1. Figurenrollen und Grundtypen

Im ersten Kapitel geht es vor allem um die Unterscheidung zwischen Protagonist, Antagonist und Nebenfiguren. Dabei geht die Autorin besonders darauf ein, welche seiner Figuren man wie gut kennen sollte und welche Rollen ihnen im Roman zukommen. Des Weiteren zeigt sie den Unterschied zwischen realen und fiktionalen Charakteren auf.

  1. Figuren im Erzählprozess

Das zweite Kapitel beleuchtet Figuren im Hinblick auf ihre Glaubwürdigkeit und ihre Funktionen im Plot. Wann wirkt eine Figur überzeugend auf den Leser – und wann nicht? Auch auf die (notwendige) Motivation der einzelnen Charaktere geht die Autorin hier ausführlich ein.

  1. Figuren entwickeln

Alles schön und gut, doch wie lassen sich glaubwürdige Figuren entwickeln? Das dritte Kapitel lässt im Hinblick auf die Figurenentwicklung keine Wünsche offen. Von Namen über Herkunft bis hin zu Physiologie und Psychologie erläutert Isa Schikorsky ausführlich und unterhaltsam die verschiedenen Aspekte, die zur Entwicklung von Protagonist und Antagonist sowie den Nebenfiguren notwendig sind.

  1. Figuren kennenlernen

Mein Lieblingskapitel in diesem Buch! Die Autorin zeigt hier Methoden auf, mit denen Autoren ihre Figuren kennenlernen können. Diese reichen von den »gewöhnlichen« Vorgängen wie z.B. Steckbriefen und Interviews bis hin zu eher experimentellen, aber nicht minder interessanten Methoden der Figurenentwicklung durch soziale Netzwerke, Horoskope und Tarotkarten.

  1. Erzählperspektive festlegen

In anderen Schreibratgebern werden Erzählperspektive und Figuren – mir persönlich – häufig zu stark getrennt behandelt. Dass beide untrennbar miteinander verbunden sind, zeigt die Autorin hier sehr verständlich. Sie geht auf den Unterschied zwischen Autor und Erzähler ein und erläutert die verschiedenen Wirkungen der Erzählperspektiven.

  1. Figuren auftreten lassen

Wann ist der richtige Zeitpunkt Figuren auftreten zu lassen – und auf welche Art und Weise? Das sechste Kapitel verdeutlicht, welche Möglichkeiten man als Autor hat, seine Figuren zu ihren Charakteren passend einzuführen – auch im Hinblick auf Beschreibung, Schauplätzen und Art der Vorstellung (durch sich selbst oder durch andere).

  1. Figuren denken und sprechen lassen

Welche Sprache nutzt meine Figur? Lasse ich sie sprechen oder nur denken – oder gar schweigen? Der Schwerpunkt des siebten Kapitels liegt auf Dialog, direkter und indirekter Rede und innerem Monolog und verdeutlicht, welche unterschiedlichen Wirkungen auf den Leser sich hinter der jeweiligen Sprachform verbergen.

  1. Zwanzig Tipps für perfekte Figuren und Zwanzig Tipps, Figuren zu finden und zu gestalten.

Sehr praktisch und kurz und knapp sind diese zwei mal zwanzig Tipps für perfekte Figuren, die statt einer Zusammenfassung im Buch zu finden sind. Jeder Tipp besteht aus einer Schlagzeile und einem erläuternden Absatz und fasst das gesamte Buch sehr gut und auf einen schnellen Blick zusammen.

Isa Schikorsky hat mit Helden, Helfer und Halunken meiner Meinung nach den besten deutschsprachigen Ratgeber zum Personal eines Romans geschrieben. Hinter ihrer Analyse des Themas bleibt Lajos Egris‘ Ratgeber Literarisches Schreiben, der auch einen Schwerpunkt auf Figuren legt, weit zurück.

Der Schreibstil ist locker flockig, sehr unterhaltsam und niemals langweilig. Als Autorin habe ich aus den Texten sehr viel mitnehmen können und ein Problem, mit dem ich mich seit Wochen herumquälte, binnen Minuten lösen können. Als Lektorin möchte ich meinen Autoren diesen Schreibratgeber besonders ans Herz legen, die Lektüre wird gewiss nicht umsonst sein und das ein oder andere Aha-Erlebnis hervorrufen. Ich werde dieses Buch sicherlich noch sehr oft zur Hand nehmen und erneut darin lesen.

 
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Verfasst von - Dezember 10, 2014 in Rezensionen, Schreibratgeber

 

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Gestatten – Jean-Remy Lafayette, Gesichtsanalytiker.

Hallo ihr Lieben!

Voller Stolz darf ich euch heute verkünden, dass mein Lieblingsprotagonist Remy Lafayette nun auf eigenen Beinen steht – mein Blog wurde ihm wohl ein bisschen zu eng… Ihr dürft ihm herzlich gerne auf seiner eigenen Æthernetseite Face 2 Face einen Besuch abstatten – er freut sich auf euch.

Face2Face - Header

 
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Verfasst von - August 17, 2014 in Ersticktes Matt

 

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Montagsfrage für Autoren – Suchst du Bilder für deine Charaktere (z.B. Schauspieler, Models etc.)?

Montagsfrage_fuer_Autoren

Ja, das mache ich eigentlich für jede Geschichte. Das Netz nach geeigneten Carakteren zu durchstreifen, macht sehr viel Spaß. Es ist toll, irgendwann ein Gesicht zu finden und zu denken: „Ja! Das ist er oder sie!“ Außerdem finde ich den Gedanken toll, dass die Leser sich ebenfalls ein genauere Bild von den Figuren machen können. Einige sagen, das schränke die Fantasie ein, ich finde eher, es beflügelt sie. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Die Ergebnisse meiner Figurensuche könnt ihr auf meinen Pinterest-Pinnwänden betrachten. Viel Spaß dabei!

In dem Zusammenhang hat sich auch die liebe Franziska vom druckstelle Blog mit meiner Arbeitsweise beschäftigt. Hier geht’s zum Artikel.

 
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Verfasst von - März 17, 2014 in Schreiben

 

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Montagsfrage für Autoren – Charaktere oder Plot? Was ist dir in deinen Geschichten wichtiger?

Montagsfrage_fuer_Autoren

Da kommt es natürlich ganz stark auf das Genre an: Ein Actionthriller wird (meistens) eher plotgetrieben sein, während sich ein Drama eher auf die Figuren konzentriert.

Mir ist es am liebsten, wenn sich beides – sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben – die Waage hält. dennoch tendiere ich eher dazu, den Figuren denn Vorrang zu geben. Eine ähnliche Frage hat mir auch Andy in seinem Interview mit mir gestellt, dort habe ich es wie folgt begründet: Interessante und sympathische Charaktere, mit denen ich mitfiebern und -leiden kann und denen ich nur das Beste wünsche, sind essentiell für eine gute Geschichte. Einem sympathischen Charakter folge ich auch mal durch eine Plotflaute. Umgekehrt eher nicht. Eine schablonenhafte Figur ohne Ecken und Kanten, die mir völlig egal ist, kann durch einen noch so rasanten Plot getrieben werden, das berührt mich nicht. Ein guter Plot mit unerwarteten Wendungen und einer ausgeklügelten Spannungskurve ist natürlich ebenfalls wichtig, aber die Figuren sollten nicht vernachlässigt werden.

 
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Verfasst von - März 3, 2014 in Schreiben

 

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30 Tage über das Schreiben bloggen – Tag 27

Frage 27 von 30

Überhaupt, spielen Äußerlichkeiten eine große Rolle in deinen Geschichten? Erzähl uns davon, oder wenn nicht, wie du deine Figuren ansonsten entwirfst.

Wie im wahren Leben spielen Äußerlichkeiten natürlich auch in meinen Geschichten eine große Rolle. Nicht überdimensional, aber ich finde es schon wichtig zu zeigen, wie eine Figur aussieht, ob sie Grübchen hat, Lachfalten oder einen müden Blick. Dabei ist die Lehre der Physiognomie sehr hilfreich. Nicht so wie die Nationalsozialisten sie für ihre Zwecke missbrauchten, sondern die wissenschaftliche Lehre, die von bestimmten Bereichen des Gesichts Rückschlüsse auf den Charakter zulässt. Sicherlich kann man nicht pauschal sagen, dass Menschen mit einer hohen Stirn per se intelligent sind, aber bei vielen sehr intelligenten Menschen ist die hohe Stirn ein gemeinsames Merkmal. Diese Sichtweise finde ich sehr interessant und nutze sie oft für Figuren in meinen Geschichten. Dabei ist es keinesfalls so, dass der Protagonist immer wahnsinnig toll aussieht und der Antagonist abgrundtief hässlich ist. Es sind vielmehr einzelne Merkmale, die ich herausgreife, um den Charakter einer Figur zu unterstreichen.

Ich finde jedoch nicht nur das Gesicht wichtig, sondern auch andere Aspekte des äußeren Erscheinungsbildes, die Rückschlüsse auf den Charakter einer Figur zu lässt. Kleidung beispielsweise. Welche Klamotten trägt sie? Bevorzugt sie Marken? Gibt sie viel Geld für Stylingprodukte aus und geht nie ungeschminkt über die Türschwelle? Oder trifft man sie durchaus auch mal im Schlabberlook an?

Natürlich kann man nicht all diese Dinge in einer Geschichte unterbringen. Das würde auch ziemlich langweilig werden, wenn man sich für jede Figur erst einmal seitenlange Beschreibungen durchlesen müsste. Aber hier und da ein gut platziertes äußerliches Merkmal bringt eine Figur näher an einen realen Menschen heran – auch wenn sie nur auf dem Papier existiert.

 

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