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Schlagwort-Archive: Figuren

Abtauchen in die Floodlands

Hallo zusammen,

ich habe es endlich geschafft, meine Songliste in eine Playlist bei Spotify einzutragen, sodass ihr euch die Floodlands nun auch „anhören“ könnt. Die Lieder höre ich meistens beim Schreiben oder um mich auf bestimmte Szenen einzustimmen. Eines fehlt leider, das mich v. a. beim zweiten Teil der Reihe inspiriert: Dabei handelt es sich um das amerikanische Volkslied „O’Death“ in der Version von Amy van Roekel (aus dem OST von Until Dawn), das ihr euch hier anhören könnt.

Pinterest - Character BoardsFalls ihr nicht nur hören, sondern auch sehen wollt, könnt ihr das auf Pinterest tun. Ich habe meine Pinnwände ein wenig aufgeräumt. Neben der allgemeinen Pinnwand zu den Floodlands könnt ihr euch auch meine Inspiration zu den einzelnen Romanen ansehen: Ersticktes Matt und Alte Seelen haben je eine eigene Pinnwand.

Neu sind auch die einzelnen Character Boards, die ich bisher erst einmal nur für Lafayette, Madeline und Fox angelegt habe. Ich finde es schön, die Figuren bildlich kennenlernen zu dürfen und viele Informationen und Stimmungen so direkt auf einen Blick verfügbar zu haben.

Nutzt ihr Spotify und Pinterest auch so gerne wie ich?

 

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Verfasst von - Februar 4, 2018 in Floodlands

 

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Das Floodlands Department

Das Floodlands Department

Hallo zusammen,

ich war in den letzten Tagen fleißig und habe an einer Æthernetpräsenz für das New York Floodlands Police Department gearbeitet.

Ab sofort könnt ihr die NYFP unter folgender URL besuchen:

https://floodlandsdepartment.com

Was erwartet euch dort?

Hintergrundinformationen zur retrofuturistischen Welt, in der Ersticktes Matt spielt, zu den Figuren, dem Department, Remy Lafayettes Profession: der Gesichtsanalyse etc.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Stöbern!

 

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Gestatten – Jean-Remy Lafayette, Gesichtsanalytiker.

Hallo ihr Lieben!

Voller Stolz darf ich euch heute verkünden, dass mein Lieblingsprotagonist Remy Lafayette nun auf eigenen Beinen steht – mein Blog wurde ihm wohl ein bisschen zu eng… Ihr dürft ihm herzlich gerne auf seiner eigenen Æthernetseite Face 2 Face einen Besuch abstatten – er freut sich auf euch.

Face2Face - Header

 
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Verfasst von - August 17, 2014 in Ersticktes Matt

 

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Montagsfrage für Autoren – Suchst du Bilder für deine Charaktere (z.B. Schauspieler, Models etc.)?

Montagsfrage_fuer_Autoren

Ja, das mache ich eigentlich für jede Geschichte. Das Netz nach geeigneten Carakteren zu durchstreifen, macht sehr viel Spaß. Es ist toll, irgendwann ein Gesicht zu finden und zu denken: „Ja! Das ist er oder sie!“ Außerdem finde ich den Gedanken toll, dass die Leser sich ebenfalls ein genauere Bild von den Figuren machen können. Einige sagen, das schränke die Fantasie ein, ich finde eher, es beflügelt sie. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Die Ergebnisse meiner Figurensuche könnt ihr auf meinen Pinterest-Pinnwänden betrachten. Viel Spaß dabei!

In dem Zusammenhang hat sich auch die liebe Franziska vom druckstelle Blog mit meiner Arbeitsweise beschäftigt. Hier geht’s zum Artikel.

 
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Verfasst von - März 17, 2014 in Schreiben

 

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Montagsfrage für Autoren – Charaktere oder Plot? Was ist dir in deinen Geschichten wichtiger?

Montagsfrage_fuer_Autoren

Da kommt es natürlich ganz stark auf das Genre an: Ein Actionthriller wird (meistens) eher plotgetrieben sein, während sich ein Drama eher auf die Figuren konzentriert.

Mir ist es am liebsten, wenn sich beides – sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben – die Waage hält. dennoch tendiere ich eher dazu, den Figuren denn Vorrang zu geben. Eine ähnliche Frage hat mir auch Andy in seinem Interview mit mir gestellt, dort habe ich es wie folgt begründet: Interessante und sympathische Charaktere, mit denen ich mitfiebern und -leiden kann und denen ich nur das Beste wünsche, sind essentiell für eine gute Geschichte. Einem sympathischen Charakter folge ich auch mal durch eine Plotflaute. Umgekehrt eher nicht. Eine schablonenhafte Figur ohne Ecken und Kanten, die mir völlig egal ist, kann durch einen noch so rasanten Plot getrieben werden, das berührt mich nicht. Ein guter Plot mit unerwarteten Wendungen und einer ausgeklügelten Spannungskurve ist natürlich ebenfalls wichtig, aber die Figuren sollten nicht vernachlässigt werden.

 
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Verfasst von - März 3, 2014 in Schreiben

 

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30 Tage über das Schreiben bloggen – Tag 27

Frage 27 von 30

Überhaupt, spielen Äußerlichkeiten eine große Rolle in deinen Geschichten? Erzähl uns davon, oder wenn nicht, wie du deine Figuren ansonsten entwirfst.

Wie im wahren Leben spielen Äußerlichkeiten natürlich auch in meinen Geschichten eine große Rolle. Nicht überdimensional, aber ich finde es schon wichtig zu zeigen, wie eine Figur aussieht, ob sie Grübchen hat, Lachfalten oder einen müden Blick. Dabei ist die Lehre der Physiognomie sehr hilfreich. Nicht so wie die Nationalsozialisten sie für ihre Zwecke missbrauchten, sondern die wissenschaftliche Lehre, die von bestimmten Bereichen des Gesichts Rückschlüsse auf den Charakter zulässt. Sicherlich kann man nicht pauschal sagen, dass Menschen mit einer hohen Stirn per se intelligent sind, aber bei vielen sehr intelligenten Menschen ist die hohe Stirn ein gemeinsames Merkmal. Diese Sichtweise finde ich sehr interessant und nutze sie oft für Figuren in meinen Geschichten. Dabei ist es keinesfalls so, dass der Protagonist immer wahnsinnig toll aussieht und der Antagonist abgrundtief hässlich ist. Es sind vielmehr einzelne Merkmale, die ich herausgreife, um den Charakter einer Figur zu unterstreichen.

Ich finde jedoch nicht nur das Gesicht wichtig, sondern auch andere Aspekte des äußeren Erscheinungsbildes, die Rückschlüsse auf den Charakter einer Figur zu lässt. Kleidung beispielsweise. Welche Klamotten trägt sie? Bevorzugt sie Marken? Gibt sie viel Geld für Stylingprodukte aus und geht nie ungeschminkt über die Türschwelle? Oder trifft man sie durchaus auch mal im Schlabberlook an?

Natürlich kann man nicht all diese Dinge in einer Geschichte unterbringen. Das würde auch ziemlich langweilig werden, wenn man sich für jede Figur erst einmal seitenlange Beschreibungen durchlesen müsste. Aber hier und da ein gut platziertes äußerliches Merkmal bringt eine Figur näher an einen realen Menschen heran – auch wenn sie nur auf dem Papier existiert.

 

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30 Tage über das Schreiben bloggen – Tag 25

Frage 25 von 30

Haben irgendwelche Figuren von dir Haustiere? Erzähl uns von ihnen!

Nur wenige meiner Figuren haben Haustiere. Im Moment erinnere ich mich an vier:

Der junge Paul in meiner Weihnachtsgeschichte hat einen Gänserich namens Gustav als Haustier und besten Freund. Gustav soll der diesjährige Weihnachtsbraten werden, weil er von allen Gänsen am dicksten ist – was natürlich daran liegt, dass Paul ihn so verwöhnt hat. Die Geschichte geht natürlich gut für Gustav aus – ich bringe es nicht übers Herz in meinen Geschichten ein Tier zu töten. Figuren: Kein großes Problem… Tiere: Das geht gar nicht! Schon ein bisschen seltsam, oder?

Das zweite Haustier gehört Prof. Dr. Christien Montgomery, einem irischen Archäologen aus meinem Abenteuerroman: Ein dicker, fauler und sehr eigenwilliger  Karthäuserkater namens Smokey.

Das dritte Haustier ist ebenfalls ein Kater (ja, ich bin ein Katzenmensch) und gehört Mira aus meiner Mystery-Geschichte, die die Hexenverfolgung in Salem thematisiert. Er ist ein schwarzer Kater namens Novalis und bringt Miras beste Freundin Curly ständig aus der Fassung, weil sie so abergläubisch ist.

Leyna Paddington, die Vampirin aus Eisblumen hat ein eher ungewöhnliches Haustier, ein Streifenhörnchen namens Charles. Charles ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen, nicht nur, weil er so wahnsinnig niedlich ist, sondern weil er sehr frech ist und ganz klare Vorstellungen von seinem Leben hat. Vorhang auf für Charles:

Charles schlief noch. Nicht da, wo er sollte. Natürlich nicht, das tat er ja nie. Er hatte sich auf dem weichen Sofakissen zu einer winzigen Fellkugel zusammengerollt, den buschigen Schwanz wie eine Decke um den kleinen Körper geschlungen, anstatt sich in sein gemütliches Holzhäuschen in die Holzwolle zu kuscheln. Charles war ein Streifenhörnchen und lebte seit nunmehr zwei Jahren bei ihr. Er hatte das violette Kissen nach seinem Einzug zu seinem Lieblingsplatz erklärt und war ziemlich schnell darauf gekommen wie sich sein Käfig öffnen ließ. Leyna ließ ihn gewähren – solange die Wohnung durch seine Pfoten nicht im Chaos versank.

Sie strich ihm mit der Spitze ihres Zeigefingers über die Stirn und zupfte leicht an seinem rechten Ohr. Charles rührte sich kaum, zuckte nur leicht mit dem Schwanz und lag dann wieder still. Sie hörte ihn tief atmen, dann ließ sie ihn in Ruhe. Spätestens, wenn sie Müsli in eine Schale schüttete, würde er sowieso aufwachen.

Leyna setzte Teewasser auf, nahm eine Tasse und die Blechdose mit der Earl-Grey-Mischung, aus dem Vorratsschrank und schaltete das Radio ein. Klassik Rock, Metallicas Nothing else matters dröhnte aus den Boxen. Etwas zu schwermütig für diesen frühen Morgen… Sie überlegte, ob sie nach einem anderen Sender suchen sollte, regelte die Lautstärke dann aber nur auf eine niedrige Stufe, um die Nachbarn nicht zu stören und summte leise mit. Als der Teekessel pfiff, hatte Leyna anderthalb Bananen und einen Apfel kleingeschnitten und in zwei Schüsseln gegeben. Sie goss sich eine Tasse ein und raschelte gerade mit der Müslipackung, da hüpfte Charles auf die Theke und zog eine der Schüsseln mit seinen Vorderpfoten zu sich heran. Dann steckte er den Kopf hinein, aber was er dort fand, schien ihn nicht zufrieden zu stellen, denn er blickte seine Mitbewohnerin missbilligend an. Leyna schnalzte mit der Zunge und nahm ihm die Schüssel weg. „Ich war gerade dabei, euer Frühstück zuzubereiten, Euer Majestät.“, sagte sie nicht ohne einen ironischen Tonfall. Erst als sie Haferflocken und ein wenig Müsli hinzugefügt und das ganze sorgsam gemischt hatte, schob sie dem hin- und hertänzelnden Streifenhörnchen die Schale wieder zurück. „Wohl bekomm’s, Hoheit.“ Sie betrachtete Charles lächelnd, als dieser sich über sein Frühstück beugte, ein Apfelstück zu fassen bekam, sich auf die Hinterbeine fallen ließ und zu knabbern begann.

Bildnachweis:

Foto 1: Oso, „Schöne Weihnachten – ohne mich !

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Foto 2: rubina, „Das Leben ist schön!“

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Foto 3: yamauchi, „美猫“

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Foto 4: Gilles Gonthier, „Tamia rayé — Eastern chipmunk“

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Alle Bilder stammen aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de

 

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