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Meine Top 3 Buchverfilmungen

Meine Top 3 Buchverfilmungen

Mit Verfilmungen zu Büchern ist das ja immer so eine Sache, oft werden sie den Geschichten auf Papier nicht gerecht. Und dennoch schaue ich sie mir gerne an, v. a. natürlich dann, wenn ich das Buch zuvor gelesen habe. Aktuell freue ich mich auf die Verfilmung von „Ready Player One“, das lese ich nämlich gerade. Klare Empfehlung, es ist großartig!

Es ist schwierig, aus dem reichlichen Angebot an Filmen, drei herauszupicken, die ich als „meine Lieblinge“ bezeichnen würde. Deshalb habe ich mich für drei Filme entschieden, die mich sehr gut unterhalten haben:

3. Der Marsianer (Buch: Andy Weir, 2011; Film: Ridley Scott, 2015)

Der zunächst im Selbstverlag erschienene Roman „The Martian“ bietet genau die richtigen Zutaten für einen Hollywood-Blockbuster: Durch einen Staubsturm muss die bemannte Marsmission abgebrochen werden, doch bei der Evakuierung geht etwas schief. Der Raumanzug des Ingenieurs und Botanikers Mark Whatney wird beschädigt und mit ihm das Gerät, dass seine Biodaten übermittelt. Die anderen Teammitglieder halten ihn aufgrund dessen für tot und verlassen den Mars ohne ihren Kollegen. Doch Mark lebt und steht nun vor großen Herausforderungen: Wenn er überleben will, muss er seine Fähigkeiten nutzen – und irgendwie Kontakt mit der NASA aufnehmen.

Ich fand den Film sehr spannend und gut gemacht, Matt Damon liefert eine tolle One-Man-Show. Zuerst war ich skeptisch, ob mir das Thema zusagt – mein Gott, was für eine Horrorvorstellung, allein auf dem Mars festzusitzen! – aber durch den Charakter Whatneys, der in dieser Situation unwahrscheinlich viel Einfallsreichtum und Humor aufbringt, ist die bedrückende Atmosphäre auszuhalten.

Ein Pluspunkt noch für den Film: Die seitenlangen Beschreibungen technischer Details aus dem Buch werden hier ausgelassen und nur knapp abgehandelt. Auch das Ende – auch wenn es sich nur in Details unterscheidet – gefällt mir im Film besser.

2. Das Schweigen der Lämmer (Buch: Thomas Harris, 1988; Film: Jonathan Demme, 1991)

Die Verfilmung zu „The Silence of the Lambs“ ist wohl noch immer ein cineastisches Highlight, was nicht zuletzt an den genialen Performances von Anthony Hopkins als kannibalistischer Serienmörder Hannibal Lecter und Jodie Foster als FBI-Anwärterin Clarice Starling liegt.

Auch wenn natürlich einiges gekürzt wurde, hält sich das Drehbuch nah am Original. Sowohl Buch als auch Film sind also eine uneingeschränkte Empfehlung!

1. Der Sternwanderer (Buch: Neil Gaiman, 1998; Film: Matthew Vaugn, 2007)

Achtung: unpopular opinion incoming! In diesem Fall fand ich den Film besser als das Buch. Nichts gegen Neil Gaiman (der immerhin auch am Drehbuch mitgearbeitet hat), aber die Verfilmung von „Stardust“ unterscheidet sich deutlich von der Buchvorlage. Ich habe den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe, was tendenziell eher ungewöhnlich für mich ist, weil ich lieber zuerst meine eigenen Bilder im Kopf habe. Ich muss zugeben, dass mich das Buch gut unterhalten hat, ich nach der Lektüre aber ein wenig enttäuscht war. Vielleicht geht es anderen, die das Buch zuerst gelesen haben, anders und sie fanden den Film dann weniger gut.

Interessant finde ich jedoch, dass die Geschichte um den jungen Tristran(Buch)/Tristan(Film), der durch einen Durchgang in einer Mauer ins Feenland gelangt, auf so unterschiedliche Weise erzählt werden kann, so dass der Film als eigenständiges Werk nahezu losgelöst von der Vorlage erscheint. Das Buch ist gut, der Film in diesem Fall aber besser …

Welches sind eure liebsten Buchverfilmungen? Und gibt es auch Filme, die ihr besser findet als ihre literarische Vorlage?

Übrigens: Zur Feier des heutigen Weltbarttags veranstaltet unser Autorenverein BartBroAuthors ein Gewinnspiel auf Facebook. Zu gewinnen gibt es 3 x 2 Tickets für den Filmpalast Lüdenscheidt und einige Sachpreise. Mir ist zu Ohren gekommen, dass auch ein Exemplar von „Ersticktes Matt“ darunter sein soll. 😉

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Beitragsbild:
Jeremy Yap

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Verfasst von - September 2, 2017 in BartBroAuthors

 

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Welttag des Buches: #5Books

aga-putra-125108Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch allen einen schönen Welttag des Buches! Mein Autorenverein, die BartBroAuthors (die ich euch schändlicherweise noch immer nicht vorgestellt habe – wird nachgeholt, sobald die Webseite fertig ist!), hat zu einer schönen Aktion aufgerufen: Unter dem Hashtag #5Books könnt ihr uns in den sozialen Netzwerken heute eure fünf absoluten Lieblingsbücher vorstellen – natürlich auch gerne als Kommentar oder Blogartikel etc.

„Waaaas? Nur fünf Bücher? Wie soll ich mich denn da entscheiden?“ – Jaaaa, gute Frage. Keine Ahnung! Mir ist es auch ausgesprochen schwer gefallen. Hier aber nun trotzdem meine Top #5Books:

 

  1. Walter Moers – Die Stadt der träumenden BücherDer junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher … Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben!

    Sprachgewaltig, spannend & voller skurriler Figuren & Ideen. Ein Muss für Buch- und Phantastikliebhaber!

  2. Anthony Horowitz – Das Geheimnis des weißen BandesAm Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird ? und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …

    Hochspannender Sherlock-Holmes-Roman, der den Geschichten von Conan Doyle in nichts nachsteht. Unbedingt lesen!

  3. Frances Hodgson Burnett – Der geheime GartenNach dem Tod ihrer Mutter kommt Mary nach England auf das Schloss ihres sonderbaren Onkels. Die geheimnisvollen Umstände, die das verwöhnte Mädchen dort antrifft, krempeln sie völlig um. Heimlich findet sie Zugang zu dem hinter hohen Efeumauern verborgenen Lieblingsgarten ihrer verstorbenen Tante und baut sich dort eine eigene Welt auf. Als sie eines Nachts ihren zehnjährigen Vetter in einem der hundert Zimmer des düsteren Hauses schreien hört, fasst Mary einen wichtigen Entschluss …

    Dieses Buch hat mich lese- und schreibtechnisch stark geprägt. Ein altes Herrenhaus, verborgene Gänge und eine wunderbare Freundschaft – besser geht’s nicht.

  4. Diane Setterfield – Die dreizehnte GeschichteSie gilt als Englands beliebteste Schriftstellerin, und doch weiß keiner, wer Vida Winter wirklich ist. Ihr ganzes Leben lang hat sie Stillschweigen darüber bewahrt, was damals, in jener Nacht vor rund sechzig Jahren, wirklich geschah, als der Familiensitz der Angelfields bis auf die Grundmauern niederbrannte. Nun, dem Tode nah, erleichtert Vida Winter erstmals ihr Gewissen und gesteht die schockierende Wahrheit über sich und ihre Zwillingsschwester.

    Ein richtig spannender Schmöker – perfekt für einen gemütlichen Leseabend auf der Couch mit einer Tasse Tee oder einem Glas Wein.

  5. Alan Bradley – Flavia de Luce: Mord im GurkenbeetDie junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht das Opfer eines Giftmordes in ihrem Gurkenbeet entdeckt! Da jeder ihren Vater, den sanftmütigen Colonel de Luce, für den Mörder zu halten scheint, nimmt die naseweise Flavia persönlich die Ermittlungen auf. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia schließlich, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist …

    Selten merkt man einem Autor den Spaß am Schreiben so sehr an wie Alan Bradley bei seiner Reihe um die junge, chemiebegeisterte Detektivin Flavia de Luce. Eine Rückkehr nach Bishop’s Lacey fühlt sich jedes Mal an, als würde man nach Hause kommen.

Vielleicht habt ihr aus dieser Liste meinen Hang zu Schauerromanen herausgelesen?  Außerdem scheine ich eine Neigung zu düsteren Herrenhäusern zu besitzen … Nun ja, jedem das Seine. 😉

Nennt ihr mir auch eure fünf Lieblingsbücher?
Z.B. auf Twitter & Instagram unter dem Hashtag #5Books.

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Foto by Aga Putra
https://unsplash.com/photos/P_p4NGz5Cb4

 

 
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Verfasst von - April 23, 2017 in Bücher, Welttag des Buches

 

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5 Gründe, warum ich keine Preisaktionen mache

Preisaktionen für Bücher sind mittlerweile vor allem bei Self-Publishern ein beliebtes Marketing-Mittel. Neuerscheinungen werden zum Einführungspreis angeboten, zwischendrin mal eine Aktion zum Muttertag, in den Sommerferien, zu Weihnachten. Wenn die Autoren sich an die Buchpreisbindung halten, kann es ein legitimes und mehr oder weniger wirksames Marketingtool sein, um Bücher zu pushen, bekannt zu machen und an neue Leser zu kommen.

Warum mache ich trotzdem keine Preisaktionen?

  1. Ich verstehe den Preis als ein Versprechen an den Leser. Er kann davon ausgehen, dass die Geschichte nicht nächste Woche um 50% reduziert oder gar gratis angeboten wird. Der angezeigte Preis gilt.
  2. Ich habe einmal eine meiner Kurzgeschichten auf amazon für ein paar Tage gratis angeboten. Sie wurde über 500 mal heruntergeladen und ich habe dafür zwei Rezensionen erhalten. Ich gehe davon aus, dass ein Großteil der „Käufer“ die Geschichte geladen, aber nicht gelesen hat. Genauso sieht es mMn. mit den 0,99€-Angeboten aus. Es wird oftmals lediglich gehortet, aber nicht gelesen. Nach dem Motto: Was nichts/wenig kostet, ist auch nichts wert.
  3. Ich möchte diese Schnäppchenjäger umgehen und Nachrichten wie „Wann bietest du dein Buch denn mal wieder günstiger an?“, von denen mir von anderen Autoren berichtet wurde. Letztendlich habe ich das Gefühl – aber das ist nur meine Einschätzung der Situation, das können andere ganz anders sehen – dass diese Preisaktionen langfristig eher schaden als nutzen. Weil sie Arbeit unter Wert verkaufen. Weil sie Erwartungen wecken, dass es immer wieder solche Aktionen geben muss. Weil sie Dumping-Preise und Geiz-ist-geil-Mentalität unterstützen. (Wie gesagt, das ist keine allgemeingültige Feststellung, nur meine Meinung. Es liegt mir fern, irgendwem seine Preisgestaltung vorschreiben.)
  4. Ich kalkuliere den Preis so, dass er für jeden, der Lust hat, das Buch zu lesen, erschwinglich ist. Kurzgeschichten biete ich für 0,99€ an, „Ersticktes Matt“ wird ca. 400 Seiten haben und als eBook 3,99€ kosten. Das ist teilweilse weniger als eine Tasse Kaffee.
  5. Ich weiß, ein Produkt ist nur so viel wert, wie die Kunden bereit sind, dafür auszugeben. Auch wenn ich durch fehlende Preisaktionen vielleicht auf den ein oder anderen Leser verzichten muss, ist es mir das wert. Meine Zielgruppe ist mit dem Genremix Steampunk-Krimi relativ klein und ich hätte das Gefühl, den Roman, an dem ich fünf Jahre gearbeitet habe, gleich zu Beginn zu verramschen. Dafür ist er mir zu schade, ich hätte kein gutes Gefühl damit.

Bitte versteht mich nicht falsch: Ich will hier keine Grundsatzdiskussion über Sinn oder Unsinn von Preis- und Gratisaktionen starten und garantiert niemandem ausreden, eine solche Aktion zu machen. Es gibt Genres, da bietet es sich geradezu an und ich bestreite auch nicht, dass es durchaus ein sinnvolles Mittel darstellt, neue Leser zu erreichen oder die Verkaufszahlen und somit die Sichtbarkeit zu pushen. Ich habe bloß für mich entschieden, dass ich einen Preis festsetzen und dabei bleiben möchte.

Danke für’s Lesen! 🙂 Habt einen sonnigen Tag!

EDIT 25.10.2016, 15:30 Uhr:

Auch ich bin nur ein Mensch und lerne immer noch dazu. Wer sich darüber wundert, dass „Ersticktes Matt“ aktuell und noch bis zum 3.11.2016 für 1,99€ angeboten wird, tut das zurecht. Ich war im obigen Artikel lediglich von selbstinitiierten Preisaktionen ausgegangen und hatte nicht bedacht, dass Amazon Kindle Deals anbietet, bei denen das E-Book zu einem um 50% reduzierten Preis angeboten wird. Die Hintergründe, warum ich den Deal nicht abgelehnt habe, findet ihr hier.

Für mich gilt jedoch nach wie vor, dass ich keine selbstinitiierten Preisaktionen machen werde.

 
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Verfasst von - Juli 16, 2016 in Veröffentlichen

 

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Was? Es war Buchmesse?

Was? Es war Buchmesse?

Ja. Es war Buchmesse. Ich war sogar da, fünf volle Tage lang. Aber die Zeit ist so schnell vergangen. Ich kann gar nicht glauben, dass ich jetzt schon wieder am heimischen Schreibtisch sitze und meinen Messebericht tippe.

Zum ersten Mal war ich in diesem Jahr länger als einen Tag auf der Messe und ich werde es nie wieder anders machen. Zwar habe ich auch in den vielen Stunden, die ich mich dieses Mal auf dem Gelände aufgehalten habe, viel zu wenig gesehen, dafür hatte ich grandiose Gespräche mit den tollsten Kollegen. Es war schön mit euch – mein persönliches Messehighlight!

Self-Publishing auf der #fbm15

Sehr gut gefallen hat mir in diesem Jahr auch die Self-Publishing Area. Die Lage in der hinteren Ecke von Halle 3.0 ist optimal, Platz für ein kleines Café und WiFi gab es auch – perfekt! Die Vorträge fand ich immer sehr interessant, auch wenn man vieles von dem Ausgeführten schon weiß, wenn man sich seit Jahren mit diesen Themen beschäftigt. Trotzdem ist es nützlich, das alles noch einmal gebündelt zu hören. Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall wieder dort sein.

Es ist schön, dass das Self-Publishing mittlerweile aus der Hobbyautoren-Ecke herausfindet und auch in seiner Professionalität wahrgenommen wird. Gerade jetzt passiert sehr viel in der Branche: Vereine werden gegründet, Autoren schließen sich zu Communities zusammen, tauschen sich aus, helfen sich gegenseitig. Langsam entsteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das dem „Haifischbecken Self-Publishing“ entgegensteht. Ich finde es grandios, was da gerade im Entstehen ist und bin sehr froh, ein Teil davon sein zu dürfen.

Ihr merkt schon, ich habe aus den fünf Tagen gar nicht so viel zu erzählen, aber dafür umso mehr mitgenommen: Das Wissen um ein stabiles Netzwerk, auf das man sich verlassen kann, tolle Leute, die meine Leidenschaft teilen und diese ebenso ernsthaft betreiben.

Eigentlich hatte ich vor, am Samstag zum 30. BuCon nach Dreieich zu fahren, leider hat das nicht geklappt. Von meiner Unterkunft aus hätte ich insgesamt vier Stunden in Bus & Bahn gesessen und hätte abends Schwierigkeiten gehabt, zurück nach Hause zu kommen. Und da ich am Freitag bereits einen 16-Stunden-Tag hinter mir hatte, wollte ich es lieber ruhig angehen lassen. Nächstes Jahr bin ich aber hoffentlich dabei – dann auch mit eigenem Roman.

Geschenke, Geschenke, Geschenke

Ich habe mich in diesem Jahr ordentlich zusammengerissen, was das Mitnehmen von Leseproben, Katalogen, Lesezeichen u.ä. angeht. Ein kleines Tütchen habe ich allerdings zusammengesammelt, allerdings nicht für mich, sondern für euch. Ich möchte gerne ein kleines Messepaket verlosen an jemanden, der gerne zur Buchmesse gefahren wäre, aber leider nicht konnte.

Darin befinden sich u.a. Postkarten (u.a. von Harry Potter), diverse Leseproben (v.a. Fantasy, Krimi, historische Romane), Lesezeichen sowie die ein oder andere Überraschung. Wer das kleine Päckchen haben mag, der kann mir gerne eine eMail schicken: ninahasse@gmx.de. Bitte sagt mir doch, was ihr auf der Buchmesse besonders gerne gesehen hättet und schickt mir eure Adresse mit! Bei mehreren Mails entscheidet das Losverfahren. Einsendeschluss ist am kommenden SONNTAG, 25.10.2015 um 23:59 Uhr, Auslosung am Montag, 26.10.2015.

Und auch für die Autoren unter euch habe ich etwas mitgebracht: Ich verschenke drei Exemplare von „Der Selfpublisher“, dem neuen Magazin für selbstveröffentlichende Autoren, das pünktlich zur Buchmesse zum ersten Mal in einer Startauflage von 10.000 Exemplaren erschienen ist. Hier gilt: First come, first serve. Die ersten drei Autoren, die mir ihre Adresse per Mail zukommen lassen, erhalten ein Exemplar der Zeitschrift. Es lohnt sich!

Messeeindrücke

Und nun das, worauf ihr alle gewartet habt – FOTOS! Ungeschönt und ohne Filter. Jede Falte, jeden Augenring, jeden müden Blick haben wir uns hart erarbeitet.

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Am

 
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Verfasst von - Oktober 19, 2015 in Begegnungen

 

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Neuigkeiten aus Nuun: Autor Benjamin Spang stellt seinen Roman „Blut gegen Blut“ und seine Crowdfundingkampagne vor!

Neuigkeiten aus Nuun: Autor Benjamin Spang stellt seinen Roman „Blut gegen Blut“ und seine Crowdfundingkampagne vor!

Heute habe ich die große Ehre, den saarländischen Autor Benjamin Spang vorzustellen. Wer mein Blog schon länger liest, dem dürfte dieser Name bekannt vorkommen, denn im Rahmen meiner Blogreihe „Faszination Dampfkraft“ durfte ich bereits zwei Beiträge veröffentlichen, einmal einen Gastbeitrag von Benjamin und eine Rezension zu seinem Buch Kurzgeschichten aus Nuun.

Mittlerweile gibt es Neuigkeiten aus Nuun, denn Benjamins Roman Blut gegen Blut ist fertig. Fertig? Naja, fast, denn zur Fertigstellung braucht der verlagsunabhängige Autor Unterstützung. Deshalb hat er eine Crowdfundin-Kampagne ins Leben gerufen, um seinen Roman lektorieren und korrigieren zu lassen und in ein ansprechendes Gewand kleiden zu können. Doch genug der Vorrede, lassen wir Benjamin doch am besten selbst zu Wort kommen:

Verlagsunabhängiger Autor aus dem Saarland: Benjamin Spang (c) Foto: Mark Lissmann

Verlagsunabhängiger Autor aus dem Saarland: Benjamin Spang
(c) Foto: Mark Lissmann

Lieber Benjamin, herzlich willkommen auf meinem Blog! Du bist Autor und Erfinder des Doppelmond-Universums. Würdest du dich und deine Arbeit kurz vorstellen?

Ich bin verlagsunabhängiger Autor, wohne im Saarland und habe schon im Jahre 2005 damit begonnen, ein eigenes Fantasyuniversum zu erschaffen. Eigentlich war es für ein Computerspielprojekt gedacht, das aber leider nicht umgesetzt wurde. Meine Arbeit wollte ich nicht in der Schublade einstauben lassen, und so habe ich begonnen, mit der Welt und den Charakteren Kurzgeschichten zu schreiben.

In meiner Fantasywelt scheint keine Sonne, stattdessen gibt es zwei Monde am Himmel. Drei Völker sind im Krieg: Vampire, Werwölfe und Menschen. Jede Partei hat ihre eigene Lebensweise, eine eigene Kultur und eigene Armeen. In meinen Kurzgeschichten stehen meistens ein oder auch mehrere Charaktere im Vordergrund, deren Schicksal ich erzähle. Über die großen Schlachten habe ich bisher nicht berichtet, das werde ich aber nachholen, sobald die Zeit reif dafür ist.

Du schreibst häufig aus einer weiblichen Perspektive, was für einen Mann ja eher ungewöhnlich ist. Wie bist du darauf gekommen, dich eher weiblichen Protagonisten zuzuwenden?

Ich glaube, das kommt von der Wurzel, aus der meine Doppelmond-Welt entsprungen ist: Der erste Underworld Film. Kate Beckinsale als Vampirin Selene. Der Film hat mich damals so beeindruckt, dass ich eine Welt mit Vampiren und Werwölfen erschaffen wollte. Vielleicht kommt es auch daher, dass ich starke, taffe Frauen einfach faszinierender finde als männliche Protagonisten. Lustigerweise habe ich nie vor einer Kurzgeschichte gesagt: „Jetzt schreibe ich eine Geschichte mit einem weiblichen Hauptcharakter!“ Es entstand immer aus dem Plot heraus, aus dem, was ich erzählen wollte. Mit der Zeit sind dann ja auch männliche Charaktere wie Krokk, Markus und Samuel dazugekommen. 🙂

"Blut gegen Blut"

„Blut gegen Blut“

Deine Leser kennen dich durch deine Doppelmond-Kurzgeschichten und dürfen sich nun auf deinen ersten Roman freuen. Inwieweit hat sich die Arbeit am Roman von der an deinen Kurzgeschichten unterschieden?

Als ich angefangen habe mit den Kurzgeschichten, konnte ich es mir gar nicht vorstellen, auch einen Roman zu schreiben. Ich wusste, dass das hart wird. Dann hat mich der Ehrgeiz gepackt, ich habe einige Bücher über das Thema gelesen und dann angefangen, den Plot auszuarbeiten.

Kurzgeschichten waren eher ein langer Sprint. Ein Roman ist dagegen ein Marathon. Zwei Jahre habe ich an „Blut gegen Blut“ gearbeitet. Du selbst musstest zwischendurch als Testleserin herhalten. Da hatte das Manuskript 60.000 Wörter. Mit dem Feedback der Testleser ging die Arbeit weiter und der Roman ist auf 100.000 Wörter angewachsen. Es hat wirklich lange gedauert, aber ich denke am Ende hat es sich gelohnt. Naja, fertig ist er noch nicht: Das Lektorat steht noch aus.

Wo findest du Material für deine Geschichten? Und wie entscheidest du, was sich eher als Kurzgeschichte und was als Roman verarbeiten lässt?

Ich habe irgendwann damit angefangen, aktiv Ideen für Doppelmond-Geschichten zu finden und diese zu notieren. Das sind immer 2 bis 3 Sätze, alle gesammelt in einem kleinen Notizbuch und dafür gedacht, als Kurzgeschichte zu erscheinen.

Wenn es um einen Roman geht, fasse ich erst den Entschluss, solch ein größeres Werk zu verfassen und mache mich dann auf die Ideensuche. Andersrum funktioniert das bei mir nicht.

Aktuell habe ich noch eine Reihe von Kurzromanen in Planung, die ebenfalls in meiner Doppelmond-Welt spielen werden. Ob es überhaupt eine Reihe wird, entscheidet aber die Menge an Stoff, die ich erst noch ausarbeiten muss.

Betreibst du viel Recherche für deine Geschichten oder überlässt du das meiste deiner Fantasie?

Recherche ist wichtig, auch in einer Fantasywelt. Zum Beispiel habe ich für den Roman viel über das Schweißen lernen müssen. Solche Dinge kann man sich als Autor nicht einfach ausdenken, das muss glaubhaft geschrieben sein.

Youtube-Videos, Wikipedia-Artikel und einige Websites habe ich dafür unter die Lupe genommen.

Da meine Protagonistin neben ihren Fähigkeiten als Schweißerin auch noch auf einem Bauernhof lebt, musste ich mir auch aneignen, was auf einem Bauernhof überhaupt passiert.

Ebenso die ernsten Themen in meinem Buch. Alkoholismus eines Familienangehörigen oder selbstverletzendes Verhalten: Mit so etwas beschäftigt man sich normalerweise ja nicht. Das Wissen musste ich mir erst aneignen.

452 Schreibstunden im Jahr 2014

452 Schreibstunden im Jahr 2014

Neben deiner schriftstellerischen Tätigkeit hast du noch einen Vollzeitjob. Wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen?

Ich habe mich irgendwann einfach dazu entschieden, das alles unter einen Hut zu kriegen und dafür aufgehört, andere Dinge zu tun. Viele jammern immer, sie hätten nicht genug Zeit, sitzen dann aber z. B. Abends vor dem Fernseher und gucken Dschungelcamp.
Ich hatte irgendwann auch gar kein Interesse mehr, stundenlang vorm TV oder der XBOX zu hängen und habe damit begonnen, zu schreiben und zu planen. Ich habe aufgehört, morgens bis 7 Uhr zu schlafen und damit begonnen, schon um 5 Uhr an meinem Manuskript zu arbeiten.
Das benötigt immer wieder Disziplin und auch eine gewisse Eingewöhnungsphase.

In wenigen Worten: Worum geht es in deinem bald erscheinenden Roman?

Amalie Reichenlicht ist eine junge Frau, die in einer Werkstatt arbeitet. Sie erledigt Schweißerarbeiten, repariert Lastkraftwagen und klettert auf Zeppeline, um diese zu säubern. Eines Tages gibt es eine dramatische Veränderung ihrer Familienverhältnisse. Der verzweifelte Versuch, ihre Mutter vor einem großen Fehler zu bewahren, zwingt sie zu einer abenteuerlichen Reise, auf der sie feststellen muss, dass die dunklen Völker Jagd auf sie machen. Was wollen sie ausgerechnet von ihr? Und auch die Doppelmond-Agentin, auf deren Zeppelin sie mitreisen darf, scheint eigene Ziele zu verfolgen.

Derzeit kann man dich und dein Projekt auf der Crowdfundingplattform Startnext finden und unterstützen. Du willst dadurch u.a. ein Lektorat für deinen Roman finanzieren. Wie bist du auf die Idee gekommen, diese noch relativ neue Möglichkeit der Finanzierung zu nutzen?

Ich weiß noch, dass irgendwann Sandra Baumgärtner, eine Autorin, die gar nicht so weit weg von mir wohnt, ihr Kinderbuch „Vampi“ über Startnext finanzieren wollte. Ich habe mir das angeschaut, fand die Idee klasse und habe das Projekt auch unterstützt. Im Zuge dessen kam mir die Idee, das auch für meinen Roman zu probieren. Ich habe angefangen zu recherchieren und gesehen, wie andere Romanautoren das geschafft haben.

Im September letzten Jahres habe ich dann mit der Planung und Vorbereitung der Kampagne begonnen.

Stadtbibliothek_Saarbruecken

In der Stadtbibliothek Saarbrücken

Eine eigene Crowdfundigkampagne erfordert nicht nur viel marketingtechnisches Wissen, sondern auch eine Menge Zeit und Arbeit. Mit deiner jetzigen Erfahrung: Würdest du weitere Crowdfundingprojekte starten? Und würdest du anderen Autoren dazu raten, es ebenfalls zu versuchen?

Das kann ich pauschal so nicht sagen, da nicht jeder Autor gleich tickt. Verlagsunabhängige Autoren, sogenannte Selfpublisher, wie ich einer bin, unterscheiden sich auch sehr in der Auffassung ihrer Arbeit. Manche stecken mehr Zeit, Energie und Geld in ihre Schreibprojekte als andere. Wenn du als Autor liebst, was du tust und ein qualitativ hochwertiges Projekt verkaufen möchtest: Versuch es! Investiere die Zeit in Recherche, Planung, usw. und finde heraus, ob es dir gelingen könnte.

Würde ich weitere Crowdfunding-Projekte starten? Ja, definitiv.

Bevor ich Crowdfunding in Erwägung ziehe, würde ich jedoch prüfen, ob die Voraussetzungen dafür gut sind. Ich würde z. B. kein Crowdfunding wagen, wenn ich nicht ein gutes Netzwerk im Rücken hätte. Das ist ganz wichtig: Menschen, die dich und deine Mission unterstützen und weitertragen.

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Inhalt der „Limited Editon“, die auf startnext erworben werden kann

Letzte Frage: Was möchtest du potentiellen Unterstützern deiner Kampagne und zukünftigen Lesern mit auf den Weg geben? Warum sollten sie ausgerechnet dein Projekt unterstützen?

Ja, warum gerade mich unterstützen? Auf diese Frage bin ich vorbereitet! 🙂

Weil ich das alles schon mein halbes Leben lang mache. Das ist nicht nur so gesagt, ich bin jetzt dreißig Jahre alt und mit fünfzehn habe ich tatsächlich damit begonnen, kontinuierlich eigene Projekte auf die Welt loszulassen, sei es ein eigenes Computerspiel oder eben eigene Texte. Und ich bin immer mit dem Herzen dabei.

Jetzt versuche ich meinen Debütroman mit Hilfe dieser tollen Möglichkeit „Crowdfunding“ auf die Welt loszulassen. Die letzten zwei Jahre habe ich an dem Text gearbeitet und ihr da draußen könnt mir helfen, diese zwei Jahre zu einem Happy End zu führen!

Dafür biete ich tolle Extras wie z.B. eine Making-Of-DVD, auf der man, ähnlich wie bei Filmen, hinter die Kulissen des Romans blicken kann.

Schaut doch einfach mal vorbei, liebe Leser. Vielleicht habt auch ihr Lust, mich zu unterstützen! 🙂

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Vielen Dank für das Interview, lieber Benjamin, und ganz viel Erfolg bei deiner Crowdfundingkampagne!

Wenn ihr nun neugierig geworden seid, dann schaut euch Benjamins Homepage oder seinen wunderbaren Blog an, folgt ihm auf Facebook oder Twitter und unterstützt ihn auf startnext!

 
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Verfasst von - März 18, 2015 in Begegnungen

 

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„Das Tattoo“ im bücherreich Podcast

Unbenannt

Die beiden Mädels von bücherreich schnacken in ihrem Podcast regelmäßig über Bücher und heute findet auch unsere Anthologie „Das Tattoo“ dort Erwähnung – worüber wir Antholadies uns sehr freuen!

Den Podcast – und die überaus sehenswerte Seite von Elena und Ilana – findet ihr hier. Über „Das Tattoo“ wird ab Minute 06:53 gesprochen. Nochmal ein herzliches DANKESCHÖN für die netten Worte an bücherreich!

 
 

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300 Gefällt mir-Angaben!

300 Gefällt mir-Angaben!

Das muss gefeiert werden! Auf dem Bild seht ihr, was es zu gewinnen gibt. Klickt darauf und ihr landet auf meiner Facebookseite, auf der ihr erfahrt, wie ihr teilnehmen könnt! Ich drücke euch die Daumen! 😀

EDIT:

Die Glücksfee hat entschieden und meine Kollegin Sandra Florean aus der Losbox gezogen. Wer Vampire liebt, sollte sich ihren Blog nicht entgehen lassen!

 
 

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