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Create & Inspire: Elea Brandt

Create & Inspire: Elea Brandt

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Elea Brandt, Autorin

Kurzvita: Elea Brandt ist Fantasy-Autorin, Rollenspielerin und Vollzeit-Geek. In jeder freien Minute taucht sie in fantastische Welten ab und würde am liebsten für immer dortbleiben. Manchmal kommt sie aber auch hervor, um Freunde zu treffen, ihren Blog zu pflegen oder in ihrem Brotjob an ihrer Dissertation zu arbeiten.

Beschreibe dich in drei Worten.
Ehrgeizig, verrückt, begeisterungsfähig.

Woran arbeitest du gerade?
An verschiedenen Fantasy-Romanen, zwei werden noch nächstes Jahr erscheinen. Zwischendurch schreibe ich auch gerne Kurzgeschichten.

AutorenfotoWas verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativität bedeutet für mich, den Kopf vom Alltag freizukriegen, ganz in neuen, verrückten Ideen aufzugehen und etwas Eigenes, Individuelles zu erschaffen. Niemand kann eine Geschichte so erzählen wie ich, es liegt ganz allein an mir, welche Worte ich wähle. Das ist ein einzigartiges Gefühl.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, auf jeden Fall. Ich komme am besten in den Flow, wenn ich mich richtig in meiner Geschichte verlieren kann, wenn ich keine äußeren oder inneren Zwänge spüre, sondern mich einfach treiben lassen kann. Leider habe ich das Gefühl, dass diese Leichtigkeit seltener wird, je stärker man eine Veröffentlichung und Verkaufszahlen im Kopf hat.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… kann ich nicht gut entspannen.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
In meinem Kopf sind ständig Figuren und Konflikte, die nach draußen drängen und mich dazu bringen, ihre Geschichte aufzuschreiben. Besonders faszinieren mich spannende Lebensgeschichten und interessante persönliche Entwicklungen.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Do it, there is no try. Nein, Spaß beiseite. Kreativität hat nicht immer etwas mit Fantasie zu tun, sondern damit, sich treiben und fallen zu lassen, Dinge anders zu formen oder umzustrukturieren. In jedem von uns steckt ein kreativer Kern. Wir müssen ihn nur hervorkitzeln.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit (in der Fantasy schwelge ich gern in vergangenen Zeiten)
Erkenntnis oder Mysterium? –  Mysterium (ich liebe Geheimnisse)
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? –  Abend (sonst nur mit Kaffee)
Utopie oder Dystopie? – Dystopie (ich hab ein Faible für düstere Themen)
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Ordnung (ich bin ein kleiner Perfektionist)
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer (aber mit Landkarte)
Luxus oder Minimalismus? – Gesundes Mittelmaß
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Elea:

Webseite: www.eleabrandt.com
Facebook: www.facebook.com/eleabrandt
Twitter: www.twitter.com/eleabrandt

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Elea! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Create & Inspire: Christian Münzinger

Create & Inspire: Christian Münzinger

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Christian Münzinger, Autor

Kurzvita: Geboren und aufgewachsen im bayrischen Teil Schwabens habe ich früh meine Liebe für das geschriebene Wort gefunden. Zunächst nur als Leser und seit der Entdeckung für epische, laaaange Texte habe ich auch begonnen einen eigene Welt zu ersinnen, in der ich kleiner Geschichten geschrieben habe. Momentan schreibe ich an meinem ersten Buch und blogge in meiner Freizeit.

20151212_Portrait_02_swBeschreibe dich in drei Worten.
Nachdenklich, Introvertiert, Besserwisser

Woran arbeitest du gerade?
An meinem ersten High-Fantasy-Roman und an immer an meinem Blog.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativität bedeutet Freiheit sich über alles Gedanken machen zu können, frei von irgendwelchen Zwängen, Vorstellungen oder rationalen Beschränkungen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Nein, denn den Blick auf die Realität verliere ich nie völlig ganz. Wer weiß den schon ob sich seine Romanfigur von hinten anschleicht und einen meucheln will? 🙂

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
dann mache ich arbeite ich gerne mit Zahlen und Fakten als Consultant fürs Risikomanagement in Banken. Wobei ich ja immer sage, Mathematik ist Fantasy mit Zahlen!

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
In erster Linie möchte ich beim Schreiben abschalten und entspannen. Daneben ist es eine Art Selbstverwirklichung, weil ich schon länger Träume meinen Namen auf einem Buch zu lesen.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Mach dich frei von allen Zwängen und Beschränkungen. Glaube an deine Fantasie und sie wird einen Weg zu dir finden. Du musst nur deinen Geist offen halten.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
  • Stille oder Trubel? – Stille
  • Morgen oder Abend? – Morgen
  • Utopie oder Dystopie? – Dystopie
  • Zeit oder Geld? – Geld
  • Chaos oder Ordnung? – Ordnung
  • Routine oder Abenteuer? – Routine
  • Luxus oder Minimalismus? – Luxus
  • Fiktion oder Realität? – Realität

Hier findet ihr Christian:
Webseite: https://christian-muenzinger.de
Instagram: https://www.instagram.com/christian.muenzinger/
Facebook: https://www.facebook.com/christian.muenzinger

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Christian! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

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Create & Inspire: Der Couchpirat

Create & Inspire: Der Couchpirat In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Der Couchpirat

Beschreibe dich in drei Worten.
Geek, Ehrlich, Familienmensch

Woran arbeitest du gerade?
Derzeit segle ich, nach einem inhaltlichen Neustart meines Blogs, unter neuer Flagge in eine spannende Zukunft. Momentan tobe ich mich, da ich vorher auf nur einen Themenbereich festgenagelt war, mit allerlei verschiedenen Themen und Konzepten auf meiner Website aus und möchte auch mal fremde Luft auf Videoplattformen schnuppern oder einen Podcast aufnehmen. Ganz weit vorne steht auch der Versuch, einigermaßen regelmäßig Couchpirat-Kurzgeschichten für meinen Blog zu schreiben. Wenn dann dabei auch noch die Besucherzahlen auf meinem Blog etwas steigen und sich dadurch vielleicht sogar eine tolle Community entwickelt, dann freue ich mich sehr.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativität kann so vieles sein. Man kann ein Bild malen, eine Geschichte schreiben, Musik machen oder einfach etwas mit den eigenen Händen erschaffen. Kreativität verlangt aber hin und wieder auch das Verlassen der Komfortzone, also ungewöhnliche Dinge mit ungewöhnlichen Mitteln zu erreichen oder etwas gänzlich Neues auszuprobieren.
Besonders letzter Punkt ist für mich sehr wichtig und prägt mein bisheriges kreatives Leben. Viele Menschen beschäftigen sich viel zu lange mit „das habe ich nie gemacht, das kann ich bestimmt nicht…“ und belassen es dann dabei. Ich lebe lieber nach dem Motto „Weniger quatschen, mehr machen!“ und wage oft den Sprung ins kalte Wasser. Das führt dann zu lustigen Ebay Kleinanzeigen-Spontankäufen, wie zum Beispiel ein E-Piano um Klavier spielen zu lernen. Das kann, wie im angeführten Beispiel, natürlich auch schiefgehen. Dann eben auf zu neuen Ufern und vielleicht doch lieber wieder etwas basteln. 😉

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Der Flow ist für mich kein unbekannter Zustand und relativ einfach zu erreichen. Wenn ich mich für irgendetwas total begeistern kann, dann steigere ich mich richtig rein und vergesse alles um mich herum. Manchmal zum Leidwesen meiner Familie, aber so bin ich halt nun mal 😀

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann hole ich wahrscheinlich gerade die Kinder vom Kindergarten/Hort ab oder bin mit dem Rennrad unterwegs.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich bin sehr vielseitig interessiert und kann mich leicht für neue Ideen begeistern. Dabei will ich aus einem Thema so viel wie möglich für mich mitnehmen. So richtig ausdrücken will ich damit aber eigentlich nichts. Es verschafft mir Befriedigung, wenn ich etwas Neues anpacke und das erfolgreich zu Ende führe, egal ob es nun ein gemaltes Bild oder ein Namensschild für die Tür unseres Sohnes ist.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Der wichtigste Rat ist: „Nicht reden, machen!“. Ich denke jeder ist auf seine Weise fantasievoll. Es gilt aber zuerst den Kopf frei zu bekommen und einfach etwas mehr nach den Instinkten zu handeln. Irgendwann übernimmt dann der kreative Teil des Geistes und man fällt in den Flow. Am Ende überrascht man sich selbst damit, was man alles erreichen kann, wenn man es nur zulässt.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille, auch wenn es mit zwei kleinen Kindern kaum machbar ist 😉
Morgen oder Abend? – Morgen: Es gibt am Wochenende fast nichts schöneres, wenn die Familie noch schläft und man mit einer heißen Tasse Kaffee noch ein wenig die Seele baumeln lassen kann.
Utopie oder Dystopie? – Dystopie: Meine Frau sagt immer ich bin ein unverbesserlicher Pessimist, dann muss wohl irgendwie was dran sein 😀
Zeit oder Geld? – Zeit: Zeit ist das wichtigste, dass man besitzt. Diese sollte man so sinnvoll wie möglich nutzen. Wenn man dadurch leider auch auf etwas Geld verzichten muss, dann soll das eben sein.
Chaos oder Ordnung? – Geordnetes Chaos
Routine oder Abenteuer? – Routine
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – Realität

Hier findet ihr Der Couchpirat:

Website: https://couchpirat.de
Twitter: https://twitter.com/piratencouch
Facebook: https://facebook.com/couchpirat

Der Rest aller sozialen Kanäle steht auf meinem Blog 😉

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Couchpirat! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Ein KommentarVerfasst von – März 24, 2018 in Create & Inspire

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Create & Inspire: Benjamin Spang

Create & Inspire: Benjamin Spang In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Benjamin Spang, Autor

Kurzvita: Ich bin ein verlagsunabhängiger Autor aus dem Saarland, der gerade an seinem zweiten Roman schreibt. Ich war schon immer ein kreativer Macher, der gerne alles selbst und unabhängig anpackt. Angefangen mit dem Zeichnen von Comics über das Erstellen von Computerspiele-Mods bis hin zum Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten. Daneben liebe ich Social-Media Marketing und bin auf so gut wie allen Plattformen vertreten.

Beschreibe dich in drei Worten.
Fleißig, Empathisch, Humorvoll.

Woran arbeitest du gerade?
An meinem Fortsetzungsroman „Blut gegen Blut 2“ sowie an der dafür vorgesehenen Crowdfunding-Kampagne.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, dass man nicht anders kann, als seine Kreativität auszuleben. Bei mir ist es z. B. ein innerer Drang, dem ich fast schon nachgehen muss.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Beim Schreiben immer mal wieder, wenn ich in einer Szene komplett versinke. Es ist ein schönes Gefühl. Eine Phase, die sich anfühlt als würde ich mich innerlich aufladen. Die Phase gibt mir Energie und Glückshormone.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… fühle ich mich wertlos 😦
… kriege ich schlechte Laune.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte mit meiner Kreativität andere Menschen unterhalten. Auf meinen Social-Media Kanälen z. B. oder aber durch meine Leidenschaft, Romane und Kurzgeschichten zu schreiben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde der Person sagen, sie soll einfach mal verschiedene kreative Dinge ausprobieren, die ihr Spaß machen. Das reicht meistens, um irgendwann zu sehen, was einem liegt und was nicht oder mit was man mehr Zeit verbringen möchte. Andere zeichnen lieber, ich kann mit Worten besser umgehen, andere können mit Acrylfarben großartige Kunstwerke erschaffen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft. Vom Zurückblicken kriegt man nur Nackenschmerzen.
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis. Sie macht das Leben schöner und weist uns die richtige Richtung.
Stille oder Trubel? – Stille. Ich mag Trubel nur zur Abwechslung. Auf Dauer würde er mich stören.
Morgen oder Abend? – Morgen. Ich schreibe früh morgens um 5 Uhr an meinem Roman. Da bin ich noch frisch im Kopf und kann die kreative Arbeit effektiver angehen.
Utopie oder Dystopie? – Utopie. Aus scheinbar unmöglichen Vorstellungen kann Wunderbares entstehen.
Zeit oder Geld? – Zeit. Geld kommt und geht, Zeit ist das kostbarste Gut jedes Menschen, weil es begrenzt ist.
Chaos oder Ordnung? – Ordnung. Okay, vielleicht nicht auf meinem Schreibtisch, aber ich mag Unordnung generell nicht. Sie macht mich nervös und unruhig und ich kriege schlechte Laune davon.
Routine oder Abenteuer? – Routine. Mit täglicher, konstanter Arbeit kann man großartige Dinge erschaffen und erreichen.
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus. Ich achte bei jedem Kauf darauf, ob ich das einfach nur haben will oder auch wirklich brauche.
Fiktion oder Realität? – Fiktion. Sie schafft einen schönen Ausgleich zur Realität.

Hier findet ihr Benjamin:

Website: www.benjaminspang.de
Facebook: https://www.facebook.com/benjaminspang.autor
Instagram: http://instagram.com/benjaminspang
Twitter: https://twitter.com/doppelmond
Youtube: https://www.youtube.com/user/doppelmondsaga

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Benjamin! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Hinterlasse einen KommentarVerfasst von – März 17, 2018 in Create & Inspire

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Create & Inspire: Melanie Lahmer

Create & Inspire: Melanie Lahmer In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Melanie Lahmer, Autorin

Kurzvita: Ich bin hauptberufliche Autorin, schreibe Krimis und Romances (unter Pseudonym) und habe vor Ewigkeiten mal Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie studiert. Als Synästhetin nehme ich die Welt ziemlich bunt wahr.

Beschreibe dich in drei Worten.
Enthusiastisch, zweifelnd, Kopfmensch

Woran arbeitest du gerade?
Beruflich: Ich entwickle gerade eine neue Krimireihe.
Privat: Wolle mit Pflanzen färben und dann verstricken, generell brauche ich immer Farben in meiner Nähe.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ich weiß nicht recht, wie es sich als nicht-kreativer Mensch anfühlt (gibt es das überhaupt?), aber für mich ist das Leben immer bunt und kreativ. Mit Kindern, Katzen, Haus, Garten und Berufstätigkeit muss ich ständig improvisieren und mir kreative Lösungen für alle möglichen Situationen ausdenken. Das ist manchmal anstrengend und erfordert eine gewisse Lockerheit, auch im Umgang mit Zwängen und fremden Ansprüchen. Da brauche ich auch Zeit für mich, und die hole ich mir am liebsten draußen in der Natur. Da, wo keine Menschen sind.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Wenn ich in die Haut meiner Romanfiguren geschlüpft bin und ihre Gedanken und Gefühle spüren kann, komme ich gut in einen Flow. Das kann aber dauern, weil es manchmal doch irgendwo hakt.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Ich glaube, ein großer Teil meines Alltags besteht aus Improvisation, und das finde ich definitiv kreativ. Also bin ich kreativ, oder ich schlafe! 😀

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte Menschen eine gute Zeit bescheren, wenn sie meine Bücher lesen. Dabei möchte ich nicht definieren, was für meine Leserinnen und Leser eine gute Zeit ist. Manche möchten vielleicht vom Alltag abschalten, andere vielleicht etwas Neues erfahren oder an anderen Gedanken teilhaben. Und besonders schön finde ich, wenn die LeserInnen beim Zuklappen des Buches ein klein wenig mehr wissen als vorher.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Für mich ist Kreativität keine Frage von Fantasie. Ich würde mich selbst noch nicht einmal als besonders fantasievoll bezeichnen. Ich spinne lediglich Gedanken weiter, denke manches bis zum Ende durch oder einfach mal um ein paar Ecken herum und frage mich: „Was wäre, wenn?“.
Für mich ist es wichtig, mich beim Denken nicht einzuschränken und zu zensieren, sondern erst mal alle Gedanken gleichberechtigt nebeneinander stehen zu lassen. Dann kommen auch gute Ideen, und die nicht ganz so tollen verschwinden von alleine in irgendeiner Ecke.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Utopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Melanie:

Blog: https://siegerlandkrimis.wordpress.com/
Twitter: https://twitter.com/siegenkrimi

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Melanie! 🙂

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2 KommentareVerfasst von – März 11, 2018 in Create & Inspire

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Create & Inspire: Thomas Williams

Create & Inspire: Thomas Williams In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Thomas Williams, Autor

Kurzvita: Ich bin Horrorautor und lebe mit meiner Frau in unserer Wahlheimatstadt Bielefeld. Inzwischen bin ich mit meinen Kurzgeschichten in über 20 Anthologien veröffentlicht worden. Fast ausschließlich Horror, weil ich das Genre ganz einfach liebe.

Beschreibe dich in drei Worten.
Humorvoll. Nerdig. Vergesslich … Moment, worum ging es?

Woran arbeitest du gerade?
Im Moment befinden sich zwei Kurzgeschichten und ein Kurzroman in Arbeit. Sobald die fertig sind, kommt ein weiterer Kurzroman dran. Obwohl es alles ein Genre ist, versuche ic dennoch möglichst unterschiedliche Geschichten zu schreiben und mich nicht zu wiederholen. Mein Stil ist zwar meistens recht blutig, aber selten humorlos.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, dass die Inspiration von überall kommt und nie still steht. Besonders dann, wenn man gar nicht damit rechnet, kommen die besten Ideen. Und sie gehen einem nie aus.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Wenn ich das wüsste, wäre ich viel öfter in diesem Flow. Das letzte Mal ist leider sehr lange her, aber es war großartig. Danach hatte ich auch das Gefühl, dass meine Geschichte wirklich gut ist. Als Autor wird man ja ununterbrochen von Selbstzweifeln geplagt, was okay ist, denn meiner Ansicht nach sollte man nie aufhören, sich verbessern zu wollen. Aber wenn es die Geschichte schafft mich so sehr in ihren Bann zu ziehen, dann klappt das hoffentlich auch mit dem Leser.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… lese ich Bücher, Comics oder Filmzeitschriften. Außerdem gucke ich gerne Filme oder Serien. Unter anderem sind dies meine Inspirationsquellen. Ich lebe in meiner eigenen Welt, aber das ist okay. Man kennt mich dort. Neue Orte zu entdecken macht mir auch sehr viel Spaß, da solche oft später in meinen Geschichten auftauchen. Natürlich bleibt dafür allerdings am wenigsten Zeit.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich glaube, wenn ich meine Geschichten nicht zu Papier bringen würde, würden sie mich wahnsinnig machen. Wir haben ein Abkommen. Ich schreibe sie und sie erlauben mir bei Verstand zu bleiben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde empfehlen, es einfach mal auszuprobieren, denn ob etwas klappt weiß man nie, wenn man es nicht probiert. Bei jeder Geschichte, die ich für eine Anthologie einreiche, rechne ich zuerst mit einer Absage. Die Story einzureichen ist aber der einzige Weg herauszufinden, ob sie es ins Buch schafft. Und wenn sie es nicht tut, dann probiert man es eben weiter.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Wenn ich wüsste, was die Zukunft bringt … Aber eigentlich will man das gar nicht wissen, oder? Stell dir vor, du siehst, wie du in der Zukunft einen Arm verlierst und weißt, dass du es nicht verhindern kannst. Da wird man doch plemplem.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich mag Mysterien. Sie sorgen für Kreativität. Zu vielen gibt es gleich mehrere Geschichten. Wie zum Beispiel das Bermuda Dreieck oder Stonehenge.
Stille oder Trubel? – Stille. Es gibt genug Trubel im Leben, da freue ich mich über etwas Ruhe. Es hilft den Kopf freizukriegen.
Morgen oder Abend? – Morgen. Da hat man noch was vom Tag.
Utopie oder Dystopie? – Dystopie. Sorry, ich mag es düster. Aber nur in der Fiktion.
Zeit oder Geld? – Schwierig. Was nützt mir viel Geld, wenn ich keine Zeit habe, damit etwas anzufangen?
Chaos oder Ordnung? – *Guckt nach links und rechts* Chaos.
Routine oder Abenteuer? – Och, gerne mal ein Abenteuer. Routine wird irgendwann langweilig und das würde mich depressiv machen. Vielleicht schreibe ich auch deswegen. Um immer wieder in neue Welten eintauchen zu können.
Luxus oder Minimalismus? – Tatsächlich brauche ich keinen Luxus. Ein großes Haus wäre schön, aber nur wegen all dem Kram, den man hat. Ich brauche keinen Sportwagen, keinen Pool oder Bedienstete. Solange ich mich entfalten kann, ist alles gut.
Fiktion oder Realität? – Die Realität macht mir oft Angst. Und das will was heißen, bei Horrorautoren. Deswegen Fiktion. Da weiß ich, dass ich heile rauskomme.

Hier findet ihr Thomas:

Facebook: https://www.facebook.com/thomaswilliamsautor/
Blog: https://thomas-williams-writes.blogspot.de/
Instagram: https://www.instagram.com/thomaswilliamswrites/
Twitter: https://twitter.com/Twilliamswrites
Amazon: https://www.amazon.de/Thomas-Williams/e/B00GHUHKGE

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Thomas! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Create & Inspire: Tom Diander

Create & Inspire: Tom Diander

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Tom Diander, Autor

Kurzvita: Hi, ich bin Tom und das Bild von mir habe ich ganz alleine gephotoshopt.
-Tom Diander-Photography by ©Eve Alexder_
Beschreibe dich in drei Worten.
Neugierig, Kaffeesüchtig

Woran arbeitest du gerade?
Ich verzweifle aktuell an meinem Debütroman und bin guter Hoffnung ihn noch dieses Jahr verbrennen zu dürfen. 😆

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Niemals aufhören sich zu begeistern, Probleme nicht wegschieben, sondern konzentriert angehen. Neue Wege ausprobieren, auch die Sackgasse aushalten und niemals nie, nur versuchen etwas darzustellen, was man nicht ist. Mir sind leider nicht wenige Kollegen/innen bekannt, die im Szene Café mit Schal und E-Zigarette ihre Schriftstelleroptik feiern und wirklich glauben, dass diese Fassade zu einem kreativen Künstlerleben dazugehört.
Für mich persönlich bedeutet es, meine Ängste, Sehnsüchte, dem Wahnsinn in meinem Kopf, eine Form zu geben. Manchmal kommt dabei eine Geschichte heraus, manchmal ein Song, oder eine Zeichnung. Kreativ zu sein, ist die Bereitschaft sich auseinanderzusetzen. Lösungen zu finden. Es geht immer um Leidenschaft.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Sportler sprechen von der “Zone”, improvisierende Musiker von der “pocket” und bei Läufern heißt es “Runner´s High”. Bei mir ist es der “Tunnel”. Ich befinde mich dann in einem Zustand höchster Konzentration, wo jede Handlung blitzschnell in die nächste fließt. Im Grunde der beste Bewusstseinszustand, um zu arbeiten.
Damit das funktioniert, muss ich mir Zeit nehmen und für ausreichend Ruhe sorgen. Um mich voll und ganz auf meine Aufgabe fokussieren zu können, bedarf es ein stumm geschaltetes Smartphone und das Internet darf mich auch nicht ablenken. Musikberieselung ist ebenfalls tödlich für mich. Alles, was mich irgendwie ablenken könnte, räume ich aus dem Weg.
Wichtig ist auch eine genaue Zielsetzung. Ich muss wissen, was ich tun will und warum? Außerdem hilft immer auch eine Portion Druck, um in den “Flow” zu kommen. Wenn ich unter Druck gerate, benötige ich keine Extraportion Konzentration, sie ist einfach da. Daher sind Deadlines durchaus hilfreich.
Am wichtigsten ist jedoch, dass ich emotional beteiligt bin. Wenn mir etwas besonders wichtig ist, ich mit Leidenschaft an etwas arbeite, gelingt es mir deutlich müheloser in den “Tunnel” fliegen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… habe ich mehr Ablenkung als mir manchmal lieb ist. Ich bin Gamer und kann stundenlang in Rollenspielwelten abtauchen. Zurzeit bin ich ein großmäuliger Zauberer in “The Elder Scrolls Online”. Ansonsten suchte ich mich durch allerhand Serien und natürlich stalke ich euch alle auf Twitter. 😇

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Nichts. Ich habe kein “Wort”, das ich verkünden möchte. Ich tue, was ich tue, weil ich es muss. Weil es keine Alternative gibt und es mir das Gefühl von Freiheit schenkt.
Ich bin Geschichtenerzähler. Dabei geht es mir vor allem um Sprache und Stil. Kriminalgeschichten gibt es wie Sand am Strand, aber wie meine liest sich keine, denn die Kunst ist es, eine Story gut zu erzählen. Gelingt mir auch nicht immer aber meine Werke musst du auch nicht zwischen Dürrenmatt und Auster stellen, sondern schön im Bad, zwischen Deoroller und Klopapier. Da passe ich wunderbar hin. Dein Nachtschränkchen wäre auch ganz nett.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Lass Twitter, wo es ist, vergiss Facebook und Instagram, klemm dir YouTube Videos und du musst auch nicht alle fünf Minuten deine Mails checken. Gönn dir Langeweile! Weil ungerichtetes Denken, eine wichtige Quelle der Inspiration und Kreativität ist. Wann immer du dich mit etwas beschäftigst, hat dein Geist etwas zu tun, selbst wenn es nur Blödsinn ist. Dein Gehirn hat somit keine Zeit im Unbewußten neue Verbindungen zu knüpfen, daher war es das dann auch mit tollen Ideen und visionären Geistesblitzen. Ruhe dich aus, mach dich leer und du wirst für Kreatives offen sein. Entspanne dich beim Warten an der Supermarktkasse, lasse deine Gedanken umherwandern. Ich kenne keine unkreativen Menschen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft, das Vergangene ist eh gelaufen.
Erkenntnis oder Mysterium? – Das Mysterium, denn “die Wahrheit ist irgendwo da draußen.”
Stille oder Trubel? – Ich liebe die Stille.
Morgen oder Abend? – Zum Abend werde ich erst richtig munter.
Utopie oder Dystopie? – Die Utopie. Weil ich nie aufhören möchte zu träumen.
Zeit oder Geld? – Die wichtigste Ressource in meinem Leben ist Zeit.
Chaos oder Ordnung? – Ich schaffe es immer noch, meine Socken zwei Meter neben den Wäscheeimer zu pfeffern. Von daher: “Chaos regiert”.
Routine oder Abenteuer? – Seit ich mir im Verfassen von Texten eine gewisse Routine angeeignet habe, gehen die Abenteuer deutlich flüssiger von der Hand.
Luxus oder Minimalismus? – „Reduce to the Max.”
Fiktion oder Realität? – Was wäre die Welt ohne schöne Geschichten.

Hier findet ihr Tom:

Seit meine Webseite von einem Spaßvogel gehackt wurde, habe ich den Webauftritt gelöscht und du landest unter www.tomdiander.com auf meinen Medium Blog. Dort findest du Kurzgeschichten und einige Artikel von mir. Spätestens, wenn mein Roman veröffentlicht ist, wird eine neue Webseite unter gleicher Adresse an den Start gehen.

Auf Facebook wirst du mich nicht finden, weil ich keine Freunde habe, aber auf Twitter bin ich zu Hause. https://twitter.com/TomDiander

Mittlerweile bin ich in der Suchmaschine deines Vertrauens ganz gut zu finden. Einfach “Tom Diander” eingeben und du wirst es bereuen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Lieben Gruß
Tom

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Tom! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
 

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Create & Inspire: Andreas Hagemann

Create & Inspire: Andreas Hagemann

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Andreas Hagemann, Autor

Kurzvita: Gebürtiger Berliner, sesshaft bei Düsseldorf. Verarbeitet das Leben und die Gedanken primär mit Humor und nutzt die mit Musik, das Schreiben sowie Zeichnen, um sich auszudrücken.

Beschreibe dich in drei Worten.
Humorvoll, dauerkreativ, Sympathikus

Woran arbeitest du gerade?
Ich schreibe aktuell am Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe und illustriere hierfür sogar einzelne Kapitel. Dafür fummle ich mich sogar ins digitale Zeichnen und Malen rein, um meiner Phantasie nicht nur mit Worten Ausdruck zu verleihen.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Für mich ist ein Leben kreativ, wenn ich meinen Ideen, Wünschen und Vorstellungen Raum gebe, um sie zu probieren und auszuleben. Dabei steht die Leidenschaft für die Sache im Vordergrund, frei nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“. Man sollte sich am Ende eines Lebens nie sagen hören: „Hätte ich es nicht doch mal probiert“.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, sogar mehrmals, primär beim Schreiben. Das schaffe ich aber nur selten. Wenn ich den Alltag komplett ausschalten kann und die Zeit habe, völlig in der Arbeit aufzugehen. Wenn Motivation und Kreativität im Einklang sind und einem die Wörter geradezu aus den Fingern fließen. Da habe ich es schon geschafft beinahe zwei Stunden abzutauchen und dann völlig entsetzt auf die Uhr zu schauen. In der Zeit sind bisher die besten Passagen in Büchern entstanden.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… lese ich, genieße ich das Kochen mit meiner Frau, Spieleabende mit Freunden und versuche mir, alle sich dazwischendrängenden Ideen aufzuschreiben.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Primär möchte ich mich selbst verwirklichen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, den Menschen etwas Humor an die Hand zu geben. Es wäre schön, wenn das, was ich erschaffe und kreiere, ein Wow-Erlebnis erzeugt, bei dem man sich danach bereichert fühlt.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Wir alle sind kreativ und besitzen Phantasie. Ob im Finden von Ausreden, Malen, Schreiben, anderen Späße spielen. Im Weg steht einem nur „Ich kann nicht“, „Ich schaffe das nicht“ und „Wird sowieso nix“. Das kannst du im Nachhinein immer noch sagen. Bis dahin hast du hoffentlich eine Menge Spaß gehabt und bist um viele Erfahrungen reicher. Wenn du Wege findest etwas nicht zu tun, hast du bereits genug Phantasie bewiesen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Motivation, Antrieb und Begeisterung kann ich in der Zukunft für mich nutzen. In der Vergangenheit nur davon träumen.
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Nichts regt die Phantasie mehr an als das Mysterium.
  • Stille oder Trubel? – Da ich Tinnitus habe, kenne ich absolute Ruhe nicht. Aber ich kann sie erleben, wenn ich mich der Kreativität hingebe.
  • Morgen oder Abend? – Ich bin ein Early Bird und genieße die Stille, den Tatendrang und frischen geist, während alles um mich herum noch schläfrig ist.
  • Utopie oder Dystopie? – Weil ich ein positiv denkender Mensch bin.
  • Zeit oder Geld? – Mit mehr Zeit kann ich auch mehr Geld verdienen, andersherum klappt es leider nicht.
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos engt mich ein, lenkt mich ab, raubt mir den Fokus und überflutet meine Sinne. Ordnung dagegen gibt mir Raum zur Entfaltung.
  • Routine oder Abenteuer? – Ohne Routine habe ich keine Zielstrebigkeit. Ohne Zielstrebigkeit nutze ich meine Zeit nicht sinnvoll.
  • Luxus oder Minimalismus? – Hier habe ich lange überlegt. Sich zu verwirklichen ist immer an ein Investment geknüpft. Reicht hierfür Zeit, wunderbar, meist kostet eine Leidenschaft jedoch Geld. Im Minimalismus könnte ich mich schlicht nicht ausleben.
  • Fiktion oder Realität? – Für die Realität blicke ich aus dem Fenster, für die Fiktion in meine Gedanken. Zweites macht mich deutlich glücklicher.

Hier findet ihr Andreas:

Homepage: https://www.andreashagemann.com/
Twitter: https://twitter.com/Xerubian
Facebook: https://www.facebook.com/andreashagemann.autor/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Andreas! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

 
 

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Create & Inspire: H. P. Innemann

Create & Inspire: H. P. Innemann

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

H. P. Innemann, Autor

Kurzvita

Ich bin Hayo Peter Innemann, ich habe Kulturwissenschaft (Philosophie, Geschichte, Literatur) studiert und ich schreibe. Die Liebe zum Lesen, zum Fantastischen und Unbekannten, sowie zum Rollenspiel, haben mich zum Schreiben gebracht.

Beschreibe dich in drei Worten.
Unkonventionell, schräg, offen.

Woran arbeitest du gerade?
Im Moment arbeite ich an meinem neuen Dark Fantasy-Roman, RENAISSANCE – The book of N’aeia, der für mich – in vielerlei Hinsicht – etwas Neues darstellt: Die erste völlig autarke Welt und die ersten Charaktere, die ich ausschließlich für einen Roman kreiere. Für die ersten Bände meiner „Der Schädel der Schlange“-Reihe, dienten mir die sehr vertrauten Charaktere meiner Rollenspielrunde als Vorlage, die ich viele Jahre lang begleitet habe und noch begleite.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist ein Geschenk. Als kreatives Leben verstehe ich, die Möglichkeit, ob beruflich oder privat, seiner kreativen Seite Ausdruck verleihen zu können.
Was es bedeutet, ein kreatives Leben führen zu können, ist einfach ausgedrückt: alles. Gerade in der heutigen Zeit sind Schnelllebigkeit und Burn-out ein immer häufiger auftretendes Phänomen. Nicht zuletzt die Sorge um die eigene Existenz und deren Sicherung, haben das Verhältnis von – psychischem, wie physischem – Stress und Erholung in ein Ungleichgewicht verschoben. Gerade unsere Kreativität ist, durch die Verbindung zum Unterbewusstsein, ein Spiegel dessen, was uns ausmacht, denn sie wird durch Interessen und Vorlieben mitgestaltet. Ganz gleich, ob es ein Bild ist, das gemalt wird, ein Baumhaus, das gebaut wird oder ein Buch, das geschrieben wird – Kreativität bedeutet immer, etwas zu erschaffen. Kreatives Leben bedeutet also immer, einen Ausgleich zum Stress und damit einen enorm wichtigen Ruhepol zu haben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
*lacht* Der Flow, ja, den kenne ich allerdings; würde man meine Frau fragen, wohl auch etwas zu gut. Ich bin ein von Natur aus gelassener Mensch, mit einer gewissen „Grund-Entspannung“. Wenn ich mich auf etwas konzentriere, bin ich innerhalb von Minuten im Flow. Egal, ob klingelndes Telefon, schreiende Kinder – daher der Verweis auf meine Frau *grinst* – oder volles Wartezimmer; Plotten, editieren, schreiben kann ich überall und immer und zwar so ruhig und entspannt, als säße ich zu Hause auf dem Sofa.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… schlafe ich oder verbringe Zeit mit meiner Frau und den Kindern, obwohl es mir auch da nicht immer ganz gelingt, den Kopf abzuschalten.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Nun, es ist nicht wirklich so, dass ich schreibe, weil ich etwas mitteilen möchte – wobei ich großen Respekt vor denen habe, die es tun – oder zum Nachdenken anregen; ich schreibe einfach für mich. Versteht es bitte nicht falsch, natürlich schreibe ich auch, um andere zu unterhalten, wobei ich darauf, wie gut oder schlecht man sich mit meinen Werken unterhalten fühlt, nur bedingt Einfluss habe. In erster Linie aber, habe ich eine Idee im Kopf, eine Idee, die nicht wieder verschwindet und sich immer deutlicher ins Bewusstsein drängt. Irgendwann muss ich diese Idee dann zu Papier bringen. Es ist also bei weitem nicht so, dass es mir egal wäre, was der Leser von meinen Werken hält – im Gegenteil –, aber, wie gesagt, habe ich nur bedingt Einfluss auf das, was ich schreibe. Darum – und man möge mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle etwas von der eigentlichen Frage abkomme – ist ein enger Kontakt zwischen Autor und Leser immer wünschenswert. Denn auch wenn wir an der Geschichte an sich nichts ändern können (wollen), so ist konstruktive, objektive Kritik, in Bezug auf Form, Logik, Plot holes, Stil uvm., doch wichtig für beide Seiten, da sie es dem Autor erlaubt, sich zu entwickeln und schließlich (hoffentlich/vielleicht) besseres Produkt abzuliefern.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Bullshit! – Ja, ernsthaft. Gut, ich würde es anschließend begründen, aber ansonsten – ja, ernsthaft. Jeder Mensch ist kreativ, auf die eine oder andere Art, auch, wenn er es vielleicht nicht weiß. Fantasie ist keine Voraussetzung, um kreativ zu sein; Kreativität kommt aus uns selbst heraus. Wenn man sich also die Frage stellt, warum man nicht auch schreiben, töpfern, malen oder Seepferdchen zureiten (ja, ich weiß, sorry … ) kann, sollte man sich lieber die Farge stellen, warum man ausgerechnet dies können will. Ich meine nicht den Teil, des Erlernens einer Kunstfertigkeit, denn mit Schreibkursen, Zeichenkursen oder Reitunterricht, lassen sich derartige Fertigkeiten durchaus erlernen. Was ich meine, ist die Frage, warum man sich denkt: „Ich will auch ein Buch schreiben / ein Bild malen / etc. können.“ Warum will ich ein Buch schreiben, wenn ich es einfach schreibe, um ein buch geschrieben zu haben? Unsere Kreativität wird sich immer – auf welche Art auch immer – bemerkbar machen und uns in eine Bahn lenken, auch, wenn wir uns vielleicht nicht (gleich) klar sind, dass ein entsprechendes Tätigkeitsfeld als kreative „Arbeit“ aufgefasst werden kann. Wenn ihr eine Idee habt, die euch nicht loslässt, dann folgt ihr. Niemand muss alles können und niemand erwartet es von euch. Seid einfach gut in dem, was euch liegt und hört – auch wenn es sehr – sehr, sehr – kitschig klingt – auf euer Herz. Setzt euch nicht vor eine leere Leinwand und denkt: „Ich würde so gerne malen können, was könnte ich denn malen?“ Wrong way. Ihr habt eine Idee für ein Buch? – schreibt es! Ihr habt eine Eingebung für ein Bild? – malt es! Ihr habt die Vision einer Hausbar? – baut sie! Die handwerklichen Fähigkeiten lassen sich erlernen/trainieren, auch ein Picasso und Stephen King haben klein angefangen. Findet euer Ding und macht es. Zwängt euch nicht in eine Sparte, die euch nicht liegt, nur aus dem Gedanken heraus, dass gerade diese Sparte der Inbegriff der Kreativität sei. Kreativität ist so vielfältig, wie das Leben selbst und ein fester Bestandteil davon.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft, weil sie noch nicht geschrieben ist und weil wir sie noch gestalten können.
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium. Mysterien beflügeln unseren Geist. Neugierde, die Suche nach dem Neuen, die uns – insgeheim – allen innewohnt.
Stille oder Trubel? Stille. Sie ist, für mich, das bevorzugte Arbeitsumfeld. Handy, Fernseher, Radio – aus.
Morgen oder Abend? Abend. Eine schwierige Entscheidung. Am Morgen bin ich zwar etwas kreativer, auf der anderen Seite aber, schlafe ich gerne – sofern machbar – lange und genieße die Ruhe der Nacht.
Utopie oder Dystopie? Dystopie. Des Schreibens wegen. Es macht Spaß, auch mal böse sein zu dürfen.
Zeit oder Geld? Zeit. Kommt Zeit, kommt Geld …
Chaos oder Ordnung? Chaos. Es bietet mehr Raum für Kreativität – mehr Freiheit.
Routine oder Abenteuer? Abenteuer. Etwas Neues erfahren und erleben.
Luxus oder Minimalismus? Minimalismus. Ich erinnere mich da gerne an die wundervolle „Schriftsteller – Bedürfnispyramide“ , der lieben Kollegin Bordsteinprosa – einen lieben Gruß, an dieser Stelle: schlafen, essen, Sex, Wein, schreiben; passt.
Fiktion oder Realität? Fiktion. Auch hier macht es wieder die Freiheit und das Unbekannte. Für das, was wir uns selbst erdenken können, gibt es eben einfach keine Grenzen.

Hier findet ihr Hayo Peter:

Webseite: https://thelurkingevil.jimdo.com/
Facebook: https://www.facebook.com/HPInnemann
Twitter: @HPInnemann
Instagram: @hpinnemann

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Hayo Peter! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 24, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: BenStage

Create & Inspire: BenStage

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

BenStage, Autor & Blogger

Kurzvita
Ich bin wie Berlin: Verdammt zu werden und niemals zu sein.

Beschreibe dich in drei Worten.
Ambitioniert, leidenschaftlich, loyal.

Woran arbeitest du gerade?
Verschiedenes, leider – was wohl der Grund ist das nie etwas fertig wird. Von satirisch gefärbten Streitschriften bis zum epischen Sci-Fi-Fantasy Werk. Ich kann mich einfach auf nichts alleine konzentrieren und arbeite lose an zig Dingen.

ben_twitterWas verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Dass ich die Freiheit habe meine Ideen auszuleben, mich auszuprobieren, mich treiben lassen kann. Ideen ständig andere Ideen hervorrufen. Das ich Welten erschaffe und zerstöre, die verschiedenen Farbe meiner Seele in Worte kleide.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, doch in einem vom Alltag geprägten Leben passiert das leider viel zu selten, was mich sehr deprimiert. Wenn es passiert, ist das einfach nur berauschend, man fühlt sich wahnsinnig lebendig und wie elektrisiert. Wenn Synapsen buchstäblich glühen kommt das fast einem Orgasmus gleich.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… fühle ich mich klein, unbedeutend, nutzlos und grau.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Alan Shore aus Boston Legal hat mal gesagt „Worte sind meine Freunde“. Das ist bei mir ähnlich. Ich habe nicht viele Freunde, hatte ich nie. Aber Worte waren immer für mich da. Ich bin nicht direkt schüchtern, aber auch niemand der sich im realen Leben anderen einfach so öffnen kann / will, oder ungefragt mitteilt. Ich will Menschen nicht zur Last fallen. Dennoch brauche ich ein Ventil. Muss teilen was mich innerlich zerfrisst. In irgendeiner Form. Ich muss das Chaos, den Schmerz, die Ideen, die Fragen in meinem Kopf irgendwie ordnen. In Geschichten oder Texten kann ich mich mitteilen. Mir selbst Dinge erklären, die ich nicht verstehe. Ich bin mir der Vergänglichkeit meines Selbst und der Endlichkeit des Lebens sehr bewusst. Ich möchte gerne etwas hinterlassen. Etwas das nach meinem Tod noch eine Weile bestand hat. Der Gedanke etwas zu erschaffen woran man sich eine Weile erinnern mag, tröstet mich. Ich glaube nicht das ich dies mit etwas anderen als der Schreiberei erreichen könnte. Es ist meine einzige Chance etwas von Bedeutung zu tun.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Kreativität, Fantasie kann man meiner Meinung nach nicht lernen, wenn auch trainieren. Schreiben und andere Kunstformen sind vor allem ein Handwerk – das kann man lernen. Doch kann man sich nicht einfach vornehmen, kreativ zu sein. Ich denke aber, dass es extrem viel mit Disziplin zu tun hat. Sich immer wieder selbst zu fordern und es zu versuchen. Sich auf eine Sache zu konzentrieren und diesem einen Ding so die Chance einer Möglichkeit geben. Ich glaube nicht daran das jeder Mensch per se kreativ ist oder sein kann. Ich glaube aber sehr wohl daran das jeder Mensch in mindestens einer Sache sehr gut werden kann. Und die meisten Menschen wissen nicht, ahnen nicht mal was das sein könnte. Ich würde dieser Person raten es auszuprobieren, immer wieder und keine Angst vorm Scheitern zu haben. Das gehört dazu.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Ich bin neugierig darauf was sein könnte.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich bin neugierig und möchte Dinge verstehen, dennoch finde ich es schön wenn ich mich Dinge fragen, suchen kann.
Stille oder Trubel? – Ich mag Chaos und halte es für kreativ-stiftend, aber ich glaube es braucht Stille um wahrlich schöpferisch tätig zu sein.
Morgen oder Abend? – Ich habe das Gefühl abends/nachts besser arbeiten zu können, das mag aber eine Lüge sein. Ich versuche das gerade zu ändern.
Utopie oder Dystopie? – Die, die mich kennen mögen das nicht glauben, aber ich mag Dystopien nicht besonders und liebe Utopien, weil ich auf meine eigene, verquere Weise doch ein Optimist bin.
Zeit oder Geld? – Geld kann einem ja auch Zeit schenken, aber eben nicht wirklich daher muss das wertvoller sein.
Chaos oder Ordnung? – Siehe Nummer 3.
Routine oder Abenteuer? – Ich habe viel zu viel Routine in meinem Leben und es deprimiert mich. Ich brauche mehr Abenteuer, etwas wofür es sich zu leben lohnt.
Luxus oder Minimalismus? – Zeit haben ist ja Luxus, ich glaube aber das im Wenigen wahre Erfüllung liegt. Ein Zustand den ich noch nicht gemeistert habe
Fiktion oder Realität? – Weil mich die Realität oft deprimiert/langweilt

Hier findet ihr Ben:

Webseite: http://benstage.com/
Twitter: https://twitter.com/WithoutUmlaut
Facebook: https://www.facebook.com/BenStage-1919353664741536/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Ben! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 10, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Heidi Hensges

Create & Inspire: Heidi Hensges

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Heidi Hensges, Autorin

Kurzvita
Nach drei Berufsausbildungen und vielen Jahren als Mädchen für fast alles habe ich dem nachgegeben, was seit Ewigkeiten in mir brannte: einen Roman zu schreiben. Das wurde mit Mitte 50 auch mal Zeit.

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Photo by: Mario Risse, Marios Photoworld, Erkelenz

Beschreibe dich in drei Worten.
Vielseitig, experimentierfreudig, leidensfähig.

Woran arbeitest du gerade?
An der Beantwortung deiner Frage. Scherz beiseite 😊 An meinem zweiten Roman. Es wird wieder um Liebe, Beziehungen, Menschen und das ganze verrückte Leben gehen, das ja immer seine eigenen Pläne hat.

Was verstehst du unter kreativem Leben? Und was bedeutet es für dich?
Offen sein für alles Mögliche. Loslassen können. Versinken. Sich selbst, Situationen, Menschen und Details gut beobachten, sich ausprobieren und hin und wieder neu erfinden. Gedanken und Ideen schriftlich festhalten, mögen sie anfangs auch noch so abwegig erscheinen. Mutig sein, Impulsen nachgehen. Schreiben aus Leidenschaft, nicht weil man es muss. All das bedeutet mir so viel wie geliebte Menschen, gutes Essen und Sonnenschein im Frühling.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, sicher, und das war großartig und produktiv. Ein Flow dauert bei mir unterschiedlich lange, da gibt es ja kein pauschales Zeitmaß, wann ein Flow ein Flow ist. Das Gefühl ist entscheidend. Meistens passiert das in oder nach Situationen, in denen ich äußerst entspannt bin und gar nicht ans Schreiben denke. Beim Häkeln, beim Kochen, beim Abwaschen, beim Fernsehen, beim Hundespaziergang, bei der Gartenarbeit. Oft auch in ungewohnter Umgebung. Da geschieht dann manchmal ein gedanklicher Flow, der nicht mehr aufzuhalten ist. Auch im Gespräch mit anderen kann das geschehen, da ist dann auf einmal ein Impuls, der alles auslöst. Da ich immer irgendwo Zettel und Kladden herumliegen oder in der Handtasche bei mir habe, schreibe ich die Ideen so schnell wie möglich handschriftlich auf. Dabei kann es sich um einen Plot handeln, um Szenen, ganze Kapitel oder Kurzgeschichten. Ein konkretes Beispiel für einen „Plot-Flow“: Als ich einige Seiten einer ursprünglichen Romanidee einer erfahrenen Selfpublisher-Kollegin schickte, antwortete sie mir schonungslos per Mail und wir telefonierten anschließend. Noch während des Telefonats hat es „Klick“ gemacht und der erste, grobe Plot zu meinem Debütroman „Ein Herz aus Marmelade“ war innerhalb einer halben Stunde niedergeschrieben. Ich habe daraufhin ganz von vorne angefangen, und es war gut so.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin, …
… dann fühle ich mich elend und tue am besten etwas, das den Kopf freimacht. Backen zum Beispiel. Ich liebe Kuchen, und Teigrühren hat für mich fast etwas Meditatives. Dann klappt es auch wieder mit der Kreativität. Meistens jedenfalls. Erzwingen lässt sich Kreativität sowieso nicht, da ist Ablenkung die beste Methode.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Mir geht es beim Schreiben weniger um Selbstverwirklichung, sondern darum, dass sich meine LeserInnen wohlfühlen. Ein Roman oder eine Geschichte muss nachvollziehbar sein und ein gutes Gefühl hinterlassen, wobei ich auch schon Bedrückendes und Gruseliges geschrieben habe. Aber auch da war das Feedback positiv, oft sogar so berührend, dass mir selbst die Tränen gekommen sind. Überhaupt gibt es für AutorInnen wohl kaum etwas Schöneres als begeisterte Rückmeldungen, in welcher Hinsicht auch immer. Das ist es, was mich antreibt, und ich möchte es in meinem Leben nicht mehr missen.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Nun, zuerst einmal würde ich gar keinen Rat geben, sondern aufmerksam zuhören und Fragen stellen. Warum ist der Wunsch nach Kreativität überhaupt da? Kam das plötzlich, oder gibt es schon etwas, was die Person länger umtreibt, vielleicht bereits seit Jahren? Wo liegen ihre Stärken, wo die Schwächen? Erst dann würde ich schauen, welchen individuellen Rat ich geben kann. Die Menschen sind ja zum Glück verschieden. In Schreibwerkstätten sind mir schon einige begegnet, die sich überhaupt nicht vorstellen können, etwas Fiktives zu schreiben. Dann ist das so und es gilt, daraus das Beste zu machen. Jeder muss sich wohlfühlen mit dem, was er tut. Nicht immer braucht es dafür zwingend viel Fantasie, sondern vielleicht eher das Herausarbeiten und Verfeinern der Stärken.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit – Beides. Und Gegenwart 😊
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis.
Stille oder Trubel? – Stille.
Morgen oder Abend? – Abend.
Utopie oder Dystopie? – Schwierig. Utopie.
Zeit oder Geld? – Zeit.
Chaos oder Ordnung? – Ähem. Bei mir ist Chaos fast Programm, was nicht heißt, dass ich das toll finde. Ordnung kriege ich schlecht gebacken.
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer. Routine da, wo sie nötig ist.
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus mit ein bisschen Luxus.
Fiktion oder Realität? – Realität.

Hier findet ihr …

… meine Website (es ist immer noch eine Baustelle, bitte nicht stolpern): www.heidihensges.de
… meinen Twitter-Account: www.twitter.com/heidizeugs

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Heidi! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
 

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