RSS

Schlagwort-Archive: Amazon

Rezensionen & Fanart

PalomaPixelHallo ihr Lieben,

ja, ihr habt richtig gelesen: Fanart! Unglaublich, aber wahr: Die liebe PalomaPixel hat Remy Lafayette gezeichnet – ich bin total stolz und glücklich und baff. Damit hätte ich nicht gerechnet, dass jemand mal Lust hat, eine meiner Figuren zu skizzieren. Er sieht klasse aus, nicht wahr?
Außerdem hat sie mir auch eine ganz tolle Rezension geschrieben, die sie auf ihrem Blog, bei Lovelybooks und in Auszügen auch bei Amazon veröffentlicht hat. Überhaupt: Sie schreibt wahnsinnig ausfühliche Rezensionen und geht auf jede Geschichte ganz wunderbar ein – Folgen lohnt sich!

Außerdem darf ich mich bisher über sieben Fünf-Sterne-Rezensionen auf Amazon freuen, zwei davon finden sich auch auf Lovelybooks, eine sehr ausfühliche in englischer Sprache gibt’s bei Goodreads. Danke an alle, die sich die Mühe machen, eine Rückmeldung zu geben!  ❤ Das bestärkt mich darin, fleißig  an Teil 2 zu arbeiten. Arbeitstitel ist übrigens „Alte Seelen“. 🙂

Macht euch einen schönen Montag!

Advertisements
 
5 Kommentare

Verfasst von - August 15, 2016 in Ersticktes Matt, Schreiben

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Textkritik an der Shortlist des Kindle Storyteller Awards – Ein Kommentar

Wahrscheinlich werde ich mich mit diesem Beitrag unbeliebt machen – aber ich möchte ihn trotzdem schreiben. Es geht um den Kindle Storyteller Self Publishing Award (was ein Name …) bzw. die Shortlist bzw. die Textkritik eines gewissen Malte Bremer an dieser. Literaturcafé veröffentlichte diese recht harsche Kritik an den fünf Shortlist-Titeln am 28. September 2015.

Ich hatte den Artikel kurz nach Erscheinen gelesen, ihn bald darauf aber schon wieder vergessen – wenn da nicht die empörten Kommentare zahlreicher Selfpublisher gewesen wären, die mich nochmal dazu bewegten, Bremers Text genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch Annika Bühnemanns sehr gelungener Beitrag zum Thema („Kritik an der Kritik der Textkritik„) ließ mich aufhorchen. Scheinbar hatte die Branche diesem Artiekl mehr Bedeutung zugemessen als ich.

Bis zu einem gewissen Grad kann ich die Empörung verstehen: Bremer nutzt ein Vokabular, mit dem man das eigene Werk ungern assoziiert wissen möchte: Kitsch, Klischee, Dummfug, albern, geschludert, Schrott. Kaum ein nettes Wort hat er für die Werke der Autoren übrig. Natürlich blutet einem da das Herz – vor allem, wenn man selber schreibt.

Dennoch finde ich es wichtig, einen Blick auf die Kritikpunkte zu werfen, denn die sind  ganz und gar nicht uninteressant:

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler
    • Fehler passieren, das ist menschlich. In einem Produkt, das man zum Verkauf anbietet, ist es für den Kunden natürlich sehr ärgerlich und wirkt einfach schludrig. Ich weiß, wie schwer es ist, tatsächlich alle Fehler aus einem Manuskript zu entfernen, ich arbeite täglich damit und übersehe sicherlich auch das ein oder andere. Und auch in Verlagsbüchern habe ich schon mehr Fehler gefunden, als mir lieb ist.
      Wie gesagt, Fehler passieren. Wenn aber gleich auf den ersten Seiten mehrere Rechtschreib-, Grammatik- oder Kommafehler auftauchen, dann ist das für mich ein Grund das Buch nicht weiterzulesen. Dass besonders Self-Publisher davon betroffen sind, erklärt sich von selbst: Viele verzichten aus Kostengründen auf Lektorat und Korrektorat. Dass sich die Fehler dort häufen ist nicht weiter verwunderlich. Man sollte dennoch nicht alle über einen Kamm scheren, wie Bremer es hier leider tut.
  • Formatierung
    • Auf die Formatierung hat man bei der Erstellung eines eBooks leider nur begrenzt Einfluss, da die unterschiedlichen Lesegeräte sie unterschiedlich darstellen. Hurenkinder und Schusterjungen lassen sich kaum noch vermeiden.
      Dennoch ist mir eine angenehm zu lesende Formatierung ebenfalls sehr wichtig. Gut gesetzte Absätze, kein(!) Flattersatz und auch keine falschen Einzüge. Den falschen Einzug am Kapitelanfang habe ich selbst schon gesetzt, ist ja auch einfacher, als hinterher nochmal alle Kapitel- bzw. Szenenanfänge zu kontrollieren und den Tabulator wieder zurückzusetzen. Ich habe mich sehr darüber geärgert, als ich erfahren habe, dass das nicht korrekt ist – daher wird mir das nicht noch einmal passieren.
  • Prolog
    • Bei Prologen halte ich es mit Stephan Waldscheidt: Wenn möglich weglassen. Ich lege ein Buch rigoros weg, das mit einem Prolog beginnt, in dem eine mysteriöse Person irgendwelche mysteriösen Dinge tut, die vielleicht irgendwann später im Roman von Bedeutung sein könnten. Das ist mir ein zu durchschaubarer Trick der Spannungserzeugung und besonders ärgerlich, wenn man danach erst einmal drei Seiten öde Protagonistenbiographie lesen darf.
      Sicherlich sind Prologe Geschmachssache, ich mag sie nicht. Überhaupt nicht. So geht es Herrn Bremer wohl auch.
  • Sorgfalt in der Wortwahl: Adjektive, Adverben, Pleonasmen, Passivkonstruktionen
    • Die deutsche Sprache ist wundervoll und bietet so viele Möglichkeiten. Warum sich mit dem Einfachsten zufrieden geben? Adjektive und Adverbien lassen vor dem inneren Auge des Lesers nicht die gleichen (kraftvollen) Bilder entstehen wie passende Substantive oder Verben. Warum schreiben „der große Mann“, wenn man auch „der Hüne“, „der Koloss“, „der Riese“, „der Gigant“ etc. nutzen kann? Warum sich mit „er ging langsam“ abfinden, wenn man seinem Protagonisten durch „er schlenderte“, „trödelte“, „flanierte“, „bummelte“ etc. Lebendigkeit verleihen kann?
    • Pleonasmen: „heißes Feuer“, „nasses Wasser“, „schwarze Nacht“, „rote Glut“, „schwarze Kohle“ – diese Adjektive sind in Verbindung mit ihren Substantiven vollkommen nutzlos, sie transportieren nichts Neues, nichts Aufregendes, beschreiben nicht einmal näher. Wasser ist immer nass, Feuer immer heiß, die Nacht immer schwarz.  Dass man sich über solch sprachliche Nachlässigkeiten ärgert, kann ich nachvollziehen. (In der Rohfassung mögen dies wunderbare Platzhalter für treffendere Ausdrücke sein, aber bitte nicht mehr im fertigen Roman. Ein stilistisches Lektorat schafft hier Abhilfe.)
    • Passivkonstruktionen
      möglichst vermeiden, da sie umständlich und sehr hölzern klingen. Durch die aktive Form lassen sich die Sätze nicht nur leichter verstehen, sie werden dadurch auch kürzer, prägnanter: „Der Rasen wird vom Vater gemäht“ (passiv) vs. „Der Vater mäht den Rasen“ (aktiv). Die Wahl fällt hier nicht schwer.

Malte Bremer spricht in seiner Textkritik viele Punkte an, die mir persönlich beim Lesen eines Buches ebenfalls wichtig sind. Ob der Ton, den er gewählt hat, angebracht ist? Darüber lässt sich streiten und sicherlich auch über den ein oder anderen Punkt, der sicherlich Geschmackssache ist.

Ich fand die Textkritik unterhaltsam – es wurde aber auch keines meiner Bücher zerpflückt. Natürlich muss man als Autor da erstmal schlucken. Wer aber mit seinen Texten an die Öffentlichkeit geht, muss mit schlechter und unfreundlicher Kritik rechnen. Im Gegensatz zu manchen Kundenrenzensionen bei amazon war Bremers Sprachwahl noch geradezu nett.

Wer als Autor Erfolg haben will, muss sich meiner Meinung nach ein dickes Fell zulegen und angebrachte Kritik auch annehmen können – und nicht mit einem „Der ist ja bloß neidisch“ schulterzuckend abtun. Denn nur so kann man lernen, sich verbessern. Und das sollte doch unser aller Ziel sein, egal ob Verlagsautor oder Self-Publisher, oder?

Wie seht ihr das? Welche Punkte der Textkritik fandet ihr angebracht, welche völlig daneben?

 
4 Kommentare

Verfasst von - September 30, 2015 in Schreiben

 

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

Offener Brief der Selfpublisher an den Buchhandel (via Phantanews)

Autorenkollege, Steampunkautor und Selfpublisher Stefan Holzhauer hat heute in den Phantanews einen offenen Brief der Selfpublisher an den Buchhandel geschrieben. Nach dem offenen Brief der Amazongegner eine tolle Aktion, die auch die andere Seite beleuchtet.

Generell finde ich, dass wir Autoren zusammenhalten und uns nicht für eine Seite instrumentalisieren lassen sollten. Andererseits wird das Image der Selfpublisher durch das Amazonbashing die Kritik an Amazon zu Unrecht in den Schmutz gezogen, da uns teilweise sogar vorgworfen wird, einen kriminellen Konzern zu unterstützen. Aufrufe zum Amazonboykott sind für uns durchaus geschäftsschädigend. Denn wir versuchen zwar, uns möglichst breit aufzustellen, allerdings bietet uns Amazon noch immer die besten Konditionen. Den Buchhandel können wir kaum selbst beliefern und in andere Onlineshops kommt man nur über sogenannte Distributoren, die natürlich auch am Selfpublishing mitverdienen möchten. Da bleibt dann, wie gehabt, auch nicht mehr viel für den kreativen Kopf hinter dem Buch übrig – den eBooks dürfen ja nichts nicht viel kosten…

Solange das der Fall ist und man bei sämtlichen Anbietern als Selfpublisher wie ein Autor zweiter Klasse behandelt wird, werden wir Selfpublisher Amazon treu bleiben. Nicht unbedingt, weil wir es wollen, sondern auch, weil wir es müssen.

Ich werde mich hier nicht weiter über Amazon und den Buchhandel auslassen, das habe ich bereits vor Monaten getan. Wer den Beitrag nochmal lesen möchte, kann das gerne hier tun.

Wer uns unterstützen mag, hier könnt ihr den offenen Brief unterschreiben:

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - August 16, 2014 in Autorenleben

 

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

Sind E-Books nichts wert?

Meine liebe Kollegin Arwyn Yale hat einen tollen Beitrag geschrieben, den ich hier teilen möchte, denn ich bin ganz ihrer Meinung. Für einen Karamell-Latte-Frappucchino-schieß-mich-tot geben viele Leute, ohne mit der Wimper zu zucken, vier bis fünf Euro aus – und dann soll ein 200-seitiger Roman für unter drei Euro zu teuer sein?

 
Ein Kommentar

Verfasst von - Juli 30, 2014 in Schreiben

 

Schlagwörter: , , , , ,

Kleine Fische gegen den großen Strom?

Die Doppelmoral gegenüber Amazon

Seit einigen Wochen häufen sich – mal wieder – die Anschuldigungen gegen Amazon, da der Internetriese wohl bei zahlreichen Büchern angibt, sie nicht auf Lager zu haben und mit den längeren Lieferzeiten die Verlage erpresst, die Bücher zu besseren Konditionen einkaufen zu können. Von „brutaler Erpressung“ (Frankfurter Rundschau) ist die Rede, von „Geiselnahme bekannter Autoren“ (FAZ), von „totalitärer E-Welt“ (FAZ). Alle regen sich auf – und angeblich kauft keiner dort, wenn man den Kommentaren in den sozialen Netzwerken glauben darf. Die Frage ist nur: Wer hat Amazon dann so groß gemacht, wenn dort niemand kauft?

Ich gebe zu: Ich habe einen Kindle, finde die Rezensionen praktisch und kaufe gerne bei Amazon. Ja, auch Bücher. Vor allem, weil Amazon ein Sortiment bietet, das es im stationären Buchhandel nicht gibt. Der „stationäre Buchhandel“ ist auch so ein Punkt, der in den Kommentaren immer wieder hervorgehoben wird: „Ich kaufe meine Bücher NUR in der örtlichen Buchhandlung.“ Und wenn man dann mal genauer nachfragt, stellt sich heraus, dass die „örtliche Buchhandlung“, die sich so sehr nach gemütlichem kleinen Ecklädchen anhört, (nicht immer, aber meistens) zu einer großen Buchhandelskette gehört. Thalia, Meyersche, Hugendubel… Glaubt ihr ernsthaft, diese Buchhandlungen würden auf andere Methoden zurückgreifen? Nicht Amazon hat die kleinen Buchläden aus den Innenstädten verdrängt. Für das „Thaliabuch des Monats“ und die Positionierung auf den Tischen im Eingangsbereich muss ein Verlag tief in die Tasche greifen. Auch Thalia fordert hohe Rabatte beim Einkauf von den Verlagen (nachzulesen in dem Artikel „Das Thalia-Prinzip: Ködern und kassieren“ in der FAZ vom 11.10.2010). Darüber regt sich kaum einer auf, ist ja schließlich nicht Amazon.

Niemand zwingt euch, liebe Verlage, die Bücher bei Amazon anzubieten. Erpressbar ist nur, wer sich erpressen lässt. Dann seid konsequent und macht da nicht mit. Ich weiß, wegen des Kartellgesetzes dürft ihr euch nicht zusammenschließen, aber ihr verstoßt nicht gegen Gesetze, wenn ihr geschlossen sagt: „Mit uns nicht, dann liefern wir unsere Bücher halt nicht mehr über Amazon aus.“ Was hindert euch daran, andere Wege zu gehen? Fehlende Sichtbarkeit – vielleicht. Umsatzeinbußen – okay. Aber glaubt ihr wirklich, dass es durch offenkundiges Gejammere besser wird? Ihr seid doch nicht hilflos, viele von euch gab es auch schon vor Amazon. Habt ihr die Entwicklung verschlafen, die Amazon für sich zu nutzen wusste? Tut etwas, werdet aktiv, verschließt euch nicht den Entwicklungen, die das Internetzeitalter mit sich bringt, sondern nutzt sie für euch und eure Zwecke! Was Amazon kann, könnt ihr doch schließlich auch – oder etwa nicht?

Solange die Bücher aus dem AmazonPublishing-Verlag vom Buchhandel konsequent ignoriert, Selfpublisher (sowohl von Verlagen als auch von Buchhandlungen) höchst stiefmütterlich behandelt werden und Amazon nicht bloß als Konkurrent, sondern als übermächtiger Feind angesehen wird, wird sich jedoch nichts ändern.

Ich sage nicht, dass gut ist, was Amazon macht. Ich finde nur die einseitige Darstellung unerträglich. Wir leben in einer Marktwirtschaft, solche Methoden sind üblich. Moralisch? Sicher nicht. Aber Moral hat in der Wirtschaft (leider) nichts zu suchen, hatte es auch nie. Weder Amazon noch Buchhandelsketten oder Verlage sind Wohltätigkeitsvereine, sondern erfolgs- und gewinnorientierte Unternehmen, die nichts zu verschenken haben und sich in ihren Methoden wohl auch nichts nehmen. Auch das muss man nicht gutheißen, ein wenig mehr Moral und ein bisschen weniger Doppelmoral täten den meisten Betrieben sicherlich ganz gut.

Und eigentlich kann mir niemand erzähen, dass der Kunde so dämlich ist, ein Buch nur deshalb nicht zu kaufen, weil es bei Amazon nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich ist. Dann kauft er eben woanders, in einer „örtlichen“ Buchhandlung…

 
3 Kommentare

Verfasst von - Mai 29, 2014 in Bücher

 

Schlagwörter: , , , , ,

Ich habe es getan!

Ja, tatsächlich. Passend zum Welttag des Buches habe ich mich getraut. Ich bin nun offiziell unter die KDP (Kindle Direct Publishing)-Autoren gegangen.

Ab sofort verfüge ich über eine Autorenseite bei Amazon, auf der ihr mich hier gerne besuchen dürft.

Und ich will vergelten zu seiner Zeit

TitelbildInhalt:

Der erfolgreiche Autor Graham Greane reist in ein walisisches Dorf, um auf einem Maskenball aus seinem neuen Roman zu lesen.

Doch sonderbare Dinge geschehen im Schlosshotel: Flüsternde Stimmen, mysteriöse Botschaften, zuckende Lichter im Moor. Graham beginnt, an seinem Verstand zu zweifeln.

Und wer ist die seltsame Frau, die ihn zu verfolgen scheint?

Anhang:

– Interview mit Graham Greane

– Inspiration Kurztext: „Die Erfundene“

Textumfang:

Kurzgeschichte:  5.223 Wörter, 32.934 Anschläge
Gesamt: 7.793 Wörter, 49.766 Anschläge

ca. 50 Seiten (geschätzt)

Die Kurzgeschichte findet ihr momentan ausschließlich auf Amazon für € 0,99. Ihr könnt sie als Amazon Prime Mitglied aber auch kostenlos für euren Kindle ausleihen!

Ich freue mich über jede Art von Feedback!

 
6 Kommentare

Verfasst von - April 23, 2013 in KDP, Veröffentlichen

 

Schlagwörter: , , , , , , ,