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Create & Inspire: Benjamin Spang

Create & Inspire: Benjamin Spang

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Benjamin Spang, Autor

Kurzvita: Ich bin ein verlagsunabhängiger Autor aus dem Saarland, der gerade an seinem zweiten Roman schreibt. Ich war schon immer ein kreativer Macher, der gerne alles selbst und unabhängig anpackt. Angefangen mit dem Zeichnen von Comics über das Erstellen von Computerspiele-Mods bis hin zum Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten. Daneben liebe ich Social-Media Marketing und bin auf so gut wie allen Plattformen vertreten.

Beschreibe dich in drei Worten.
Fleißig, Empathisch, Humorvoll.

Woran arbeitest du gerade?
An meinem Fortsetzungsroman „Blut gegen Blut 2“ sowie an der dafür vorgesehenen Crowdfunding-Kampagne.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, dass man nicht anders kann, als seine Kreativität auszuleben. Bei mir ist es z. B. ein innerer Drang, dem ich fast schon nachgehen muss.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Beim Schreiben immer mal wieder, wenn ich in einer Szene komplett versinke. Es ist ein schönes Gefühl. Eine Phase, die sich anfühlt als würde ich mich innerlich aufladen. Die Phase gibt mir Energie und Glückshormone.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… fühle ich mich wertlos 😦
… kriege ich schlechte Laune.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte mit meiner Kreativität andere Menschen unterhalten. Auf meinen Social-Media Kanälen z. B. oder aber durch meine Leidenschaft, Romane und Kurzgeschichten zu schreiben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde der Person sagen, sie soll einfach mal verschiedene kreative Dinge ausprobieren, die ihr Spaß machen. Das reicht meistens, um irgendwann zu sehen, was einem liegt und was nicht oder mit was man mehr Zeit verbringen möchte. Andere zeichnen lieber, ich kann mit Worten besser umgehen, andere können mit Acrylfarben großartige Kunstwerke erschaffen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft. Vom Zurückblicken kriegt man nur Nackenschmerzen.
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis. Sie macht das Leben schöner und weist uns die richtige Richtung.
Stille oder Trubel? – Stille. Ich mag Trubel nur zur Abwechslung. Auf Dauer würde er mich stören.
Morgen oder Abend? – Morgen. Ich schreibe früh morgens um 5 Uhr an meinem Roman. Da bin ich noch frisch im Kopf und kann die kreative Arbeit effektiver angehen.
Utopie oder Dystopie? – Utopie. Aus scheinbar unmöglichen Vorstellungen kann Wunderbares entstehen.
Zeit oder Geld? – Zeit. Geld kommt und geht, Zeit ist das kostbarste Gut jedes Menschen, weil es begrenzt ist.
Chaos oder Ordnung? – Ordnung. Okay, vielleicht nicht auf meinem Schreibtisch, aber ich mag Unordnung generell nicht. Sie macht mich nervös und unruhig und ich kriege schlechte Laune davon.
Routine oder Abenteuer? – Routine. Mit täglicher, konstanter Arbeit kann man großartige Dinge erschaffen und erreichen.
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus. Ich achte bei jedem Kauf darauf, ob ich das einfach nur haben will oder auch wirklich brauche.
Fiktion oder Realität? – Fiktion. Sie schafft einen schönen Ausgleich zur Realität.

Hier findet ihr Benjamin:

Website: www.benjaminspang.de
Facebook: https://www.facebook.com/benjaminspang.autor
Instagram: http://instagram.com/benjaminspang
Twitter: https://twitter.com/doppelmond
Youtube: https://www.youtube.com/user/doppelmondsaga

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Benjamin! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
 

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Create & Inspire: Melanie Lahmer

Create & Inspire: Melanie Lahmer

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Melanie Lahmer, Autorin

Kurzvita: Ich bin hauptberufliche Autorin, schreibe Krimis und Romances (unter Pseudonym) und habe vor Ewigkeiten mal Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie studiert. Als Synästhetin nehme ich die Welt ziemlich bunt wahr.

Beschreibe dich in drei Worten.
Enthusiastisch, zweifelnd, Kopfmensch

Woran arbeitest du gerade?
Beruflich: Ich entwickle gerade eine neue Krimireihe.
Privat: Wolle mit Pflanzen färben und dann verstricken, generell brauche ich immer Farben in meiner Nähe.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ich weiß nicht recht, wie es sich als nicht-kreativer Mensch anfühlt (gibt es das überhaupt?), aber für mich ist das Leben immer bunt und kreativ. Mit Kindern, Katzen, Haus, Garten und Berufstätigkeit muss ich ständig improvisieren und mir kreative Lösungen für alle möglichen Situationen ausdenken. Das ist manchmal anstrengend und erfordert eine gewisse Lockerheit, auch im Umgang mit Zwängen und fremden Ansprüchen. Da brauche ich auch Zeit für mich, und die hole ich mir am liebsten draußen in der Natur. Da, wo keine Menschen sind.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Wenn ich in die Haut meiner Romanfiguren geschlüpft bin und ihre Gedanken und Gefühle spüren kann, komme ich gut in einen Flow. Das kann aber dauern, weil es manchmal doch irgendwo hakt.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Ich glaube, ein großer Teil meines Alltags besteht aus Improvisation, und das finde ich definitiv kreativ. Also bin ich kreativ, oder ich schlafe! 😀

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte Menschen eine gute Zeit bescheren, wenn sie meine Bücher lesen. Dabei möchte ich nicht definieren, was für meine Leserinnen und Leser eine gute Zeit ist. Manche möchten vielleicht vom Alltag abschalten, andere vielleicht etwas Neues erfahren oder an anderen Gedanken teilhaben. Und besonders schön finde ich, wenn die LeserInnen beim Zuklappen des Buches ein klein wenig mehr wissen als vorher.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Für mich ist Kreativität keine Frage von Fantasie. Ich würde mich selbst noch nicht einmal als besonders fantasievoll bezeichnen. Ich spinne lediglich Gedanken weiter, denke manches bis zum Ende durch oder einfach mal um ein paar Ecken herum und frage mich: „Was wäre, wenn?“.
Für mich ist es wichtig, mich beim Denken nicht einzuschränken und zu zensieren, sondern erst mal alle Gedanken gleichberechtigt nebeneinander stehen zu lassen. Dann kommen auch gute Ideen, und die nicht ganz so tollen verschwinden von alleine in irgendeiner Ecke.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Utopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Melanie:

Blog: https://siegerlandkrimis.wordpress.com/
Twitter: https://twitter.com/siegenkrimi

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Melanie! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
2 Kommentare

Verfasst von - März 11, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Thomas Williams

Create & Inspire: Thomas Williams

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Thomas Williams, Autor

Kurzvita: Ich bin Horrorautor und lebe mit meiner Frau in unserer Wahlheimatstadt Bielefeld. Inzwischen bin ich mit meinen Kurzgeschichten in über 20 Anthologien veröffentlicht worden. Fast ausschließlich Horror, weil ich das Genre ganz einfach liebe.

Beschreibe dich in drei Worten.
Humorvoll. Nerdig. Vergesslich … Moment, worum ging es?

Woran arbeitest du gerade?
Im Moment befinden sich zwei Kurzgeschichten und ein Kurzroman in Arbeit. Sobald die fertig sind, kommt ein weiterer Kurzroman dran. Obwohl es alles ein Genre ist, versuche ic dennoch möglichst unterschiedliche Geschichten zu schreiben und mich nicht zu wiederholen. Mein Stil ist zwar meistens recht blutig, aber selten humorlos.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, dass die Inspiration von überall kommt und nie still steht. Besonders dann, wenn man gar nicht damit rechnet, kommen die besten Ideen. Und sie gehen einem nie aus.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Wenn ich das wüsste, wäre ich viel öfter in diesem Flow. Das letzte Mal ist leider sehr lange her, aber es war großartig. Danach hatte ich auch das Gefühl, dass meine Geschichte wirklich gut ist. Als Autor wird man ja ununterbrochen von Selbstzweifeln geplagt, was okay ist, denn meiner Ansicht nach sollte man nie aufhören, sich verbessern zu wollen. Aber wenn es die Geschichte schafft mich so sehr in ihren Bann zu ziehen, dann klappt das hoffentlich auch mit dem Leser.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… lese ich Bücher, Comics oder Filmzeitschriften. Außerdem gucke ich gerne Filme oder Serien. Unter anderem sind dies meine Inspirationsquellen. Ich lebe in meiner eigenen Welt, aber das ist okay. Man kennt mich dort. Neue Orte zu entdecken macht mir auch sehr viel Spaß, da solche oft später in meinen Geschichten auftauchen. Natürlich bleibt dafür allerdings am wenigsten Zeit.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich glaube, wenn ich meine Geschichten nicht zu Papier bringen würde, würden sie mich wahnsinnig machen. Wir haben ein Abkommen. Ich schreibe sie und sie erlauben mir bei Verstand zu bleiben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde empfehlen, es einfach mal auszuprobieren, denn ob etwas klappt weiß man nie, wenn man es nicht probiert. Bei jeder Geschichte, die ich für eine Anthologie einreiche, rechne ich zuerst mit einer Absage. Die Story einzureichen ist aber der einzige Weg herauszufinden, ob sie es ins Buch schafft. Und wenn sie es nicht tut, dann probiert man es eben weiter.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Wenn ich wüsste, was die Zukunft bringt … Aber eigentlich will man das gar nicht wissen, oder? Stell dir vor, du siehst, wie du in der Zukunft einen Arm verlierst und weißt, dass du es nicht verhindern kannst. Da wird man doch plemplem.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich mag Mysterien. Sie sorgen für Kreativität. Zu vielen gibt es gleich mehrere Geschichten. Wie zum Beispiel das Bermuda Dreieck oder Stonehenge.
Stille oder Trubel? – Stille. Es gibt genug Trubel im Leben, da freue ich mich über etwas Ruhe. Es hilft den Kopf freizukriegen.
Morgen oder Abend? – Morgen. Da hat man noch was vom Tag.
Utopie oder Dystopie? – Dystopie. Sorry, ich mag es düster. Aber nur in der Fiktion.
Zeit oder Geld? – Schwierig. Was nützt mir viel Geld, wenn ich keine Zeit habe, damit etwas anzufangen?
Chaos oder Ordnung? – *Guckt nach links und rechts* Chaos.
Routine oder Abenteuer? – Och, gerne mal ein Abenteuer. Routine wird irgendwann langweilig und das würde mich depressiv machen. Vielleicht schreibe ich auch deswegen. Um immer wieder in neue Welten eintauchen zu können.
Luxus oder Minimalismus? – Tatsächlich brauche ich keinen Luxus. Ein großes Haus wäre schön, aber nur wegen all dem Kram, den man hat. Ich brauche keinen Sportwagen, keinen Pool oder Bedienstete. Solange ich mich entfalten kann, ist alles gut.
Fiktion oder Realität? – Die Realität macht mir oft Angst. Und das will was heißen, bei Horrorautoren. Deswegen Fiktion. Da weiß ich, dass ich heile rauskomme.

Hier findet ihr Thomas:

Facebook: https://www.facebook.com/thomaswilliamsautor/
Blog: https://thomas-williams-writes.blogspot.de/
Instagram: https://www.instagram.com/thomaswilliamswrites/
Twitter: https://twitter.com/Twilliamswrites
Amazon: https://www.amazon.de/Thomas-Williams/e/B00GHUHKGE

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Thomas! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
 

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Create & Inspire: H. P. Innemann

Create & Inspire: H. P. Innemann

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

H. P. Innemann, Autor

Kurzvita

Ich bin Hayo Peter Innemann, ich habe Kulturwissenschaft (Philosophie, Geschichte, Literatur) studiert und ich schreibe. Die Liebe zum Lesen, zum Fantastischen und Unbekannten, sowie zum Rollenspiel, haben mich zum Schreiben gebracht.

Beschreibe dich in drei Worten.
Unkonventionell, schräg, offen.

Woran arbeitest du gerade?
Im Moment arbeite ich an meinem neuen Dark Fantasy-Roman, RENAISSANCE – The book of N’aeia, der für mich – in vielerlei Hinsicht – etwas Neues darstellt: Die erste völlig autarke Welt und die ersten Charaktere, die ich ausschließlich für einen Roman kreiere. Für die ersten Bände meiner „Der Schädel der Schlange“-Reihe, dienten mir die sehr vertrauten Charaktere meiner Rollenspielrunde als Vorlage, die ich viele Jahre lang begleitet habe und noch begleite.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist ein Geschenk. Als kreatives Leben verstehe ich, die Möglichkeit, ob beruflich oder privat, seiner kreativen Seite Ausdruck verleihen zu können.
Was es bedeutet, ein kreatives Leben führen zu können, ist einfach ausgedrückt: alles. Gerade in der heutigen Zeit sind Schnelllebigkeit und Burn-out ein immer häufiger auftretendes Phänomen. Nicht zuletzt die Sorge um die eigene Existenz und deren Sicherung, haben das Verhältnis von – psychischem, wie physischem – Stress und Erholung in ein Ungleichgewicht verschoben. Gerade unsere Kreativität ist, durch die Verbindung zum Unterbewusstsein, ein Spiegel dessen, was uns ausmacht, denn sie wird durch Interessen und Vorlieben mitgestaltet. Ganz gleich, ob es ein Bild ist, das gemalt wird, ein Baumhaus, das gebaut wird oder ein Buch, das geschrieben wird – Kreativität bedeutet immer, etwas zu erschaffen. Kreatives Leben bedeutet also immer, einen Ausgleich zum Stress und damit einen enorm wichtigen Ruhepol zu haben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
*lacht* Der Flow, ja, den kenne ich allerdings; würde man meine Frau fragen, wohl auch etwas zu gut. Ich bin ein von Natur aus gelassener Mensch, mit einer gewissen „Grund-Entspannung“. Wenn ich mich auf etwas konzentriere, bin ich innerhalb von Minuten im Flow. Egal, ob klingelndes Telefon, schreiende Kinder – daher der Verweis auf meine Frau *grinst* – oder volles Wartezimmer; Plotten, editieren, schreiben kann ich überall und immer und zwar so ruhig und entspannt, als säße ich zu Hause auf dem Sofa.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… schlafe ich oder verbringe Zeit mit meiner Frau und den Kindern, obwohl es mir auch da nicht immer ganz gelingt, den Kopf abzuschalten.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Nun, es ist nicht wirklich so, dass ich schreibe, weil ich etwas mitteilen möchte – wobei ich großen Respekt vor denen habe, die es tun – oder zum Nachdenken anregen; ich schreibe einfach für mich. Versteht es bitte nicht falsch, natürlich schreibe ich auch, um andere zu unterhalten, wobei ich darauf, wie gut oder schlecht man sich mit meinen Werken unterhalten fühlt, nur bedingt Einfluss habe. In erster Linie aber, habe ich eine Idee im Kopf, eine Idee, die nicht wieder verschwindet und sich immer deutlicher ins Bewusstsein drängt. Irgendwann muss ich diese Idee dann zu Papier bringen. Es ist also bei weitem nicht so, dass es mir egal wäre, was der Leser von meinen Werken hält – im Gegenteil –, aber, wie gesagt, habe ich nur bedingt Einfluss auf das, was ich schreibe. Darum – und man möge mir verzeihen, dass ich an dieser Stelle etwas von der eigentlichen Frage abkomme – ist ein enger Kontakt zwischen Autor und Leser immer wünschenswert. Denn auch wenn wir an der Geschichte an sich nichts ändern können (wollen), so ist konstruktive, objektive Kritik, in Bezug auf Form, Logik, Plot holes, Stil uvm., doch wichtig für beide Seiten, da sie es dem Autor erlaubt, sich zu entwickeln und schließlich (hoffentlich/vielleicht) besseres Produkt abzuliefern.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Bullshit! – Ja, ernsthaft. Gut, ich würde es anschließend begründen, aber ansonsten – ja, ernsthaft. Jeder Mensch ist kreativ, auf die eine oder andere Art, auch, wenn er es vielleicht nicht weiß. Fantasie ist keine Voraussetzung, um kreativ zu sein; Kreativität kommt aus uns selbst heraus. Wenn man sich also die Frage stellt, warum man nicht auch schreiben, töpfern, malen oder Seepferdchen zureiten (ja, ich weiß, sorry … ) kann, sollte man sich lieber die Farge stellen, warum man ausgerechnet dies können will. Ich meine nicht den Teil, des Erlernens einer Kunstfertigkeit, denn mit Schreibkursen, Zeichenkursen oder Reitunterricht, lassen sich derartige Fertigkeiten durchaus erlernen. Was ich meine, ist die Frage, warum man sich denkt: „Ich will auch ein Buch schreiben / ein Bild malen / etc. können.“ Warum will ich ein Buch schreiben, wenn ich es einfach schreibe, um ein buch geschrieben zu haben? Unsere Kreativität wird sich immer – auf welche Art auch immer – bemerkbar machen und uns in eine Bahn lenken, auch, wenn wir uns vielleicht nicht (gleich) klar sind, dass ein entsprechendes Tätigkeitsfeld als kreative „Arbeit“ aufgefasst werden kann. Wenn ihr eine Idee habt, die euch nicht loslässt, dann folgt ihr. Niemand muss alles können und niemand erwartet es von euch. Seid einfach gut in dem, was euch liegt und hört – auch wenn es sehr – sehr, sehr – kitschig klingt – auf euer Herz. Setzt euch nicht vor eine leere Leinwand und denkt: „Ich würde so gerne malen können, was könnte ich denn malen?“ Wrong way. Ihr habt eine Idee für ein Buch? – schreibt es! Ihr habt eine Eingebung für ein Bild? – malt es! Ihr habt die Vision einer Hausbar? – baut sie! Die handwerklichen Fähigkeiten lassen sich erlernen/trainieren, auch ein Picasso und Stephen King haben klein angefangen. Findet euer Ding und macht es. Zwängt euch nicht in eine Sparte, die euch nicht liegt, nur aus dem Gedanken heraus, dass gerade diese Sparte der Inbegriff der Kreativität sei. Kreativität ist so vielfältig, wie das Leben selbst und ein fester Bestandteil davon.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft, weil sie noch nicht geschrieben ist und weil wir sie noch gestalten können.
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium. Mysterien beflügeln unseren Geist. Neugierde, die Suche nach dem Neuen, die uns – insgeheim – allen innewohnt.
Stille oder Trubel? Stille. Sie ist, für mich, das bevorzugte Arbeitsumfeld. Handy, Fernseher, Radio – aus.
Morgen oder Abend? Abend. Eine schwierige Entscheidung. Am Morgen bin ich zwar etwas kreativer, auf der anderen Seite aber, schlafe ich gerne – sofern machbar – lange und genieße die Ruhe der Nacht.
Utopie oder Dystopie? Dystopie. Des Schreibens wegen. Es macht Spaß, auch mal böse sein zu dürfen.
Zeit oder Geld? Zeit. Kommt Zeit, kommt Geld …
Chaos oder Ordnung? Chaos. Es bietet mehr Raum für Kreativität – mehr Freiheit.
Routine oder Abenteuer? Abenteuer. Etwas Neues erfahren und erleben.
Luxus oder Minimalismus? Minimalismus. Ich erinnere mich da gerne an die wundervolle „Schriftsteller – Bedürfnispyramide“ , der lieben Kollegin Bordsteinprosa – einen lieben Gruß, an dieser Stelle: schlafen, essen, Sex, Wein, schreiben; passt.
Fiktion oder Realität? Fiktion. Auch hier macht es wieder die Freiheit und das Unbekannte. Für das, was wir uns selbst erdenken können, gibt es eben einfach keine Grenzen.

Hier findet ihr Hayo Peter:

Webseite: https://thelurkingevil.jimdo.com/
Facebook: https://www.facebook.com/HPInnemann
Twitter: @HPInnemann
Instagram: @hpinnemann

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Hayo Peter! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 24, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Irina Christmann/Ani Rid, Autorin

Kurzvita:
Seit vier Jahren schreibe ich neben meinem Beruf meistens Kurzgeschichten. Ansonsten trifft meine Twitterbeschreibung es ganz gut: Hobbyschreiberin, Gründungsschwester @Nornennetzwerk, Vielleserin, Motorsportfan, Schokoladenvernichterin und Mutter 🙂

IMG_20170731_183825Beschreibe dich in drei Worten.
Hilfsbereit, lustig, vorhersehbar.

Woran arbeitest du gerade?
An drei Projekten … zwei eigene und zwei mit Kolleginnen, plus einem Adventskalender und einem Gemeinschaftsprojekt, das ein bisschen auf Eis liegt.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativ wäre kein Wort, das ich in meine Selbstbeschreibung packen würde. Schreiben bedeutet für mich ein Stück Freiheit. Den Alltag hinter mir lassen und in meine eigene Welt abtauchen und mit ein bisschen Glück fühlen sich meine Leser darin auch wohl.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Manchmal schaff ich das tatsächlich, einfach schreiben, ohne groß nachzudenken ob alles passt und es am Ende wirklich gut finden. Es ist, wenn es passiert, ein geniales Gefühl und es kann schon mal passieren, dass ich dann zu spät in die Arbeit komme. Allerdings ist das Erreichen Zufall, denke ich … es muss halt alles passen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… bekomme ich nach ein paar Tagen spätestens schlechte Laune.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Das ist von Story zu Story unterschiedlich. Bei meinen GayRomance Geschichten ging es  mir einfach um die „Liebe ist Liebe“ Botschaft. Fantasy schreib ich mehr spaßorientiert.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ohne es ausprobiert zu haben, kann man es nicht wissen. Und wenn es echt nichts für dich ist, hast du sicher andere Talente.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? –  Zukunft
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Irina:

Facebook: https://www.facebook.com/Ridani76/
Facebook: https://www.facebook.com/Irina-Christmann-532084447182102/
Twitter: https://twitter.com/Ridani76

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Irina! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 17, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: BenStage

Create & Inspire: BenStage

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

BenStage, Autor & Blogger

Kurzvita
Ich bin wie Berlin: Verdammt zu werden und niemals zu sein.

Beschreibe dich in drei Worten.
Ambitioniert, leidenschaftlich, loyal.

Woran arbeitest du gerade?
Verschiedenes, leider – was wohl der Grund ist das nie etwas fertig wird. Von satirisch gefärbten Streitschriften bis zum epischen Sci-Fi-Fantasy Werk. Ich kann mich einfach auf nichts alleine konzentrieren und arbeite lose an zig Dingen.

ben_twitterWas verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Dass ich die Freiheit habe meine Ideen auszuleben, mich auszuprobieren, mich treiben lassen kann. Ideen ständig andere Ideen hervorrufen. Das ich Welten erschaffe und zerstöre, die verschiedenen Farbe meiner Seele in Worte kleide.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, doch in einem vom Alltag geprägten Leben passiert das leider viel zu selten, was mich sehr deprimiert. Wenn es passiert, ist das einfach nur berauschend, man fühlt sich wahnsinnig lebendig und wie elektrisiert. Wenn Synapsen buchstäblich glühen kommt das fast einem Orgasmus gleich.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… fühle ich mich klein, unbedeutend, nutzlos und grau.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Alan Shore aus Boston Legal hat mal gesagt „Worte sind meine Freunde“. Das ist bei mir ähnlich. Ich habe nicht viele Freunde, hatte ich nie. Aber Worte waren immer für mich da. Ich bin nicht direkt schüchtern, aber auch niemand der sich im realen Leben anderen einfach so öffnen kann / will, oder ungefragt mitteilt. Ich will Menschen nicht zur Last fallen. Dennoch brauche ich ein Ventil. Muss teilen was mich innerlich zerfrisst. In irgendeiner Form. Ich muss das Chaos, den Schmerz, die Ideen, die Fragen in meinem Kopf irgendwie ordnen. In Geschichten oder Texten kann ich mich mitteilen. Mir selbst Dinge erklären, die ich nicht verstehe. Ich bin mir der Vergänglichkeit meines Selbst und der Endlichkeit des Lebens sehr bewusst. Ich möchte gerne etwas hinterlassen. Etwas das nach meinem Tod noch eine Weile bestand hat. Der Gedanke etwas zu erschaffen woran man sich eine Weile erinnern mag, tröstet mich. Ich glaube nicht das ich dies mit etwas anderen als der Schreiberei erreichen könnte. Es ist meine einzige Chance etwas von Bedeutung zu tun.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Kreativität, Fantasie kann man meiner Meinung nach nicht lernen, wenn auch trainieren. Schreiben und andere Kunstformen sind vor allem ein Handwerk – das kann man lernen. Doch kann man sich nicht einfach vornehmen, kreativ zu sein. Ich denke aber, dass es extrem viel mit Disziplin zu tun hat. Sich immer wieder selbst zu fordern und es zu versuchen. Sich auf eine Sache zu konzentrieren und diesem einen Ding so die Chance einer Möglichkeit geben. Ich glaube nicht daran das jeder Mensch per se kreativ ist oder sein kann. Ich glaube aber sehr wohl daran das jeder Mensch in mindestens einer Sache sehr gut werden kann. Und die meisten Menschen wissen nicht, ahnen nicht mal was das sein könnte. Ich würde dieser Person raten es auszuprobieren, immer wieder und keine Angst vorm Scheitern zu haben. Das gehört dazu.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Ich bin neugierig darauf was sein könnte.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich bin neugierig und möchte Dinge verstehen, dennoch finde ich es schön wenn ich mich Dinge fragen, suchen kann.
Stille oder Trubel? – Ich mag Chaos und halte es für kreativ-stiftend, aber ich glaube es braucht Stille um wahrlich schöpferisch tätig zu sein.
Morgen oder Abend? – Ich habe das Gefühl abends/nachts besser arbeiten zu können, das mag aber eine Lüge sein. Ich versuche das gerade zu ändern.
Utopie oder Dystopie? – Die, die mich kennen mögen das nicht glauben, aber ich mag Dystopien nicht besonders und liebe Utopien, weil ich auf meine eigene, verquere Weise doch ein Optimist bin.
Zeit oder Geld? – Geld kann einem ja auch Zeit schenken, aber eben nicht wirklich daher muss das wertvoller sein.
Chaos oder Ordnung? – Siehe Nummer 3.
Routine oder Abenteuer? – Ich habe viel zu viel Routine in meinem Leben und es deprimiert mich. Ich brauche mehr Abenteuer, etwas wofür es sich zu leben lohnt.
Luxus oder Minimalismus? – Zeit haben ist ja Luxus, ich glaube aber das im Wenigen wahre Erfüllung liegt. Ein Zustand den ich noch nicht gemeistert habe
Fiktion oder Realität? – Weil mich die Realität oft deprimiert/langweilt

Hier findet ihr Ben:

Webseite: http://benstage.com/
Twitter: https://twitter.com/WithoutUmlaut
Facebook: https://www.facebook.com/BenStage-1919353664741536/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Ben! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 10, 2018 in Create & Inspire

 

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Abtauchen in die Floodlands

Hallo zusammen,

ich habe es endlich geschafft, meine Songliste in eine Playlist bei Spotify einzutragen, sodass ihr euch die Floodlands nun auch „anhören“ könnt. Die Lieder höre ich meistens beim Schreiben oder um mich auf bestimmte Szenen einzustimmen. Eines fehlt leider, das mich v. a. beim zweiten Teil der Reihe inspiriert: Dabei handelt es sich um das amerikanische Volkslied „O’Death“ in der Version von Amy van Roekel (aus dem OST von Until Dawn), das ihr euch hier anhören könnt.

Pinterest - Character BoardsFalls ihr nicht nur hören, sondern auch sehen wollt, könnt ihr das auf Pinterest tun. Ich habe meine Pinnwände ein wenig aufgeräumt. Neben der allgemeinen Pinnwand zu den Floodlands könnt ihr euch auch meine Inspiration zu den einzelnen Romanen ansehen: Ersticktes Matt und Alte Seelen haben je eine eigene Pinnwand.

Neu sind auch die einzelnen Character Boards, die ich bisher erst einmal nur für Lafayette, Madeline und Fox angelegt habe. Ich finde es schön, die Figuren bildlich kennenlernen zu dürfen und viele Informationen und Stimmungen so direkt auf einen Blick verfügbar zu haben.

Nutzt ihr Spotify und Pinterest auch so gerne wie ich?

 

 
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Verfasst von - Februar 4, 2018 in Floodlands

 

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Create & Inspire: Miriam Kaiser

Create & Inspire: Miriam Kaiser

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Miriam Kaiser, Illustratorin & Bloggerin

Kurzvita
Hej, ich bin Mira, Illustratorin und Bloggerin. Meinen kreativen Beruf habe ich unter dem Begriff „Illustrationsdesign“ in Hamburg studiert. Den ganzen Tag zeichnen, schreiben und kreativ sein – so stell ich mir den perfekten Arbeitsalltag vor.

Beschreibe dich in drei Worten.
Neugierig, offen, verträumt

Woran arbeitest du gerade?
Ehrlich gesagt, an vielen Projekten, aber das ist auch genau mein Ding, da kommt keine Langeweile auf. Zum Beispiel steht auf meiner Liste eine Illustration für die nächste Ausgabe von „p.art“ – ein Artbook, das ich zusammen mit Freunden in regelmäßigen Abständen herausbringe.
Mein HeMiriam-Kaiser-Projekt-Artrzensprojekt sind die Daily Sketches. 2016 habe ich jeden Tag eine kleine digitale Illustration gezeichnet und auf Instagram veröffentlicht; bis Anfang 2017. Ich hatte für ein paar Monate pausiert, aber es fehlte etwas und ich habe wieder angefangen.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, sich mit oft neuen Personen, Dingen und Ideen zu umgeben. Nicht aufhören zu lernen – aber auch nicht aufhören zu schaffen. Egal in welcher Form. Ein kreatives Leben gehört zu mir, ob ich will oder nicht. Im Alltag bedeutet ein kreatives Leben aber auch Disziplin und Arbeit. Und Glück.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich war während des Zeichnens schon im Flow und mir ging es so, dass ich es erst hinterher gemerkt habe, wenn man wieder auftaucht. Dann sind ein paar Stunden vergangen und ich konnte ohne äußere (und innere) Ablenkung an einem Bild sitzen. Um ihn zu erreichen muss ich wohl sehr entspannt gewesen sein und meine Selbstzweifel in die hinterste Ecke meines Bewusstseins geschoben haben.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… schlägt das nach einiger Zeit auf meine Stimmung. Aber bis es soweit ist, beschäftige ich mich mit Dingen, die meinen Kopf durchpusten, wie zum Beispiel Serien schauen. Man muss sich ja auch zwischendurch inspirieren lassen.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Eine gute Frage, auf die ich noch keine Antwort gefunden habe. Ich habe (noch?) keine Botschaft, die ich der Welt mitteilen will. In der Zwischenzeit mache ich erst einmal so weiter, denn der „Trieb“ zur kreativen Tätigkeit ist eindeutig da. So ohne Agenda kann ich es mir immerhin auch leisten, mich weiter auszuprobieren.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Fantasie kann hilfreich sein, aber wenn du dich im Alltag umblickst, wirst du Personen und Dinge finden, bei denen dein Bauchgefühl eindeutig sagt, dass sie dir gefallen. Und dieses Gefühl kannst du auf deine kreative Tätigkeit übertragen. Lass dich inspirieren und führe Listen mit deinen Ideen. Mach dir klar, am besten schriftlich, warum du kreativ sein willst. Ich glaube auch fest, dass man Kreativität trainieren kann. Umgib dich mit kreativen Leuten, aber vergiss nicht, dass es immer jemanden gibt, der kreativer als du sein wird, also miss dich und deine Kreativität bloß nicht an anderen. Das Rad musst du nicht neu erfinden. You do you.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? –Dystopie
Zeit oder Geld? – Geld
Chaos oder Ordnung? – Ordnung
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr …:

meinen Art-Account (und die Daily Sketches): www.instagram.com/miriamrkaiser
den Instagram Account vom p.art Kollektiv: www.instagram.com/p.art.kollektiv
mein Blogzine für Reise, Lifestyle und Kultur: BirdOfPassage.de

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Miriam! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 3, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Thorsten Hoß

Create & Inspire: Thorsten Hoß

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Thorsten Hoß, Autor

Rollenspielender, freischaffender Autor mit pädagogischen Wurzeln und Legasthenie. Halbtagsdrache.

Beschreibe dich in drei Worten.
Das geht nicht.

Woran arbeitest du gerade?
An dem Manuskriptende des 7. Bandes der Crew der Sirius7-Reihe meiner Lunariaromane, und an der Veröffentlichung des 4. Bandes der Reihe das Januar/Februar 2018 erscheint. Außerdem an ein paar Karten und Zeichnungen für meine Rollenspielgruppen und deren Storys. Und was sonst gerade so ansteht.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Puh, das ist eine schwere Frage… eigentlich sogar zwei schwere. Was verstehe ich unter einem Kreativen Leben… Dass man die Möglichkeit hat sich frei auszudrücken, egal in welcher Form und davon auch Gebrauch macht, wenn man möchte. Wie ist da eher Zweitrangig. Ob durch Schreiben, Malen, Kochen oder die Neuplanung deines Zimmers. Kreativ sein ist mehr als die Tätigkeit an sich.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, denke schon. Aber Tipps wie man ihn erreicht? Puh, schwer. Am ehesten ist wohl mach einfach als Rat angemessen. Wenn du so sehr bei der Sache bist, das du alles um dich herum vergisst und es gerade gut läuft, dann hast du die Chance ihn zu erleben. Es passiert. Erzwingen kann man’s nicht.
Du solltest dich jedenfalls in der Materie und dem was du Tust gut auskennen. Wer immer zu groß nachdenken muss was der nächste Schritt ist kommt nur schwer in „Flow“.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Langweile ich mich schnell.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Erst mal Garnichts. So funktioniert das nicht. Ich versuche eher etwas loszuwerden, also Ideen die in mir herumgeisterten. Was dabei rumkommt, ist stark Kontextbezogen. Sprich was mache ich wann und warum.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde sagen jeder kann Kreativ sein, die Frage ist nur welche Erwartungen man hat. Oft muss man erst eine ganze Weile üben und kleine Brötchen backen bevor es funktioniert. Ein Instrument lernst du nicht so einfach und ein perfektes Gemälde wird bei den ersten Versuchen nicht herumkommen. Übung macht den Meister. Das gilt auch für die Kreativität.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Oder, weil beides zählt.
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis, denn sie bringt das nächste Mysterium.
Stille oder Trubel? – Stille, weil ich sie mag. Bei Trubel kommt es auf den Kontext an. xD
Morgen oder Abend? – Abend!
Utopie oder Dystopie? – Keines. Ersteres ist nicht zu erreichten zweiteres nicht erstrebenswert.
Zeit oder Geld? – Zeit denn sie ist unbezahlbar!
Chaos oder Ordnung? – Beides, als extrem für sich genommen ist beides Fatal
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer in der Routine!
Luxus oder Minimalismus? – Ein gesunder Mittelweg scheint mir erstrebenswert.
Fiktion oder Realität? – Bin in beidem Zuhause. Und mal ehrlich. Wo ist da nochmal der genaue Unterschied? xD

Hier findet ihr Thorsten:

Twitter: @UralterDrache
Romane: Lunariaromane.de
Buchstaben WG: buchstabenwg.de
RPG: Rollenspielseminar.de

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Thorsten! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Januar 27, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Paulina Bordihn

Create & Inspire: Paulina Bordihn

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Paulina Bordihn, Autorin

Kurzvita
Paulina Bordihn wurde 1998 in NRW geboren und hat, seit dem sie das Schreiben in der Grundschule gepackt hat, ihr Hobby weiter ausgeführt und es bis zu vereinzelten Kurzgeschichtenveröffentlichungen geschafft. Die Autorin bewegt sich mit ihren Geschichten im Urban Fantasy Genre und veröffentlicht im Oktober als Herausgeberin und Autorin die Anthologie „Götterwahn“.

61yALARbUoL._UX250_Beschreibe dich in drei Worten.
Laut, selbstverliebt, fantasiereich

Woran arbeitest du gerade?
Im Oktober (2017; Anmerk. NH) werde ich als Herausgeberin und Autorin die Anthologie „Götterwahn“ mit einigen Autorenkollegen veröffentlichen, in welcher wir einigen bekannten und auch unbekannten Göttern neue Geschichten geschenkt haben. Nebenbei wird dann noch 3 Mal in der Woche an meinen Blogs herum getippt und, wenn ich noch dazu komme, auch mal an meinem Roman geschrieben.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist in meinen Augen zum Einen, wenn man Dinge schafft. Lieder, Geschichten, Bilder, Filme – all das. Wenn man eine Welt in seinem Kopf erschafft (oder halt die Kopie der Welt, die man um sich herum sieht) und mit Menschen teilen kann. Und manchmal nicht mal das. Manchmal reicht es, diese kleine Welt auch nur für sich zu behalten, in seinem Kopf, ohne der Welt davon auch nur ein Stück abzugeben.
Für mich ist das kreative Leben, die Möglichkeit, mich auszudrücken, ohne unbedingt reden zu müssen, da ich sehr viel schreibe / geschrieben habe, aber auch durch Zeichnungen Gefühle ausdrücke. Es ist ein Weg, zu sprechen, ohne unterbrochen zu werden.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Auf jeden Fall – gerade dann, wenn mich die Idee zu einer neuen Geschichte packt. Dann schaffe ich innerhalb von 20 Minuten plötzlich ein Tausend Wörter, sitze grinsend am Schreibtisch, hüpfe vor mich hin und schreibe, ohne auf die Außenwelt zu achten. Wirklich kontrollieren kann man das bei mir eher nicht. Ich bin eine Gefühlsperson und manchmal erschlägt es mich einfach – eine Idee oder Inspiration – und dann will ich mich unbedingt auslassen!

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… liege ich höchstwahrscheinlich nur im Bett rum. Oder sitze in der Uni.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Wie gesagt, „Schreiben“ ist für mich ein Weg, zu sprechen, ohne unterbrochen zu werden. Im Schreiben habe ich schon lange einen zufriedenstellenden Weg gefunden, mit mir selbst klar zu kommen, wenn es keinem Anderen gelungen ist. Mit dem Schreiben möchte ich aber nicht nur mit mir selbst kommunizieren, sondern auch andere Leute teil haben lassen. Fremden die Möglichkeit geben, in meine selbstgeschaffene Welt einzutauchen und sich darin, für die Spanne eines Buches, auszutoben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Naja, solche Menschen gilt es nur schwer anders zu belehren. Kreativität findet sich am Boden jeder Flasche – egal wie unkreativ sie sich auf befinden mag. Wenn es auch nur kleine Kritzelein auf den Seiten deines Collegeblocks sind, Kreativität findet sich überall. In meiner Klasse hatte ich nämlich auch mal Jemanden, der sich „unkreativ“ nannte und dann in den Pausen Freestyle-Raps losgelassen hat, ohne auch nur eine Sekunde zu stottern.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Utopie
Zeit oder Geld? – Geld
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Routine (aber auch nur um ein paar Prozent. Sonst halt beides)
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Paulina:

Facebook: https://www.facebook.com/paulinaautorin/
Instagram: https://www.instagram.com/paulinabordihn_autorin/
Twitter: https://www.twitter.com/pauliwrites
Persönlicher Blog: https://www.paulicreates.wordpress.com
Schreibtipp Blog: https://www.nyawgzine.wordpress.com
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Amazon: https://www.amazon.de/Paulina-Bordihn/e/B00NFCJETI

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Paulina! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Januar 20, 2018 in Create & Inspire

 

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