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Archiv der Kategorie: Rezensionen

Rezension: Rory’s Storycubes

Rory's Story Cubes - Beispielwurf

Rory’s Story Cubes – Beispielwurf

Rezension: Rory’s Story Cubes

The Creativity Hub, 10,99€

5 von 5 Sternen

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, ich liebe Kreativitätstechniken wie z. B. Kreativ mit der Matrix von Richard Norden oder Das Sketchnote-Handbuch von Mike Rohde. Seit einiger Zeit besitze ich nun auch diese Story Cubes und bin sehr angetan.

Dieses Pack enthält neun Würfel, die in einer hochwertigen Pappbox mit Magnetverschluss verstaut sind. Die Motive variieren von einem Turm über einen Smiley bis hin zu einer Schildkröte.

Die Würfel sind als Spiel gedacht, dass man sowohl alleine als auch in einer Gruppe spielen kann, es gibt unterschiedliche Spielweisen. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, denn man kann neue Regeln dazu erfinden und diese allen Spielern auf der Internetseite der Storycubes zugänglich machen (und sich dort Spielweisen von anderen Spielern abgucken). Ich benutze sie, wenn ich eine Idee für eine neue (Kurz-)Geschichte brauche oder an einenPunkt gelangt bin, an dem ich nicht weiterkomme.

Wie funktionieren die Cubes nun genau?

Das Prinzip ist überaus simpel: Man würfelt mit allen neun Würfeln. Aus den Symbolen, die man gewürfelt hat, muss man sich nun eine Geschichte zusammenspinnen. Die Reihenfolge, in der man die Würfel benutzt, ist egal, wichtig ist nur, dass alle Bilder in der Geschichte vorkommen. Dabei lassen sich die Symbole natürlich recht weitläufig interpretieren. Ob man die Pfeile, die in alle Richtungen zeigen nun als ›Kompass‹ oder als ›Verlaufen‹ interpretiert, ist der eigenen Fantasie überlassen.

Und wem die 54 Motive zu wenig sind, der kann sich die Erweiterungen zulegen. Bisher sind zwei große (ebenfalls mit jeweils neun Würfel) und drei kleinere (mit jeweils drei Würfeln) erschienen, die preislich zwischen 4,98€ und 9,99€ liegen.

In der Gruppe habe ich Rory’s Story Cubes bisher noch nicht genutzt, als Kreativitätstechnik gibt es von mir verdiente fünf Sterne! Denn manchmal braucht die Fantasie nur einen kleinen Schubs und entfaltet ungeahntes Potenzial.

Übrigens: Ich liebe es ja analog, aber wer die Würfel lieber digital haben möchte: Rory’s Story Cubes gibt es auch als App für iPhone und Android!

 
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Verfasst von - Juli 10, 2014 in Rezensionen

 

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Rezension: Das Sketchnote Handbuch

IMG_20140528_184510Rezension

Mike Rohde: Das Sketchnote Handbuch. Der illustrierte Leitfaden zum Erstellen visueller Notizen.

5 von 5 Sternen

224 Seiten; 24,99€

Dieses Buch ist eine Offenbarung. Klingt übertrieben? Ist es nicht. Nun mag man sich fragen: ›Visuelle Notizen? Was ist denn das für ein Schmarrn. Wörter tun’s doch auch. Visuelle Notizen brauche ich nicht.‹ Doch, glaubt mir, ihr braucht sie. Ihr wisst es nur noch nicht. Ich erkläre euch auch noch, warum, aber zunächst möchte ich ein paar Fakten schaffen.

Die Bezeichnung ›Sketchnotes‹ ist eine Erfindung von Mike Rohe und setzt sich aus den Wörtern Sketch (zu Deutsch: Skizze) und Note (Notiz) zusammen. Skizzierte Notizen also. Wer saß nicht schon mal in einer Vorlesung, einem Vortrag, einem Meeting und schaffte es partout nicht, all die wichtigen Dinge mitzuschreiben, die der Vortragende da so von sich gibt. Und wer hat nicht schon einmal versucht, eine komplette Powerpoint-Präsentation abzuschreiben? Und selbst, wenn man Schnellschreiber ist: Wer hat danach nochmals einen einzigen Blick auf die vollgeschriebenen Zeilen geworfen?

Hier setzt das Sketchnotes-Prinzip an. Ihr lernt, visuelle Notizen anzufertigen, kleine Skizzen, die euch an den Vortrag und das Gesagte erinnern. Ganz ohne Stress. Und das Beste daran: Es macht unwahrscheinlich viel Spaß. So wird selbst das langweiligste Referat zur Freude. So was geht? Ja. Ihr lernt es mit diesem Handbuch.

Das Buch ist in sieben Kapitel eingeteilt:

1. Was sind Sketchnotes?

2. Warum Sketchnotes?

3. Zuhören!

4. Der Sketchnotes-Prozess

5. Sketchnote-Typen

6. Ansätze, Hierarchien & Personalisierung von Sketchnotes

7. Sketchnote-Fähigkeiten & -Techniken

Auf zweihundert Seiten erläutert Rohde seine Techniken und gibt Einblick in die Arbeit zahlreicher anderer Sketchnoter. Was sich hier nun dröge nach Lerntechnik anhört, ist mehr als unterhaltsam. Denn das ganze Buch ist eine einzige Sketchnote. Bilder werden mit Notizen und Typographie verbunden, so dass ihr euch nicht mühsam alles beibringen müsst, sondern einmaliges Lesen und Betrachten des Buches alles Notwendige vermittelt. Das heißt nicht, dass es danach überflüssig geworden ist. Ich bin sicher, ihr werdet es oft und gern wieder zur Hand nehmen, denn allein die Aufmachung mit den vielen Zeichnungen und Anregungen ist ein echtes Highlight.

Ihr könnt nicht zeichnen? Kein Problem – das müsst ihr auch nicht. Jeder, der in der Lage ist, einen Stift richtig rum zu halten, ist auch in der Lage eine Sketchnote anzufertigen. Sketchnotes sind nicht gleichzusetzen mit Kunst, sondern lediglich Bilder, die ihr mit dem Gehörten verknüpft. Wenn alle anderen in dem von euch gezeichneten Hund einen Elefanten erkennen: Sei’s drum. Ihr wisst, dass es ein Hund ist. Und dieser Hund wird euch an viele Dinge erinnern, die ihr bei dem Vortrag gehört habt.

Ihr lernt durch das Aufzeichnen mehr, als durch das stumpfe Mit- bzw. Abschreiben von Wörtern. Warum ist das so? Der Schlüsselbegriff ist aktives Zuhören. Indem ihr euch während des Vortrags Gedanken darüber macht, wie ihr gewisse Dinge darstellen wollt, welche Darstellungen Sinn ergeben und wie ihr sie am besten anordnet, erstellt euer Gehirn durch die Kopplung von verbalen und visuellen Konzepten eine visuelle Landkarte, anhand derer es sich an zahlreiche Details erinnern kann.

Erst war ich skeptisch, ob ich so etwas wie Sketchnotes brauche, denn ich bin nur sehr selten bei Vorträgen und meine Studienzeit liegt schon ein paar Jahre zurück. Wenn ich doch nur damals schon von Sketchnotes gewusst hätte! Sie hätten mir viele Dinge erleichtert und in unleserlicher Handschrift vollgekritzelte Collegeblöcke erspart!

Ich arbeite als Lektorin und Autorin zumeist allein am Schreibtisch und nutze Sketchnotes mittlerweile in vielfältiger Art und Weise. Ich plane meine Geschichten damit, nutze sie zum Brainstormen und verdeutliche mit ihnen schreibwissenschaftliche Konzepte sowie die Basics des Storytelling (z. B, die Heldenreise, Three-Act-Structure etc.) und Kreativitätstechniken. Sketchnotes funktionieren also nicht nur beim Zuhören, sondern immer dann, wenn man viel Stoff gut strukturiert darstellen will.

Meine Empfehlung an euch: Lest dieses Buch und macht euch mit Sketchnotes vertraut – ich bin sicher, ihr werdet sie bald genauso sehr lieben wie ich.

 
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Verfasst von - Juli 2, 2014 in Rezensionen

 

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Rezension: Kurzgeschichten aus Nuun

 

Rezension

Benjamin Spang: Kurzgeschichten aus Nuun.

5 von 5 Sternen

ca. 84 Seiten; 1,99€

 

Eigentlich schreibe ich keine Rezensionen über die Bücher von Kollegen, doch bei diesem Kurzgeschichtenband von Benjamin Spang mache ich im Rahmen meiner Blogreihe »Faszination Dampfkraft« eine Ausnahme.

Spang hat mit seinem Doppelmond-Universum eine faszinierende Steampunk-Fantasywelt geschaffen, in der des Nachts zwei Monde am Himmel stehen und sich Menschen, Vampire und Werwölfe bekriegen.

In vier Kurzgeschichten unterschiedlicher Länge folgen wir Helena, einer menschlichen Krankenschwester, Lisunki, der Werwölfin und Eliska, einem Vampirmädchen auf ihren Wegen. Das ist auch der eigentliche Clou der Storyzusammenstellung: Die Perspektive eines jeden Volkes wird geschildert. Das ist wahnsinnig spannend, denn dem Leser wird die Gut-Böse-Zuordnung verweigert und er fiebert mit jedem der drei Völker mit, denn sie alle sind auf ihre eigene Art und Weise sympathisch. Besonders gelungen empfinde ich auch die unterschiedliche Charakterisierung der einzelnen Völker: die technisch-versierten Menschen, die naturverbundenen Werwölfe und die gut-organisierten Vampire – jede Rasse hat ihre Eigenarten.

Die Geschichten selbst sind flott und spannend geschrieben, Langeweile kommt nicht auf. Ich würde sie nicht als übermäßig brutal bezeichnen, sanfte Gemüter sollten es sich jedoch zweimal überlegen, ob sie diverse Kampfszenen mit spritzendem Blut ertragen können. Ich empfand die dargestellte Art von Gewalt als durchaus passend für die Szenerie und die Art und Weise wie die Welt und ihre Völker angelegt sind.

Insgesamt hätte ich mir gewünscht, dass von dieser sehr interessanten Weltenmischung aus Action, Steampunk und Fantasy ein wenig mehr gezeigt wird: mehr Beschreibungen, sowohl von der Umgebung, als auch von den Bewohnern. Es sind wahnsinnig gute Ansätze vorhanden, von denen der Leser eigentlich nur eines will: mehr erfahren. Von daher ist dieser kleine Kritikpunkt kein Grund für einen Sternabzug, denn es ist absolut positiv zu bewerten, wenn ein Autor es schafft, dass der Leser mehr von seiner Welt erfahren möchte.

Kurzgeschichten sind auch nicht unbedingt der beste Ort für lange Beschreibungen. Von daher freue ich mich schon sehr auf den Roman aus dem Doppelmond-Universum. Klare Leseempfehlung für alle, die keine glitzernden Vampire und handzahmen Werwölfe wollen!

 
 

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Rezension: Rock your Plot

rockplot

 

Rezension:

Cathy Yardley – Rock your Plot

5 von 5 Sternen

ca. 70 Seiten; 2,68€

 

Was für ein Titel: »Rock Your Plot« – kann der Ratgeber diese hoch gesteckten Erwartungen erfüllen? Er kann! Der Untertitel »A Simple System for Plotting Your Novel« trifft den Nagel auf den Kopf. Simpler geht es wirklich kaum.

Yardley zeigt in einfachen Worten auf, wie man einen Roman plottet, der eine spürbare Steigerung in Spannung und Intensität erfährt. Bisher ist es leider nur in englischer Sprache erhältlich, die jedoch mit normalen Schulenglisch gut verständlich ist.

In kurzen Kapiteln lernt der Autor, seine Figuren mit Ziel, Motivation und Konflikt auszustatten, Ideen auf ihre Sinnhaftigkeit zu prüfen und eine Geschichte logisch aufzubauen.

Richtig spannend ist die Plot-Point-Methode, die den Großteil des Buches ausmacht. Hier wird der Roman nicht von Anfang bis Ende geplant, sondern innerhalb von acht wichtigen Ereignissen, die im Laufe der Handlung passieren sollen und dem Autor einen Leitfaden durch seine eigene Geschichte geben.

Ich habe diese Methode ausprobiert und bin begeistert! Indem ich den großen Komplex »Roman« in kleinere Abschnitte unterteilen konnte, fiel es mir wesentlich leichter, meine Figuren von A nach B zu leiten. Immer zu wissen, auf welches Schlüsselereignis die Geschichte als nächstes hinsteuert, ist beim späteren Schreiben sehr hilfreich. So lassen sich Schreibblockaden leicht vermeiden.

Ich hätte mir gewünscht, dass Yardley das spätere Kreieren einer kompletten Outline ein wenig ausführlicher beschrieben hätte; dieser Punkt kam mir insgesamt etwas zu kurz. Die Beispiele, die die Autorin bringt, konnte ich auf meine Idee leider nicht anwenden, sind aber hilfreich, um die einzelnen Plotpoints zu verstehen.

Diese beiden Punkte sind aber kein Grund für einen Sternabzug, das ist eher Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt bietet das Buch eine sehr gute und einfach umzusetzende Anleitung für die Romankonzeption.

Folglich ist in »Rock Your Plot – A Simple System for Plotting Your Novel« eine Methode beschrieben, die die Toolbox eines jeden (angehenden) Autors maßgeblich erweitert.

 
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Verfasst von - September 15, 2013 in Rezensionen, Schreiben, Schreibratgeber

 

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Rezension: Kreativ mit der Matrix

matrix

Rezension:

Richard Norden – Kreativ mit der Matrix

ca. 58 Seiten; 2,99€; 2013

5 von 5 Sternen

Ich gebe es zu – ich bin süchtig! Süchtig nach dem Kreativitätsrausch, der mich befällt, wenn ich mit Richard Nordens AIM (Assoziative Ideen-Matrix)-Technik arbeite.

Normalerweise funktionieren Kreativitätstechniken bei mir eher schleppend, trotzdem mache ich Brainstorming, lege Mindmaps an – und vergesse diese vollgekritzelten Zettelchen schnell wieder, da ich zwar die Schlüsselbegriffe meines Textes erarbeitet habe, mein Text aber keinerlei Fortschritte gemacht hat.

Und dann bin ich auf die AIM-Technik gestoßen. Seitdem findet sich immer ein Stapel mit Karteikarten in meiner Handtasche. Die Technik eignet sich hervorragend, um auf neue Ideen für seinen Roman zu kommen, alte Ideen besser zu machen und untereinander zu verknüpfen. Und das Beste daran: Es macht wahnsinnig viel Spaß. Ich habe bereits ganze Abende mit der Matrix zugebracht und dabei staunend zugesehen, wie sich große Löcher in meinem Teppich fast wie von alleine schlossen. Wie gesagt, ein Kreativitätsrausch – selten bin ich mit einer Karteikarte pro Begriff ausgekommen.

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Das Schöne an dieser Technik ist, dass man nicht auf eine Textsorte festgelegt ist. Romane und Kurzgeschichten lassen sich mit der Matrix genauso planen wie Sachbücher und Blogartikel.

Richard Norden hat einen sehr angenehmen Stil, seine Erläuterungen sind einfach und für jeden schnell nachvollziehbar, so dass man nicht endlose Anleitungen lesen muss, sondern schnell loslegen kann.

Zwei nützliche Tipps noch zum Schluss, die im eBook ebenfalls erwähnt werden und die ich bei meinen AIM-Sitzungen immer anwende:

  1. Setzt euch nur dran, wenn ihr wisst, dass ihr einige Stunden Zeit habt. Wenn ihr mitten im Fluss unterbrochen werdet, ist das ärgerlich – und glaubt mir, ihr wollt nicht aufhören!
  2. Arbeitet auf jeden Fall mit der Stoppuhr-Methode. Der Druck innerhalb von ein, zwei oder drei Minuten etwas auf eine Karte schreiben zu müssen, kurbelt eure Fantasie noch zusätzlich an und weckt den eigenen Ehrgeiz.

Ob die Assoziative Ideen-Matrix die richtige Methode für jeden ist, der kreativ tätig sein möchte, kann ich nicht beurteilen. Ich bin jedoch schnell zum Fan geworden und glaube, dass jeder aus diesem Ratgeber etwas für seine Arbeitsweise mitnehmen kann. Probiert es unbedingt aus – eure Kreativität wird es euch danken!

P.S.: Ein Besuch auf Richard Nordens Webseite und ein Abonnement des kostenlosen Writer’s Workshop E-Zines lohnen sich ebenfalls!

 
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Verfasst von - Juni 16, 2013 in Rezensionen, Schreiben, Schreibratgeber

 

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Rezension: Platz 1 bei amazon

platz1-Cover-kindle-schroeder-1400Rezension:

Lutz Kreutzer – Platz 1 bei amazon. Eine Erfolgsgeschichte. Wie man E-Books nach oben bringt.

ca. 107 Seiten; 4,90€; 1. Auflage, 2013

5 von 5 Sternen

Wer mit dem Gedanken spielt, als Selfpublisher tätig zu werden, sollte Lutz Kreutzers Erfahrungsbericht lesen. Denn es macht nicht nur Mut, sondern zeigt auch auf, dass die Arbeit nicht mit dem Schreiben eines ganz passablen Romans etc. getan ist, sondern viel Zeit aufgewendet werden muss, wenn man als selbstständiger Autor erfolgreich sein möchte.

Lutz Kreutzer unterteilt seinen Ratgeber in fünf Grundsätze:

  1. Nur Texte für Leser sind erfolgreich.
  2. Denken Sie sich zuerst eine gute Geschichte aus.
  3. Geben Sie dem E-Book eine gute Form.
  4. Planen Sie Ihre Zeit gezielt.
  5. Sehen Sie das Internet professionell.

Vom Beginn des eigenen Schreibens bis hin zum Marketing deckt dieses Büchlein folglich alles ab, was man als Autor wissen muss. Natürlich lässt sich umfangreiches Wissen nicht auf gut hundert Seiten pressen, jedoch gibt Kreutzer zahlreiche Tipps, Links und Querverweise, die seine Ausführungen vertiefen.

Besonders gelungen finde ich Grundsatz Nr. 5. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass dieser Teil am Ausführlichsten behandelt wird. Kreutzer geht darin auf soziale Netzwerke, Autorenhomepages, Blogs, Buchtrailer etc. ein – ohne erhobenen Zeigefinger, von wegen »Das müsst ihr machen!«. Nein, müsst ihr nicht. Aber wer das Buch gelesen hat, bekommt Lust dazu, das Internet als Marketing- und Vernetzungsinstrument auszuprobieren – darauf wette ich.

Der Schreibstil ist sehr sympathisch und besonders die Erfahrungsberichte sind sehr unterhaltsam. Kreutzer ist kein Über-Autor, auch er hat den ein oder anderen Fehler in seiner Laufbahn gemacht und des Öfteren einfach Pech gehabt. An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, der Autor wolle mich belehren und mir mitteilen, dass dieser Weg der einzige ist, der in den Autoren-Olymp führt. Sicherlich ist er das auch nicht. Aber dieser Erfahrungsbericht ist eine Chance für jeden, der E-Books professionell erstellen und vertreiben möchte. Dass das viel Arbeit bedeutet, verschweigt Kreutzer nicht.

Doch nicht nur Anfänger finden hier Tipps und Tricks, auch »alte Hasen« können hier noch etwas lernen, v. a. bezüglich des Internetmarketings.

Daher ein Rat an alle (angehenden) Selfpublisher: Schreibt gute Geschichten und vermarktet sie entsprechend! Und lest dieses Buch – ihr werdet es sicherlich nicht bereuen.

 

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