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Archiv der Kategorie: Create & Inspire

Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

Create & Inspire: Irina Christmann/Ani Rid

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Irina Christmann/Ani Rid, Autorin

Kurzvita:
Seit vier Jahren schreibe ich neben meinem Beruf meistens Kurzgeschichten. Ansonsten trifft meine Twitterbeschreibung es ganz gut: Hobbyschreiberin, Gründungsschwester @Nornennetzwerk, Vielleserin, Motorsportfan, Schokoladenvernichterin und Mutter 🙂

IMG_20170731_183825Beschreibe dich in drei Worten.
Hilfsbereit, lustig, vorhersehbar.

Woran arbeitest du gerade?
An drei Projekten … zwei eigene und zwei mit Kolleginnen, plus einem Adventskalender und einem Gemeinschaftsprojekt, das ein bisschen auf Eis liegt.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativ wäre kein Wort, das ich in meine Selbstbeschreibung packen würde. Schreiben bedeutet für mich ein Stück Freiheit. Den Alltag hinter mir lassen und in meine eigene Welt abtauchen und mit ein bisschen Glück fühlen sich meine Leser darin auch wohl.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Manchmal schaff ich das tatsächlich, einfach schreiben, ohne groß nachzudenken ob alles passt und es am Ende wirklich gut finden. Es ist, wenn es passiert, ein geniales Gefühl und es kann schon mal passieren, dass ich dann zu spät in die Arbeit komme. Allerdings ist das Erreichen Zufall, denke ich … es muss halt alles passen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… bekomme ich nach ein paar Tagen spätestens schlechte Laune.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Das ist von Story zu Story unterschiedlich. Bei meinen GayRomance Geschichten ging es  mir einfach um die „Liebe ist Liebe“ Botschaft. Fantasy schreib ich mehr spaßorientiert.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ohne es ausprobiert zu haben, kann man es nicht wissen. Und wenn es echt nichts für dich ist, hast du sicher andere Talente.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? –  Zukunft
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Irina:

Facebook: https://www.facebook.com/Ridani76/
Facebook: https://www.facebook.com/Irina-Christmann-532084447182102/
Twitter: https://twitter.com/Ridani76

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Irina! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Verfasst von - Februar 17, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: BenStage

Create & Inspire: BenStage

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

BenStage, Autor & Blogger

Kurzvita
Ich bin wie Berlin: Verdammt zu werden und niemals zu sein.

Beschreibe dich in drei Worten.
Ambitioniert, leidenschaftlich, loyal.

Woran arbeitest du gerade?
Verschiedenes, leider – was wohl der Grund ist das nie etwas fertig wird. Von satirisch gefärbten Streitschriften bis zum epischen Sci-Fi-Fantasy Werk. Ich kann mich einfach auf nichts alleine konzentrieren und arbeite lose an zig Dingen.

ben_twitterWas verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Dass ich die Freiheit habe meine Ideen auszuleben, mich auszuprobieren, mich treiben lassen kann. Ideen ständig andere Ideen hervorrufen. Das ich Welten erschaffe und zerstöre, die verschiedenen Farbe meiner Seele in Worte kleide.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, doch in einem vom Alltag geprägten Leben passiert das leider viel zu selten, was mich sehr deprimiert. Wenn es passiert, ist das einfach nur berauschend, man fühlt sich wahnsinnig lebendig und wie elektrisiert. Wenn Synapsen buchstäblich glühen kommt das fast einem Orgasmus gleich.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… fühle ich mich klein, unbedeutend, nutzlos und grau.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Alan Shore aus Boston Legal hat mal gesagt „Worte sind meine Freunde“. Das ist bei mir ähnlich. Ich habe nicht viele Freunde, hatte ich nie. Aber Worte waren immer für mich da. Ich bin nicht direkt schüchtern, aber auch niemand der sich im realen Leben anderen einfach so öffnen kann / will, oder ungefragt mitteilt. Ich will Menschen nicht zur Last fallen. Dennoch brauche ich ein Ventil. Muss teilen was mich innerlich zerfrisst. In irgendeiner Form. Ich muss das Chaos, den Schmerz, die Ideen, die Fragen in meinem Kopf irgendwie ordnen. In Geschichten oder Texten kann ich mich mitteilen. Mir selbst Dinge erklären, die ich nicht verstehe. Ich bin mir der Vergänglichkeit meines Selbst und der Endlichkeit des Lebens sehr bewusst. Ich möchte gerne etwas hinterlassen. Etwas das nach meinem Tod noch eine Weile bestand hat. Der Gedanke etwas zu erschaffen woran man sich eine Weile erinnern mag, tröstet mich. Ich glaube nicht das ich dies mit etwas anderen als der Schreiberei erreichen könnte. Es ist meine einzige Chance etwas von Bedeutung zu tun.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Kreativität, Fantasie kann man meiner Meinung nach nicht lernen, wenn auch trainieren. Schreiben und andere Kunstformen sind vor allem ein Handwerk – das kann man lernen. Doch kann man sich nicht einfach vornehmen, kreativ zu sein. Ich denke aber, dass es extrem viel mit Disziplin zu tun hat. Sich immer wieder selbst zu fordern und es zu versuchen. Sich auf eine Sache zu konzentrieren und diesem einen Ding so die Chance einer Möglichkeit geben. Ich glaube nicht daran das jeder Mensch per se kreativ ist oder sein kann. Ich glaube aber sehr wohl daran das jeder Mensch in mindestens einer Sache sehr gut werden kann. Und die meisten Menschen wissen nicht, ahnen nicht mal was das sein könnte. Ich würde dieser Person raten es auszuprobieren, immer wieder und keine Angst vorm Scheitern zu haben. Das gehört dazu.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Ich bin neugierig darauf was sein könnte.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich bin neugierig und möchte Dinge verstehen, dennoch finde ich es schön wenn ich mich Dinge fragen, suchen kann.
Stille oder Trubel? – Ich mag Chaos und halte es für kreativ-stiftend, aber ich glaube es braucht Stille um wahrlich schöpferisch tätig zu sein.
Morgen oder Abend? – Ich habe das Gefühl abends/nachts besser arbeiten zu können, das mag aber eine Lüge sein. Ich versuche das gerade zu ändern.
Utopie oder Dystopie? – Die, die mich kennen mögen das nicht glauben, aber ich mag Dystopien nicht besonders und liebe Utopien, weil ich auf meine eigene, verquere Weise doch ein Optimist bin.
Zeit oder Geld? – Geld kann einem ja auch Zeit schenken, aber eben nicht wirklich daher muss das wertvoller sein.
Chaos oder Ordnung? – Siehe Nummer 3.
Routine oder Abenteuer? – Ich habe viel zu viel Routine in meinem Leben und es deprimiert mich. Ich brauche mehr Abenteuer, etwas wofür es sich zu leben lohnt.
Luxus oder Minimalismus? – Zeit haben ist ja Luxus, ich glaube aber das im Wenigen wahre Erfüllung liegt. Ein Zustand den ich noch nicht gemeistert habe
Fiktion oder Realität? – Weil mich die Realität oft deprimiert/langweilt

Hier findet ihr Ben:

Webseite: http://benstage.com/
Twitter: https://twitter.com/WithoutUmlaut
Facebook: https://www.facebook.com/BenStage-1919353664741536/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Ben! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 10, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Miriam Kaiser

Create & Inspire: Miriam Kaiser

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Miriam Kaiser, Illustratorin & Bloggerin

Kurzvita
Hej, ich bin Mira, Illustratorin und Bloggerin. Meinen kreativen Beruf habe ich unter dem Begriff „Illustrationsdesign“ in Hamburg studiert. Den ganzen Tag zeichnen, schreiben und kreativ sein – so stell ich mir den perfekten Arbeitsalltag vor.

Beschreibe dich in drei Worten.
Neugierig, offen, verträumt

Woran arbeitest du gerade?
Ehrlich gesagt, an vielen Projekten, aber das ist auch genau mein Ding, da kommt keine Langeweile auf. Zum Beispiel steht auf meiner Liste eine Illustration für die nächste Ausgabe von „p.art“ – ein Artbook, das ich zusammen mit Freunden in regelmäßigen Abständen herausbringe.
Mein HeMiriam-Kaiser-Projekt-Artrzensprojekt sind die Daily Sketches. 2016 habe ich jeden Tag eine kleine digitale Illustration gezeichnet und auf Instagram veröffentlicht; bis Anfang 2017. Ich hatte für ein paar Monate pausiert, aber es fehlte etwas und ich habe wieder angefangen.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, sich mit oft neuen Personen, Dingen und Ideen zu umgeben. Nicht aufhören zu lernen – aber auch nicht aufhören zu schaffen. Egal in welcher Form. Ein kreatives Leben gehört zu mir, ob ich will oder nicht. Im Alltag bedeutet ein kreatives Leben aber auch Disziplin und Arbeit. Und Glück.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich war während des Zeichnens schon im Flow und mir ging es so, dass ich es erst hinterher gemerkt habe, wenn man wieder auftaucht. Dann sind ein paar Stunden vergangen und ich konnte ohne äußere (und innere) Ablenkung an einem Bild sitzen. Um ihn zu erreichen muss ich wohl sehr entspannt gewesen sein und meine Selbstzweifel in die hinterste Ecke meines Bewusstseins geschoben haben.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… schlägt das nach einiger Zeit auf meine Stimmung. Aber bis es soweit ist, beschäftige ich mich mit Dingen, die meinen Kopf durchpusten, wie zum Beispiel Serien schauen. Man muss sich ja auch zwischendurch inspirieren lassen.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Eine gute Frage, auf die ich noch keine Antwort gefunden habe. Ich habe (noch?) keine Botschaft, die ich der Welt mitteilen will. In der Zwischenzeit mache ich erst einmal so weiter, denn der „Trieb“ zur kreativen Tätigkeit ist eindeutig da. So ohne Agenda kann ich es mir immerhin auch leisten, mich weiter auszuprobieren.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Fantasie kann hilfreich sein, aber wenn du dich im Alltag umblickst, wirst du Personen und Dinge finden, bei denen dein Bauchgefühl eindeutig sagt, dass sie dir gefallen. Und dieses Gefühl kannst du auf deine kreative Tätigkeit übertragen. Lass dich inspirieren und führe Listen mit deinen Ideen. Mach dir klar, am besten schriftlich, warum du kreativ sein willst. Ich glaube auch fest, dass man Kreativität trainieren kann. Umgib dich mit kreativen Leuten, aber vergiss nicht, dass es immer jemanden gibt, der kreativer als du sein wird, also miss dich und deine Kreativität bloß nicht an anderen. Das Rad musst du nicht neu erfinden. You do you.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? –Dystopie
Zeit oder Geld? – Geld
Chaos oder Ordnung? – Ordnung
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr …:

meinen Art-Account (und die Daily Sketches): www.instagram.com/miriamrkaiser
den Instagram Account vom p.art Kollektiv: www.instagram.com/p.art.kollektiv
mein Blogzine für Reise, Lifestyle und Kultur: BirdOfPassage.de

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Miriam! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Februar 3, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Thorsten Hoß

Create & Inspire: Thorsten Hoß

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Thorsten Hoß, Autor

Rollenspielender, freischaffender Autor mit pädagogischen Wurzeln und Legasthenie. Halbtagsdrache.

Beschreibe dich in drei Worten.
Das geht nicht.

Woran arbeitest du gerade?
An dem Manuskriptende des 7. Bandes der Crew der Sirius7-Reihe meiner Lunariaromane, und an der Veröffentlichung des 4. Bandes der Reihe das Januar/Februar 2018 erscheint. Außerdem an ein paar Karten und Zeichnungen für meine Rollenspielgruppen und deren Storys. Und was sonst gerade so ansteht.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Puh, das ist eine schwere Frage… eigentlich sogar zwei schwere. Was verstehe ich unter einem Kreativen Leben… Dass man die Möglichkeit hat sich frei auszudrücken, egal in welcher Form und davon auch Gebrauch macht, wenn man möchte. Wie ist da eher Zweitrangig. Ob durch Schreiben, Malen, Kochen oder die Neuplanung deines Zimmers. Kreativ sein ist mehr als die Tätigkeit an sich.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, denke schon. Aber Tipps wie man ihn erreicht? Puh, schwer. Am ehesten ist wohl mach einfach als Rat angemessen. Wenn du so sehr bei der Sache bist, das du alles um dich herum vergisst und es gerade gut läuft, dann hast du die Chance ihn zu erleben. Es passiert. Erzwingen kann man’s nicht.
Du solltest dich jedenfalls in der Materie und dem was du Tust gut auskennen. Wer immer zu groß nachdenken muss was der nächste Schritt ist kommt nur schwer in „Flow“.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Langweile ich mich schnell.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Erst mal Garnichts. So funktioniert das nicht. Ich versuche eher etwas loszuwerden, also Ideen die in mir herumgeisterten. Was dabei rumkommt, ist stark Kontextbezogen. Sprich was mache ich wann und warum.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde sagen jeder kann Kreativ sein, die Frage ist nur welche Erwartungen man hat. Oft muss man erst eine ganze Weile üben und kleine Brötchen backen bevor es funktioniert. Ein Instrument lernst du nicht so einfach und ein perfektes Gemälde wird bei den ersten Versuchen nicht herumkommen. Übung macht den Meister. Das gilt auch für die Kreativität.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Oder, weil beides zählt.
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis, denn sie bringt das nächste Mysterium.
Stille oder Trubel? – Stille, weil ich sie mag. Bei Trubel kommt es auf den Kontext an. xD
Morgen oder Abend? – Abend!
Utopie oder Dystopie? – Keines. Ersteres ist nicht zu erreichten zweiteres nicht erstrebenswert.
Zeit oder Geld? – Zeit denn sie ist unbezahlbar!
Chaos oder Ordnung? – Beides, als extrem für sich genommen ist beides Fatal
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer in der Routine!
Luxus oder Minimalismus? – Ein gesunder Mittelweg scheint mir erstrebenswert.
Fiktion oder Realität? – Bin in beidem Zuhause. Und mal ehrlich. Wo ist da nochmal der genaue Unterschied? xD

Hier findet ihr Thorsten:

Twitter: @UralterDrache
Romane: Lunariaromane.de
Buchstaben WG: buchstabenwg.de
RPG: Rollenspielseminar.de

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Thorsten! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Januar 27, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Paulina Bordihn

Create & Inspire: Paulina Bordihn

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Paulina Bordihn, Autorin

Kurzvita
Paulina Bordihn wurde 1998 in NRW geboren und hat, seit dem sie das Schreiben in der Grundschule gepackt hat, ihr Hobby weiter ausgeführt und es bis zu vereinzelten Kurzgeschichtenveröffentlichungen geschafft. Die Autorin bewegt sich mit ihren Geschichten im Urban Fantasy Genre und veröffentlicht im Oktober als Herausgeberin und Autorin die Anthologie „Götterwahn“.

61yALARbUoL._UX250_Beschreibe dich in drei Worten.
Laut, selbstverliebt, fantasiereich

Woran arbeitest du gerade?
Im Oktober (2017; Anmerk. NH) werde ich als Herausgeberin und Autorin die Anthologie „Götterwahn“ mit einigen Autorenkollegen veröffentlichen, in welcher wir einigen bekannten und auch unbekannten Göttern neue Geschichten geschenkt haben. Nebenbei wird dann noch 3 Mal in der Woche an meinen Blogs herum getippt und, wenn ich noch dazu komme, auch mal an meinem Roman geschrieben.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist in meinen Augen zum Einen, wenn man Dinge schafft. Lieder, Geschichten, Bilder, Filme – all das. Wenn man eine Welt in seinem Kopf erschafft (oder halt die Kopie der Welt, die man um sich herum sieht) und mit Menschen teilen kann. Und manchmal nicht mal das. Manchmal reicht es, diese kleine Welt auch nur für sich zu behalten, in seinem Kopf, ohne der Welt davon auch nur ein Stück abzugeben.
Für mich ist das kreative Leben, die Möglichkeit, mich auszudrücken, ohne unbedingt reden zu müssen, da ich sehr viel schreibe / geschrieben habe, aber auch durch Zeichnungen Gefühle ausdrücke. Es ist ein Weg, zu sprechen, ohne unterbrochen zu werden.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Auf jeden Fall – gerade dann, wenn mich die Idee zu einer neuen Geschichte packt. Dann schaffe ich innerhalb von 20 Minuten plötzlich ein Tausend Wörter, sitze grinsend am Schreibtisch, hüpfe vor mich hin und schreibe, ohne auf die Außenwelt zu achten. Wirklich kontrollieren kann man das bei mir eher nicht. Ich bin eine Gefühlsperson und manchmal erschlägt es mich einfach – eine Idee oder Inspiration – und dann will ich mich unbedingt auslassen!

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… liege ich höchstwahrscheinlich nur im Bett rum. Oder sitze in der Uni.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Wie gesagt, „Schreiben“ ist für mich ein Weg, zu sprechen, ohne unterbrochen zu werden. Im Schreiben habe ich schon lange einen zufriedenstellenden Weg gefunden, mit mir selbst klar zu kommen, wenn es keinem Anderen gelungen ist. Mit dem Schreiben möchte ich aber nicht nur mit mir selbst kommunizieren, sondern auch andere Leute teil haben lassen. Fremden die Möglichkeit geben, in meine selbstgeschaffene Welt einzutauchen und sich darin, für die Spanne eines Buches, auszutoben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Naja, solche Menschen gilt es nur schwer anders zu belehren. Kreativität findet sich am Boden jeder Flasche – egal wie unkreativ sie sich auf befinden mag. Wenn es auch nur kleine Kritzelein auf den Seiten deines Collegeblocks sind, Kreativität findet sich überall. In meiner Klasse hatte ich nämlich auch mal Jemanden, der sich „unkreativ“ nannte und dann in den Pausen Freestyle-Raps losgelassen hat, ohne auch nur eine Sekunde zu stottern.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Utopie
Zeit oder Geld? – Geld
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Routine (aber auch nur um ein paar Prozent. Sonst halt beides)
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Paulina:

Facebook: https://www.facebook.com/paulinaautorin/
Instagram: https://www.instagram.com/paulinabordihn_autorin/
Twitter: https://www.twitter.com/pauliwrites
Persönlicher Blog: https://www.paulicreates.wordpress.com
Schreibtipp Blog: https://www.nyawgzine.wordpress.com
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCUoY7Q7_OwKXhcug8p3r6TA
Amazon: https://www.amazon.de/Paulina-Bordihn/e/B00NFCJETI

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Paulina! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - Januar 20, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Sammy Chan

Create & Inspire: Sammy Chan

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Sammy Chan, Autorin

Kurzvita
In meinem Beruf bin ich eher im naturwissenschaftlichen Bereich tätig, meine kreativen Hobbies sind mein Ausgleich in dem ich mich frei entwickeln kann. Dabei wechseln die Tätigkeiten stetig: zeichnen, basteln, handwerken, stricken, töpfern … Eine Konstante bildet das Schreiben, das ich schon seit Jahren ausübe.

Beschreibe dich in drei Worten.
Kreativ, optimistisch, unsicher

Woran arbeitest du gerade?
Schreiberisch arbeite ich immer an mehreren Werken. Zurzeit schreibe ich an einer Fanfiction für einen Challenge und an zwei größeren eigenen Geschichten. Eine davon möchte ich bei einem Verlag einreichen.
Außerdem arbeite ich seit kurzer Zeit an einem Model Kit (Anime-Figuren zum Bemalen und selbst zusammen bauen).
Momentan feile ich auch an einem Cosplay für die nächste Anime/Manga-Convention und dekoriere einen meiner Wohnräume um.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, dass man jederzeit abtauchen kann, in einer Tätigkeit aufgehen , dort Freiheiten zu haben und den Alltag vergessen zu können.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, es kommt hin und wieder vor, dass ich in den Zustand des Flow verfalle. Es ist ein schönes, zeitloses Gefühl, in dem die Tätigkeit im Mittelpunkt steht. Am Schluss sieht man, wie viel man geschafft hat, ohne es wirklich zu merken. (Allerdings sagt der Blick auf die Uhr einem auch oft, wie sehr man die Zeit dabei vergessen hat 😀 )
Der Flow-Zustand ist nichts, was ich bewusst erreiche. Es ist von Vorteil, wenn ich keinen Zeitdruck habe und gute Musik ist ebenfalls hilfreich. Aber meist hängt es davon ab, ob ich mich vollkommen auf meine Tätigkeit konzentrieren kann oder noch andere Dinge im Kopf habe.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… bin ich in der Natur. Oder in der kleinen Natur daheim, kümmer mich um Haustiere und Zimmerpflanzen.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Neben der Tatsache, dass mir die Tätigkeit einen Ausgleich bietet, ist eine der größten Belohnungen für mich das schöne Gefühl. Das Gefühl,  dass ich etwas geschaffen habe und ich hinterher damit zufrieden bin. Das Gefühl, wenn ich das Geschaffene ansehe und denke: Es ist gelungen und individuell, weil du es gemacht hast, niemand sonst.
Natürlich macht es mich dann auch glücklich, wenn ich Zuspruch von außen bekomme und mir jemand sagt, dass es gut geworden ist, auch das ist ein gewisser Ansporn.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Sich umschauen und es trotzdem versuchen. Es gibt unheimlich viele unterschiedliche kreative Tätigkeiten, die mehr oder minder viel Fantasie benötigen. Auch hier gilt: auf jeden Topf passt ein Deckel. Wenn man kreativ sein möchte, dann findet sich auch etwas, was einem Spaß macht und gefällt. Und auch Kreativität muss trainiert werden, wie ein Muskel, wird sie nicht genutzt, so verkümmert sie. Je mehr sie trainiert wird, desto stärker wird sie.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Beides – es gibt schöne Dinge aus der Vergangenheit, an die ich mich gerne erinnere, aber ich bin auch gespannt, was mir die Zukunft bringt Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis – ich liebe den Aha-Effekt, den man manchmal hat, zum Beispiel auch bei Büchern und Filmen etc. Wenn plötzlich alles einen Sinn macht. Aber ohne Mysterium gibt es auch keine Erkenntnis, nicht wahr?
Stille oder Trubel? – Trubel – tatsächlich fühle ich mich unwohl, wenn es ganz still ist, deshalb eher Trubel. Aber alle Zwischenstufen haben ihre positiven Seiten.
Morgen oder Abend? – Abend – ich bin absolut kein Morgenmensch (natürlich hat der Morgen sicher auch seine schönen Seiten, aber die sehe ich nur selten :D)
Utopie oder Dystopie? – Beides – ich finde es wahnsinnig interessant mir Gedanken über die Zukunft zu machen, was sein könnte. Und ich lese und höre gerne, was andere sich da vorstellen. Sowohl die positiven als auch die negatibven Aspekte.
Zeit oder Geld? – Zeit! – Was bringt einem Geld, wenn man keine Zeit hat, um es auszugeben? Aber Zeit weiß ich immer zu nutzen, dafür brauche ich kein Geld.
Chaos oder Ordnung? – Ein Mittelding – zuviel Ordnung ist zu steril, zuviel Chaos wächst einem irgendwann über den Kopf
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer…? – Routine kann irgendwann langweilig werden, aber sie gibt einem Sicherheit. Abenteuer ist niemals langweilig, aber meist auch ungewiss. Am besten mal so und mal so 😀
Luxus oder Minimalismus? – Luxus – Luxus ist nice to have, schätze ich. Sicherheit. Aber nicht alles, manchmal sind es auch nur die kleinen Dinge, die einen dann wirklich glücklich machen.
Fiktion oder Realität? – Fiktion – hängt aber sicherlich von den Lebensumständen ab, zurzeit hilft es mir aber sehr in fiktive Welten abtauchen zu können und eina Auszeit von der Realität zu nehmen.

Hier findet ihr Sammy:
Twitter:  https://twitter.com/Sammy_chan
Fanfiktion.de: https://www.fanfiktion.de/u/Sammy-chan

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Sammy! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

 
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Verfasst von - Januar 13, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Heidi Hensges

Create & Inspire: Heidi Hensges

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Heidi Hensges, Autorin

Kurzvita
Nach drei Berufsausbildungen und vielen Jahren als Mädchen für fast alles habe ich dem nachgegeben, was seit Ewigkeiten in mir brannte: einen Roman zu schreiben. Das wurde mit Mitte 50 auch mal Zeit.

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Photo by: Mario Risse, Marios Photoworld, Erkelenz

Beschreibe dich in drei Worten.
Vielseitig, experimentierfreudig, leidensfähig.

Woran arbeitest du gerade?
An der Beantwortung deiner Frage. Scherz beiseite 😊 An meinem zweiten Roman. Es wird wieder um Liebe, Beziehungen, Menschen und das ganze verrückte Leben gehen, das ja immer seine eigenen Pläne hat.

Was verstehst du unter kreativem Leben? Und was bedeutet es für dich?
Offen sein für alles Mögliche. Loslassen können. Versinken. Sich selbst, Situationen, Menschen und Details gut beobachten, sich ausprobieren und hin und wieder neu erfinden. Gedanken und Ideen schriftlich festhalten, mögen sie anfangs auch noch so abwegig erscheinen. Mutig sein, Impulsen nachgehen. Schreiben aus Leidenschaft, nicht weil man es muss. All das bedeutet mir so viel wie geliebte Menschen, gutes Essen und Sonnenschein im Frühling.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, sicher, und das war großartig und produktiv. Ein Flow dauert bei mir unterschiedlich lange, da gibt es ja kein pauschales Zeitmaß, wann ein Flow ein Flow ist. Das Gefühl ist entscheidend. Meistens passiert das in oder nach Situationen, in denen ich äußerst entspannt bin und gar nicht ans Schreiben denke. Beim Häkeln, beim Kochen, beim Abwaschen, beim Fernsehen, beim Hundespaziergang, bei der Gartenarbeit. Oft auch in ungewohnter Umgebung. Da geschieht dann manchmal ein gedanklicher Flow, der nicht mehr aufzuhalten ist. Auch im Gespräch mit anderen kann das geschehen, da ist dann auf einmal ein Impuls, der alles auslöst. Da ich immer irgendwo Zettel und Kladden herumliegen oder in der Handtasche bei mir habe, schreibe ich die Ideen so schnell wie möglich handschriftlich auf. Dabei kann es sich um einen Plot handeln, um Szenen, ganze Kapitel oder Kurzgeschichten. Ein konkretes Beispiel für einen „Plot-Flow“: Als ich einige Seiten einer ursprünglichen Romanidee einer erfahrenen Selfpublisher-Kollegin schickte, antwortete sie mir schonungslos per Mail und wir telefonierten anschließend. Noch während des Telefonats hat es „Klick“ gemacht und der erste, grobe Plot zu meinem Debütroman „Ein Herz aus Marmelade“ war innerhalb einer halben Stunde niedergeschrieben. Ich habe daraufhin ganz von vorne angefangen, und es war gut so.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin, …
… dann fühle ich mich elend und tue am besten etwas, das den Kopf freimacht. Backen zum Beispiel. Ich liebe Kuchen, und Teigrühren hat für mich fast etwas Meditatives. Dann klappt es auch wieder mit der Kreativität. Meistens jedenfalls. Erzwingen lässt sich Kreativität sowieso nicht, da ist Ablenkung die beste Methode.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Mir geht es beim Schreiben weniger um Selbstverwirklichung, sondern darum, dass sich meine LeserInnen wohlfühlen. Ein Roman oder eine Geschichte muss nachvollziehbar sein und ein gutes Gefühl hinterlassen, wobei ich auch schon Bedrückendes und Gruseliges geschrieben habe. Aber auch da war das Feedback positiv, oft sogar so berührend, dass mir selbst die Tränen gekommen sind. Überhaupt gibt es für AutorInnen wohl kaum etwas Schöneres als begeisterte Rückmeldungen, in welcher Hinsicht auch immer. Das ist es, was mich antreibt, und ich möchte es in meinem Leben nicht mehr missen.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Nun, zuerst einmal würde ich gar keinen Rat geben, sondern aufmerksam zuhören und Fragen stellen. Warum ist der Wunsch nach Kreativität überhaupt da? Kam das plötzlich, oder gibt es schon etwas, was die Person länger umtreibt, vielleicht bereits seit Jahren? Wo liegen ihre Stärken, wo die Schwächen? Erst dann würde ich schauen, welchen individuellen Rat ich geben kann. Die Menschen sind ja zum Glück verschieden. In Schreibwerkstätten sind mir schon einige begegnet, die sich überhaupt nicht vorstellen können, etwas Fiktives zu schreiben. Dann ist das so und es gilt, daraus das Beste zu machen. Jeder muss sich wohlfühlen mit dem, was er tut. Nicht immer braucht es dafür zwingend viel Fantasie, sondern vielleicht eher das Herausarbeiten und Verfeinern der Stärken.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit – Beides. Und Gegenwart 😊
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis.
Stille oder Trubel? – Stille.
Morgen oder Abend? – Abend.
Utopie oder Dystopie? – Schwierig. Utopie.
Zeit oder Geld? – Zeit.
Chaos oder Ordnung? – Ähem. Bei mir ist Chaos fast Programm, was nicht heißt, dass ich das toll finde. Ordnung kriege ich schlecht gebacken.
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer. Routine da, wo sie nötig ist.
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus mit ein bisschen Luxus.
Fiktion oder Realität? – Realität.

Hier findet ihr …

… meine Website (es ist immer noch eine Baustelle, bitte nicht stolpern): www.heidihensges.de
… meinen Twitter-Account: www.twitter.com/heidizeugs

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Heidi! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
 

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