RSS

Archiv des Autors: Nina C. Hasse

Über Nina C. Hasse

geboren am 15.04.1986 in Paderborn // 2005 - 2010 Studium der Germanistik und Religionswissenschaft in Münster //10/2010 - 05/2011 Reisen durch Thailand, Australien, Fidschi und die USA // seit 08/2011 Studium der Belletristik und Kinder- und Jugendliteratur an der Hamburger Akademie

Create & Inspire: Farina de Waard

Create & Inspire: Farina de Waard

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Farina de Waard, Schriftstellerin

Kurzvita

26 Jahre alt und Studentin im Umweltschutzbereich =) Ich schreibe seit 10 Jahren und habe 2015 mit meinem Debütroman den Indie-Autor-Preis auf der Leipziger Buchmesse gewonnen.

Beschreibe dich in drei Worten.
Einfühlsam – fantasievoll – wolfsverliebt

Farina de Waard - FotoWoran arbeitest du gerade?
Am Prequel „Zayda“ zu meiner großen Fantasyreihe „Das Vermächtnis der Wölfe“. In dem Vorbuch werde ich den Werdegang meiner dunklen Tyrannin erzählen =D

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativität ist für mich, meinen Gedanken freien Lauf lassen zu können und mich fantasievoll auszutoben. So ein Leben ist für mich ein absolutes Geschenk und ein Luxus, für den ich sehr dankbar bin. Nicht jeder hat die Zeit und Freiheit, so kreativ zu leben wie ich es kann und das erfüllt mich mit Dankbarkeit, aber auch Demut. Ich glaube deshalb möchte ich auch etwas an die Welt zurückgeben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich glaube, solche Flows erreiche ich ziemlich oft, wenn ich mich in eine Szene hineinversetze und schreibe. Allerdings brauche ich dafür Zeit und innere Ruhe und gute Musik =D Es ist ein wunderbares gefühl, wenn die Sätze und Ideen einfach aus einem heraussprudeln und die Charaktere zum Leben erwachen, manchmal sogar auf Art nud Weisen, die man überhaupt nicht geplant hatte.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… arbeite ich für mein Studium und versuche mich in Marketing.
… gehe ich raus an die frische Luft – sobald ich im Wald bin, werde ich auch wieder kreativ =D

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich glaube, es ist eine Mischung aus Selbstverwirklichung und dem Wunsch, meine Leser zu entführen und zum Nachdenken anzuregen. Es macht mir unglaubliche Freude, Charaktere zu erschaffen und Welten zu erdenken, aber ich möchte auch Kritik an Problemen in der echten Welt äußern.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich glaube, Fantasie ist ein sehr weiter Begriff. Man kann sich Inspirationen holen, zum Beispiel wenn man Kunst machen möchte – und wenn man seine Fantasie trainieren will, rate ich immer folgendes: Stelle dir „Was wäre wenn?“-Fragen. Wenn ich einen interessanten Gedanken habe, nutze ich diese Frage, um Ideen weiterzuspinnen und verschiedene Möglichkeiten durchzuspielen. Manchmal tauchen auf diese Weise die witzigsten Ideen auf. Außerdem: Setzt euch nicht unter Druck, das ist kontraproduktiv.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit, wenn es um Bücher geht – Zukunft, wenn es um mein Glück geht =)
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Dystopie!
Zeit oder Geld? – Zeit. Definitiv, obwohl ich von beidem mehr brauchen könnte, haha
Chaos oder Ordnung? – Chaos ^^
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer! Ich liebe das Ungewisse
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus, ich glaube deshalb mag ich auch historische Zeiten, in denen das Leben noch einfacher war (zumindest was den Materialismus angeht)
Fiktion oder Realität? – Das ist schwierig! Ich liebe Fiktion zum Lesen und Schreiben, aber die reale Welt liegt mir sehr am Herzen.

Hier findet ihr …:

meine Webseite: www.fanowa.de
meine Buchreihe: https://www.facebook.com/VermaechtnisDerWoelfe/
mich: https://www.facebook.com/farina.dewaard/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Farina! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

Advertisements
 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - November 18, 2017 in Create & Inspire

 

Schlagwörter: , , , ,

Create & Inspire: Eosphora

Create & Inspire: Eosphora

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Eosphora, Self-Publisherin

Beschreibe dich in drei Worten.
Hobbit (oder auenländisch), reiselustig, sehnsüchtig

Woran arbeitest du gerade?
Dank einer Twitter-Umfrage arbeite ich gerade an einem High Fantasy-Projekt namens „Kinder des Lichts“, nebenbei versuche ich mich aber auch noch am Zeichnen 🙂

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Unter einem kreativen Leben verstehe ich, von vielen Dingen auch eine andere Seite zu sehen. Walter Moers hat es in „Stadt der Träumenden Bücher“ recht treffend ausgedrückt, als der Schattenkönig von seiner Kindheit erzählt und wie eine Wiese für ihn zwei verfeindete Armeen von Grashalmen waren.
Es ist eine andere, aber wichtige Sichtweise, die für mich bedeutet, mehr als nur eine Dimension zu sehen. Man geht einfach mit offeneren Augen durch das Leben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, mehrmals – und es war toll. Erreicht habe ich ihn einfach durch schreiben, vor allem während des NaNoWriMo. Nicht nachdenken, einfach schreiben. Zumindest war das meine Erfahrung, um reinzukommen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Gärtnere ich. Oder spiele das Pokemon TCG. Oder arbeite.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Meine Gedanken. Das, was mir wichtig ist oder mir gerade im Kopf rumgeht. Mehr eigentlich nicht.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich glaube, ich halte es wie Stephen King: Kreativ sein kann man lernen, indem man sich einfach hinsetzt und macht. Und zwar immer wieder. Die Muse muss schließlich wissen, wann und wo sie jemanden findet.
Beim Zeichnen ist es zum Beispiel kritzeln oder abzeichnen. Für den Anfang kann man ja auch etwas Bekanntes nehmen, abzeichnen und es irgendwie mit etwas erweitern, was nicht da ist. Das kann auch einfach ein Baum auf freier Fläche sein. Zack, schon war man kreativ.
Man sollte vor allem auch keine Angst haben. Wovor auch? Richtig und falsch gibt es beim kreativ sein ja nicht.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Morgen
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Geld
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Luxus
Fiktion oder Realität? – Das ist schwer. Beides hat seine Berechtigung und seine Vor- und Nachteile … Realität.

Hier findet ihr Eosphora:
Blog: https://brombeerengel.wordpress.com/
Twitter: @Brombeerengel

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Eosphora! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - November 11, 2017 in Create & Inspire

 

Schlagwörter: , , , , ,

Create & Inspire: Sina Bennhardt

Create & Inspire: Sina Bennhardt

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Sina Bennhardt, Autorin & Bloggerin

Beschreibe dich in drei Worten.
Storyteller. Verloren. Entschlossen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWoran arbeitest du gerade?
An vielen Dingen. Mein Blog ist ein fortlaufendes Projekt, an dem ich am liebsten Tag und Nacht feilen würde. Daneben arbeite ich an meinem ersten Buch (High Fantasy), das hoffentlich dieses Jahr fertig wird und auch an meinem zweiten Computerspiel. Und an ganz vielen anderen kleinen Dingen nebenbei.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist, wenn man … seinem Herzen folgt, glaube ich. Wenn man etwas Unkonventionelles macht. Ich denke, dass man konventionell zwar zufrieden, aber nicht glücklich sein kann.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, der Flow ist etwas tolles. 🙂 Das waren dann Stunden, in denen ich vergessen habe zu essen und zu trinken oder aufs Klo zu gehen. Da bin ich komplett in meiner Arbeit versunken.
Die wichtigste Voraussetzung war mentale Ruhe: kein Stress, kein Social Media und keine Menschen um mich rum. Dann brauche ich gute Musik, einen bequemen Stuhl, einen Schreibtisch und einen Laptop und ich bin weg.
Das schwierigste ist allerdings der ‚kein Stress‘ Teil, denn darauf hat man leider selten Einfluss.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
…dann bin ich eigentlich Studentin, aber eben nur ‚zufrieden‘ und nicht glücklich damit.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte Geschichten erzählen. Und das in jeder Form, in der ich kann. Deswegen habe ich auch ein Computerspiel programmiert. Ich wollte andere Arten des Erzählens erforschen.
Ich will die Grenzen finden.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Bullshit. Jeder Mensch ist kreativ. Man muss es nur üben wie alles andere auch. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und das stimmt auch für Kreativität.
Also: Üben, üben, üben.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
  • Stille oder Trubel? – Stille
  • Morgen oder Abend? – Abend
  • Utopie oder Dystopie? – Dystopie
  • Zeit oder Geld? – Zeit
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos
  • Routine oder Abenteuer? – Beides. Routine bei der Arbeit. Abenteuer beim Denken.
  • Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion!!

Hier findet ihr Sina:

Blog: sinas-geschichten.de
Twitter: @SinaGeschichten

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Sina! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - November 4, 2017 in Create & Inspire

 

Schlagwörter: , , , , ,

Create & Inspire: Stefan Barth

Create & Inspire: Stefan Barth

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Stefan Barth, Drehbuchautor & Autor

Kurzvita:
Im Ruhrpott geboren, Film/Fernsehen studiert, mit Glück und Naivität hauptberuflicher Drehbuchautor geworden. Geschichten, echt oder fiktional, sind das Leben.

Stefan BarthBeschreibe dich in drei Worten.
Autor, Kumpel, Vater.

Woran arbeitest du gerade?
Kurzgeschichten-Sammlung, vierter Roman, diverse Drehbücher

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Sich vom Leben und der Kreativität anderer zu eigener Kreativität inspirieren zu lassen und im besten Falle davon leben zu können.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Diesen Flow habe ich öfter und nenne ihn selbst „in the zone“. Passiert mir meistens beim Schreiben, wenn ich die schmerzvolle Plotarbeit überwunden habe und die Figuren und Geschichte sich auf einmal wie von selbst schreiben. Ich glaube, dass ich diesen Zustand erreiche, wenn ich die Blockaden der Geschichte und meinen eigenen inneren Schweinehund überwunden habe.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann füttere ich meine eigene Kreativität mit der kreativen Arbeit anderer, seien es Bücher, Filme, Serien, Comics, Fotos, Gemälde oder was auch immer. Und mit dem was um mich herum geschieht: dem Alltag und den Menschen, die ihn bevölkern.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich glaube nicht, dass ich etwas ausdrücken will, zumindest nicht bewusst. Ich will nur Geschichten erzählen, die mir Spaß machen und etwas bedeuten, in der Hoffnung, dass sie den Lesern/Zuschauern auch Spaß machen oder etwas bedeuten.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Mein erster Rat wäre es, diesen beschissenen Satz nie wieder in den Mund zu nehmen. Dann zu forschen, welche kreative Arbeit anderer einen anspricht und versuchen sie selbst in Angriff zu nehmen. Und mit der Gewissheit zu leben, dass man zunächst mal scheitern wird. Dann, um mal Rocky zu zitieren, steht man wieder auf und macht weiter. Entweder das oder man gibt auf, was auch keine Schande ist.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit.
Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – beides
Utopie oder Dystopie? – Dystopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – beides
Routine oder Abenteuer? – beides
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – fiktionale Realität

Hier findet ihr Stefan:

Website: http://stefan-barth.works
Twitter: @Braetzman

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Stefan! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - Oktober 28, 2017 in Create & Inspire

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Trick or Treat?

Hallo ihr Lieben!

Halloween steht vor der Tür und da dies einer meiner Lieblingstage im Jahr ist, wollte ich euch eine Kleinigkeit schenken – als Dankeschön für die tolle Unterstützung, die ich (nicht erst) seit der Veröffentlichung von „Ersticktes Matt“ erfahre.

Cover_GeisterhandHier findet ihr also nun eine kleine Halloween-Geschichte, die ihr gratis herunterladen könnt. Dauerhaft als PDF, für eine Woche auch als .epub & .mobi.

Nebel liegt über den Floodlands, als Remy Lafayette und Detective Madeline Vezér am Abend vor Allerheiligen zu einem Tatort gerufen werden. In der verlassenen Hütte scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen, denn plötzlich ist Madeline verschwunden und Lafayette befindet sich allein mit einer entstellten Leiche im Haus.
Und was war das für ein Geräusch?

Eine Halloween-Geschichte aus den Floodlands

Diese Kurzgeschichte versteht sich als Leserservice und eignet sich nur bedingt dazu, die Figuren kennenzulernen. Sie kann unabhändig von „Ersticktes Matt“ gelesen werden. Für das größere Lesevergnügen empfiehlt es empfiehlt sich jedoch, den Roman bereits zu kennen.

Download

PDF
epub & mobi

Leider wollte mein Buchsatzprogramm die schönen Formatierungen für die E-Books nicht übernehmen. Ich hoffe, ihr seht es mir nach, dass die ersten Zeilen jeder Szene eingerückt sind und die Titelschriftart nicht übernommen- ich weiß nicht, wo das Problem liegt, aber ich wollte euch auch nicht noch länger warten lassen.

Und nun wünsche ich Happy Halloween und angenehmes Gruseln … äh … Lesen! Oder beides?

 
3 Kommentare

Verfasst von - Oktober 27, 2017 in Floodlands

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Create & Inspire: Elenor Avelle

Create & Inspire: Elenor Avelle

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Elenor Avelle, Autorin, Grafikerin & Künstlerin

Kurzvita:
Ich bin Elenor Avelle Autorin, Grafikerin und Künstlerin aus Leidenschaft. Meine Begeisterungsfähigkeit und Kreativität sind oft schneller als ich selbst.

Beschreibe dich in drei Worten.
Elanvoll, reflexiv, optimistisch.

Woran arbeitest du gerade?
An mehreren Sachen gleichzeitig. Ich schreibe an einem geheimen Gemeinschaftprojekt mit anderen Autoren, überarbeite das Spin-off meiner Buchreihe Die verfallene Welt, zeichne den Trailer für mein Buch Infiziert, plane Theaterstücke für meinen Benefizmarkt zu Halloween, bastle Piñatas und noch ein paar andere Projekte.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben beinhaltet für mich das Ausleben meiner inneren Leidenschaften, indem ich Texte, Bilder oder Objekte erschaffe oder auch genieße.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich befinde mich oft in einem Zustand des Flow. Ich erreiche diesen Zustand nicht, er überfällt mich. Jeder Input kann bei mir eine Idee auslösen. Das ist nicht immer einfach, weil ich diese Dinge dann auch sofort umsetzen will und Schwierigkeiten bekomme den Alltag zu meistern, der mir wie ein Mühlstein um den Hals zu hängen scheint.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
dann sehne ich mich danach oder genieße die Ruhe. Je nachdem, ob ich gerade daran gehindert werde meine Ideen umzusetzen oder eine Aufladephase habe.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Es ist pure Freude. Wenn ich gestalte, dann immer mit dem Gedanken daran, wieviel Spaß das Projekt oder Objekt machen wird.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Du hast noch nicht das richtige gefunden, was deine Leidenschaft weckt. Probiere dich aus.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit?
  • Erkenntnis oder Mysterium?
  • Stille oder Trubel?
  • Morgen oder Abend?
  • Utopie oder Dystopie?
  • Zeit oder Geld?
  • Chaos oder Ordnung?
  • Routine oder Abenteuer?
  • Luxus oder Minimalismus?
  • Fiktion oder Realität?

Ich kann bei keinem einzigen Punkt eine Präferenz festlegen. Ich fühle mich zwischendrin am wohlsten. Extreme sind nicht meins, genauso wenig wie Seiten. Die Mischung macht´s. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich in fast allem etwas Gutes finden kann. Mein Glas ist immer halb voll.

Hier findet ihr Elenor:

Webseite: https://elenoravelle.wordpress.com/
Twitter: https://twitter.com/ElenorAvelle
Facebook: https://www.facebook.com/DieverfalleneWelt/
Instagram: https://www.instagram.com/elenoravelle/
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCWK1GFsI_kWrNHVQJ4aREwQ

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Elenor! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - Oktober 21, 2017 in Create & Inspire

 

Schlagwörter: , , , , , ,

#FBM17 – Kein Messebericht.

Achtung: Langer Post, in dem ich tlw. ein wenig pissig auf gewisse Vorkommnisse reagiere. Ich hab’s sachlich versucht – hat leider nicht geklappt. Sorry.
~~~

Ihr merkt es: Bislang ist von mir noch kein Artikel zur Frankfurter Buchmesse 2017 erschienen. Ich tue mich in diesem Jahr sehr schwer damit, denn für mich war die Messe immer eine der wenigen Möglichkeiten im Jahr, bei denen man Kollegen und mittlerweile auch Freunde aus der ganzen Welt trifft, sich austauscht – auch, aber nicht nur über das Schreiben oder Bücher allgemein. Dieses Jahr habe ich die Messe ebenso wahrgenommen, doch leider ging es vielen nicht so.

Ich möchte deshalb in diesem Text nicht über meine Messeerlebnisse berichten, das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Denn ich will die Vorkommnisse, die sich in einem gewissen Bereich an einigen Tagen dort zugetragen haben, nicht mit meinen schönen Erfahrungen mischen. Ich lasse mir meine Buchmesse nämlich nicht kaputtmachen. Aber ich will Stellung beziehen – nicht zum ersten Mal. Wer mir schon länger auf den verschiedenen Kanälen folgt, weiß, dass ich nicht unpolitisch bin, nicht unpolitisch sein kann.

Ich muss dazu sagen: Ich habe von den Ausschreitungen in Halle 4.1 nichts mitbekommen. Die meiste Zeit habe ich in Halle 3.0 verbracht, in der sich die meisten Publikumsverlage, Autoren und Leser tummeln. Wer noch nie auf dem Frankfurter Messegelände war: Es ist riesig. Selbst wenn die Tumulte in der gleichen Halle stattgefunden hätten, wäre es nicht garantiert gewesen, davon etwas mitzubekommen.

Ich muss auch ehrlich gestehen: Die Veranstaltungen und Stände dieser sogenannten „Neuen Rechten“ haben mich nicht die Bohne interessiert. Ich bin nur einmal dort vorbeigekommen, da stellte eine einigermaßen bekannte Autorin gerade ihr Buch zum Thema Mütter vor. Ich habe die Augen verdreht und schleunigst das Weite gesucht, weil ich diesen hanebüchenen Unsinn, der darin verzapft wird, nicht ertrage.

Es war ja auch nicht das erste Mal, dass diese Verlage dort einen Stand hatten, nur das erste Mal, dass bereits im Vorfeld verstärkt darüber berichtet wurde. Ich kann die Haltung der Messeleitung in diesem Punkt – im Gegensatz zu manch anderem – nachvollziehen. Diese Verlage sind nicht verboten. Meiner Ansicht nach stünde es der Messeleitung daher auch nicht zu, ein Standverbot auszusprechen. Das hätte wohl nur dazu geführt, dass die Betreffenden sich widerholt in ihrer Opferrolle suhlen, ein Verhalten, dass diese Leute bis zur Perfektion betreiben.

Es gehört zu einer Demokratie dazu, unliebsame Meinungen zuzulassen. Damit meine ich explizit keine volksverhetzenden, rassistischen oder andere Inhalte, die verfassungsfeindlich sind. Es hat aber einen Grund, warum diese Verlage und die von ihnen produzierten Bücher eben nicht verboten sind. „Unliebsame Meinungen zuzulassen“ bedeutet auch nicht, diese zu akzeptieren, ja nicht einmal zu tolerieren. Widerspruch ist hier Pflicht, vor allem, wenn vonseiten der Rechten versucht wird, die Grenzen dessen, was gesagt werden darf, immer weiter in eine Richtung zu verschieben, die Ausgrenzung und sogar Gewaltbereitschaft fördert.

Wie gesagt: Ich kann die Entscheidung der Buchmesse, diesen Verlagen einen Standplatz zur Verfügung zu stellen, nachvollziehen. Nur weil wir etwas aus unserem Leben verbannen, heißt es nicht, dass es nicht mehr exististiert. Diese Leute werden weiter schreiben, weiter veröffentlichen, weitere Leute anziehen. Von daher fand ich ihre Auftritte auf der Messe, die ich über die sozialen Netzwerke und tlw. über ihre eigenen Videos verfolgt habe, sehr entlarvend. Es ist mir lieber, ich habe eine Ahnung davon, wie diese Leute ticken, als dass sie irgendwo im Verborgenen agieren.

Leider hat sich bei diversen Vorfällen gezeigt, dass Personal und Messeleitung eindeutig überfordert waren. Ich wage die Vermutung, dass sie nicht mit solchen Auseinandersetzungen gerechnet hatten, eben weil diese Verlage nicht zum ersten Mal dort ausstellten. Das war gewiss naiv und soll nun keine Entschuldigung für das Versagen in den betreffenden Fällen sein, ebenso wenig wie für das wenig bissige Statement, das am Samstag herausgegeben wurde.

Aber ich war nicht vor Ort. Ich habe zahlreiche Meldungen gelesen, darunter auch vieles, was sich hinterher als falsch herausgestellt hat – sowohl vonseiten der Rechten als auch von ihren Gegnern. Aus diesem Grund habe ich verhältnismäßig wenig geteilt. Ich halte nichts davon, in Rage geschriebene Postings zu einem so wichtigen Thema zu verfassen. Am Samstag ploppten in meiner Twitter-Timeline leider tlw. sehr hysterisch wirkende Tweets auf, größtenteils von Leuten, die nicht mal vor Ort waren. Das halte ich für wenig hilfreich und – ganz im Gegenteil – sogar für schädlich. Sehr unglücklich fand ich in diesem Zusammenhang die Boykottaufrufe, im nächsten Jahr nicht mehr zur Messe zu fahren, sofern den rechten Verlagen das Ausstellen nicht untersagt wird. Entschuldigung, aber was ist das denn bitte für ein Verständnis von Widerstand? Vielleicht wischt man damit der Buchmesse eins aus, weil man enttäuscht von der Organisation ist. Okay – geschenkt.

Aber: Den Rechten ist es VÖLLIG egal, ob ihr die Buchmesse boykottiert. Sie werden das höchstens als Sieg werten, weil wir ihnen damit die Messe überlassen. Indirekt gestehen wir damit ein, dass sie gewonnen haben. Und das ist für mich völlig inakzeptabel. Ich denke: Jetzt erst recht. In diesem Jahr war ich darauf nicht vorbereitet, weil ich mich im Vorfeld nicht für die Veranstaltungen dieser Verlage interessiert habe. Im Leben wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass die Situation auf einer Buchmesse derart eskalieren könnte. Im nächsten Jahr weiß ich es besser. Ich werde eindeutig politischer auftreten, sei es durch T-Shirts, Buttons, Plakate usw. Jeder, der mich dort sieht, soll wissen, wo ich stehe und dass ich mich nicht von irgendwelchen rechten Idioten einschüchtern lasse.

Zuhause bleiben und ab und an mal einen kritischen Blogpost schreiben oder Tweet absetzen, ist für mich Wohlfühlwiderstand, der letztendlich nur wenig bewirkt, weil wir uns alle in unseren Filterblasen bewegen – wir genauso wie die Rechtspopulisten und Rechtsextremen.

Ich bin auch nicht dafür, mit denen zu reden, ich glaube nicht, dass das noch irgendetwas bringt. Aber wir können (und müssen!) Position beziehen und Flagge zeigen. Sowohl online als auch offline.

Nach der Bundestagswahl am 24. September 2017 habe ich getwittert:

Ich werde dieses menschenverachtende Gesellschaftsbild erstens nicht akzeptieren & ihm zweitens alles entgegensetzen, was ich habe.

Das war für mich kein leerer Spruch. Ich bin bereit, für eine offene Welt, für Freiheit und ein freundliches Miteinander einzustehen – koste es, was es wolle. Ich halte allerdings nichts davon, unliebsame Veranstaltungen niederzubrüllen, damit heizt man sie nur an, fördert die Berichterstattung. Ich wünsche mir hingegen, Gleichgesinnte zu finden, die sich eindeutig positionieren, die den Rechten Grenzen aufzeigen, die keine Angst haben, ich wünsche mir einen eindeutigen Widerstand, auch und gerade in der Bücherszene. Ich weiß noch nicht genau, wie der aussehen soll und kann, aber ich habe ja nun ein paar Monate Zeit, mir darüber Gedanken zu machen.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich keine Lösungen für den Umgang mit Rechts. Reden halte ich für verschwendete Lebenszeit und unnötige Aufmerksamkeit. Ich glaube, die Leute, die diese Reden gutheißen, sind so weit von meiner eigenen Lebensrealität entfernt, dass wir keine gemeinsame Basis finden würden. Und ich habe auch kein Interesse mehr an einem Austausch, v. a. nicht, wenn ich mir die Videos der Messeveranstaltung der „Identitären“ anschaue, die im Netz kursieren. Hohle Phrasen, Gezeter und Gebrüll von lächerlichen Figuren, die ich nicht ansatzweise ernst nehmen kann. „Wo wart ihr an Silvester?“-Schreie, „Schande!“-Skandierungen und „Übernahme der Buchmesse“-Titeleien. Ernsthaft? Ihr wirkt wie eine aggressive, hirnlose Masse, die irgendwelche Parolen brüllt – ohne zu verstehen, was überhaupt dahintersteckt. Wenn eure Heimat das einzige ist, auf das ihr stolz sein könnt und das ihr (gegen was oder wen auch immer) „verteidigen“ wollt, tut ihr mir aufrichtig leid.

Und noch ein Hinweis, weil darüber mal wieder völlig undifferenziert berichtet wurde: Nur weil man gegen menschenverachtende Parolen von Rechts demonstriert, ist man nicht automatisch links. Von Zusammentreffen von links und rechts kann also eigentlich nicht wirklich die Rede sein. Jeder, der für eine freie und offene Gesellschaft eintritt, sollte jenen entgegentreten, die diese einschränken oder gar abschaffen wollen – ganz egal, in welches politische Spektrum er sich einsortiert.

Und da ich jetzt die berüchtigte Kritik an „beiden Seiten“ geübt habe, weil ich das Vorgehen einiger, die wahrscheinlich hehre Ziele verfolgen, auch nicht gutheißen kann: Ich wünsche mir, dass in solchen Situtionen seitens Polizei und Messeleitung härter durchgegriffen wird. Wenn Gegendemonstranten gewalttätig werden, haben sie das Gelände zu verlassen, ebenso wie aggressive Teilnehmer der Veranstaltung. Wenn der Messechef eine Veranstaltung für beendet erklärt, dann ist diese zu beenden, fertig. Dieses rotzfreche Weiterführen und sich dafür feiern lassen, ist absolut respektlos, nicht akzeptabel und zeigt eindeutig, wessen Geistes Kind diese Leute sind.

Die Frankfurter Buchmesse muss die Auftritte der Rechten im Rahmen der Meinungsfreiheit und des Grundgesetzes vielleicht tolerieren, wir jedoch nicht. Um eindeutige Positionierung und Stellungnahmen kommen wir schon lange, spätestens aber seit jetzt, wo es unsere eigene Branche betrifft, nicht mehr herum – wenn uns unsere Zukunft nicht völlig egal ist.

 
4 Kommentare

Verfasst von - Oktober 20, 2017 in Begegnungen

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,