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Create & Inspire: Andreas Hagemann

01 Apr
Create & Inspire: Andreas Hagemann

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Andreas Hagemann, Autor

Kurzvita: Gebürtiger Berliner, sesshaft bei Düsseldorf. Verarbeitet das Leben und die Gedanken primär mit Humor und nutzt die mit Musik, das Schreiben sowie Zeichnen, um sich auszudrücken.

Beschreibe dich in drei Worten.
Humorvoll, dauerkreativ, Sympathikus

Woran arbeitest du gerade?
Ich schreibe aktuell am Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe und illustriere hierfür sogar einzelne Kapitel. Dafür fummle ich mich sogar ins digitale Zeichnen und Malen rein, um meiner Phantasie nicht nur mit Worten Ausdruck zu verleihen.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Für mich ist ein Leben kreativ, wenn ich meinen Ideen, Wünschen und Vorstellungen Raum gebe, um sie zu probieren und auszuleben. Dabei steht die Leidenschaft für die Sache im Vordergrund, frei nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“. Man sollte sich am Ende eines Lebens nie sagen hören: „Hätte ich es nicht doch mal probiert“.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, sogar mehrmals, primär beim Schreiben. Das schaffe ich aber nur selten. Wenn ich den Alltag komplett ausschalten kann und die Zeit habe, völlig in der Arbeit aufzugehen. Wenn Motivation und Kreativität im Einklang sind und einem die Wörter geradezu aus den Fingern fließen. Da habe ich es schon geschafft beinahe zwei Stunden abzutauchen und dann völlig entsetzt auf die Uhr zu schauen. In der Zeit sind bisher die besten Passagen in Büchern entstanden.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… lese ich, genieße ich das Kochen mit meiner Frau, Spieleabende mit Freunden und versuche mir, alle sich dazwischendrängenden Ideen aufzuschreiben.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Primär möchte ich mich selbst verwirklichen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, den Menschen etwas Humor an die Hand zu geben. Es wäre schön, wenn das, was ich erschaffe und kreiere, ein Wow-Erlebnis erzeugt, bei dem man sich danach bereichert fühlt.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Wir alle sind kreativ und besitzen Phantasie. Ob im Finden von Ausreden, Malen, Schreiben, anderen Späße spielen. Im Weg steht einem nur „Ich kann nicht“, „Ich schaffe das nicht“ und „Wird sowieso nix“. Das kannst du im Nachhinein immer noch sagen. Bis dahin hast du hoffentlich eine Menge Spaß gehabt und bist um viele Erfahrungen reicher. Wenn du Wege findest etwas nicht zu tun, hast du bereits genug Phantasie bewiesen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Motivation, Antrieb und Begeisterung kann ich in der Zukunft für mich nutzen. In der Vergangenheit nur davon träumen.
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Nichts regt die Phantasie mehr an als das Mysterium.
  • Stille oder Trubel? – Da ich Tinnitus habe, kenne ich absolute Ruhe nicht. Aber ich kann sie erleben, wenn ich mich der Kreativität hingebe.
  • Morgen oder Abend? – Ich bin ein Early Bird und genieße die Stille, den Tatendrang und frischen geist, während alles um mich herum noch schläfrig ist.
  • Utopie oder Dystopie? – Weil ich ein positiv denkender Mensch bin.
  • Zeit oder Geld? – Mit mehr Zeit kann ich auch mehr Geld verdienen, andersherum klappt es leider nicht.
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos engt mich ein, lenkt mich ab, raubt mir den Fokus und überflutet meine Sinne. Ordnung dagegen gibt mir Raum zur Entfaltung.
  • Routine oder Abenteuer? – Ohne Routine habe ich keine Zielstrebigkeit. Ohne Zielstrebigkeit nutze ich meine Zeit nicht sinnvoll.
  • Luxus oder Minimalismus? – Hier habe ich lange überlegt. Sich zu verwirklichen ist immer an ein Investment geknüpft. Reicht hierfür Zeit, wunderbar, meist kostet eine Leidenschaft jedoch Geld. Im Minimalismus könnte ich mich schlicht nicht ausleben.
  • Fiktion oder Realität? – Für die Realität blicke ich aus dem Fenster, für die Fiktion in meine Gedanken. Zweites macht mich deutlich glücklicher.

Hier findet ihr Andreas:

Homepage: https://www.andreashagemann.com/
Twitter: https://twitter.com/Xerubian
Facebook: https://www.facebook.com/andreashagemann.autor/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Andreas! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

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