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Create & Inspire: Sammy Chan

13 Jan
Create & Inspire: Sammy Chan

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Sammy Chan, Autorin

Kurzvita
In meinem Beruf bin ich eher im naturwissenschaftlichen Bereich tätig, meine kreativen Hobbies sind mein Ausgleich in dem ich mich frei entwickeln kann. Dabei wechseln die Tätigkeiten stetig: zeichnen, basteln, handwerken, stricken, töpfern … Eine Konstante bildet das Schreiben, das ich schon seit Jahren ausübe.

Beschreibe dich in drei Worten.
Kreativ, optimistisch, unsicher

Woran arbeitest du gerade?
Schreiberisch arbeite ich immer an mehreren Werken. Zurzeit schreibe ich an einer Fanfiction für einen Challenge und an zwei größeren eigenen Geschichten. Eine davon möchte ich bei einem Verlag einreichen.
Außerdem arbeite ich seit kurzer Zeit an einem Model Kit (Anime-Figuren zum Bemalen und selbst zusammen bauen).
Momentan feile ich auch an einem Cosplay für die nächste Anime/Manga-Convention und dekoriere einen meiner Wohnräume um.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, dass man jederzeit abtauchen kann, in einer Tätigkeit aufgehen , dort Freiheiten zu haben und den Alltag vergessen zu können.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, es kommt hin und wieder vor, dass ich in den Zustand des Flow verfalle. Es ist ein schönes, zeitloses Gefühl, in dem die Tätigkeit im Mittelpunkt steht. Am Schluss sieht man, wie viel man geschafft hat, ohne es wirklich zu merken. (Allerdings sagt der Blick auf die Uhr einem auch oft, wie sehr man die Zeit dabei vergessen hat 😀 )
Der Flow-Zustand ist nichts, was ich bewusst erreiche. Es ist von Vorteil, wenn ich keinen Zeitdruck habe und gute Musik ist ebenfalls hilfreich. Aber meist hängt es davon ab, ob ich mich vollkommen auf meine Tätigkeit konzentrieren kann oder noch andere Dinge im Kopf habe.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… bin ich in der Natur. Oder in der kleinen Natur daheim, kümmer mich um Haustiere und Zimmerpflanzen.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Neben der Tatsache, dass mir die Tätigkeit einen Ausgleich bietet, ist eine der größten Belohnungen für mich das schöne Gefühl. Das Gefühl,  dass ich etwas geschaffen habe und ich hinterher damit zufrieden bin. Das Gefühl, wenn ich das Geschaffene ansehe und denke: Es ist gelungen und individuell, weil du es gemacht hast, niemand sonst.
Natürlich macht es mich dann auch glücklich, wenn ich Zuspruch von außen bekomme und mir jemand sagt, dass es gut geworden ist, auch das ist ein gewisser Ansporn.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Sich umschauen und es trotzdem versuchen. Es gibt unheimlich viele unterschiedliche kreative Tätigkeiten, die mehr oder minder viel Fantasie benötigen. Auch hier gilt: auf jeden Topf passt ein Deckel. Wenn man kreativ sein möchte, dann findet sich auch etwas, was einem Spaß macht und gefällt. Und auch Kreativität muss trainiert werden, wie ein Muskel, wird sie nicht genutzt, so verkümmert sie. Je mehr sie trainiert wird, desto stärker wird sie.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Beides – es gibt schöne Dinge aus der Vergangenheit, an die ich mich gerne erinnere, aber ich bin auch gespannt, was mir die Zukunft bringt Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis – ich liebe den Aha-Effekt, den man manchmal hat, zum Beispiel auch bei Büchern und Filmen etc. Wenn plötzlich alles einen Sinn macht. Aber ohne Mysterium gibt es auch keine Erkenntnis, nicht wahr?
Stille oder Trubel? – Trubel – tatsächlich fühle ich mich unwohl, wenn es ganz still ist, deshalb eher Trubel. Aber alle Zwischenstufen haben ihre positiven Seiten.
Morgen oder Abend? – Abend – ich bin absolut kein Morgenmensch (natürlich hat der Morgen sicher auch seine schönen Seiten, aber die sehe ich nur selten :D)
Utopie oder Dystopie? – Beides – ich finde es wahnsinnig interessant mir Gedanken über die Zukunft zu machen, was sein könnte. Und ich lese und höre gerne, was andere sich da vorstellen. Sowohl die positiven als auch die negatibven Aspekte.
Zeit oder Geld? – Zeit! – Was bringt einem Geld, wenn man keine Zeit hat, um es auszugeben? Aber Zeit weiß ich immer zu nutzen, dafür brauche ich kein Geld.
Chaos oder Ordnung? – Ein Mittelding – zuviel Ordnung ist zu steril, zuviel Chaos wächst einem irgendwann über den Kopf
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer…? – Routine kann irgendwann langweilig werden, aber sie gibt einem Sicherheit. Abenteuer ist niemals langweilig, aber meist auch ungewiss. Am besten mal so und mal so 😀
Luxus oder Minimalismus? – Luxus – Luxus ist nice to have, schätze ich. Sicherheit. Aber nicht alles, manchmal sind es auch nur die kleinen Dinge, die einen dann wirklich glücklich machen.
Fiktion oder Realität? – Fiktion – hängt aber sicherlich von den Lebensumständen ab, zurzeit hilft es mir aber sehr in fiktive Welten abtauchen zu können und eina Auszeit von der Realität zu nehmen.

Hier findet ihr Sammy:
Twitter:  https://twitter.com/Sammy_chan
Fanfiktion.de: https://www.fanfiktion.de/u/Sammy-chan

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Sammy! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

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Verfasst von - Januar 13, 2018 in Create & Inspire

 

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