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Meine 10 Macken als Autor

23 Okt
Meine 10 Macken als Autor

Die liebe Tinka Beere hat gefragt und ich antworte. Meine zehn Macken, die ich als Autor entwicket habe:

  1. Ich bin immer mit einem Teil meiner Gedanken bei meiner Geschichte. Feierabend kenne ich nicht. Egal, wo ich bin oder was ich tue, es gibt immer Details, Situationen, Gesprächsfetzen, die ich mir merke, um sie später auf die ein oder andere Weise zu verarbeiten. Anstrengend, ich weiß 😉

  2. Ich habe immer ein Notizbuch dabei, um mir oben genannte Dinge zu notieren. Und etwas zum Lesen, meistens meinen Kindle, da er in jede Handtasche passt.

  3. „Ich muss mal eben was nachgucken“ – 2 Stunden später recherchiere ich immer noch

  4. Rechtschreib- & Grammatikfehler anderer (ungefragt) verbessern – wohl meine schlechteste Angewohnheit.

  5. Ich lese anders, v.a. seit ich selbst lektoriere. Die aktuelle Lektüre nehme ich gerne im Hinblick auf Stil, Plot, Spannungsbogen, Figuren etc. auseinander. Lesen zur Entspannung kommt nur noch selten vor.

  6. Manchmal reserviere ich ganze Tage nur fürs Schreiben. Meistens klappt es dann aber doch nicht. Ich bin produktiver, wenn ich nur ein schmales Zeitfenster habe.

  7. Kaffee & Kuchen vor dem Laptop genießen. Klingt ungesellig. Ist es wohl auch.

  8. Überall liegen Stifte & Zettel herum, um schnell eine Idee zu notieren.

  9. Ich bin ständig auf der Suche nach Bildern & Songs, die zum aktuellen Projekt passen.

  10. Meine Lieblingsausrede beim Bücherkauf: „Das BRAUCHE ich, das ist Recherche.“

Welche Macken begleiten euren Autorenalltag?

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15 Kommentare

Verfasst von - Oktober 23, 2015 in Autorenleben

 

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15 Antworten zu “Meine 10 Macken als Autor

  1. Texthase Online

    Oktober 23, 2015 at 2:36 pm

    Guten Tag Nina,

    bei den Menschen gibt es so’ne und solche Typen! Es gibt solche Leute, die sagen: „Ich habe keine Macken. Das sind die Spezialeffekte!“ 😉
    Meine Macken oder spezialeffekte beim Schreiben sind:
    1. Es gibt Tage, an denen ich zum Schreiben abtauche. Es sind bevorzugt Sonn- und Feiertage. Das ist bei Freunden und Verwandten gleichermaßen unbeliebt.
    2. Nach jeder Szene mache ich eine Pause, in der ich mindestens fünf Minuten lang wie ein Tiger im Käfig in meinem Zimmer herumlaufe.
    3. Es kommt häufig vor, dass ich das, was ich schreibe während des Schreibens halblaut vor mich hin sage.

    Das war das, was mir spontan eingefallen ist.
    Alles erdenklich Gute und viel Schreiberfolg!

    Liebe Grüße

    Christiane (Texthase Online)

     
    • jtaelling

      Oktober 23, 2015 at 6:52 pm

      Christianes Punkte 2 und 3 kenne ich. Mache ich genauso. Rumlaufen. Vorlesen. Vorlesen mache ich sogar x-mal. Währenddessen, danach und Stunden später. Mühselig. Manchmal schreibe ich auch etwas einfach noch mal ab.Und lese es dann noch mal vor 🙂 Und währenddessen. Und überhaupt. Undsoweiter 🙂

       
      • Nina C. Hasse

        Oktober 26, 2015 at 4:10 pm

        Ich schreibe oft handschriftlich und tippe es später ab. Das Schöne ist, dass man es dabei gleichzeitig zum ersten Mal überarbeitet. Und laut vorlesen ist immer gut! 👍

         
    • Nina C. Hasse

      Oktober 26, 2015 at 4:07 pm

      Huhu Christiane! Tolle Macken hast du da! 😁 Punkt 1 kenne ich auch … Familie & Freunde sind oft wenig begeistert. Aber da muss man wohl durch.
      Dir auch viel Spaß und Erfolg bei deinen aktuellen Projekten!
      Liebe Grüße
      Nina

       
  2. Tinka Beere

    Oktober 24, 2015 at 8:06 pm

    Hihi, vor allem der letzte Punkt kommt mir auch bekannt vor ^^ Wenn ich irgendwas rechtfertigen muss, sei es bei Facebook rumhängen oder ein neues Buch, das ich unbedingt haben muss … Alles Recherche xD
    Liebe Grüße, Tinka 🙂

     
    • Nina C. Hasse

      Oktober 26, 2015 at 4:04 pm

      ALLES Recherche – man muss nur die Zeit haben, das alles zu lesen 😁

       
  3. Katrin Ils

    Oktober 25, 2015 at 10:16 am

    Da kommt mir einiges bekannt vor 😉
    Ich bin auch produktiver, wenn ich wenig Zeit habe. Wenn ich ganze Schreibtage plane, wird hauptsächlich prokrastinert. *seufz*
    Kuchen und Kaffee vorm Laptop = super 😉

     
    • Nina C. Hasse

      Oktober 26, 2015 at 4:03 pm

      Hauptsächlich prokrastinieren, das kenne ich. Geht mir auch immer so, wenn ich zu viel Zeit habe…

       
      • Katrin Ils

        Oktober 26, 2015 at 5:35 pm

        Beruhigend, dass ich damit nicht allein bin. Hab dann immer so ein schlechtes Gewissen, so a la „Andere schreiben um 3 in der Nacht am Küchentisch und du schaust einen Tag aus dem Fenster.“

         
      • Nina C. Hasse

        Oktober 26, 2015 at 5:43 pm

        Ein schlechtes Gewissen habe ich dann auch immer. Grässlich… Und trotzdem kommt es immer wieder vor.

         
  4. Carmilla DeWinter

    Oktober 25, 2015 at 7:38 pm

    Kenne ich irgendwoher. Vor allem das mit den Korrekturen. (Und dazu noch Lehrerinnenkind: Ich kann nicht anders!)

     
    • Nina C. Hasse

      Oktober 26, 2015 at 4:01 pm

      Oh ja, Lehrerkinder! Da wird das Verbesserungsgen gleich mit vererbt 😉

       
  5. Bea

    Oktober 26, 2015 at 9:44 am

    Deine Macken klingen eher sympathisch als „mackig“. Auch das Verbessern. Denn böse gemeint ist es sicherlich nicht (da spreche ich aus Erfahrung 😉 ).

     
    • Nina C. Hasse

      Oktober 26, 2015 at 3:59 pm

      Danke für die lieben Worte, Bea! Nein, böser gemeint ist es natürlich nicht, das flutscht immer so raus 😉

       
  6. JM Volckmann

    November 3, 2015 at 8:35 am

    Prima!
    Absolute Zustimmung bei den Punkten 1, 2 (bei mir ist es mein iPad), 3 (zwei Stunden reichen da manchmal wirklich nicht aus), 4 (oh ja, vor allem Punkt Nummer 4, wenn sich meine Zehennägel kräuseln ob mancher Fehler, denen ich begegne), 5 (ich nehme gerne Tipps an, wie man analytisches Lesen wieder abstellt), 6, 7 und 10.
    Bei Nummer 8 gibt es meine Modifikation, dass sowieso immer und überall Stifte und Papier rumliegen, ich aber so gut wie nie etwas notiere und es daher hauptsächlich Briefe, Formulare und anderes Zeugs ist, das dringend in Ordnern und nicht auf dem Schreibtisch abgelegt werden müsste.
    Und Nummer 9 kenne ich persönlich gar nicht.

     

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