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Happy Birthday, Remy Lafayette!

30 Jul

happy birthday remyMein Lieblingsprotagonist hat heute Geburtstag und ich möchte ihn euch gerne in einem Auszügen aus seinem Profil vorstellen – seine Biografie und einige uninteressantere Dinge lasse ich dabei aus. Aber vielleicht habt ihr Lust, ihn schon mal ein wenig näher kennen zu lernen:

Jean-Remy Lafayette

Jean-Remy Lafayette ist ein attraktiver Mann. Er ist sechsunddreißig Jahre alt und 1,84m groß, hat eine sportliche Figur und dunkelblonde Locken – volles Haar, auf das er sehr stolz ist und das er immer ordentlich trägt. Auch auf seinen Bart gibt er Acht und trägt ihn maximal auf Dreitagebartlänge. Von der aktuellen Schnauzbartmode hält er nichts.

Er hat blaue Augen, um die sich zahlreiche Fältchen bilden, wenn er lacht.

Er wiegt 81 kg und hat einen aktiven Lebensstil, den er seiner früheren Arbeit als Mehlsackschlepper in einer Bäckerei verdankt und der ihm eine aufrechte Haltung und einen muskulösen Körperbau mit breiten Schultern bescherte.

Er hat eine angenehm tiefe Stimme, die besonders bei Frauen gut ankommt. Zudem legt er Wert auf gute Kleidung, bevorzugt aber das legere Auftreten ohne Fliege oder Krawatte. Auch auf Hüte legt er keinen Wert, da diese seine sorgfältig gelegte Frisur zerstören – auch wenn das in der New Yorker Gesellschaft oft nicht gut ankommt. Meistens trägt er einen schlichten dunkelgrauen Anzug mit Weste und langem Sakko oder Gehrock und ein weißes Hemd, dazu meist schwarze oder braune Lederschuhe.

Narben hat er einige von dem harten und einfachen Leben in der französischen Gemeinde in der Nähe von Brest in der Bretagne. Außerdem hat er zwei Tätowierungen, die ihn an seine Heimat erinnern: ein keltisches Band um den rechten Oberarm und eine Triskele auf der rechten Brust.

Seiner Wohnung sieht man an, dass er viel herumgekommen ist (Europa, Asien) und von seinen Reisen einige Andenken mitgebracht hat. Besonders die asiatische Kultur hat es ihm angetan und er findet in der Weltanschauung des Buddhismus viele Anreize sein eigenes Leben zu gestalten. Obwohl er dem einfachen, fast mittelalterlichen Leben, das er mit seiner Mutter führte, den Rücken gekehrt hat, lebt er nach dem Grundsatz der Einfachheit. Luxus ist ihm zuwider und er versteht dessen Sinn nicht. Materielle Dinge bedeuten ihm wenig.

Ebenso puristisch ist er bei seinen Genüssen. Er mag gutes Essen, legt jedoch keinen großen Wert darauf, jeden Tag etwas Besonderes zu speisen. Da er viel unterwegs ist, muss er häufig unterwegs einen Imbiss zu sich nehmen. Auch in Bezug auf Zigarren oder Alkohol ist für ihn weniger mehr. Er ist ein Genießer, kann aber auch ab und an mal über die Stränge schlagen. Einem guten Glas Rotwein oder einem alten Whiskey ist er nicht abgeneigt. Am liebsten isst er asiatisch, weil die Küche leicht ist und ihm die Würze des Essens zusagt.

Nach einem langen Arbeitstag genießt Remy ein gutes Buch. Schriftsteller, die es ihm besonders angetan haben, sind Oscar Wilde mit seinem Buch Das Bildnis des Dorian Grey, H. G. Wells mit Die Zeitmaschine und alle Werke von Jules Verne. Sein absolutes Lieblingsbuch ist In achtzig Tagen um die Welt, weil es das erste Buch war, das seine Mutter ihm schenkte und er darin seine Leidenschaft für das Reisen entdeckte.

Remy hört gerne Musik, besonders Klavier- und Geigenstücke haben es ihm angetan. Dabei darf auch gerne getanzt werden. Er mag klassische Musik in neuen Versionen – auch wenn dies von einigen aus der gehobeneren Gesellschaft mit Naserümpfen betrachtet wird. Am liebsten hört er die noch 1898 noch relativ unbekannte Musikrichtungen Cakewalk (Tanz) und Ragtime, die sich besonders durch fröhliche Melodien auszeichnen. Diese Musik wird vor allem von Schwarzen geprägt, weshalb viele der vornehmeren Leute, sie als unzivilisiert bezeichnen.

Remy liebt jedoch auch die ruhigeren, keltischen Stücke aus seiner bretonischen Heimat, die zumeist mit Geige und Trommeln gespielt werden. Er fühlt sich mit Nordfrankreich stark verbunden und würde nie auf die Idee kommen, Kalifornien als seine Heimat zu bezeichnen, obwohl er dort geboren wurde.

Ebenso liebt er das Abenteuer, ist jedoch kein leichtsinniger Hitzkopf, der schnell sein Leben riskiert. Das Reisen, die Erlebnisse in Natur und großen Städten sind ihm genug. Er hat auch kein Problem damit, mehrere Tage durch die Einsamkeit zu wandern und unter dem Sternenhimmel zu schlafen, was er als Kind häufig gemacht hat. Dennoch ist er ein Stadtmensch. Eine Rückkehr in ein kleines französisches Dorf käme für ihn nicht in Frage, dazu liebt er das Großstadtleben im Allgemeinen und New York im Besonderen zu sehr.

Westliches Tierkreiszeichen: Löwe

Chinesisches Tierkreiszeichen: Ratte

EDIT 17. August 2014:

 Auf seiner eigenen Æthernetseite Face 2 Face erfahrt ihr noch mehr über Remy!

Face2Face - Header

 

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5 Kommentare

Verfasst von - Juli 30, 2014 in Ersticktes Matt, Figuren

 

Schlagwörter: , , ,

5 Antworten zu “Happy Birthday, Remy Lafayette!

  1. melisendra

    Juli 31, 2014 at 9:20 am

    Liebe Nina,

    alles, alles Gute auch von mir an Monsieur Lafayette – macht euch heute einen schönen Tag mit einem kleinen Tänzchen 🙂

    Danke, dass du ihn uns vorgestellt hast 🙂

    Nur eine kleine Anmerkung: Manchmal scheint er mir in vielen kleinen Dingen zu ambivalent, als dass ich ihn irgendwie fassen könnte… Obwohl Ambivalenz an sich häufiger vorkommt, aber hier kann ich mir (noch) kein richtiges Bild machen: Aber das kommt vielleicht daher, dass sich der Charakter aus der Handlung erschließt.

    So hätte ich beispielsweise nicht zwangsläufig darauf geschlossen, dass er aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Mehlsackschlepper in einer Bäckerei eine aufrechte Haltung davongetragen hat. Dies würde ich eher einer früheren Ballettausbildung zuschreiben… Mehlsackträger stelle ich mir gebeugt, völlig zerzaust, die Haare mit weißem Mehl überzogen und kaputtem Rücken vor.

    Nach der Beschreibung wirkt er jedoch sehr elegant und gebildet (seine Mutter schenkte ihm ein Buch, er kann lesen), er trägt Anzüge (das lange Sakko, der Gehrock, die Lederschuhe, die akribische Haarpflege und die genaue Kenntnis verschiedener klassischer Musikstücke vermitteln für mich eher, dass er kein Angehöriger der Unterschicht ist).

    Außerdem wünsche ich mir mehr Schwerpunktsetzungen: Irgendwie liebt er alles gleich: seine bretonische Heimat genauso wie das Großstadtleben in New York, so dass mir seine starken Leidenschaften und Ziele nicht ganz klar sind. Er genießt ein gutes Buch, ein gutes Glas Rotwein und er muss sein Essen scheinbar nicht schwer „verdienen“, wenn er die Würze des asiatischen Essens schätzt etc… Für mich klingt dies alles vielmehr nach dem dandyhaften Leben Wildes selbst (dem Schriftsteller, den er verehrt), als dass ich in ihm plötzlich den Menschen sehen würde, der „einfach auch mal so unter dem Sternenhimmel schläft“…

    Ich weiß nicht, mir fehlen hier die klaren Akzente in seinem Lebenslauf…

    Entschuldige, dass ich dies ausgerechnet beim Verspeisen der Geburtstagstorte sage, aber ich möchte eben gern noch mehr von ihm ergründen 🙂

    Liebe Grüße
    Katharina

     
    • Nina C. Hasse

      Juli 31, 2014 at 11:44 am

      Liebe Katharina,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar! Natürlich hast du recht, in diesem Text kommt es so rüber, als würde er alles mögen, als lebte er ein dandyhaftes Leben. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich hier nur einen kleinen Auszug aus seinem Charakter genommen und die Biografie komplett außen vor gelassen habe, eben nur die Dinge zeige, die er mag. Ansonsten hätte das den Rahmen des Blogbeitrags gesprengt 😉 Viele Dinge verheimliche ich absichtlich – vor allem seine dunklen Seiten – weil ich nicht zu viel von der Romanhandlung vorwegnehmen möchte, in der seine Vergangenheit, vor allem die Fehler die er gemacht hat, eine relativ große Rolle spielen. Und da möchte ich natürlich nicht, dass ihr alles schon vorher wisst.
      Und natürlich ist das Bild, das ich hier zeichne sehr statisch. Das gibt sich, sobald er zu handeln beginnt 😉

      Ganz liebe Grüße
      Nina

       
  2. melisendra

    Juli 31, 2014 at 8:52 pm

    Ja, du hast recht: Ich sollte mich gedulden 😉 Ich freue mich schon auf die Veröffentlichung 🙂 Simon Baker ist natürlich eine gute Wahl, oh, dieser Blick… Lafayette wird mich auf jeden Fall in seinen Bann ziehen, da bin ich sicher.

     
  3. Athena

    August 27, 2014 at 10:02 am

    Das klingt ja mal sehr sympathisch und interessant – genau wie Deine ganze Seite hier – schön dass ich nun auch Dein Internet-Reich gefunden habe 🙂 Liebste Grüße (athenaenodia von instagram) 😀

     
    • Nina C. Hasse

      August 27, 2014 at 3:52 pm

      Hallo Anthena, willkommen auf meiner Seite! Freue mich sehr, dass du hergefunden hast! Habe dich natürlich auch direkt erkannt! 🙂 Herzliche Grüße! 😀

       

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