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30 Tage über das Schreiben bloggen – Tag 18

09 Aug

Frage 18 von 30

Lieblingsschurke! Warum?

Definitiv Phistomefel Smeik aus Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers. Einen Bösewicht mit so viel Charisma muss man einfach mögen. Dass eine Haifischmade Charisma haben könnte, hätte ich vorher auch nicht gedacht. Aber da habe ich mich wohl geirrt. Überhaupt hat Moers mit seiner Smeik-Familie tolle Charaktere geschaffen, die immer ein bisschen zwielichtig, aber trotzdem sympathisch sind.

Einen guten Schurken macht für mich aus, dass er zwar niederträchtige Ziele verfolgt, aber irgendwo dennoch menschlich ist. Oder umgekehrt: Er verfolgt ganz menschliche Ziele mit schrecklichen Mitteln. Mit diesem Absolut-Gut-gegen-absolut-Böse-Prinzip kann ich mich nicht anfreunden. Gut, es gibt auch Bücher, die trotz dieses Prinzips unterhaltsam sind, dennoch lese ich lieber über Figuren, die beide Seiten in sich tragen. Ein Protagonist muss nicht ausschließlich gut, ein Antagonist nicht ausschließlich böse sein. Viel spannender ist es doch, wenn beide Seiten für den Leser nachvollziehbar agieren.

Mein Lieblingsantagonist stammt aus meiner Urban-Fantasy-Story Eisblumen, heißt Ezra McBride und ist ein Vampir. Er ist arrogant, gehässig und egoistisch, hat aber auch seine positiven Seiten, ist witzig und auf seine eigene Art und Weise sympathisch. Wenn ich einen meiner Bösewichte mal persönlich treffen könnte, dann wäre es definitiv er.

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