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30 Tage über das Schreiben bloggen – Tag 13

03 Aug

Frage 13 von 30

Über welche Kultur – fiktiv oder echt – schreibst du am liebsten?

In meinen Geschichten versuche ich, so viele Nationalitäten wie möglich unterzubringen, meistens bleibe ich aber im westlichen Kulturkreis, weil ich mich dort am besten auskenne. Mein derzeitiges Hauptprojekt spielt in einer der interessantesten Städte, in der ich je gewesen bin, in New York. Auch dort treffen wahnsinnig viele Kulturen aufeinander, New York ist im wahrsten Sinne ein Schmelztiegel der Nationen. Das soll sich natürlich auch in meinen Figuren widerspiegeln. Detective Remy Lafayette beispielsweise hat eine französische Mutter und einen amerikanischen Vater, seine Partnerin Detective Madeline Vezér ist Afro-Amerikanerin, die mit einem ungarischen Künstler verheiratet ist, Nathaniel und Catherine Bishop stammen aus Schottland und Nebenfiguren wie der brasilianische Kunsthandwerker Francesco Peão oder der Italo-Amerikaner Pater Henry Cavallo zeigen wie reich New York an kultureller Vielfalt ist. Sicherlich wird es auch ein oder zwei Szenen in Chinatown geben – nicht ausschließlich, aber auch um der Atmosphäre willen, die diese Stadt innerhalb der Stadt zu bieten hat. Diese unglaubliche Vielfalt die New York kulturell  ausmacht, ist auch ein Grund, warum ich die Stadt als Schauplatz ausgewählt habe. Verschiedene Kulturen aufeinander treffen zu lassen, ist immer spannend für einen Schriftsteller, einfach weil sie viel Gesprächs-, aber natürlich auch Konfliktpotenzial bieten.

Eine andere Geschichte von mir, eher Abenteuer- als Kriminalroman, handelt von drei irischen Historikern, die sich aufmachen, das Geheimnis der Pyramiden und der Sphinx in Ägypten zu lüften. Auch dort konnte ich viel mit Konflikten innerhalb der und zwischen den Kulturen arbeiten. Irische Historiker, amerikanische Agenten, deutsche Archäologen, ägyptische Wissenschaftler – das war schon eine spannende Mischung.

Besonders faszinierend finde ich nicht unbedingt die Unterschiede zwischen den Kulturen, sondern vor allem ihre Gemeinsamkeiten, von denen es viel mehr gibt, als manch einer glauben mag.

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