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30 Tage über das Schreiben bloggen – Tag 1

10 Jun

Frage 1 von 30

Erzähl uns von deinem Lieblingsschreibprojekt oder der Lieblingswelt, mit der du gearbeitet hast, und warum?

Mein Lieblingsschreibprojekt ist eigentlich immer das, an dem ich gerade arbeite. Momentan also »Ersticktes Matt«. Es geht um einen Mörder, der an den Tatorten kaum Spuren hinterlässt, seinen Opfern aber eine Schachfigur in die Hand legt.

Ich finde es spannend einen Kriminalroman zu schreiben, der mit Schach zu tun hat, da ein gutes Schachspiel schnell selbst zum Krimi werden kann. Nun bin ich kein großer Schachspieler, aber eine gewisse Faszination hat dieses Spiel schon immer auf mich ausgeübt  – wahrscheinlich weil es schon von vielen Generationen vor mir gespielt wurde und ihm eine mystische Atmosphäre anhaftet.

Ich muss sehr viel recherchieren, sehr viel über Schach lernen, um einen glaubwürdigen Krimi zu schreiben, in dem ein junger Schachprofi als Ermittler auftritt. Das ist anstrengend, macht mir aber auch Freude, weil ich irgendwann während der Recherche immer an einen Punkt komme, an dem es Klick macht und eine neue Szene sich fast wie von selbst schreibt.

Die Charaktere sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Jeder von ihnen hat seine Eigenarten. Wenn ihr Szene 1.2 gelesen habt, seid ihr bereits Detective Remy Lafayette begegnet. Ich mag ihn sehr, weil er nicht der typische amerikanische Cop ist, der in vielen Büchern und Serien auftritt. Und in Szene 2 lernt ihr den bereits oben erwähnten jungen Schachprofi kenne, Nathaniel Bishop. Die Szene muss noch überarbeitet werden, aber Nathaniels Charakter bleibt bestehen. Er ist ein interessanter Kerl, da er sich teilweise wie ein sehr vernunftorientierter Erwachsener verhält, der er gerne wäre, sich aber
andererseits wie der pubertierende Zwölfjährige benimmt, der er ja eigentlich ist.

Ich mag keine Stereotypen, die direkt durchschaut werden können. Die Schreibarbeit macht mir durch Remy und Nathaniel viel Freude, weil sie Charaktere sind, die in der Story ein gutes Entwicklungspotenzial haben. Das ist natürlich auch ein Grund, warum »Ersticktes Matt« mein derzeitiges Lieblingsschreibprojekt ist. Mit interessanten und sympathischen Figuren schreibt es sich leichter.

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