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Die DNA-Reise

Eines der für mich emotionalsten und wichtigsten Videos, die ich bisher im Netz gesehen habe. Anschauen lohnt sich. Sehr.

 
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Verfasst von - Februar 2, 2017 in Begegnungen

 

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Let’s get 2017 started!

Hallo ihr Lieben,

der letzte Beitrag ist nun schon wieder über zwei Monate her und das neue Jahr auch bereits eine Woche alt.Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und seid gut nach 2017 gerutscht.

Für einen Jahresrückblick und Neujahrvorsätze ist es fast schon ein wenig spät, dennoch möchte ich ein den ersten Blogpost in diesem Jahr nicht ohne ein paar Worte dazu beginnen.

Rückblick

brooklyn-bridge2016 war ein ereignisreiches Jahr. Es hatte für mich leider denkbar schlecht mit dem plötzlichen Tod eines geliebten Menschen begonnen, was mich erst einmal ziemlich aus der Bahn geworfen hat. Nachdem ich mich wieder gefangen hatte, habe ich mich in die Arbeit gestürzt und konnte Ende Juli meinen Erstling Ersticktes Matt nach fünf arbeitsreichen Jahren veröffentlichen. Der Titel war am Veröffentlichungstag auf Platz 5 der deutschen Twittertrends und ein Amazon-Bestseller in der Kategorie Steampunk. Mittlerweile hat das Buch 30 sehr gute Rezensionen. Allen meinen Followern möchte ich an dieser Stelle noch einmal danken! Ihr habt meine erste Veröffentlichung zu einer wahren Party und damit für mich unvergesslich gemacht! DANKE!

Viel gereist bin ich auch, war in Andalusien, Irland und in New York und durfte von diesen Reisen reichlich Inspiration mitbringen. Ein weiteres Highlight war natürlich die Frankfurter Buchmesse im Oktober, auf der ich viele wunderbare Menschen wieder oder zum ersten Mal treffen durfte.

nanowrimo_2016_webbadge_winnerIm November habe ich wie üblich am NaNoWriMo teilgenommen und die 50.000 Wörter auch dieses Jahr knapp geschafft. Mein Roman „Krähenherz“, ein Prequel zu „Ersticktes Matt“ aus der Perspektive von Detective Madeline Vezér, wird 2017 erscheinen. Es macht viel Spaß diese Story zu schreiben. Vor allem die erste Begegnung zwischen Madeline und Lafayette war höchst amüsant. Ich hoffe, dass ihr beim Lesen genauso viel Freude haben werdet, wie ich beim Schreiben. Wenn ihr Lust habt, euch einen ersten Eindruck von der Story zu verschaffen, dann seid ihr herzlich eingeladen, euch meine Inspirationspinnwand auf Pinterest anzuschauen. Der erste Satz von „Krähenherz“ lautet übrigens:

Der Leichnam trieb bäuchlings im Wasser.

Und was bringt 2017?

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mein Leben neu zu organisieren. Ich muss definitiv lernen, mehr für mich zu tun und mich zu entspannen. Ich habe mich endlich wieder im Fitnessstudio angemeldet (Ich schreibe den Beitrag gerade übrigens mit dem einzigen Körperteil, die nicht schmerzen: meinen Fingern) und bin hochmotiviert den Sport und Entspannung fest in meinen Alltag zu integrieren und generell achtsamer zu leben. Dafür habe ich mir extra einen besonderen Kalender bestellt, den Ein guter Plan. Ich bin gespannt, wie es mir gelingt, meine Ziele für dieses Jahr umzusetzen.

Ein letzter Vorsatz noch: Ich möchte wieder mehr lesen. Beruflich mache ich das zwar jeden Tag über mehrere Stunden, aber privat und zu Unterhaltungszwecken bin ich im letzten Jahr kaum dazu gekommen, habe gerademal 17 Bücher gelesen, was für meine Verhältnisse wirklich wenig ist (mein sonstiger Jahresdurchschnitt lag bei 60).

Auch wenn sich das jetzt irgendwie viel anhört, lässt es sich eigentlich auf einen einzigen Vorsatz runterbrechen: Mehr von dem machen, was mir Spaß macht und mir guttut. Das ist es letzten Endes.

Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit euch!
Alles Liebe
eure Nina

 
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Verfasst von - Januar 7, 2017 in Persönliches

 

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[Rezension] Nina C. Hasse – Ersticktes Matt

Hallo miteinander,
ich melde mich kurz aus meiner nanoistischen Versenkung (NaNoWriMo – 50.000 Wörter in einem Monat – viel zu wenig Zeit), um diese schöne Rezension von „Ersticktes Matt“ mit euch zu teilen, die heute bei den SPPerlen erschienen ist.
Danke nochmal an Florian Eckert für die lieben Worte. Das geht runter wie Öl und der nächste Roman schreibt sich gleich viel leichter. 😉

SPPerlen

Bibliografische Angaben

Autor/In Nina C. Hasse
Titel Ersticktes Matt
Verlag Selfpublisher | CreateSpace
Format Taschenbuch
Seitenzahl 440 Seiten
Erscheinungsdatum 26. Juli 2016
Altersempfehlung (eigene Einschätzung) ab 12 Jahren
Genre Kriminalroman, Steampunk
Schlagwörter Floodlands, New York, Steampunk, Krimi
Leseprobe Link zu Amazon

Klappentext

Ein Viertel ohne Hoffnung.
Ein Mörder ohne Skrupel.

New York, 1893.

In den Floodlands, einem Elendsviertel mitten im East River, verfolgt die Polizei ein Gespenst. An jedem Tatort eine weibliche Leiche, eine Schachfigur in der Hand. Das Spiel eines Wahnsinnigen?

Für Remy Lafayette, Gesichtsanalytiker und Berater beim New York Floodlands Police Department, wird die Jagd zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, als seine ehemalige Verlobte in den Sog der Ereignisse gerät.

Der erste Satz

„Die Frau sah aus wie eine Wachsfigur.“

Zur Geschichte selbst

„Ersticktes Matt“ trumpft mit einem einzigartigen Genremix auf. Gekonnt vermischt Nina Hasse einen Kriminalroman mit einem Steampunk-Setting.

Die Welt hat sich gewandelt und im…

Ursprünglichen Post anzeigen 420 weitere Wörter

 
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Verfasst von - November 17, 2016 in Schreiben

 

Schöne Scheiße: Diagnose Brustkrebs – 2 Jahre danach

Obwohl mein Gedächtnis in den meisten Belangen durchlässig ist wie ein Sieb, erinnere ich mich an diesen Tag vor zwei Jahren, als wäre es erst gestern gewesen. Ich erinnere mich an die Sorglosigkeit, mit der ich in die Befundbesprechung gegangen bin („Was soll das schon sein? Brustkrebs – Quatsch!“), an die Betroffenheit der Ärztin und an meinen Schock, als das Unerwartete eintrat. Ich erinnere mich an das Gefühlschaos, in das mich die Diagnose stürzte und an all die Schreckenswörter, die fielen – OP, Chemotherapie, Bestrahlung, Antihormontherapie …). Das konnte doch nicht plötzlich ein Teil meines Lebens sein?

Heute, auf den Tag genau zwei Jahre später, denke ich nur noch selten an dieses Gespräch und an das, was folgte. Meine tägliche Tablette nehme ich ganz selbstverständlich, die Narben der OP sehe ich kaum noch.

Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, wie verhältnismäßig leicht ich durch die Behandlung kam. Eine Chemotherapie blieb mir erspart, zwei Tage nach der OP war ich wieder auf den Beinen und die tägliche Bestrahlung über einen Zeitraum von 6 Wochen war eher lästig als schlimm. Die Antihormontherapie ist nicht toll, aber welche Tabletteneinnahme ist das schon?

Ich weiß, dass ich verdammtes Glück hatte (mit der Art des Tumors und der frühzeitigen Erkennung) und immer noch habe, denn bisher – toi, toi, toi – kam nichts zurück. Ich weiß aber auch, das andere nicht so viel Glück haben. Viele Frauen, die ich durch die Krankheit kennengelernt habe, haben den Kampf verloren oder kämpfen ihn noch immer.

Nach der Diagnose ist in der Tat plötzlich jeder Tag ein Kampf, nicht immer nur gegen den Krebs, sondern auch gegen die Wut, die Traurigkeit, den Gedanken „Warum ich?“. Ich war zum Glück nie der Typ Mensch, der mit seinem Schicksal hadert, ich kann Dinge – egal, wie ätzend sie sein mögen – ganz gut annehmen und das tun, was getan werden muss. Trotzdem ist schwer, sich die Lebensfreude zu bewahren und die Angst über das „Was, wenn…“ nicht  die Oberhand gewinnen zu lassen. Das gelingt wohl jedem Betroffenen mal besser, mal schlechter.

Nach der Diagnose ist aber auch jeder Tag ein Geschenk. Zwangsweise muss man sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen und begreift plötzlich, dass es die kleinen Dinge sind, die das Leben lebenswert machen. Und ich habe begriffen, dass ich allein für mein Leben verantwortlich bin. Ich habe mich selbstständig gemacht, mein erstes Buch endlich(!) veröffentlicht und reise genauso viel wie vor der Diagnose.

Was mir persönlich nach wie vor schwerfällt, ist Entspannung. Früher war das leichter, ich habe ein Buch aufgeschlagen, bin für einige Stunden in eine andere Welt abgetaucht und wenn ich wieder ins reale Leben zurückkehrte, fühlte ich mich erholt. Heute ist das nicht mehr so einfach, was aber vor allem daran liegt, dass ich schon beruflich viele Stunden am Tag lese und Texte bearbeite. Lesen macht mir immer noch viel Freude, aber der erholsame Effekt ist kaum mehr vorhanden – Berufskrankheit. Autoren und insbesondere Lektoren lesen anders.

Ich weiß aber, wie wichtig Entspannung ist, um seine Energiereserven wieder aufzutanken. Das wird wohl mein Neujahrvorsatz für 2017: bewusst entspannen (lernen).

Ich wünsche allen Betroffenen die Kraft, durchzuhalten. Und allen Angehörigen und Freunden die Geduld, mit uns umzugehen. Denn was eine solche Diagnose immer mit sich bringt: Wir funktionieren nicht mehr wie zuvor. Es ist nicht möglich, mit einer solchen Erkrankung konfrontiert zu werden und sich nicht zu verändern. Aber Veränderung beinhaltet auch immer eine Chance: auf einen liebevolleren Umgang mit sich selbst und anderen, auf die Verwirklichung der eigenen Träume und Wünsche und manchmal auch auf einen Start in ein neues Leben.

Alles Liebe
eure Nina

 
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Verfasst von - Oktober 28, 2016 in Begegnungen, Schreiben

 

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Ersticktes Matt im Kindle Storyteller Deal

ebookMit „Ersticktes Matt“ habe ich am Kindle Storyteller Award teilgenommen und vor einigen Wochen hatte Amazon angefragt, ob ich mit dem E-Book an einem Kindle Deal teilnehmen möchte. Ich habe lange überlegt und mit mir gerungen, weil ich grundsätzlich gegen Preisaktionen bin. Vor einigen Monaten habe ich den oben verlinkten Blogartikel geschrieben, hinter dem ich nach wie vor stehe.

Nun gehörte „Ersticktes Matt“ (laut Amazon) zu den 50 beliebtesten E-Books, die am Storyteller Award teilgenommen haben – das ist natürlich schon mal ein Kompliment. Und prominent auf der Startseite beworben zu werden, ist ein Argument, ein solches Angebot nicht auszuschlagen – und das auch noch pünktlich zur Buchmesse.

Ich bin absolut für Ehrlichkeit und kein Fan davon, Dinge unter den Tisch fallen zu lassen. Ja, ich habe zugestimmt und nun gibt es „Ersticktes Matt“ bis zum 3.11.2016 im Kindle Deal für 1,99€. Und ja, damit habe ich gegen Punkt 1 meiner fünf Gründe gegen Preisaktionen verstoßen. Ich habe beim Schreiben dieses Artikels die Kindle Deals überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt und nicht eine Sekunde habe ich daran geglaubt, dass mir mal einer angeboten werden könnte. Abgesehen von einem pushenden Effekt für das Buch (ich vermute, dass das stimmt, ich habe da keine Erfahrungswerte), interessiert mich v.a. was ein solcher Deal tatsächlich bringt, ob es sich dabei um ein Marketinginstrument handelt, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Um das herauszufinden, muss ich aber mitmachen. Ich werde daher meinen oben genannten Blogartikel editieren (gekennzeichnet) und aktualisieren. Auch ich bin lernfähig und bereit, meine Meinung zu revidieren, wenn sich die Gegebenheiten ändern.

Da dieser Blog zumeist von anderen Autoren gelesen wird, möchte ich die günstige Gelegenheit nutzen, euch an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Ist ein Kindle Deal empfehlenswert? Bringt er etwas – auch wenn man in einem Nischengenre schreibt? Ich bin selbst überaus gespannt und freue mich schon darauf, euch davon zu berichten.

 
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Verfasst von - Oktober 25, 2016 in Autorenleben, Schreiben

 

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Frankfurter Buchmesse 2016

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In einer Woche ist es schon wieder so weit: die Frankfurter Buchmesse öffnet ihre Tore und dieses Mal werde ich erstmals als veröffentlichte Autorin dort sein und habe einige nette Dinge im Gepäck, von Buttons bis hin zu Autogrammkarten – ja ernsthaft, Autogrammkarten! Hätte nie gedacht, dass es dafür mal Verwendung geben könnte, aber da einige Anfragen kamen, habe ich mir welche bestellt.

Ein eigener Stand (mit anderen Autoren) ist erst für nächstes Jahr angedacht, daher werde ich dieses Jahr viel in den Gängen unterwegs sein. Meistens werdet ihr mich wohl in der Self-Publishing Area antreffen, denn da gibt’s WLAN, Kaffee und einige interessante Vorträge. Wer Lust hat, über Bücher, Steampunk oder über Gott ud die Welt zu quatschen, darf mich also gerne ansprechen. Ich beiße nicht. 🙂

Kommt ihr zur Buchmesse? Falls ja: Was habt ihr euch vorgenommen? Was wollt ihr unbedingt sehen?

 
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Verfasst von - Oktober 12, 2016 in Autorenleben, Schreiben

 

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Meine TOP 10 in New York City

Meine TOP 10 in New York City

In New York fühlt man sich geradezu erschlagen von Angeboten. Wenn man nur ein paar Tage in der Stadt ist, hat man keine Zeit, all das zu machen, was man machen möchte, all das zu sehen, was man sehen möchte.

Daher zeige ich euch heute meine TOP 10 der Dinge, die ich in Manhattan (immer wieder) gerne mache:

  1. Fahrt mit der Fähre nach Staten Island
    Vom Staten Island Ferry Terminal im Süden von Manhattan aus kann man die Fähre nach Staten Island nehmen. Die Fahrt dauert etwa 15 – 20 Minuten, führt (relativ nah) an der Freiheitsstatue vorbei und ermöglicht einen tollen Blick auf die New Yorker Skyline.
    Staten Island selbst kann man sich schenken, es sei denn man hat etwas übrig für amerikanische Vorstädte. Wir nehmen meist eine Fähre in den späten Nachmittagsstunden hin und sofort wieder zurück, weil dann das Licht für Fotos am schönsten ist. Nehmt euch jedoch eine Jacke mit, der Wind in der Upper Bay ist nicht zu unterschätzen.
    Und das Beste: Die Fahrt ist gratis.


  2. Ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge
    Das ist nun wirklich kein Geheimtipp mehr. Dennoch sollte man sich diese Aktivität nicht entgehen lassen und die 1,8km komplett gehen, da es in Richtung Brooklyn immer leerer wird (und nicht am Wochenende über die Brücke latschen, da ist es megavoll). Nimmt man die Fußgänger-Treppe auf Brooklyner Seite (ein wenig versteckt führt sie linkerhand in einen Tunnel), gelangt man recht flott zum Brooklyn Bridge Park mit tollem Blick auf die Manhattaner Skyline. Außerdem lässt sich auf dem Weg in der Washington Street noch ein tolles Foto der Manhattan Bridge machen (wer genau hinschaut, kann zwischen den Pfeilern das Empire State Building entdecken).


  3. Washington Square & Fifth Avenue
    Am Washington Square kann man sich stundenlang aufhalten und den Künstlern und Musikern (meistens Schlagzeuger) bei ihrem Treiben zusehen und -hören. Der Brunnen sorgt für Abkühlung an heißen Sommertagen und die zahlreichen Leute zu beobachten, die sich dort tummeln, ist ein Highlight in New York City.
    Hat man dann lange genug gesessen, empfiehlt sich ein Spaziergang die Fifth Avenue hinauf, die am Flatiron Building, Empire State Building und an der New York Public Library mit dem Bryant Park vorbeiführt.


  4. Bryant Park und New York Public Libary
    Einer meiner Lieblinsplätze in Manhattan. Umgeben von zahlreichen Hochhäusern findet man im Bryant Park immer ein nettes schattiges oder sonniges Plätzchen. Es gibt Tische und Stühle, einen Reading Room mit Sonnenschirmen und Lesestoff und ein Café, das zum Verweilen einlädt. Direkt am Park gelegen, befindet sich auch das Stephen A. Schwarzman Building der New York Public Library. Allein das Gebäude ist mit seinen Säulen und den beiden steinernen Löwen, Leo Astor und Leo Lenox, einen Besuch wert. Innen finden Bücherliebhaber einen wunderbaren kleinen Shop mit allerlei bibliophilen Schätzen. Außerdem können dort die originalen Stofftiere von A.A. Milnes „Winnieh the Pooh“ besucht werden.


  5. Bethesda Fountain & Terrace
    Die Bethesda Terrace mit dem berühmten Brunnen und dem Engel über den Gewässern ist ein schöner Ort zum Verweilen. Hat man nach einigen Tagen genug von all dem Stahl, Glas und Beton, bietet sich ein Besuch im Central Park, der grünen Lunge der Stadt, geradezu an. Ganz in der Nähe der Terrasse befindet sich auch die berühmte Bow Bridge.


  6. Mit dem Aerial Tramway nach Roosevelt Island
    Mit der Metro Card, auf die man bei den New Yorker Entfernungen ja sowieso angewiesen ist, kann man die Seilbahn über den East River gratis nutzen. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten, zeigt einem aber tolle Einblicke in NYCs Straßenschluchten und macht Spaß! Auf Roosevelt Island gibt es bisher nicht viel zu sehen, da ein Großteil aktuell noch eine riesige Baustelle ist. Es gibt an der  Südspitze jedoch den neu angelegten Four Freedoms Park (sehr betonlastig) und die Ruinen eines alten Krankenhauses (abgesperrt). Dennoch lohnt sich ein Spaziergang nach Süden. Wann sonst steht man schon mal mitten im East River?


  7. Über den Dächern von NYC
    Nicht ganz günstig (zurzeit etwa $32/Person), doch es lohnt sich trotzdem: Wer New York von oben betrachten möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Die beiden bekanntesten sind wohl das Observation Deck auf dem Empire State Building und das Top of the Rocks des Rockefeller Centers. Ich habe beide besucht und rate euch: Wenn ihr euch für eines der beiden entscheiden müsst/wollt, dann nehmt das Rockefeller Center. Von hier aus kann man zwar das Flatiron Building nicht sehen (sieht zwischen den ganzen Hochhäusern recht schnuckelig aus) und das Chrysler Building wird leider teilweise von dem recht hässlichen Met Life Building verdeckt, dafür liegt direkt gegenüber das Empire State Building (das man verständlicherweise nicht sehen kann, wenn man oben drauf steht) und man kann den ganzen Central Park überblicken.
    Die beste Zeit, hinaufzufahren, ist bei beiden Gebäuden etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang. So hat man die Möglichkeit, NYC bei Tageslicht, in der Dämmerung und bei Nacht aufzunehmen. Beim Top of the Rocks muss man jedoch – anders als beim Empire State Building – eine Zeit auswählen, zu der man hinauffahren möchte. Es empfiehlt sich also, entweder zuvor online zu buchen oder sich das Ticket am Schalter bereits einige Stunden vorher zu holen, sonst wird es mit dem Ticketkontigent knapp.
    Und auch hier gilt: unbedingt warm anziehen bzw. warme Sachen mitnehmen. Egal, wie warm es unten in der City ist: 260 Meter über dem Boden pfeift ein frisches Windchen und die Luft ist gleich einige Grad kühler.


  8. Fulton Market & der South Street Seaport
    Eine nette Gegend mit zahlreichen Cafés und Restaurants, Kopfsteinpflaster und Lagerhäusern. Kein Zweifel, das man sich hier in Wassernähe befindet. Das berühmte Pier 17 ist aktuell eine einzige Baustelle, Pier 16 bietet aber auch einen hübschen Blick auf die Stadt, v.a. wenn dort ein Segelschiff vor Anker liegt.


  9. Trinity Church
    Zwischen den um sie herum aufragenden Hochhäusern wirkt der Kirchturm geradezu winzig – ungeachtet der Tatsache, dass das 1846 errichtete Gebäude einmal das höchste der Stadt war.
    Besonders der Friedhof ist einen Besuch wert. Dort finden sich Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert, häufig mit Angaben zu den Verstorbenen, die über Geburtsdatum und Todestag hinausgehen. Wer sich für Geschichte allgemein und die New Yorker Historie im Besonderen begeistert, ist hier definitiv an der richtigen Stelle.


  10. Strolling around
    Das Beste, was man in New York tun kann: sich einfach auch mal treiben lassen,  ohne bestimmtes Ziel durch die Straßen schlendern und nicht eine Sehenswürdigkeit nach der anderen per Subway abklappern. Egal, ob in Chinatown, Little Italy, The Village,  eine der großen Avenuen oder der kleineren Seitenstraßen: Hier gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken und man bekommt ein viel besseres Gefühl für die besondere Atmosphäre dieser Stadt.

Wichtig: Bequeme Kleidung und v.a. bequeme Schuhe. 10 – 20km Laufstrecke pro Tag sind keine Seltenheit, wenn man nicht alles mit der U-Bahn machen möchte. Und selbst dann legt man noch eine ordentliche Strecke zurück.

Was sagt ihr? Wart ihr schon einmal in New York? Wollt ihr unbedingt einmal hin? Und was sind eure Must-Sees in der Stadt, die niemals schläft?

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Verfasst von - Oktober 6, 2016 in Persönliches

 

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