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Create & Inspire: André Milewski

Create & Inspire: André Milewski

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

André Milewski, Autor

Kurzvita:
Bücherschreibender Tagträumer. Über viele berufliche Umwege schließlich beim Schreiben gelandet und glücklich damit. Hätte gerne einen Privatzoo.

André MilewskiBeschreibe dich in drei Worten:
Träumer, Geduldig, Tierlieb.

Woran arbeitest du gerade?
An meinem 9. Roman, dem 5. Band meiner „Geheimakte“- Abenteuerreihe.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich? Zuallererst bedeutet es Freiheit. Es ist unbeschreiblich schön, sich seiner Kreativität widmen zu können und damit anderen Menschen tatsächlich ein paar schöne Stunden zu verschaffen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Eigentlich kommt der Flow immer mindestens einmal bei jedem Projekt, aber erzwingen lässt er sich nicht. Ich werde immer davon überrascht und bin am Ende verwundert, wieviele Seiten ich dann vollgeschrieben habe.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin
bin ich am Träumen. 😉

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich versuche tatsächlich mich beim Schreiben treiben zu lassen. Was möchte ich ausdrücken? Hm, in erster Linie hoffe ich, dass meine Leser Spaß an meinen Geschichten haben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Weitersuchen! Es gibt für jeden die passende kreative Tätigkeit. Wenn man die richtige Sache gefunden hat, kommt auch die Fantasie.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit.
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium.
  • Stille oder Trubel? – Stille.
  • Morgen oder Abend? – Morgen.
  • Utopie oder Dystopie? – Utopie.
  • Zeit oder Geld? – Zeit.
  • Chaos oder Ordnung? – Choas, äh, Chaos.
  • Routine oder Abenteuer? – Beim Schreiben Routine, im Leben Abenteuer.
  • Luxus oder Minimalismus? – Früher Luxus, jetzt „downgrade“ ich gerade und bin zufriedener als zuvor.
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion mit gelegentlichen Anflügen von Realismus.

Hier findet ihr André:

Webseite: www.andre-milewski.de
Twitter: https://twitter.com/Andre_Milewski
Instagram: https://www.instagram.com/andre_milewski/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber André! 🙂

~~~
*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Verfasst von - Oktober 14, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: TheBlueSiren

Create & Inspire: TheBlueSiren

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

TheBlueSiren, angehende Psychologin, Bloggerin & Vloggerin, Autorin & Blobfish

Kurzvita:
Ich bin Babsi, studiere Psychologie, blogge und vlogge als TheBlueSiren über Bücher, Psychologisches und alles, was mich sonst so bewegt. Außerdem arbeite ich als Autorin an der Überarbeitung meines ersten Manuskripts und hoffe 2018 endlich aktiv die Veröffentlichung angehen zu können.

Beschreibe dich in drei Worten.
Absurd – verträumt – Blobfisch

Woran arbeitest du gerade?
Bachelorarbeit und Kapitel 9 von 18 in der Überarbeitung.

BlueSirenWas verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativ leben bedeutet für mich vor allem, das man Tagträumerein und spontanen Gedanken nachhängen darf. Dass man außerhalb von bereits befahrenen Wegen und ausgetrampelten Pfaden denkt und sich vielleicht auch Zeit für Dinge nimmt, die nirgends enden. Ob man dabei ein Kunstwerk schafft oder in welcher Form ist eher nebensächlich. Für mich bedeutet es meistens Schreiben, Bloggen oder seltener zeichnen und malen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich war bestimmt schon im Flow, vor allem beim Schreiben. Ich erinnere mich kaum daran, weil ich einfach so drin war. Als ich danach wieder „bewusst“ auf die Uhr geschaut habe, war viel Zeit vergangen, aber ich habe mich ausgefüllt und lebendig gefühlt.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
werde ich auf Dauer aggressiv, traurig und lustlos.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Mich treibt manchmal mehr um, als gut für mich ist. Ich möchte so viele Dinge ausdrücken und am liebsten alles gleichzeitig. Das macht es beim Schreiben nicht immer einfacher, denn alle Themen in einer Geschichte unterzubringen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Vor allem möchte ich erreichen, dass Menschen mehr reflektieren – über sich und über andere. Dass man niemanden aufgrund seines Aussehens, seiner Profession oder seiner Herkunft verurteilt. Dass man seine Träume nicht aufgeben sollte. Aber auch, dass man für seine Liebsten da sein sollte, dass man dennoch auf sich selbst Rücksicht nimmt.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Denke nicht zu viel ans Denken selbst. Kreativität lebt von fließenden Gedanken von denen man sich treiben lässt. Das Analysieren und Sortieren kommt später, bei der Ausübung, beim Prozess des Schaffens. Was mir aber immer hilft ist, Fragen stellen. Was wäre, wenn…?

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
  • Stille oder Trubel? – Stille
  • Morgen oder Abend? – Abend
  • Utopie oder Dystopie? – Lieber bewusst etwas Schlechtes haben als in einer geblendeten, falschen Welt zu leben, die es ohnehin nicht geben wird
  • Zeit oder Geld? – Zeit
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos
  • Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
  • Luxus oder Minimalismus? – Es muss kein Luxus sein, aber ich sammle zu gerne und betrachte zu gerne die Dinge, die sich über die Jahre anhäufen. Minimalismus ist jedenfalls nichts für mich.
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Babsi:

Twitter: http://twitter.com/blues1ren
Instagram: http://www.instagram.com/thebluesiren
Facebook: http://www.facebook.com/thebluesiren/
Youtube: http://www.youtube.com/c/thebluesiren
Blog: http://www.thebluesirenblog.wordpress.com

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Babsi! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

 
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Verfasst von - Oktober 7, 2017 in Create & Inspire

 

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Ein kleines Update …

So many books, so little time.
– Frank Zappa

Yes, indeed. Nicht nur zum Lesen, auch zum Schreiben bleibt im Alltag irgendwie immer zu wenig Zeit übrig für die ganzen Projekte, die man verwirklichen möchte. Aktuell plotte ich den zweiten Teil meiner Floodlands-Reihe, den ich im November im NaNoWriMo veröffentlichen möchte, schreibe an den letzten Kapiteln von „Krähenherz“, feile am Schreibratgeber und möchte bis Halloween noch eine Kurzgeschichte mit Halloweenthematik schreiben, die so ca. 10.000 Wörter umfassen soll. Meine Tage dürften aktuell gerne 48 Stunden haben … 🙂 Aber das kennt wohl jeder Autor.

Und sonst? Habe ich endlich meine Unterkunft für die Buchmesse gebucht, ich bin also vom 11. bis 15. Oktober wieder in den Heiligen Hallen anzutreffen (schon nächste Woche! Ahhhhhhh!) und freue mich schon sehr darauf, hoffentlich den ein oder anderen von euch dort zu sehen!

Der Blog kommt daher aktuell leider ein wenig zu kurz. Ich freue mich aber sehr, dass meine Interviewreihe Create & Inspire bei euch so gut ankommt. Ich habe nun eine Auflistung erstellt, von der aus ihr schnellen Zugriff auf die einzelnen Interview bekommt. Diese findet ihr hier.

Ich verschwinde dann mal wieder in meine Manuskripte! 🙂
Bis später!

 
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Verfasst von - Oktober 5, 2017 in Schreiben

 

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Create & Inspire: Bruno E. Thyke

Create & Inspire: Bruno E. Thyke

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Bruno E. Thyke, Autor & Blogger

 

Kurzvita

Ich bin Bruno, Autor von Fantasy und anderer Literatur, die zu 95% in der S-Bahn zustande gekommen ist. Auf www.augenschelm.de schreibe ich über alles was mich als
nebenberuflichen Autor bewegt.

Bruno E. ThykeBeschreibe dich in drei Worten.
Quergeist, Quäldenker und Bequemmacher.

Woran arbeitest du gerade?
Im Bezug auf mein kreatives Schaffen an der Überarbeitung einer Novelle und meines Manuskripts. Ich arbeite mit einer amerikanischen Autorin und Creative Writing Lehrerin ganz allgemein an dem Thema und nutze dazu mein Manuskript. Es ist meine erste Überarbeitung und ich bin dankbar, jemand mit Erfahrung an meiner Seite zu haben.

Parallel recherchiere ich für ein Projekt, das eine ganz andere Richtung einschlagen wird und in dem es darum geht, wie Autoren jenseits von Schreibtechniken ihren Alltag bewältigen können.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
In erster Linie: Sich nicht verzetteln. Ich habe ständig den Kopf voll, eine Familie mit kleinem Kind, einen Vollzeitjob. Kreativ zu sein heißt, die Ideen zu behalten, aber sie auch im rechten Moment abrufen und umsetzen können. Ich kann nicht auf Eingebungen warten, denn dann schreibe ich kein einziges Wort. Kreativität ist ein Weg, Dingen auf die Spur zu kommen, um meinen Traum vom Buch zu verwirklichen.

Entgegen der landläufigen Meinung ist Kreativität nicht nur für Künstler und Kunstschaffende relevant; ich bin in meinem Arbeitsleben Bänker und das bringt man nicht direkt mit Kreativität in Zusammenhang. Doch je weiter man in einem Job voran kommt, desto weniger wichtig ist es, Dinge auswendig im Kopf zu wissen. Viel wichtiger wird es, Antworten auf Fragen zu finden, von denen man gar nicht wusste, dass man sie braucht. Da ist Kreativität sehr hilfreich.

Ein kreatives Leben ist also in gewisser Weise wie ein achtsames Leben ein Lebensgefühl oder eine bestimmte Art, an Dinge heran zu gehen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, habe ich. Schon oft sogar. Voraussetzung ist, dass ich mich nicht ablenken lasse und weiß, was vor mir liegt. Ich schreibe in der S Bahn, wo ständigen Kommen und Gehen herrscht. Ich höre dabei meist (moderne) klassische Musik und Filmscores und ich weiß, dass ich genau 2x 25 Minuten pro Fahrt habe um zu Schreiben. Ich denke dann wenig nach und schreibe einfach, weil ich jede Sekunde nutzen will. Auch beim Plotten oder Überarbeiten kann ich voll in meiner Arbeit versinken – allerdings nur, wenn ich weiß, wie ich was machen kann. Beim ersten Überarbeiten habe ich drei Tage lang nur auf das Blatt gestarrt, weil ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte. Da hilft es, sich mit Menschen auszutauschen, die bereits Erfahrung haben – was auch eine Art der kreativen Lösungsfindung ist.

Für mich waren einige Schreibkurse und Schreibratgeber hilfreich , die mir bestimmte Techniken aufgezeigt haben. Außerdem alles, was ich zum Thema Selbstorganisation gelernt habe

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Schlafe ich wahrscheinlich. Ideen kommen überall, beim Sport, beim Aufräumen, beim Zähneputzen. Ich bin es im Job oder beim Spielen mit meiner Tochter. Kreativ sein heißt, mit Ideen zu spielen und manchmal einfach Quatsch machen. Es ist einfach eine Art zu denken.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Das kommt darauf an. Mich treiben oft gesellschaftliche Themen um, aber auch menschliche Schicksale. Ich wünsche mir, dass ich durch die fantastische Verzerrung Themen behandeln kann, bei denen die Menschen glauben, sie würden nie was damit zu tun haben. Wie es ist zu Fliehen zum Beispiel.

Manchmal will ich aber auch einfach nur unterhalten, weil mir die Idee gefällt. Unterhaltung ist wichtig und hat einen viel zu schlechten Ruf.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Erstmal fragen, woher die Person diese Meinung hat. Sind das ihre Worte? Sind das alte Glaubenssätze aus der Kindheit? Jeder kann kreativ sein. Als Kinder konnten wir alle spielen, wahrscheinlich weil wir gar nicht darüber nachgedacht haben. Einige Limits setzen wir uns selbst, weil wir dran glauben. Nicht umsonst sagt man „Ich habe mit dem Gedanken gespielt.“ Genau das ist es. Einen Gedanken nehmen und ihn hin und herdrehen.

Wir nominalisieren gerne Dinge und stellen sprachlich wie einen Gegenstand in die Ecke. Die Kreativität, die Kultur, die Fantasie. Diese Dinge kann man nicht nehmen und in eine Tasche packen. Man muss sie mit Leben füllen, mit dem was man tut und wie man es tut. Fantasie ist doch nur das Ergebnis von kreativem Denken und je weiter man sich dabei von dem realen entfernt, desto fantastischer erscheint es einem. Früher waren Drachen keinesfalls fantastisch. Die Menschen haben ja wirklich geglaubt, dass es sie gab. Erzähl mal einem Isländer, dass er viel Fantasie hat, weil er an Feen, Kobolde und Gnome glaubt. Für die Isländer ist das eine Art zu denken – sie bauen sogar Umgehungsstraßen für sie.

Ganz praktisch kann ich sagen: Geh an die frische Luft, lass das Handy Zuhause und denk an deinen Lieblingsfilm und Frage dich, wie es ausgegangen wäre, wenn, als Beispiel, der Held am Ende versagt. Die Ideen kommen von selbst, wenn wir sie nicht dauernd ablenken. Und Kreativität ist vielfältig. Ich kenne wahnsinnig kreative Handwerker, die tolle Ideen haben, wenn der Schrank sich nicht nach dem 08/15 Verfahren installieren lässt. Man kann beim Putzen kreativ sein, wenn das Spüli leer ist oder beim Reifenflicken, wenn man den Fahrradschlauch nicht von der Felge bekommt.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft. Wie ein berühmter Physiker mal sagte: Denn in ihr gedenke ich zu leben.
  • Erkenntnis oder Mysterium? Mysterium.
  • Stille oder Trubel? – Früher Trubel, heute eher die Stille. Am besten ist aber etwas Abwechslung.
  • Morgen oder Abend? – Uh.. Ich bin eine natürliche Eule. Die Nacht hat was Magisches. Doch weil ich Schreiben wollte, habe ich irgendwann den Wecker auf 4:30 gestellt. Heute genieße ich den ersten Kaffee, die Stille am Morgen. Ich liebe es, wenn ich morgens zum Meditieren komme, was aber viel zu selten klappt, weil doch früh die elterlichen Pflichten rufen.
  • Utopie oder Dystopie? – Dystopie. Ich mag es düster.
  • Zeit oder Geld? – Zeit und genug Geld, um gut zurecht zu kommen.
  • Chaos oder Ordnung? – Eher Chaos. Aber ich ordne viel, um Herr über mein inneres Chaos zu werden. Es ist für mich schlicht und ergreifend nötig, um zu funktionieren. Es war ein harter Weg, bis ich da stand wo ich heute bin.
  • Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
  • Luxus oder Minimalismus? – Das ist das Gleiche. Mit sich im Reinen zu sein durch wenig, ist Luxus. Ich bin allerdings auch Gourmet und mag schöne Dinge und Spielereien, weswegen ich kein guter Minimalist bin.
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion, durch Realitäten inspiriert.

Hier findet ihr Bruno:

Webseite: www.augenschelm.de
Twitter: @augenschelm

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Bruno! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - September 30, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Ingrid Schmitz

Create & Inspire: Ingrid Schmitz

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute stellt sich Ingrid Schmitz meinen Fragen:

Ingrid Schmitz, Krimiautorin

Ingrid Schmitz wurde 1955 geboren, arbeitete bei einer kanadischen Reederei und später im sowjetischen Außenhandel. 2000 entdeckte sie ihre kreative Seite und erlernte das Handwerk des Schreibens. Seit 2000 ist sie hauptberufliche Krimiautorin von Romanen, Kurzgeschichten und Anthologien.

Ingrid Schmitz

Beschreibe dich in drei Worten.
Neugierig. Ausdauernd. Schreibsüchtig.

Woran arbeitest du gerade?
Zurzeit habe ich zwei Projekte. Mein Roman „Mord im Krimihotel“ (KBV) wurde vor kurzem veröffentlicht. Nun läuft das Marketing an und die Buchpremiere im September im Krimihotel wird vorbereitet. Außerdem schreibe ich an einem neuen Serienroman mit meiner privaten Ermittlerin Mia Magaloff, der wieder auf der Insel Spiekeroog spielen wird. ET Sommer 2018.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich immer die Augen und Ohren offen zu halten, damit neue Ideen entstehen und reifen können, aufgeschlossen und neugierig zu sein, auch einmal quer zu denken und Neues zu lernen. Außerdem bin ich gerne „Frau der ersten Stunde“ und probiere sehr viel aus.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, erst vor kurzem. Bei der Entstehung meines letzten Romans „Mord im Krimihotel“ war ich vom Thema und von der Idee so beseelt, dass ich mich an den Laptop gesetzt habe und die Geschichte an einem Tag durchgeschrieben hätte, wenn es mir physisch möglich gewesen wäre. Ich hatte alles deutlich vor Augen, habe die Realität mit der Fiktion vermischt und schrieb den Roman innerhalb von drei Monaten. Das ist mir noch nie passiert. Es war tatsächlich so, als habe mir jemand die Story diktiert. Keine Sorge, ich war im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte. Ich denke mal, es rührte daher, dass ich einen Roman über eine Krimiautorin geschrieben habe, die zu einem Wochenend-Arrangement ins (real existierende) Krimihotel eingeladen wurde. Dort ist sie die „Autorin zum Anfassen“ und mit ihren Gästen an drei Tagen zusammen. Sie frühstückt, wandert und isst zu Abend mit ihnen und gibt zwischendurch immer wieder Lesungen zu ihren Büchern. Soweit entspricht es der Realität, denn auch ich war bereits mehrmals in der Eifel in Hillesheim und habe dieses Wochenende gegeben. Doch beim letzten Mal kam es mir in den Sinn, was wohl wäre, wenn die Gäste nicht so nett wären, wie meine. Was wäre, wenn sich darunter ein Mörder befindet und auch einige andere Gäste perfide Absichten hätten?

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… treibe ich Sport. Kann aber auch dabei meine Kreativität nicht einfach so abstellen. Selbst meine Träume inspirieren mich manchmal.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Es treibt mich um: Die Liebe zur Schriftstellerei. Das Geschichtenerzählen. Die Fantasie.
Ich möchte auf gesellschaftliche Themen aufmerksam machen und durch Ironie und Überspitzung zum Nachdenken anregen und natürlich unterhalten und die Leser zum Lachen bringen.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde sagen, dass er es üben soll, sich etwas auszudenken. Er soll die Zeitung lesen und sich zu einzelnen Kurzmeldungen fragen: Was wäre wenn? Was ist danach passiert? Warum hat sie das gemacht? Was wäre das genaue Gegenteil? Wie hätte ich reagiert?
Oder alltäglich: Wie kann ich mir die Arbeit erleichtern? Wie kann ich etwas verschönern? Was oder wie würde ich gerne sein? Was kann ich tun, um … u.s.w.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft – ist mein Lebenselixier. Das Leben geht immer weiter – bis zum Tod. 😉
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium, aus dem ich die Erkenntnis gewinne.
  • Stille oder Trubel? – Stille, der Trubel entsteht in meinen Geschichten.
  • Morgen oder Abend? – Morgen, denn dann laufen meine Systeme auf Hochtouren.
  • Utopie oder Dystopie? – Utopie, weil ich ein positiv denkender Mensch bin.
  • Zeit oder Geld? – Zeit, wenn Geld keine Rolle mehr spielt.
  • Chaos oder Ordnung? – Ordnung im Chaos.
  • Routine oder Abenteuer? – Abenteuer. Routine ist tödlich für die Kreativität.
  • Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus, der Luxus entsteht im Kopf.
  • Fiktion oder Realität? – Realität, um fiktiv schreiben zu können.

Hier findet ihr Ingrid:

Website: www.krimischmitz.de
Facebook: https://www.facebook.com/krimischmitz
Twitter: https://twitter.com/krimischmitz
Google+:  https://plus.google.com/u/0/+KrimiautorinIngridSchmitz

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Ingrid! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - September 23, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Kia Kahawa

Create & Inspire: Kia Kahawa

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute ist Kia Kahawa n der Reihe

Kia Kahawa, Autorin, Komponistin & Teetrinkerin

Kurzvita:

Hi, ich bin Kia, und ich lege mich nicht fest. Ich schreibe Belletristik, Sachbücher, Werbetexte und Musiknoten. Ist das kurz genug? Ich freue mich auf das Interview mit dir 🙂

Beschreibe dich in drei Worten.
Show, don’t tell.

Woran arbeitest du gerade?
Puh, an allem! Ich baue gerade mit zwei Partnern ein Unternehmen auf, beende mein erstes Verlags-Manuskript und schreibe Online-Content für ein etwas umfangreicheres Blogprojekt.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben ist für mich eines, in welchem man als allererstes Probleme als Herausforderungen ansieht. Kreatives Leben beinhaltet für mich, auf diese anders einzugehen als es gewohnt ist und dabei neue Gedanken zu entfalten. Ich habe beispielsweise das Konzept eines Bettes für mich persönlich umgeworfen und besitze nun keins mehr. Dort, wo ich abseits der Norm lebe, fühle ich mich trotzdem – oder gerade deswegen? – wohl.  Kreatives Leben hat für mich auch mit Zeiten der Langeweile zu tun. Man braucht gedankenfreie Zeiten, die ich beispielsweise immer im Schwimmbad habe. Durch die Langeweile im Kopf sprießen neue Ideen, aber ohne Druck zu machen. Es ist also eine Balance aus Neuentdecken und Wohlfühlen.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich arbeite täglich im Flow. Das habe ich damals, als ich intensiv mein Musikstudium vorbereitet habe, gelernt, ohne es zu merken. Mein persönlicher Schlüssel zum Flow sind Zeitblöcke. Ich arbeite an einem Projekt nicht jeden Tag eine Stunde, sondern an einem Tag gleich fünf Stunden am Stück. So bin ich viel produktiver und fühle mich danach fast so neugeboren wie nach dem Yoga.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann … ähm … ist es Januar und ich mache meine Steuererklärung?! Nein, selbst dabei bin ich kreativ. Ich habe keine Antwort auf diese Frage!

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Meine Kreativität ist ein innerer Motor, den ich nicht abstellen kann. Mein Zweck der Existenz ist es, zu erschaffen und zu schreiben. Man hat mir mal einen Gottkomplex nachgesagt, und ja, wahrscheinlich habe ich einen. Mit meiner kreativen Tätigkeit will ich eigentlich nichts ausdrücken. Das kommt von selbst und ist dann einfach da. Dann entdecke ich im Nachhinein selbst, was ich im Einzelfall damit ausdrücken wollte und lerne mich selbst Stück für Stück besser kennen. Deshalb ist Kreativität ein unverzichtbarer Bestandteil meines Seins.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Wieder eine ausgezeichnete Frage. Ich würde sagen, die Person sollte zuerst das Wort „Fantasie“ aus seinem Wortschatz streichen. Wer wie viel Fantasie hat, ist im Bezug auf Kreativität völlig egal, denn Fantasie ist ein begrenzender Begriff. Ich habe nicht zwei Liter mehr Fantasie als jemand, der in der Buchhaltung arbeitet. Jeder hat etwas Träumerisches innewohnen und kann das dann an die Oberfläche holen, wenn er oder sie sich keinen Druck macht. Ich kenne niemanden, der sich hinsetzt und auf Knopfdruck kreativ ist. Aber du fragst nach einem Rat, den jemand in der Situation auch umsetzen könnte … dann wäre es Bewegung. Kopf aus, Sport an. Jeden Tag an die frische Luft gehen und sich bewegen, das ist die Zündung für Kreativität!

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Gegenwart
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Mysterium
  • Stille oder Trubel? – Stille
  • Morgen oder Abend? – Morgen
  • Utopie oder Dystopie? – Utopie
  • Zeit oder Geld? – Zeit
  • Chaos oder Ordnung? – Ordnung
  • Routine oder Abenteuer? – Routabenteuer. Regelmäßig (Routine) aus der Komfortzone raus (Abenteuer).
  • Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus! Aber sowas von!
  • Fiktion oder Realität? – Beides

Hier findet ihr Kia:

Hier ist Platz für Links zu deiner Webseite und/oder deinen Social-Media-Kanälen.

Website: http://www.kiakahawa.de/
Blog: http://www.kiakahawa.de/blog/
Twitter: @KiaKahawa
Bald startendes Blog-Projekt (zugehöriger Twitter-Account): @sdtautoren

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Kia! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - September 16, 2017 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Matthias Ernst

Create & Inspire: Matthias Ernst

In meiner neuen Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Den Auftakt macht:

Matthias Ernst, Krimiautor und Psychologe

Kurzvita:

Ich schreibe seit meiner Jugend Krimis und historische Romane. Meine bislang dreibändige Reihe um die Kommissarin Inge Vill erscheint seit 2015 bei Midnight by Ullstein.

Beschreibe dich in drei Worten.
Geschichten schreibender Schwabe

Woran arbeitest du gerade?
An einem in England spielenden Psychothriller um einen verschwurbelten Psychologen, seine Harry-Potter-verrückte Tochter und eine erfrischend derbe Boulevardjournalistin.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Mir hat immer ein Zitat aus Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ sehr viel bedeutet: „Nur wer noch Chaos in sich trägt, kann einen tanzenden Stern gebären.“ Ich habe das Gefühl, ziemlich viel von diesem wilden Chaos in mir zu haben und Kreativität zu leben, bedeutet für mich, diesem Chaos seine bestmögliche Form zu geben.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Als großer Fan von Mihály Csíkszentmihályi kann ich stolz vermelden, dass ich mich schon mehrfach beim Schreiben in einem Flow wiedergefunden habe. Es war ein spannendes, erfüllendes, gleichzeitig aber auch ein wenig beängstigendes Erlebnis. Ich hatte das Gefühl, dass alle inneren Schranken gefallen sind und die Worte einfach aus mir herausgeströmt sind. Interessanterweise musste ich diese – leider recht wenig umfangreichen – Stellen später kaum überarbeiten. Wie ich in diese Zustände kam, kann ich im Nachhinein nicht mehr so richtig nachvollziehen. Aber Übermüdung hat eine Rolle dabei gespielt.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
faul und träge

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Als alter Lateiner gefällt mir das Motto des Horaz sehr gut: „prodesse et delectare“,  „nützen und erfreuen“. Ich möchte meinen Lesern zum einen einen ästhetischen Genuss geben, zum anderen aber auch das Nachdenken über soziale, politische oder auch philosophische Probleme anregen, ohne dabei belehrend oder langweilig zu wirken.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich arbeite da immer gerne mit der Wunderfrage: „Stell dir vor, dass dir eine Fee den Wunsch erfüllt, dass dein Leben perfekt ist. Wie würde ein ganz normaler Tag in diesem perfekten Leben aussehen.  Antworte so detailreich wie möglich. Ich habe noch niemanden erlebt, der darauf nicht ausführlich antworten konnte.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
  • Stille oder Trubel? – Stille
  • Morgen oder Abend? – Abend
  • Utopie oder Dystopie? – Utopie
  • Zeit oder Geld? – Geld
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos
  • Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
  • Luxus oder Minimalismus? – Luxus
  • Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Matthias:

Twitter: @MErnstAutor
Facebook: https://www.facebook.com/mernstautor
Website: www.matthias-ernst-autor.de

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Matthias! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
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Verfasst von - September 9, 2017 in Create & Inspire

 

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