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Create & Inspire: Ana Dantés / Ana Reinhardt

Create & Inspire: Ana Dantés / Ana Reinhardt

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Ana Dantés/Ana Reinhardt, Autorin

Kurzvita: Ich schreibe tatsächlich seit ich es gelernt habe (vorher habe ich kleine Bilderbücher zusammengeschustert), zwischenzeitlich auch als Rezensentin online und für eine Tageszeitung. Meine eigentliche, manchmal tragische, Liebe ist und bleibt aber das Erzählen von Geschichten. Früher Kurzgeschichten, heute Langstrecke.

Beschreibe dich in drei Worten.
Genau. Schwarzhumorig. Universal-nerdig.

Woran arbeitest du gerade?
An einem recht umfangreichen Roman der im 15. und 16. Jahrhundert in Siebenbürgen spielt (Keine Vampire! Das heißt „Strigoii“ und ist etwas völlig anderes als unser westlicher Vampirbegriff. – No glitter, please.) Wahrscheinlich werden es mehrere Bände. Die Mythen- und Sagenwelt dieser Region ist unglaublich reich. Wahrscheinlich könnte man sein Leben lang über nichts anderes schreiben.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativität kann grundsätzlich alles sein. Ob man nun schreibt, singt, gerne kocht oder sich mit Nadel und Faden austobt. Für mich persönlich bedeutet es, die Freiheit zu haben, in meinen Quellen und Notizen zu schwelgen und daraus etwas zu schaffen, das wirklich erzählenswert ist und Menschen erreicht. Etwas in ihnen auslöst – aber natürlich auch mir etwas gibt, denn Schreiben ist für mich ein Bedürfnis. Ich kann nicht ohne.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ich denke nicht, dass man das planen oder es darauf anlegen kann. Jede Form von Kreativität muss – wenn auch viel Handwerk dabei ist – eine freie Bewegung haben. Wenn ich es drauf anlege, es zum Selbstzweck wird, kann nur Quark dabei herauskommen. Und: Ja, es kam schon vor, dass der Flow mich erwischt hat. Hinterher war ich immer ziemlich durch und müde, aber zufrieden.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… wartet draußen vor der Tür, da wo der Postmann herkommt, die reale Welt. Haushalt, Erwachsensein und all dieser Unsinn.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Es klingt scheußlich banal aber; Ich schreibe, weil es mir Freude macht. Weil ich es recht gut kann (wie unbestätigte Quellen meinen), und ich einfach so viele Bilder und Ideen im Kopf habe, dass ich sie nach draußen bringen muss. Schreiben ist etwas, das ich brauche, und das mir Platz für vieles Schlechte, vieles Gute, Verschrobene, Merkwürdige und Erinnernswerte bietet. Einen hochtrabenden weltverändernden Anspruch kann ich nicht vorweisen, aber wenn meine Figuren und Geschichten es trotzdem schaffen, etwas im Leser zu berühren, ein Stück weit in ihm haften zu bleiben, habe ich meine Mission erfüllt.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde ihm dieses allseits beliebte gif/Meme mit Shia LaBeouf zeigen. „Just DO IT!“ Jeder hat seine Form von Kreativität und Fantasie. Man muss manchmal erstmal stöbern und probieren. Das machen auch die Leute, die ihr Talent schon gefunden haben. Mach das, was dir Freude macht und schau, wohin es geht. Und vor allem: Mach es so, wie es für dich richtig ist, nicht so, wie es dir diktiert wird.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Man kann beides schwer trennen. Das eine entwickelt das andere.
Erkenntnis oder Mysterium? – Durch das Mysterium zur Erkenntnis finden – es aber nie völlig auflösen.
Stille oder Trubel? – Stille!
Morgen oder Abend? – Abend. Morgens bin ich kein Mensch.
Utopie oder Dystopie? – Jeder strebt nach Utopie, aber die Dystopie, wenn auch nicht immer drastisch, ist näher an der Realität.
Zeit oder Geld? – Zeit.
Chaos oder Ordnung? – Bei der Arbeit bevorzuge ich Ordnung, aber das Chaos spült oft sehr schöne Fundstücke an.
Routine oder Abenteuer? – Routine mit Schuss.
Luxus oder Minimalismus? – Luxus kann vieles sein. Auch minimalistisches.
Fiktion oder Realität? – „Non-fictional persons suck.“ – Nee, nee… 😉 Ich denke, als Autor muss man in der Realität verwurzelt sein, um gute Fiktion schreiben zu können.

Hier findet ihr Ana:

Mein Gezwitscher, Schreibnähkästchen-Internes und mehr: twitter.com/Scabbedcrow

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Ana! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

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Verfasst von - April 28, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Tom Diander

Create & Inspire: Tom Diander

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Tom Diander, Autor

Kurzvita: Hi, ich bin Tom und das Bild von mir habe ich ganz alleine gephotoshopt.
-Tom Diander-Photography by ©Eve Alexder_
Beschreibe dich in drei Worten.
Neugierig, Kaffeesüchtig

Woran arbeitest du gerade?
Ich verzweifle aktuell an meinem Debütroman und bin guter Hoffnung ihn noch dieses Jahr verbrennen zu dürfen. 😆

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Niemals aufhören sich zu begeistern, Probleme nicht wegschieben, sondern konzentriert angehen. Neue Wege ausprobieren, auch die Sackgasse aushalten und niemals nie, nur versuchen etwas darzustellen, was man nicht ist. Mir sind leider nicht wenige Kollegen/innen bekannt, die im Szene Café mit Schal und E-Zigarette ihre Schriftstelleroptik feiern und wirklich glauben, dass diese Fassade zu einem kreativen Künstlerleben dazugehört.
Für mich persönlich bedeutet es, meine Ängste, Sehnsüchte, dem Wahnsinn in meinem Kopf, eine Form zu geben. Manchmal kommt dabei eine Geschichte heraus, manchmal ein Song, oder eine Zeichnung. Kreativ zu sein, ist die Bereitschaft sich auseinanderzusetzen. Lösungen zu finden. Es geht immer um Leidenschaft.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Sportler sprechen von der “Zone”, improvisierende Musiker von der “pocket” und bei Läufern heißt es “Runner´s High”. Bei mir ist es der “Tunnel”. Ich befinde mich dann in einem Zustand höchster Konzentration, wo jede Handlung blitzschnell in die nächste fließt. Im Grunde der beste Bewusstseinszustand, um zu arbeiten.
Damit das funktioniert, muss ich mir Zeit nehmen und für ausreichend Ruhe sorgen. Um mich voll und ganz auf meine Aufgabe fokussieren zu können, bedarf es ein stumm geschaltetes Smartphone und das Internet darf mich auch nicht ablenken. Musikberieselung ist ebenfalls tödlich für mich. Alles, was mich irgendwie ablenken könnte, räume ich aus dem Weg.
Wichtig ist auch eine genaue Zielsetzung. Ich muss wissen, was ich tun will und warum? Außerdem hilft immer auch eine Portion Druck, um in den “Flow” zu kommen. Wenn ich unter Druck gerate, benötige ich keine Extraportion Konzentration, sie ist einfach da. Daher sind Deadlines durchaus hilfreich.
Am wichtigsten ist jedoch, dass ich emotional beteiligt bin. Wenn mir etwas besonders wichtig ist, ich mit Leidenschaft an etwas arbeite, gelingt es mir deutlich müheloser in den “Tunnel” fliegen.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… habe ich mehr Ablenkung als mir manchmal lieb ist. Ich bin Gamer und kann stundenlang in Rollenspielwelten abtauchen. Zurzeit bin ich ein großmäuliger Zauberer in “The Elder Scrolls Online”. Ansonsten suchte ich mich durch allerhand Serien und natürlich stalke ich euch alle auf Twitter. 😇

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Nichts. Ich habe kein “Wort”, das ich verkünden möchte. Ich tue, was ich tue, weil ich es muss. Weil es keine Alternative gibt und es mir das Gefühl von Freiheit schenkt.
Ich bin Geschichtenerzähler. Dabei geht es mir vor allem um Sprache und Stil. Kriminalgeschichten gibt es wie Sand am Strand, aber wie meine liest sich keine, denn die Kunst ist es, eine Story gut zu erzählen. Gelingt mir auch nicht immer aber meine Werke musst du auch nicht zwischen Dürrenmatt und Auster stellen, sondern schön im Bad, zwischen Deoroller und Klopapier. Da passe ich wunderbar hin. Dein Nachtschränkchen wäre auch ganz nett.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Lass Twitter, wo es ist, vergiss Facebook und Instagram, klemm dir YouTube Videos und du musst auch nicht alle fünf Minuten deine Mails checken. Gönn dir Langeweile! Weil ungerichtetes Denken, eine wichtige Quelle der Inspiration und Kreativität ist. Wann immer du dich mit etwas beschäftigst, hat dein Geist etwas zu tun, selbst wenn es nur Blödsinn ist. Dein Gehirn hat somit keine Zeit im Unbewußten neue Verbindungen zu knüpfen, daher war es das dann auch mit tollen Ideen und visionären Geistesblitzen. Ruhe dich aus, mach dich leer und du wirst für Kreatives offen sein. Entspanne dich beim Warten an der Supermarktkasse, lasse deine Gedanken umherwandern. Ich kenne keine unkreativen Menschen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft, das Vergangene ist eh gelaufen.
Erkenntnis oder Mysterium? – Das Mysterium, denn “die Wahrheit ist irgendwo da draußen.”
Stille oder Trubel? – Ich liebe die Stille.
Morgen oder Abend? – Zum Abend werde ich erst richtig munter.
Utopie oder Dystopie? – Die Utopie. Weil ich nie aufhören möchte zu träumen.
Zeit oder Geld? – Die wichtigste Ressource in meinem Leben ist Zeit.
Chaos oder Ordnung? – Ich schaffe es immer noch, meine Socken zwei Meter neben den Wäscheeimer zu pfeffern. Von daher: “Chaos regiert”.
Routine oder Abenteuer? – Seit ich mir im Verfassen von Texten eine gewisse Routine angeeignet habe, gehen die Abenteuer deutlich flüssiger von der Hand.
Luxus oder Minimalismus? – „Reduce to the Max.”
Fiktion oder Realität? – Was wäre die Welt ohne schöne Geschichten.

Hier findet ihr Tom:

Seit meine Webseite von einem Spaßvogel gehackt wurde, habe ich den Webauftritt gelöscht und du landest unter www.tomdiander.com auf meinen Medium Blog. Dort findest du Kurzgeschichten und einige Artikel von mir. Spätestens, wenn mein Roman veröffentlicht ist, wird eine neue Webseite unter gleicher Adresse an den Start gehen.

Auf Facebook wirst du mich nicht finden, weil ich keine Freunde habe, aber auf Twitter bin ich zu Hause. https://twitter.com/TomDiander

Mittlerweile bin ich in der Suchmaschine deines Vertrauens ganz gut zu finden. Einfach “Tom Diander” eingeben und du wirst es bereuen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Lieben Gruß
Tom

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Tom! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
 

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Create & Inspire: Andreas Hagemann

Create & Inspire: Andreas Hagemann

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Andreas Hagemann, Autor

Kurzvita: Gebürtiger Berliner, sesshaft bei Düsseldorf. Verarbeitet das Leben und die Gedanken primär mit Humor und nutzt die mit Musik, das Schreiben sowie Zeichnen, um sich auszudrücken.

Beschreibe dich in drei Worten.
Humorvoll, dauerkreativ, Sympathikus

Woran arbeitest du gerade?
Ich schreibe aktuell am Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe und illustriere hierfür sogar einzelne Kapitel. Dafür fummle ich mich sogar ins digitale Zeichnen und Malen rein, um meiner Phantasie nicht nur mit Worten Ausdruck zu verleihen.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Für mich ist ein Leben kreativ, wenn ich meinen Ideen, Wünschen und Vorstellungen Raum gebe, um sie zu probieren und auszuleben. Dabei steht die Leidenschaft für die Sache im Vordergrund, frei nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“. Man sollte sich am Ende eines Lebens nie sagen hören: „Hätte ich es nicht doch mal probiert“.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Ja, sogar mehrmals, primär beim Schreiben. Das schaffe ich aber nur selten. Wenn ich den Alltag komplett ausschalten kann und die Zeit habe, völlig in der Arbeit aufzugehen. Wenn Motivation und Kreativität im Einklang sind und einem die Wörter geradezu aus den Fingern fließen. Da habe ich es schon geschafft beinahe zwei Stunden abzutauchen und dann völlig entsetzt auf die Uhr zu schauen. In der Zeit sind bisher die besten Passagen in Büchern entstanden.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… lese ich, genieße ich das Kochen mit meiner Frau, Spieleabende mit Freunden und versuche mir, alle sich dazwischendrängenden Ideen aufzuschreiben.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Primär möchte ich mich selbst verwirklichen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, den Menschen etwas Humor an die Hand zu geben. Es wäre schön, wenn das, was ich erschaffe und kreiere, ein Wow-Erlebnis erzeugt, bei dem man sich danach bereichert fühlt.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Wir alle sind kreativ und besitzen Phantasie. Ob im Finden von Ausreden, Malen, Schreiben, anderen Späße spielen. Im Weg steht einem nur „Ich kann nicht“, „Ich schaffe das nicht“ und „Wird sowieso nix“. Das kannst du im Nachhinein immer noch sagen. Bis dahin hast du hoffentlich eine Menge Spaß gehabt und bist um viele Erfahrungen reicher. Wenn du Wege findest etwas nicht zu tun, hast du bereits genug Phantasie bewiesen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

  • Zukunft oder Vergangenheit? – Motivation, Antrieb und Begeisterung kann ich in der Zukunft für mich nutzen. In der Vergangenheit nur davon träumen.
  • Erkenntnis oder Mysterium? – Nichts regt die Phantasie mehr an als das Mysterium.
  • Stille oder Trubel? – Da ich Tinnitus habe, kenne ich absolute Ruhe nicht. Aber ich kann sie erleben, wenn ich mich der Kreativität hingebe.
  • Morgen oder Abend? – Ich bin ein Early Bird und genieße die Stille, den Tatendrang und frischen geist, während alles um mich herum noch schläfrig ist.
  • Utopie oder Dystopie? – Weil ich ein positiv denkender Mensch bin.
  • Zeit oder Geld? – Mit mehr Zeit kann ich auch mehr Geld verdienen, andersherum klappt es leider nicht.
  • Chaos oder Ordnung? – Chaos engt mich ein, lenkt mich ab, raubt mir den Fokus und überflutet meine Sinne. Ordnung dagegen gibt mir Raum zur Entfaltung.
  • Routine oder Abenteuer? – Ohne Routine habe ich keine Zielstrebigkeit. Ohne Zielstrebigkeit nutze ich meine Zeit nicht sinnvoll.
  • Luxus oder Minimalismus? – Hier habe ich lange überlegt. Sich zu verwirklichen ist immer an ein Investment geknüpft. Reicht hierfür Zeit, wunderbar, meist kostet eine Leidenschaft jedoch Geld. Im Minimalismus könnte ich mich schlicht nicht ausleben.
  • Fiktion oder Realität? – Für die Realität blicke ich aus dem Fenster, für die Fiktion in meine Gedanken. Zweites macht mich deutlich glücklicher.

Hier findet ihr Andreas:

Homepage: https://www.andreashagemann.com/
Twitter: https://twitter.com/Xerubian
Facebook: https://www.facebook.com/andreashagemann.autor/

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Andreas! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 

 
 

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Create & Inspire: Der Couchpirat

Create & Inspire: Der Couchpirat

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Der Couchpirat

Beschreibe dich in drei Worten.
Geek, Ehrlich, Familienmensch

Woran arbeitest du gerade?
Derzeit segle ich, nach einem inhaltlichen Neustart meines Blogs, unter neuer Flagge in eine spannende Zukunft. Momentan tobe ich mich, da ich vorher auf nur einen Themenbereich festgenagelt war, mit allerlei verschiedenen Themen und Konzepten auf meiner Website aus und möchte auch mal fremde Luft auf Videoplattformen schnuppern oder einen Podcast aufnehmen. Ganz weit vorne steht auch der Versuch, einigermaßen regelmäßig Couchpirat-Kurzgeschichten für meinen Blog zu schreiben. Wenn dann dabei auch noch die Besucherzahlen auf meinem Blog etwas steigen und sich dadurch vielleicht sogar eine tolle Community entwickelt, dann freue ich mich sehr.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Kreativität kann so vieles sein. Man kann ein Bild malen, eine Geschichte schreiben, Musik machen oder einfach etwas mit den eigenen Händen erschaffen. Kreativität verlangt aber hin und wieder auch das Verlassen der Komfortzone, also ungewöhnliche Dinge mit ungewöhnlichen Mitteln zu erreichen oder etwas gänzlich Neues auszuprobieren.
Besonders letzter Punkt ist für mich sehr wichtig und prägt mein bisheriges kreatives Leben. Viele Menschen beschäftigen sich viel zu lange mit „das habe ich nie gemacht, das kann ich bestimmt nicht…“ und belassen es dann dabei. Ich lebe lieber nach dem Motto „Weniger quatschen, mehr machen!“ und wage oft den Sprung ins kalte Wasser. Das führt dann zu lustigen Ebay Kleinanzeigen-Spontankäufen, wie zum Beispiel ein E-Piano um Klavier spielen zu lernen. Das kann, wie im angeführten Beispiel, natürlich auch schiefgehen. Dann eben auf zu neuen Ufern und vielleicht doch lieber wieder etwas basteln. 😉

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Der Flow ist für mich kein unbekannter Zustand und relativ einfach zu erreichen. Wenn ich mich für irgendetwas total begeistern kann, dann steigere ich mich richtig rein und vergesse alles um mich herum. Manchmal zum Leidwesen meiner Familie, aber so bin ich halt nun mal 😀

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… dann hole ich wahrscheinlich gerade die Kinder vom Kindergarten/Hort ab oder bin mit dem Rennrad unterwegs.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich bin sehr vielseitig interessiert und kann mich leicht für neue Ideen begeistern. Dabei will ich aus einem Thema so viel wie möglich für mich mitnehmen. So richtig ausdrücken will ich damit aber eigentlich nichts. Es verschafft mir Befriedigung, wenn ich etwas Neues anpacke und das erfolgreich zu Ende führe, egal ob es nun ein gemaltes Bild oder ein Namensschild für die Tür unseres Sohnes ist.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Der wichtigste Rat ist: „Nicht reden, machen!“. Ich denke jeder ist auf seine Weise fantasievoll. Es gilt aber zuerst den Kopf frei zu bekommen und einfach etwas mehr nach den Instinkten zu handeln. Irgendwann übernimmt dann der kreative Teil des Geistes und man fällt in den Flow. Am Ende überrascht man sich selbst damit, was man alles erreichen kann, wenn man es nur zulässt.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille, auch wenn es mit zwei kleinen Kindern kaum machbar ist 😉
Morgen oder Abend? – Morgen: Es gibt am Wochenende fast nichts schöneres, wenn die Familie noch schläft und man mit einer heißen Tasse Kaffee noch ein wenig die Seele baumeln lassen kann.
Utopie oder Dystopie? – Dystopie: Meine Frau sagt immer ich bin ein unverbesserlicher Pessimist, dann muss wohl irgendwie was dran sein 😀
Zeit oder Geld? – Zeit: Zeit ist das wichtigste, dass man besitzt. Diese sollte man so sinnvoll wie möglich nutzen. Wenn man dadurch leider auch auf etwas Geld verzichten muss, dann soll das eben sein.
Chaos oder Ordnung? – Geordnetes Chaos
Routine oder Abenteuer? – Routine
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – Realität

Hier findet ihr Der Couchpirat:

Website: https://couchpirat.de
Twitter: https://twitter.com/piratencouch
Facebook: https://facebook.com/couchpirat

Der Rest aller sozialen Kanäle steht auf meinem Blog 😉

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Couchpirat! 🙂

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Ein Kommentar

Verfasst von - März 24, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Benjamin Spang

Create & Inspire: Benjamin Spang

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Benjamin Spang, Autor

Kurzvita: Ich bin ein verlagsunabhängiger Autor aus dem Saarland, der gerade an seinem zweiten Roman schreibt. Ich war schon immer ein kreativer Macher, der gerne alles selbst und unabhängig anpackt. Angefangen mit dem Zeichnen von Comics über das Erstellen von Computerspiele-Mods bis hin zum Schreiben von Romanen und Kurzgeschichten. Daneben liebe ich Social-Media Marketing und bin auf so gut wie allen Plattformen vertreten.

Beschreibe dich in drei Worten.
Fleißig, Empathisch, Humorvoll.

Woran arbeitest du gerade?
An meinem Fortsetzungsroman „Blut gegen Blut 2“ sowie an der dafür vorgesehenen Crowdfunding-Kampagne.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, dass man nicht anders kann, als seine Kreativität auszuleben. Bei mir ist es z. B. ein innerer Drang, dem ich fast schon nachgehen muss.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Beim Schreiben immer mal wieder, wenn ich in einer Szene komplett versinke. Es ist ein schönes Gefühl. Eine Phase, die sich anfühlt als würde ich mich innerlich aufladen. Die Phase gibt mir Energie und Glückshormone.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… fühle ich mich wertlos 😦
… kriege ich schlechte Laune.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte mit meiner Kreativität andere Menschen unterhalten. Auf meinen Social-Media Kanälen z. B. oder aber durch meine Leidenschaft, Romane und Kurzgeschichten zu schreiben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde der Person sagen, sie soll einfach mal verschiedene kreative Dinge ausprobieren, die ihr Spaß machen. Das reicht meistens, um irgendwann zu sehen, was einem liegt und was nicht oder mit was man mehr Zeit verbringen möchte. Andere zeichnen lieber, ich kann mit Worten besser umgehen, andere können mit Acrylfarben großartige Kunstwerke erschaffen.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Zukunft. Vom Zurückblicken kriegt man nur Nackenschmerzen.
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis. Sie macht das Leben schöner und weist uns die richtige Richtung.
Stille oder Trubel? – Stille. Ich mag Trubel nur zur Abwechslung. Auf Dauer würde er mich stören.
Morgen oder Abend? – Morgen. Ich schreibe früh morgens um 5 Uhr an meinem Roman. Da bin ich noch frisch im Kopf und kann die kreative Arbeit effektiver angehen.
Utopie oder Dystopie? – Utopie. Aus scheinbar unmöglichen Vorstellungen kann Wunderbares entstehen.
Zeit oder Geld? – Zeit. Geld kommt und geht, Zeit ist das kostbarste Gut jedes Menschen, weil es begrenzt ist.
Chaos oder Ordnung? – Ordnung. Okay, vielleicht nicht auf meinem Schreibtisch, aber ich mag Unordnung generell nicht. Sie macht mich nervös und unruhig und ich kriege schlechte Laune davon.
Routine oder Abenteuer? – Routine. Mit täglicher, konstanter Arbeit kann man großartige Dinge erschaffen und erreichen.
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus. Ich achte bei jedem Kauf darauf, ob ich das einfach nur haben will oder auch wirklich brauche.
Fiktion oder Realität? – Fiktion. Sie schafft einen schönen Ausgleich zur Realität.

Hier findet ihr Benjamin:

Website: www.benjaminspang.de
Facebook: https://www.facebook.com/benjaminspang.autor
Instagram: http://instagram.com/benjaminspang
Twitter: https://twitter.com/doppelmond
Youtube: https://www.youtube.com/user/doppelmondsaga

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Benjamin! 🙂

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Create & Inspire: Melanie Lahmer

Create & Inspire: Melanie Lahmer

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Melanie Lahmer, Autorin

Kurzvita: Ich bin hauptberufliche Autorin, schreibe Krimis und Romances (unter Pseudonym) und habe vor Ewigkeiten mal Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie studiert. Als Synästhetin nehme ich die Welt ziemlich bunt wahr.

Beschreibe dich in drei Worten.
Enthusiastisch, zweifelnd, Kopfmensch

Woran arbeitest du gerade?
Beruflich: Ich entwickle gerade eine neue Krimireihe.
Privat: Wolle mit Pflanzen färben und dann verstricken, generell brauche ich immer Farben in meiner Nähe.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ich weiß nicht recht, wie es sich als nicht-kreativer Mensch anfühlt (gibt es das überhaupt?), aber für mich ist das Leben immer bunt und kreativ. Mit Kindern, Katzen, Haus, Garten und Berufstätigkeit muss ich ständig improvisieren und mir kreative Lösungen für alle möglichen Situationen ausdenken. Das ist manchmal anstrengend und erfordert eine gewisse Lockerheit, auch im Umgang mit Zwängen und fremden Ansprüchen. Da brauche ich auch Zeit für mich, und die hole ich mir am liebsten draußen in der Natur. Da, wo keine Menschen sind.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Wenn ich in die Haut meiner Romanfiguren geschlüpft bin und ihre Gedanken und Gefühle spüren kann, komme ich gut in einen Flow. Das kann aber dauern, weil es manchmal doch irgendwo hakt.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
Ich glaube, ein großer Teil meines Alltags besteht aus Improvisation, und das finde ich definitiv kreativ. Also bin ich kreativ, oder ich schlafe! 😀

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich möchte Menschen eine gute Zeit bescheren, wenn sie meine Bücher lesen. Dabei möchte ich nicht definieren, was für meine Leserinnen und Leser eine gute Zeit ist. Manche möchten vielleicht vom Alltag abschalten, andere vielleicht etwas Neues erfahren oder an anderen Gedanken teilhaben. Und besonders schön finde ich, wenn die LeserInnen beim Zuklappen des Buches ein klein wenig mehr wissen als vorher.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Für mich ist Kreativität keine Frage von Fantasie. Ich würde mich selbst noch nicht einmal als besonders fantasievoll bezeichnen. Ich spinne lediglich Gedanken weiter, denke manches bis zum Ende durch oder einfach mal um ein paar Ecken herum und frage mich: „Was wäre, wenn?“.
Für mich ist es wichtig, mich beim Denken nicht einzuschränken und zu zensieren, sondern erst mal alle Gedanken gleichberechtigt nebeneinander stehen zu lassen. Dann kommen auch gute Ideen, und die nicht ganz so tollen verschwinden von alleine in irgendeiner Ecke.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Vergangenheit
Erkenntnis oder Mysterium? – Erkenntnis
Stille oder Trubel? – Stille
Morgen oder Abend? – Abend
Utopie oder Dystopie? – Utopie
Zeit oder Geld? – Zeit
Chaos oder Ordnung? – Chaos
Routine oder Abenteuer? – Abenteuer
Luxus oder Minimalismus? – Minimalismus
Fiktion oder Realität? – Fiktion

Hier findet ihr Melanie:

Blog: https://siegerlandkrimis.wordpress.com/
Twitter: https://twitter.com/siegenkrimi

Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, liebe Melanie! 🙂

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2 Kommentare

Verfasst von - März 11, 2018 in Create & Inspire

 

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Create & Inspire: Thomas Williams

Create & Inspire: Thomas Williams

In meiner Blogreihe Create & Inspire stelle ich Autoren, Künstlern und Kreativen Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Ansichten über ein kreatives Leben. Heute freue ich mich auf:

Thomas Williams, Autor

Kurzvita: Ich bin Horrorautor und lebe mit meiner Frau in unserer Wahlheimatstadt Bielefeld. Inzwischen bin ich mit meinen Kurzgeschichten in über 20 Anthologien veröffentlicht worden. Fast ausschließlich Horror, weil ich das Genre ganz einfach liebe.

Beschreibe dich in drei Worten.
Humorvoll. Nerdig. Vergesslich … Moment, worum ging es?

Woran arbeitest du gerade?
Im Moment befinden sich zwei Kurzgeschichten und ein Kurzroman in Arbeit. Sobald die fertig sind, kommt ein weiterer Kurzroman dran. Obwohl es alles ein Genre ist, versuche ic dennoch möglichst unterschiedliche Geschichten zu schreiben und mich nicht zu wiederholen. Mein Stil ist zwar meistens recht blutig, aber selten humorlos.

Was verstehst du unter einem kreativen Leben? Und was bedeutet es für dich?
Ein kreatives Leben bedeutet für mich, dass die Inspiration von überall kommt und nie still steht. Besonders dann, wenn man gar nicht damit rechnet, kommen die besten Ideen. Und sie gehen einem nie aus.

Hast du dich schon einmal (oder mehrmals) im Zustand des Flow* befunden? Falls ja: Wie war das für dich? Und wie, glaubst du, hast du ihn erreicht?
Wenn ich das wüsste, wäre ich viel öfter in diesem Flow. Das letzte Mal ist leider sehr lange her, aber es war großartig. Danach hatte ich auch das Gefühl, dass meine Geschichte wirklich gut ist. Als Autor wird man ja ununterbrochen von Selbstzweifeln geplagt, was okay ist, denn meiner Ansicht nach sollte man nie aufhören, sich verbessern zu wollen. Aber wenn es die Geschichte schafft mich so sehr in ihren Bann zu ziehen, dann klappt das hoffentlich auch mit dem Leser.

Wenn ich nicht kreativ tätig bin …
… lese ich Bücher, Comics oder Filmzeitschriften. Außerdem gucke ich gerne Filme oder Serien. Unter anderem sind dies meine Inspirationsquellen. Ich lebe in meiner eigenen Welt, aber das ist okay. Man kennt mich dort. Neue Orte zu entdecken macht mir auch sehr viel Spaß, da solche oft später in meinen Geschichten auftauchen. Natürlich bleibt dafür allerdings am wenigsten Zeit.

Was treibt dich um? Was möchtest du mit deiner kreativen Tätigkeit ausdrücken?
Ich glaube, wenn ich meine Geschichten nicht zu Papier bringen würde, würden sie mich wahnsinnig machen. Wir haben ein Abkommen. Ich schreibe sie und sie erlauben mir bei Verstand zu bleiben.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der von sich sagt: »Ich wäre auch gerne kreativ, aber ich habe leider nicht genug Fantasie«?
Ich würde empfehlen, es einfach mal auszuprobieren, denn ob etwas klappt weiß man nie, wenn man es nicht probiert. Bei jeder Geschichte, die ich für eine Anthologie einreiche, rechne ich zuerst mit einer Absage. Die Story einzureichen ist aber der einzige Weg herauszufinden, ob sie es ins Buch schafft. Und wenn sie es nicht tut, dann probiert man es eben weiter.

Entscheidungsfragen – verlasse dich auf dein Bauchgefühl!

Zukunft oder Vergangenheit? – Wenn ich wüsste, was die Zukunft bringt … Aber eigentlich will man das gar nicht wissen, oder? Stell dir vor, du siehst, wie du in der Zukunft einen Arm verlierst und weißt, dass du es nicht verhindern kannst. Da wird man doch plemplem.
Erkenntnis oder Mysterium? – Ich mag Mysterien. Sie sorgen für Kreativität. Zu vielen gibt es gleich mehrere Geschichten. Wie zum Beispiel das Bermuda Dreieck oder Stonehenge.
Stille oder Trubel? – Stille. Es gibt genug Trubel im Leben, da freue ich mich über etwas Ruhe. Es hilft den Kopf freizukriegen.
Morgen oder Abend? – Morgen. Da hat man noch was vom Tag.
Utopie oder Dystopie? – Dystopie. Sorry, ich mag es düster. Aber nur in der Fiktion.
Zeit oder Geld? – Schwierig. Was nützt mir viel Geld, wenn ich keine Zeit habe, damit etwas anzufangen?
Chaos oder Ordnung? – *Guckt nach links und rechts* Chaos.
Routine oder Abenteuer? – Och, gerne mal ein Abenteuer. Routine wird irgendwann langweilig und das würde mich depressiv machen. Vielleicht schreibe ich auch deswegen. Um immer wieder in neue Welten eintauchen zu können.
Luxus oder Minimalismus? – Tatsächlich brauche ich keinen Luxus. Ein großes Haus wäre schön, aber nur wegen all dem Kram, den man hat. Ich brauche keinen Sportwagen, keinen Pool oder Bedienstete. Solange ich mich entfalten kann, ist alles gut.
Fiktion oder Realität? – Die Realität macht mir oft Angst. Und das will was heißen, bei Horrorautoren. Deswegen Fiktion. Da weiß ich, dass ich heile rauskomme.

Hier findet ihr Thomas:

Facebook: https://www.facebook.com/thomaswilliamsautor/
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Vielen Dank für deine Teilnahme und deine Zeit, lieber Thomas! 🙂

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*Flow: Phase, in der man völlig in seiner (kreativen) Tätigkeit versinkt und seine Umgebung nicht/kaum mehr wahrnimmt.

 
 

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